Maximilian von Liechtenstein
{{#if: behandelt den kaiserlichen Feldzeugmeister. Zum liechtensteinischen Bankier siehe Maximilian von und zu Liechtenstein.
| Vorlage:Hinweisbaustein | {{#ifeq: 0 | 0 |}}
}}
Maximilian von Liechtenstein (* 6. November 1578 auf Schloss Feldsberg; † 23. April 1643 in Raab) war ein kaiserlicher Feldzeugmeister und seit 1623 Reichsfürst.
Biografie
Frühe Jahre
Liechtenstein war der vierte Sohn des kaiserlichen Rats Hartmann II. von Liechtenstein (1544–1585) und dessen Ehefrau Anna Maria, geborene Gräfin zu Ortenburg (1547–1607). Zwei seiner älteren Brüder verstarben bereits im Kleinkindalter. Er wurde im evangelischen Glauben erzogen und studierte ab Januar 1595 gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Gundaker an der Universität Padua und anschließend an der Universität Siena. Von Oktober 1596 bis März 1597 waren die Brüder an der Universität Bologna immatrikuliert. Danach unternahmen sie die obligate Kavalierstour.<ref>Thomas Winkelbauer: Fürst und Fürstendiener. Gundaker von Liechtenstein, ein österreichischer Aristokrat des konfessionellen Zeitalters. In: Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Ergänzungsband 34, Oldenbourg, Wien u. a. 1999, ISBN 978-3-486-64837-9, S. 473.</ref> 1597 heiratete er Katharina von Boskowitz und Černahora († 1637), jüngere Tochter von Johann von Boskowitz und Černahora, genannt Šembera († 1597), und dessen zweiter Ehefrau Anna, geborene Kraiger von Kraigk († 1581). Die Ehe blieb kinderlos. Anfang 1600 trat er zum Katholizismus über, worauf ihn Papst Clemens VIII. in einem Schreiben beglückwünschte.<ref>Jacob von Falke: Geschichte des fürstlichen Hauses Liechtenstein. 1877, S. 245.</ref><ref name="Winkelbauer">Thomas Winkelbauer: Fürst und Fürstendiener. 1999, S. 93.</ref>
Militärlaufbahn
Während des Langen Türkenkriegs trat Liechtenstein in die kaiserliche Armee ein und kämpfte im Herbst 1600 beim Entsatzversuch von Kanischa. 1601 ernannte ihn Kaiser Rudolf II. zum Reichshofrat. Unter Giorgio Basta diente er 1604 vor Gran und 1605 beim Entsatz von Ödenburg. Im Anschluss ging er nach Mähren, wo ihn die Stände zum Obrist über 2.100 Mann Fußvolk beriefen. Im Konflikt zwischen dem Kaiser und Erzherzog Matthias von Österreich stellte er sich auf die Seite des Erzherzogs. Im März 1608 erhielt er ein Werbepatent über 3.000 Mann Fußvolk. Am 12. April 1608 erfolgte seine Ernennung zum Obrist-Feldzeugmeister von Erzherzog Matthias. 1613 wurde er zum kaiserlichen Rat und Oberstallmeister ernannt und begleitete den nunmehrigen Kaiser Matthias zum Reichstag nach Regensburg. Danach nahm er am Friauler Krieg gegen Venedig teil.<ref>Jacob von Falke: Geschichte des fürstlichen Hauses Liechtenstein. 1877, S. 245 ff.</ref>
Beim Ständeaufstand in Böhmen unterstützten Liechtenstein und seine Brüder Kaiser Ferdinand II. Am 10. März 1619 avancierte er zum kaiserlichen Obrist-Feldwachtmeister und erhielt ein Werbepatent über 500 Kürassiere.<ref>Alphons Freiherr von Wrede: Geschichte der K. und K. Wehrmacht. Die Regimenter, Corps, Branchen und Anstalten von 1618 bis Ende des XIX. Jahrhunderts. In: Direction des k. und k. Kriegs-Archivs: Supplement zu den Mittheilungen des k. und k. Kriegs-Archivs. Band 3, Seidel, Wien 1901, S. 414.