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Mensengesäß

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Mensengesäß
Markt Mömbris
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1104)&title=Mensenges%C3%A4%C3%9F 50° 4′ N, 9° 10′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1104) 50° 4′ 12″ N, 9° 10′ 10″ O
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Höhe: 170 (162–338) m ü. NHN
Fläche: 2,52 km²<ref name="Gemarkung"/>
Einwohner: 1104 (1. Jan. 2022)<ref>Ortsteile. Abgerufen am 4. August 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 438 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 63776
Vorwahl: 06029
Datei:Gemarkung Mensengesäß (Details).svg
Karte
Gemeindeteil und Gemarkung Mensengesäß Datei:View-zoom-in.svg
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Datei:Mensengesäß 1.jpg
In Mensengesäß

Mensengesäß ist ein Gemeindeteil des Marktes Mömbris im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>

Geographie

Lage

Das Dorf Mensengesäß befindet sich am Rande des Spessarts auf 170 m ü. NHN<ref name=CDMMH>Chronik des Marktes Mömbris: gemessen in der Dorfmitte</ref> im mittleren Kahlgrund und liegt an der Kahl zwischen Schimborn und Niedersteinbach. Die durch Mensengesäß führende Hauptstraße verläuft von Mömbris über Hauenstein Richtung Oberschur. Am Bahnhof der Kahlgrundbahn verläuft direkt die Grenze zu Mömbris, mit dem Mensengesäß baulich zusammengewachsen ist. Im Osten grenzt die Gemeinde Krombach in unmittelbarer Nähe an das Ortsgebiet. Die dort liegenden Weiher werden fälschlicherweise oft Mensengesäßer Weiher genannt und befinden sich auf Krombacher Gemeindegebiet. Auf der Gemarkung von Mensengesäß steht die Hüttenberger Kapelle, die zur untergegangenen Ortschaft Hüttenberg gehörte.

Der topographisch höchste Punkt der Dorfgemarkung, die zugleich etwa dem Gebiet der Altgemeinde Mensengesäß entspricht, befindet sich am Herrenberg, südlich von Dörnsteinbach mit 338 m ü. NHN (Lage)

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  }}.<ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref> Der nördlichste und zugleich östlichste Punkt der Dorfgemarkung befindet sich unweit des Ortsrandes von Oberschur, der südlichste liegt in den Erlenwiesen an der Kahl. Im Westen reicht die Gemarkung bis zur Staatsstraße 2305 Nahe des Mömbriser Feuerwehrhauses.<ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref>

Die durch Mensengesäß führende Bahnhofstraße war bis in die 1970er Jahre als Staatsstraße 2305 ausgewiesen. Durch Mensengesäß verlaufen der Degen-Weg, der Fränkische Marienweg und der Kahltal-Spessart-Radweg.

Gemarkung

Die Gemarkung Mensengesäß hat eine Fläche von 2,519 km². Sie ist in 1459 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 1726,83 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Mensengesäß (090326). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 31. März 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 31. März 2026.</ref>

Folgende Gemarkungen grenzen an das Ortsgebiet von Mensengesäß:<ref name="Gemarkung"/>

Niedersteinbach Dörnsteinbach
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Krombach
Mömbris

Name

Etymologie

Es wird fälschlicherweise angenommen, dass der Name Mensengesäß sich vom Menschengesäß ableitet. Mensengesäß besteht aber aus den alten Wörtern magan und geses. Übersetzt bedeuten sie mächtig und Heim. Es kann von einem Wohnort eines einflussreichen Mannes ausgegangen werden.<ref name=CDMM>Chronik des Marktes Mömbris</ref><ref name="HJB">Unser Kahlgrund 1980. Heimatjahrbuch für den Landkreis Alzenau. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft zur Heimatforschung und Heimatpflege des Landkreises Alzenau, Landrat des Kreises. ISSN 0933-1328.</ref> Im Volksmund wird der Ort „Mensegesees“ oder „Mehnsgesehs“<ref>Artikel in der PrimaSonntag: Die Ortsnamen des bayerisch-hessischen Grenzgebiets - so wie man sie im Ort ausspricht</ref> genannt.

Weitere Orte in der Region mit dieser Namenswurzel sind Hüttelngesäß, Eidengesäß, Armansgesäß und Dursgesäß (heute Dörsthöfe).

Frühere Schreibweisen

Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:

  • 1850 Mensengeßes<ref>Urpositionsblatt: Sailauf und Umgebung im Jahre 1850</ref>
  • 1860 Mensengesäß<ref>Topographischer Atlas vom Königreiche Baiern diesseits des Rhein Blatt: 10 (1860)</ref>

Geschichte

Datei:Mensengesäß, ehemaliges Schulhaus.jpg
Alte Schule in Mensengesäß

Die Gemeinde Mensengesäß gehörte zum Bezirksamt Alzenau, das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum Landkreis Alzenau in Unterfranken. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Mensengesäß am 1. Januar 1972 nach Mömbris eingemeindet.<ref></ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohnerzahl
1871 257
1880 280
1900 330
1910 478
1919 494
1925 561
1939 624
Jahr Einwohnerzahl
1946 737
1961<ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982></ref> 781
1970<ref name= Gemeindeverzeichnis1970bis1982/> 833
1971 840
1981 814
2013 1122
2022 1104

Verkehr

Der Haltepunkt Mömbris-Mensengesäß liegt an der Bahnstrecke Kahl–Schöllkrippen.

Literatur

  • Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung (Hrsg.): Heimatjahrbuch Unser Kahlgrund, 1956–2024.
  • Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung (Hrsg.): Bildstöcke und Flurdenkmäler des Landkreises Alzenau, 1971.
  • Eichelsbacher, Josef August: Heimatbuch des Kahlgrundes, I. Teil, Geschichte und Sagen, 1928.
  • Eichelsbacher, Josef August: Heimatbuch des Kahlgrundes, II. Teil, Land und Leute, 1930.
  • Griebel, Emil: Chronik des Marktes Mömbris, 1982.
  • Heimat- und Geschichtsverein Mömbris e. V.: Beiträge zur Geschichte der Marktgemeinde Mömbris, Band 1 (1991) bis Band 9 (2023).

Weblinks

Commons: Mensengesäß – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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