Langenheim (Petersaurach)
Langenheim Gemeinde Petersaurach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(7)&title=Langenheim 49° 19′ N, 10° 42′ O
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dim=10000 | globe= | name=Langenheim | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 463 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 7 (2004)<ref name="Jehle"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91580 | |||||
| Vorwahl: | 09802 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Langenheim ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Petersaurach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Langenheim liegt in der Gemarkung Herpersdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Der Ort liegt inmitten des Lichtenauer Forstes. Im Süden entspringt das Dorfbächlein, der ein linker Zufluss der Fränkischen Rezat ist. Ein Anliegerweg führt nach Wicklesgreuth zu einer Ortsstraße (0,3 km nordöstlich), die zur Kreisstraße AN 10 (0,4 km südöstlich) bzw. zur Bundesstraße 14 (0,7 km nördlich) führt.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Im Jahr 1938 entstand der Flugplatz Katterbach der deutschen Wehrmacht. Im Zusammenhang mit dem Flugplatz wurde im selben Jahr auf dem Gemeindegebiet von Herpersdorf eine Fabrikhalle mit dazugehörigem Wohnhaus gebaut, dem heutigen Langenheim. In der Anlage wurden ursprünglich Flugzeugmotoren gewartet und repariert. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente die Fabrik als Auffanglager für vertriebene Deutsche aus dem Osten Europas. Im August 1948 kamen die ersten Flüchtlinge aus Langendorf im Böhmerwald. Diese benannten die Siedlung „Langenheim“, offiziell galt sie jedoch als Teil von Wicklesgreuth. Zwischenzeitlich wohnten bis zu 300 Menschen in dieser Siedlung. Am 25. Februar 1970 machte die Regierung von Mittelfranken Langenheim zu einem amtlich benannten Gemeindeteil. Bis zur Gebietsreform in Bayern wurde die Siedlung von der Gemeinde Herpersdorf verwaltet. Mit der Auflösung der Gemeinde am 31. Dezember 1971 wurde Langenheim nach Petersaurach eingegliedert.<ref name="D101">H. Dallhammer: Petersaurach: Dokumentation einer Großgemeinde, S. 101.</ref><ref>Petersaurach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 21. Februar 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1970<ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 171 (Digitalisat).</ref> | 1987<ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 330 (Digitalisat).</ref> | 2004<ref name="Jehle">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 985.</ref> |
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| Einwohner | 98 | 9 | 7 |
| Wohngebäude | 1 |
Wirtschaft
Anfang der 1950er Jahre bezog die in den 1930er Jahren in Leipzig gegründete Farbenfirma Busch & Co. dort ihren Firmensitz. Das Unternehmen hat heute mehrere Niederlassungen in Deutschland mit ca. 130 Mitarbeitern, wovon die Hälfte in der Zentrale in Langenheim beschäftigt ist. Die Fabrik ist Sponsor des Fußballvereins FC Cobra Wicklesgreuth.<ref name="D101"/>
Religion
Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Peter (Petersaurach) gepfarrt, die Einwohner römisch-katholischer Konfession nach St. Franziskus (Neuendettelsau).<ref>Pfarrverband Heilsbronn. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 14. März 2023.</ref>
Literatur
- Vorlage:Dallhammer Petersaurach
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Langenheim in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Langenheim im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references />
Adelmannssitz | Altendettelsau | Frohnhof | Gleizendorf | Großhaslach | Gütlershof | Külbingen | Langenheim | Langenloh | Neumühle | Petersaurach | Schafhof | Steinbach | Vestenberg | Wicklesgreuth | Ziegendorf
Sonstige Wohnplätze: Obere Mühle | Straßenmühle | Untermühle | Weiherhof | Wicklesgreuth-Bahnhof