</ref> Mit diesen stieß er zur kaiserlichen Armee unter Feldmarschall Graf von Bucquoy und zeichnete sich bei dessen Rückzug vor dem böhmischen Ständeheer in Richtung Wien durch die Deckung der Donauüberquerung aus. Anschließend wurde ihm das Kommando über die Stadt Krems übertragen, die er im November 1619 erfolgreich verteidigte. Im gleichen Jahr ernannte ihn der Kaiser zum Kämmerer. 1620 wurde sein Regiment aufgelöst. Am 7. April 1620 empfing er seine Beförderung zum kaiserlichen Obrist-Feldzeugmeister. Im September 1620 wohnte er der Eroberung von Pisek bei. In der Schlacht am Weißen Berg befehligte er das zweite Treffen und trug zum Sieg der kaiserlichen Truppen und der Katholischen Liga bei.<ref>Anton Gindely: Die Berichte über die Schlacht auf dem weissen Berge bei Prag. Karl Gerold's Sohn, Wien 1877, S. 5 ff.</ref><ref>Julius Krebs: Die Schlacht am weissen Berge (8. November 1620) im Zusammenhange der kriegerischen Ereignisse. Koebner, Breslau 1879, S. 111 ff.</ref> Nach dem Einzug in Prag übernahm er gemeinsam mit Bucquoy die Krönungsinsignien. Sodann erhielt er den Auftrag, die Burg Karlstein einzunehmen, ehe er nach Mähren zog, um die Verfolgung der Aufständischen aufzunehmen. Gemeinsam mit seinem Bruder Gundaker erreichte er im Dezember 1620 durch das Versprechen eines kaiserlichen Pardons die Neutralität des Ständeheers.<ref>Thomas Winkelbauer: Fürst und Fürstendiener. 1999, S. 180.</ref> Am 15. Februar 1621 wurde er Inhaber eines neu errichteten Regiments von 2.000 Mann Fußvolk.<ref>Alphons Freiherr von Wrede: Geschichte der K. und K. Wehrmacht. Die Regimenter, Corps, Branchen und Anstalten von 1618 bis Ende des XIX. Jahrhunderts. In: Direction des k. und k. Kriegs-Archivs: Supplement zu den Mittheilungen des k. und k. Kriegs-Archivs. Band 2, Seidel, Wien 1898, S. 13.</ref> Danach zog er mit Bucquoy nach Ungarn und beteiligte sich an der Einnahme von Preßburg und der Belagerung von Neuhäusel. Nach Bucquoys Tod im Juli 1621 ernannte ihn der Kaiser zum Interims-Kommandanten der Armee und setzte Johann Kaspar von Stadion als Berater ein. Angesichts des Vorrückens von Gábor Bethlen und der mangelhaften Versorgungslage ordnete er den Rückzug nach Preßburg an.<ref>Jacob von Falke: Geschichte des fürstlichen Hauses Liechtenstein. 1877, S. 248 ff.</ref><ref>Antonio Schmidt-Brentano: Die kaiserlichen Generale 1618–1655. 2022, S. 269.</ref>
Nach dem Frieden von Nikolsburg nahm Liechtenstein im Mai 1622 am ungarischen Landtag in Ödenburg teil. Anschließend ging er nach Schlesien und beteiligte sich im Oktober 1622 an der Einnahme von Glatz. 1623 zog er mit Girolamo Caraffa nach Ungarn, um erneut gegen Bethlens Heer zu kämpfen. Für seine Treue und geleisteten Dienste erhob Kaiser Ferdinand II. ihn und die ehelichen Nachkommen seiner Linie am 12. September 1623 in den erblichen Reichsfürstenstand.<ref>Hausarchiv der Regierenden Fürsten von Liechtenstein, Urkundensammlung, UR 1623.09.12.</ref> Die Standeserhebung implizierte jedoch nicht das Recht auf Sitz und Stimme im Reichsfürstenrat.<ref>Katharina Arnegger: Das Fürstentum Liechtenstein. Session und Votum im Reichsfürstenrat. Aschendorff, Münster 2019, ISBN 978-3-402-24650-4, S. 27 f.</ref> Im November 1623 erhielt er das Oberkommando über die kaiserlichen Truppen in Böhmen. 1624 übernahm er den militärischen Schutz bei der Vertreibung der nichtkatholischen Geistlichen aus Mähren. Im April 1626 wurde er mit dem Oberkommando in Schlesien betraut.<ref>Jacob von Falke: Geschichte des fürstlichen Hauses Liechtenstein. 1877, S. 255 ff.</ref><ref>Antonio Schmidt-Brentano: Die kaiserlichen Generale 1618–1655. 2022, S. 269 f.</ref>
