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Ludwig Paul (Politiker)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ludwig Paul (* 16. September 1864 in Wien; † 1. Juli 1920 ebenda) war ein österreichischer Politiker und Jurist.

Leben

Ludwig Paul studierte von 1884 bis 1889 Rechtswissenschaft an der Universität Wien, gefolgt von einem Jahr Philosophie. 1890 wurde er Beamter bei der Straßenbahn Wien. Nach erfolgreichem Ablegen des letzten Staatsexamens, im Jahr 1898, erhielt Paul im Jahr 1901 eine Anstellung im 1896 gegründeten k.k. Eisenbahnministerium, dem heutigen Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie. Hier zeichnete er vor allem im Personalbereich verantwortlich und engagierte sich auch gewerkschaftlich.

1909 wurde Paul zum Direktionsstellvertreter bei den dem Ministerium direkt unterstehenden k.k. österreichischen Staatsbahnen ernannt, wurde jedoch nach Beginn des Ersten Weltkriegs ins Eisenbahnministerium zurück versetzt. Durch seine Organisation von Lebensmittelrationen für die Bediensteten der Eisenbahn zeigte er selbst in schwierigen Zeiten sein Organisationstalent.

Nachdem er seit 26. Februar 1918 in k.k. Regierungen (Seidler, ab 25. Juli 1918 Hussarek von Heinlein, zuletzt bis 11. November 1918 im Ministerium Lammasch) zum Leiter des Amtes für Volksernährung (formell Minister ohne Geschäftsbereich) ernannt worden war, wurde Paul am 15. März 1919 zum Staatssekretär für Verkehrswesen (Verkehrsminister) in der Staatsregierung Renner II und am 17. Oktober 1919 in der Staatsregierung Renner III gewählt, ein Amt, das er bis zu seinem Tod ausübte. Er wurde am Ottakringer Friedhof bestattet.<ref>Grabstelle Ludwig Paul, Wien, Ottakringer Friedhof, Gruppe 21, Reihe 23, Nr. 1.</ref>

Literatur

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Anfang Österreich-Ungarn (1916–1918): Kokstein | Höfer | Paul

Erste Republik (1918–1923): Löwenfeld-Russ | Grünberger | Buchinger

Zweite Republik (1945–1949): Korp | Frenzel | Sagmeister Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang

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Erste Republik:
Jukel | Paul | Hanusch | Pesta | Rodler | Odehnal

Zweite Republik:
Heinl | Übeleis | Waldbrunner | Pittermann | Probst | Weiß | Frühbauer | Lanc | Lausecker | Lacina | Streicher | Klima | Scholten | Einem | Schmid | Forstinger | Reichhold | Gorbach | Faymann | Bures | Stöger | Klug | Leichtfried | Hofer | Hackl | Reichhardt | Gewessler | Hanke

Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Karl Renner | Jodok Fink

Otto Bauer | Richard Bratusch | Julius Deutsch | Matthias Eldersch | Wilhelm Ellenbogen | Otto Glöckel | Ferdinand Hanusch | Ignaz Kaup | Johann Löwenfeld-Russ | Wilhelm Miklas | Ludwig Paul | Egon Pflügl | Josef Resch | Joseph Schumpeter | Josef Stöckler | Julius Tandler | Erwin Waiß | Johann Zerdik Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Klappleiste/Anfang Karl Renner | Jodok Fink

Julius Deutsch | Arnold Eisler | Matthias Eldersch | Wilhelm Ellenbogen | Otto Glöckel | Ferdinand Hanusch | Johann Löwenfeld-Russ | Michael Mayr | Wilhelm Miklas | Ludwig Paul | Rudolf Ramek | Richard Reisch | Josef Resch | Josef Stöckler | Julius Tandler | Erwin Waiß | Johann Zerdik Vorlage:Klappleiste/Ende

VorgängerAmtNachfolger
Anton HöferPräsident des Amtes für Volksernährung
(Minister ohne Portefeuille)

26. Feb. 1918 – 11. Nov. 1918
Johann Löwenfeld-Russ
(Staatssekretär für Volksernährung, ab 30. Okt.)
Carl JukelStaatssekretär für Verkehrswesen
15. März 1919 – 1. Juli 1920
Ferdinand Hanusch
(in Folge Bundesminister)

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