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Liste der Deutschmeister

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

{{#if: enthält die Namen der Deutschmeister des Deutschen Ordens; zur anderen Bedeutung (Soldaten und Traditionsträger) siehe Deutschmeister.

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Der Deutschmeister war der Landmeister des Deutschen Ordens in Deutschland. Als der Hochmeister 1309 seinen Sitz von Venedig in die Marienburg verlegte, unterstellte er die Ordensbrüder in Österreich, Böhmen, Ungarn, Spanien, Italien, Armenien, Sizilien und Achaia dem Schutz des Deutschmeisters.<ref>Bestellsignatur: JL 425 Bd 1 Qu. 221 Sammlung Breitenbach im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 17. März 2016</ref>

Name von bis Bemerkungen
Hermann Balk 1219 1230
Dietrich? 1231 1231
Heinrich von Hohenlohe 1232 1242
Berthold von Tannenrode 1243 1245 vermutlich aus dem Geschlecht von Tannroda
Albert von Bastheim 1247 1248
Albrecht von Hallenberg 1248 1251
Eberhard von Sayn 1251 1254 siehe Die ersten Grafen von Sayn
Dietrich von Grüningen (auch: Gröningen) 1254 1256
Konrad von Nürnberg<ref>Archivalien: Konrad von Nürnberg (verstorben vor 5. Dezember 1265), Urkunden im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 20. März 2016</ref> 1257 1264
Werner III. von Battenberg 1264 1272<ref>Archivalie JL 425 Bd 1 Qu. 103: Amtsaufgabe durch Resignation; im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 20. März 2016</ref>
Gerhard von Hirschberg 1272<ref>Archivalien Gerhard von Hirschberg im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 20. März 2016</ref> 1279 siehe Hirschberger
Matthias (von Lonnich)<ref>urkundlich von 1274 bis 1295, auch Landkomtur der Kammerballei Koblenz</ref> 1281 1283
Konrad von Feuchtwangen 1284 1290
Zürch von Stetten 1290 1295<ref>Archivalien des DM Zürch von Stetten im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 18. März 2016</ref> erste Amtszeit
Gottfried von Hohenlohe 1296 1297<ref>Archivalien des DM Gottfried von Hohenlohe-Weikersheim im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 18. März 2016</ref> danach am 3. Mai 1297 in Venedig zum 14. Hochmeister des Deutschen Ordens gewählt
Johannes de Neszelrid
(Johann von Nesselröden)
(auch Nesselrode, Nesselrieden)
1297 1298 siehe Nesselröden (Adelsgeschlecht)
Siegfried von Feuchtwangen 1298 1303
Winrich von Bosweil 1303 1304
Eberhard von Sulzberg (zu Bughein)<ref>1291/97 Komtur auf Beuggen, 1301/02 Landkomtur der Deutschordensballei Franken, 1314/15 auch Landkomtur zu Marburg; aus dem Geschlecht der Herren von Sulzberg mit Stammburg Sulzberg und Zweig auf Schloss Sulzberg (Möttelischloss) in der Schweiz</ref> 1305 1323 (1321)<ref name="sulzberg">Im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg) befindet sich eine Sammlung historischer Dokumente zu den Deutschmeistern datiert 1058–1809: Sammlung Breitenbach - hier wird Eberhard nur bis 1321 geführt und ist vermutlich auch in diesem Jahr verstorben</ref>
mögliche Vakanz 1321 1324 <ref name="sulzberg" /><ref name="regest" />
Konrad von Gundelfingen<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: 0 | 0 {{#if: 314 Vorlage:NDB – bitte Seitenzahl(en) angeben
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}}</ref>|| 1323 (1324)<ref name="regest">Nach der Rezeption zu Regesten König Ludwig IV. und einer Urkunde von 1323 [RI VII H. 1 n. 51, in: Regesta Imperii Online] (abgerufen am 17. März 2016) ist die Auffassung, das Konrad erst ab Sommer 1324 Deutschmeister wurde.</ref> || 1329 || Gundelfingen-Hellstein (Adelsgeschlecht)<ref>Gundelfingen-Hellenstein auf www.historisches-lexikon-bayerns.de, abgerufen am 17. März 2016</ref>

