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Le Creusot

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{{#if: beschreibt die Gemeinde in Frankreich. Zum Asteroiden des Hauptgürtels siehe (10233) Le Creusot.

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|all= 1= |opt= 2= Tondatei= |template=Vorlage:IPA |errNS= 0 |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:IPA |format=@@@ }} ist eine französische Gemeinde im Département Saône-et-Loire in der Region Bourgogne-Franche-Comté. Sie gehört zum Arrondissement Autun und ist Hauptort der Kantone Le Creusot-1 und Le Creusot-2. Mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) ist sie nach Chalon-sur-Saône und Mâcon die drittgrößte Stadt des Départements.

Datei:Le Creusot - Marteau Pilon 5.jpg
Örtliches Wahrzeichen (siehe Wappen): Dampfhammer, Fa. Schneider, 1876

Geschichte

Die örtliche Wirtschaft ist bis heute vorwiegend von der metallverarbeitenden Industrie wie Industeel, SIAG France (Schaaf Industrie) und Snecma geprägt. Schneider-Creusot bzw. Schneider & Cie, heute Schneider Electric, war ein Pionier auf diesem Gebiet. Der Ursprung dieses Industriezweigs und der in der Stadt vertretenen Rüstungsindustrie war die Gründung der Königlichen Gießerei durch François Ignace de Wendel und William Wilkinson im Jahr 1781. Die Steinkohle-Vorkommen der Umgebung ließen das damals kleine Dorf zum hervorragenden Standort zur Herstellung von Kanonen für die Marine werden: Bereits um 1820 befand sich hier im Besitz von Aaron Manby Frankreichs größte Eisengießerei.

Am 26. März 1870<ref name="Rougerie103" /> erklärte sich der Bürgermeister Jean-Baptiste Dumay<ref name="Rougerie103">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> solidarisch mit der Pariser Kommune und ernannte seinerseits den Stadtrat zur Commune, angesichts des Anrückens einer Kürassier-Einheit<ref name="Rougerie103" /> endete der Versuch. In den Jahren 1899–1900<ref name="Noiriel114" /> streikten die Arbeiter. Der Streik wurde, wie der Historiker Gérard Noiriel schreibt, mit „unerbittlicher Grausamkeit“<ref name="Noiriel114" /> niedergeschlagen. Die Unternehmer verstärkten darauf ihre soziale Kontrolle unter der Losung „contrôle total“,<ref name="Noiriel114" /> ebenso wie ihre paternalistischen Arbeitervereine. Unter der Führung des Direktors Émile Cheysson<ref name="Noiriel114" /> bemühten sie sich, die Erinnerung an den Arbeitskampf zu tilgen, etwa indem sie unter dem Vorwand der Stadtentwicklung den Musikpavillon<ref name="Noiriel114" /> abreißen ließen, der den Streikenden als Versammlungsort gedient hatte. Im Kriegsjahr 1917 waren in den Werken von Schneider & Cie rund 20.000<ref name="Noiriel114">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Arbeiter und Angestellte beschäftigt, ein Zuwachs von 38 %<ref name="Noiriel114" /> gegenüber dem Jahr 1914. Nach dem Russischen Bürgerkrieg kamen rund 400<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Exilrussen ins Département, von denen fast alle bei Schneider & Cie beschäftigt waren.

Die Reaktorindustrie der Creusot Forge wurde Gegenstand öffentlicher Diskussionen, insbesondere Anfang 2016 aufgrund manipulierter Prüfberichte global gelieferter Kernreaktorteile.<ref>Bärbel Nückles: Reaktorschmiede in Le Creusot – Mängel bei Akw-Lieferungen?. In: Badische Zeitung, 11. Mai 2016.</ref><ref>Bärbel Nückles: Block zwei ist vom Netz. In: Badische Zeitung, 18. Juni 2016.</ref><ref>Bärbel Nückles: Gereiztes Klima in der Fessenheim-Kommission. In: Badische Zeitung, 11. Oktober 2016.</ref> Gemeinsam mit Montceau-les-Mines bildet Le Creusot ein kleines Industrierevier.

Jahr 1793 1831 1872 1901 1954 1999 2011 2021
Einwohner 1.545 1.334 22.890 30.584 28.663 26.283 22.620 20.731
Quellen: Cassini und INSEE

Verkehr

Seit 1981 wird der nahegelegene Ort Écuisses vom französischen Hochgeschwindigkeitszug TGV angefahren: Der Bahnhof Le Creusot TGV liegt rund acht Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Der Bahnhof Le Creusot Ville liegt an der Bahnstrecke Nevers–Chagny und wird im Regionalverkehr durch TER-Züge zwischen Dijon und Nevers bedient. Der 10 km lange Train des Combes dient dem Ausflugsverkehr.

Persönlichkeiten

Impressionen

Literatur

  • Albert Maly-Motta: Das Theater im Glas-Ofen. Ein Buch in Le Creusot, Frankreich. In: Die Vierte Wand. Organ der Initiative TheaterMuseum Berlin. Ausgabe 009. Berlin, 2019, S. 88–97 (Online im Internet Archive)
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Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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