Fürstliche Vormundschaft
Nach dem Tod seines älteren Bruders Karl I. übernahm Liechtenstein die Vormundschaft über dessen Sohn und Haupterben Karl Eusebius. Im März 1627 teilte er dem Kaiser mit, dass der Verstorbene ihn und seinen Bruder Gundaker testamentarisch zu universal curatorn für den Neffen eingesetzt hatte. Er trat die vormundschaftliche Regentschaft in den Herzogtümern Troppau und Jägerndorf sowie die Verwaltung des Majorats an. In wichtigen Fragen handelte er in Übereinstimmung mit seinem jüngeren Bruder.<ref>Herbert Haupt: Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein 1611–1684. Erbe und Bewahrer in schwerer Zeit. Johann Kräftner (Hrsg.). Prestel, München u. a. 2007, ISBN 978-3-7913-3341-0, S. 24.</ref> Als Vormund leitete er Maßnahmen zur Rekatholisierung der liechtensteinischen Besitzungen ein und bereitete die Kavalierstour seines Neffen vor. Am 24. November 1628 erhielt er das böhmischen Inkolat. 1629 nahm er die Münzprägung für seinen Neffen wieder auf. Er setzte die von seinem verstorbenen Bruder begonnene Bautätigkeit in Feldsberg und Eisgrub fort und initiierte unter anderem den Neubau der Feldsberger Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.<ref>Karl Weinbrenner: Zur Baugeschichte der Pfarrkirche zu Feldsberg. In: Monatsblatt des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich. Band 6, Nr. 7–9, Selbstverlag, Wien 1912/1913, S. 105 ff.</ref> Im Februar 1631 trat er als Regimentsinhaber zurück. Im gleichen Jahr wurde er mit seiner Ehefrau in die Konfraternität der Kartause Königsfeld sowie des Servitenordens aufgenommen.<ref name="Winkelbauer"/> Im Januar 1632 erhielt er den Auftrag zur Inspektion der Befestigungen von Wien.<ref>Antonio Schmidt-Brentano: Die kaiserlichen Generale 1618–1655. 2022, S. 270.</ref> Am 23. Februar 1632 gab er das Ende seiner vormundschaftlichen Regentschaft bekannt.<ref>Herbert Haupt: Fürst Karl Eusebius von Liechtenstein 1611–1684. 2007, S. 50.</ref>
Gemeinsam mit seiner Ehefrau trat Liechtenstein 1635 in den dritten Orden der Paulaner ein.<ref>Thomas Winkelbauer: Fürst und Fürstendiener. 1999, S. 94.</ref> Im selben Jahr wurde er Inhaber eines Regiments über 1.000 Kürassiere, das 1636 entlassen wurde.<ref>Alphons Freiherr von Wrede: Geschichte der K. und K. Wehrmacht. 1901, S. 448.</ref> 1638 wurde ihm das Kommando über die Stadt und Festung Raab übertragen. Seine Hauptaufgabe bestand in der Erweiterung der Bestfestigungsanlagen.<ref>Jacob von Falke: Geschichte des fürstlichen Hauses Liechtenstein. 1877, S. 257 f.</ref> In den letzten Lebensjahren, die von Krankheit und Kuraufenthalten geprägt waren, unterstützte er seinen Bruder bei dessen Bestrebungen um die Aufnahme in den Reichsfürstenrat. Aufgrund seiner Kinderlosigkeit sah er darin jedoch keinen persönlichen Vorteil.<ref>Katharina Arnegger: Das Fürstentum Liechtenstein. Session und Votum im Reichsfürstenrat. 2019, S. 36 f.</ref>
Tod und Beisetzung
Liechtenstein verstarb am 23. April 1643 in Raab. Sein Leichnam wurde nach Wranau überführt und im Ordenshabit der Paulaner in der Familiengruft bestattet. In seinem Testament hatte er seinen Bruder Gundaker und seinen Neffen Karl Eusebius zu Haupterben bestimmt.<ref>Jacob von Falke: Geschichte des fürstlichen Hauses Liechtenstein. 1877, S. 263 f.</ref>