Ulrich von Stetten
(eigentlich Zürch von Stetten)
1329 1330 zweite Amtszeit, siehe Stetten (Adelsgeschlecht)
Wolfram von Nellenburg 1329<ref>JL 425 Bd 2 Qu. 1 im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 20. März 2016</ref> (1331<ref>Johannes Voigt: Geschichte des Deutschen Ritter-Ordens in seinen zwölf Balleien in Deutschland, Band 1, Berlin 1857, S. 652</ref>) 1361 siehe Grafen von Nellenburg
Philipp von Bickenbach 1361 1375 siehe Bickenbach (Adelsgeschlecht)
Gottfried von Hanau 1375 1375 Sohn Ulrich II. (Herr von Hanau),
vgl. Hanau (Adelsgeschlecht)
Johann von Heyn 1376 1379
Konrad Rüd von Collenberg 1379 1382 siehe Rüdt von Collenberg
Siegfried von Venningen 1382 1393 siehe auch Herren von Venningen
Johann von Ketze 1393 1396
Konrad von Egloffstein 1396 1416 siehe Egloffstein (Adelsgeschlecht)
Dietrich von Weitershausen 1416 1420 <ref>https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/MPZDRUXYY7CMHK7XMQKENZ3J76KY7LFL</ref><ref>https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=19231&sprungId=1183074&letztesLimit=suchen</ref>
Eberhard von Saunsheim 1420 ?
Eberhard von Stetten 1441/43 1447 siehe Stetten (Adelsgeschlecht)
Jost von Venningen 1447 3. November 1454 Resignation (Rücktritt) auf dem Kapitel zu Prozelten
Ulrich von Lentersheim 11. Mai 1455<ref>Die Bestätigung des neugewählten DM Ulrich von Lentersheim erfolgte durch den Hochmeister Ludwig von Ellrichshausen am 10. Februar 1455: Findbuch Archivalie JL 425 Bd 4 Qu. 39 im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 18. März 2016</ref> 9. Mai 1479<ref name="UvL">Archivalie: JL 425 Bd 4 Qu. 124 im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 18. März 2016</ref> siehe Lentersheim (Adelsgeschlecht), Resignation auf dem Großkapitel zu Prozelten, † 22. Mai 1481 in Weißenburg<ref name="UvL" /><ref>Bernhart Jähnig: Lentersheim, Ulrich von. In: Neue Deutsche Biographie, Bd. 14 (1985), S. 219.</ref>
Reinhard von Neipperg 1479 1489 siehe Neipperg (Adelsgeschlecht)
Andreas von Grumbach
(auch Endres von Grumbach)<ref>Findbuch JL 425: Urkunden zu Endres von Grumbach im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 18. März 2016</ref>
vor 26. Mai 1489 1498 siehe Grumbach (Ministeriale)
Hartmann von Stockheim 1. September 1499<ref>Wahlkapitel zu Frankfurt (am Main), 1499 Sept. 1; Präsentation des Hartmann von Stockheim, Kt zu Kapfenburg, und des Johann Adelmann von Adelmannsfelden, Kt zu Blumenthal, beim HM Friedrich von Sachsen, 1499 Sept. 4; Konfirmation des DM Hartmann von Stockheim durch HM Friedrich von Sachsen, 1499 Okt. 27 im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 17. März 2016</ref> † 27. Januar 1510<ref>Tod des DM Hartmann von Stockheim zu Horneck, 1510 Jan. 27 im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 17. März 2016</ref> Von 1488 bis 1494 Komtur zu Horneck.<ref>Volker Zimmermann: Hartmann von Stockheim. Verfasser eines dt. Roßarzneibuches. In: Burghart_Wachinger u. a. (Hrsg.): Die deutsche Literatur des Mittelalters. Verfasserlexikon. 2., völlig neu bearbeitete Auflage, Band 3: Gert van der Schüren - Hildegard von Bingen. De Gruyter, Berlin / New York 1981, ISBN 3-11-007264-5, Sp. 527–528.</ref> Siehe Stockheim (Adelsgeschlecht)
Johann Adelmann von Adelmannsfelden 12. Mai 1510<ref>Wahlkapitel zu Frankfurt am Main Wahl des Johann Adelmann von Adelmannsfelden, Kt Mgh, zum DM im Landesarchiv Baden-Württemberg (Staatsarchiv Ludwigsburg), abgerufen am 17. März 2016</ref> † 17. Februar 1515 siehe Familie Adelmann von Adelmannsfelden
Dietrich von Cleen<ref>https://www2.landesarchiv-bw.de/ofs21/olf/struktur.php?bestand=19231&klassi=001.005&anzeigeKlassi=001.005.003</ref> 1515 1526
Walther von Cronberg 1526 1543

Nach der Säkularisation des Ordens unter dem letzten in Preußen residierenden Hochmeister Markgraf Albrecht von Brandenburg im Jahre 1525 wurde der Deutschmeister Walther von Cronberg auf dem Augsburger Reichstag 1530 von Kaiser Karl V. mit der hochmeisterlichen Würde und mit Preußen belehnt.

Seitdem führte das Oberhaupt des Deutschen Ordens den Titel Hoch- und Deutschmeister.

Einzelnachweise

<references />

Siehe auch

Weblinks