Besitzungen
1597 verstarb Liechtensteins Schwiegervater ohne männliche Nachkommen. Gemäß testamentarischer Bestimmungen fiel das Erbe der Familie Boskowitz an dessen Töchter. Am 10. Oktober 1597 teilten die Schwestern den Nachlass. Seine Ehefrau erhielt unter anderem die Herrschaften Butschowitz, Posorschitz und Nowihrad, ein Haus in Brünn mit der Vorstadt Neustift sowie ein Haus in Czeikowitz.<ref>Hausarchiv der Regierenden Fürsten von Liechtenstein, Urkundensammlung, UR 1597.10.10.</ref> Am 23. Juli 1598 einigte er sich mit seinen Brüdern auf die Teilung des väterlichen Erbes. Dabei erhielt er die niederösterreichischen Herrschaften Rabensburg und Hohenau.<ref>Hausarchiv der Regierenden Fürsten von Liechtenstein, Urkundensammlung, UR 1598.07.23.</ref> Seine Ehefrau ließ ihn am 29. März 1604 in die mährische Landtafel als Teilhaber ihrer mährischen Herrschaften eintragen.<ref>Miloslav Rohlík: Moravské zemské desky. III. Kraj brněnský, 1567–1641. Státní Pedagogické Nakladatelství, Prag 1957, S. 346.</ref>
Aufgrund des Besitzzuwachses nahmen Liechtenstein und seine Brüder eine Revision der bestehenden Erbeinigung von 1504 vor und schlossen am 29. September 1606 auf Schloss Feldsberg einen neuen Hausvertrag. Zur Sicherung des Fortbestands des Hauses wurde die Unteilbarkeit der Hausgüter durch Errichtung eines Familienfideikommiss festgelegt. Die Brüder unterstellten ihre Güter dem Fideikommiss und reduzierten Veräußerungs- sowie Verpfändungsmöglichkeiten auf ein Minimum. Die beiden jüngeren Brüder setzten ihren älteren Bruder Karl I. in die Rechte der Primogenitur ein und traten ihm die hierzu erforderlichen Rechte für sich und ihre Linien ab. Familienoberhaupt war nun nicht mehr das jeweils älteste männliche Familienmitglied, sondern der erstgeborene Sohn in der regierenden Linie. Somit war aus der bisherigen Seniorats- eine Majoratsverfassung geworden. Bei der Verteilung der Fideikommissgüter erhielt Liechtenstein für sich und seine Linie die Herrschaften Rabensburg und Hohenau zum Nießbrauch.<ref>Hausarchiv der Regierenden Fürsten von Liechtenstein, Urkundensammlung, UR 1606.09.29.</ref><ref>Georg Schmid: Das Hausrecht der Fürsten von Liechtenstein. Dissertation, Universität Zürich, Zürich 1978, S. 59 ff.</ref>
Liechtenstein widmete der architektonischen Aufwertung seiner Besitzungen große Aufmerksamkeit. Als Baumeister trat Giovanni Giacomo Tencalla in seine Dienste. Sein Hauptwohnsitz war Schloss Rabensburg, das er ausbauen und mit Bastionen versehen ließ. Er erweiterte das Schloss um zwei vorgelagerte Trakte, einen Ehrenhof und einen Garten. Außerdem ließ er eine freistehende Schlosskirche errichten und die Decke des Rittersaals mit Darstellungen seiner Kriegserlebnisse bemalen.<ref>Karl Weinbrenner: Die Feste Ravensburg. In: Monatsblatt des Vereins für Landeskunde von Niederösterreich. Band 4, Nr. 1, Selbstverlag, Wien 1908/1909, S. 3 ff.</ref><ref>Tomás Knoz: Die Liechtensteinischen Schlossresidenzen im Kontext der mährisch-österreichischen Renaissance und des Manierismus Schloss Rabensburg. In: Liechtensteinisch-Tschechische Historikerkommission (Hrsg.): Die Liechtenstein und die Kunst (= Veröffentlichungen der Liechtensteinisch-Tschechischen Historikerkommission. Band 3). Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein, Vaduz 2014, ISBN 978-3-906393-72-8, S. 95 ff.</ref> Schloss Butschowitz entwickelte sich ebenfalls zu einem wichtigen Familiensitz. Er stattete das Schloss unter anderem mit einer neuen Kapelle aus und beauftragte Pietro Maino Maderno mit der Anfertigung eines Bacchus-Brunnen für den Arkadenhof. Ferner veranlasste er den Neubau der städtischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.<ref>Michal Konečný: Serlio und Du Cerceau copyright. Die praktische Ausgangsbasis für zwei mährische Residenzen der Fürsten von Liechtenstein in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. In: Studia historica Brunensia. Band 64, Nr. 1. Masarykova univerzita, 2017, ISSN 1803-7429, S. 181 ff.</ref><ref>Thomas Winkelbauer: Fürst und Fürstendiener. 1999, S. 441 f.</ref>
Zwischen 1618 und 1630 erweiterte Liechtenstein seinen Grundbesitz durch mehrere Zukäufe. 1618 erwarb er die Güter Rostein, Ottinowes und Hartmanitz, 1622 ein zweites Haus an der Wiener Herrengasse, 1624 die Allodialherrschaft Morschitz, 1626 die Allodialherrschaft Luhatschowitz, die noch im gleichen Jahr weiterverkauft wurde, sowie die Herrschaft Steinitz aus dem konfiszierten Besitz Karls von Kaunitz. Mit dem Verkauf beglich die kaiserliche Hofkammer ihre Schulden. Die Herrschaft Steinitz wurde im selben Jahr durch den Zukauf des Gutes Klein Lowtschitz, 1627 durch das Gut Boschowitz und 1630 durch das Gut Uhritz vergrößert.<ref>Jacob von Falke: Geschichte des fürstlichen Hauses Liechtenstein. 1877, S. 259 f.</ref><ref>Tomáš Knoz: Die Rolle Karls I. von Liechtenstein bei den Konfiskationen nach der Schlacht am Weißen Berg In: Studia historica Brunensia. Band 64, Nr. 1. Masarykova univerzita, 2017, ISSN 1803-7429, S. 160.</ref> Unter dem Presbyterium der seit 1617 in seinem und seines Bruder Karls Auftrag neu erbauten Wallfahrtskirche Mariä Geburt in Wranau wurde die liechtensteinische Familiengruft angelegt. Gemeinsam mit seiner Ehefrau stiftete er 1633 ein dazugehöriges Paulanerkloster und dotierte es mit der Herrschaft Morschitz.<ref>Jacob von Falke: Geschichte des fürstlichen Hauses Liechtenstein. 1877, S. 263 f.</ref> Ebenso stiftete das Ehepaar 1637 in der Kamaldulenser-Eremitage auf dem Josefsberg bei Wien eine Kapelle und eine Zelle zu Ehren des heiligen Romuald und widmete 3.000 Gulden für eine wöchentliche Samstagsmesse.<ref name="Winkelbauer"/>
Siehe auch
Literatur
- {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
- Vorlage:HLFL
- {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
- {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
- {{
- if:Liechtenstein, Maximilian Fürst | {{
#if:15 | {{
#if: | Wurzbach: | Constantin von Wurzbach:}} {{#if:|{{#if:||Liechtenstein, Maximilian Fürst }}.|{{
#if:||Liechtenstein, Maximilian Fürst }}.}}{{#if:| Nr. .}} In: {{
#if: | Biographisches Lexikon. |Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich.}} 15. Theil. {{#if: | | {{#switch: 15
|1=Universitäts-Buchdruckerei L. C. Zamarski (vormals J. P. Sollinger) |2=Verlag der typografisch-literarisch-artistischen Anstalt (L. C. Zamarski, C. Dittmarsch & Comp.) |3 |4=Verlag der typogr.-literar.-artist. Anstalt (L. C. Zamarski, C. Dittmarsch & Comp.) |5=Verlag der typogr.-literar.-artist. Anstalt (L. C. Zamarski & C. Dittmarsch.) |6 |7 |8 |9 |10 |11 |12 |13 |14 |15 |16 |17 |18 |18 |19 |20 |21 |22 |23 |24 |25 |26 |27 |28 |29 |30 |31 |32 |33 |34 |35 |36 |37 |38 |39 |40 |41 |42 |43 |44 |45 |46 |47 |48 |49 |50 |51 |52 |53 |54 |55 |56 |57 |58 |59 |60=Kaiserlich-königliche Hof- und Staatsdruckerei }}, }} Wien {{#switch: 15 | 1=1856 | 2=1857 | 3=1858 | 4=1858 | 5=1859 | 6=1860 | 7=1861 | 8=1862 | 9=1863 | 10=1863 | 11=1864 | 12=1864 | 13=1865 | 14=1865 | 15=1866 | 16=1867 | 17=1867 | 18=1868 | 19=1868 | 20=1869 | 21=1870 | 22=1870 | 23=1872 | 24=1872 | 25=1873 | 26=1874 | 27=1874 | 28=1874 | 29=1875 | 30=1875 | 31=1876 | 32=1876 | 33=1877 | 34=1877 | 35=1877 | 36=1878 | 37=1878 | 38=1879 | 39=1879 | 40=1880 | 41=1880 | 42=1880 | 43=1881 | 44=1882 | 45=1882 | 46=1882 | 47=1883 | 48=1883 | 49=1884 | 50=1884 | 51=1885 | 52=1885 | 53=1886 | 54=1886 | 55=1887 | 56=1888 | 57=1889 | 58=1889 | 59=1890 | 60=1891 | #default = Bitte Band und Seitenzahlen korrekt angeben! }}{{#if:132|, S. 132{{ #if:133 | {{ #if: {{#iferror:{{#ifexpr:{{#switch: | R+ = abs | R- = -abs | Z = trunc | Z+ | N = abs trunc | Z- = -abs trunc}}( 132) = ( 132) {{#if: | round ({{{3}}}) }} | 1 }} }} | {{ #ifexpr: 132 != 133 |{{ #ifexpr: 133 = {{ #expr: 132 + 1 }}| f.|–133}}|}}|{{ #ifeq: 132 | 133 ||–133}}}}|}} (Digitalisat{{#if:|. }}).}}
| Vorlage:BLKÖ - Parameterfehler Bandnummer nicht angegeben → Hilfe }}
| Vorlage:BLKÖ - Parameterfehler Linkziel nicht angegeben → Hilfe }}
Weblinks
|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:
| {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
|1/= und Videos
|1/1=, Videos und Audiodateien
|/1= und Audiodateien}}
| , Videos und Audiodateien
}}
|#default= – }}{{#if: Maximilian, Prince of Liechtenstein
| {{#ifeq: {{#invoke:Str|left|maximilian, prince of liechtenstein|9}}
| category:
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}Vorlage:Wikidata-Registrierung
Einzelnachweise
<references />
{{#ifeq: p | p | | {{#if: 111714060150393201 | |
}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 1117140601 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 1117140601 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 50393201 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: p | p | {{#if: 50393201 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung
{{#if: Liechtenstein, Maximilian von | {{#if: | {{#if: kaiserlicher Feldzeugmeister | {{#if: 6. November 1578 | {{#if: Feldsberg | {{#if: 23. April 1643 | {{#if: Raab || Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Liechtenstein, Maximilian von
}} |
| ALTERNATIVNAMEN |
}} |
| KURZBESCHREIBUNG | kaiserlicher Feldzeugmeister
}} |
| GEBURTSDATUM | 6. November 1578
}} |
| GEBURTSORT | Feldsberg
}} |
| STERBEDATUM | 23. April 1643
}} |
| STERBEORT | Raab
}} |
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Mehrdeutigkeitshinweis
- Wikipedia:BLKÖ-Fehler
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:BLKÖ
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Schwesterprojekt
- Wikipedia:GND fehlt
- Wikipedia:Normdaten-TYP falsch oder fehlend
- Wikipedia:GND in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:GND in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Titularfürst (Liechtenstein)
- Familienmitglied des Hauses Liechtenstein
- Kaiserlicher General (HRR)
- Regimentsinhaber der Frühen Neuzeit
- Militärperson im Dreißigjährigen Krieg (HRR)
- Mitglied des Reichshofrates
- Kämmerer (Habsburgermonarchie)
- Geboren 1578
- Gestorben 1643
- Mann