Reichenbach (Mömbris)
Reichenbach Markt Mömbris
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(392)&title=Reichenbach 50° 3′ N, 9° 8′ O
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| Höhe: | 225 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 3,29 km²<ref name="Gemarkung"/> | |||||
| Einwohner: | 392 (1. Jan. 2022)<ref name="Einwo">Ortsteile. Abgerufen am 4. August 2022.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 119 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1976 | |||||
| Postleitzahl: | 63776 | |||||
| Vorwahl: | 06029 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Reichenbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Mömbris im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg in Bayern.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref>
Geographie
Lage
Das Kirchdorf Reichenbach liegt am Rande des Spessarts im Kahlgrund auf 225 m ü. NN<ref name=CDMM>Chronik des Marktes Mömbris: gemessen am Ortseingang Richtung Mömbris</ref> zwischen Mömbris und Johannesberg am gleichnamigen Reichenbach. Nördlich von Reichenbach befinden sich die Dörfer Hohl, Gunzenbach und Rothengrund. Im Westen liegt der Ort Rückersbach. Der topographisch höchste Punkt der Dorfgemarkung befindet sich nordöstlich von Rückersbach mit 385 m ü. NHN (Lage)
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}}, der niedrigste liegt an der Mündung des Hohlenbaches in den Reichenbach auf 194 m ü. NHN (Lage)
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}}.<ref name="DE-BY_BV">BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)</ref>
Gemarkung
Die Gemarkung Reichenbach hat eine Fläche von 3,290 km². Sie ist in 1317 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 2497,90 m² haben.<ref name="Gemarkung">Gemarkung Reichenbach (090344). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 1. April 2026.</ref><ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. April 2026.</ref>
Folgende Gemarkungen grenzen an das Ortsgebiet von Reichenbach:<ref name="Gemarkung"/>
| Hohl | Mömbris (mit Rothengrund) | |
| Rückersbach (mit Sternberg) |
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Daxberg |
| Oberafferbach | Johannesberg |
Name
Etymologie
Seinen Namen hat Reichenbach vom gleichnamigen Reichenbach, der den Ort durchfließt und bei Mömbris in die Kahl mündet. Im Kahlgründer Dialekt wird der Ort „Reichemich“ genannt.<ref name="HJB1980">Unser Kahlgrund 1980. Heimatjahrbuch für den Landkreis Alzenau. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft zur Heimatforschung und Heimatpflege des Landkreises Alzenau, Landrat des Kreises. ISSN 0933-1328.</ref><ref name="KW"></ref>
Frühere Schreibweisen
Frühere Schreibweisen des Ortes aus diversen historischen Karten und Urkunden:
- 1312 Richenbach
- 1322 Richinbach
Geschichte
Die Gemeinde Reichenbach gehörte zum Bezirksamt Alzenau, das am 1. Juli 1862 gebildet wurde. Dieses wurde am 1. Januar 1939 zum Landkreis Alzenau in Unterfranken. Mit dessen Auflösung kam Reichenbach am 1. Juli 1972 in den neu gebildeten Landkreis Aschaffenburg.
Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde am 1. Januar 1976 die bis dahin selbständige Gemeinde Reichenbach in den Markt Mömbris eingegliedert.<ref name=Gemeindeverzeichnis1970bis1982></ref>
Reichenbach ist der älteste Gemeindeteil des Marktes. Am 5. Mai 1996 wurde die Tausendjahrfeier begangen.
Einwohnerentwicklung
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Kirche
Die Kirche von Reichenbach befindet sich etwas außerhalb des Ortes auf einer Anhöhe an der Staatsstraße 2309 Richtung Johannesberg. Am 3. Oktober 1948 wurde dafür der Grundstein gelegt. Die Weihe fand an Pfingsten, dem 2. und 3. Juni 1952 auf den Namen Auxilium Christianorum (lat. für Maria, Hilfe der Christen) statt.<ref name="HJB1995">Unser Kahlgrund 1995. Heimatjahrbuch für den Landkreis Alzenau. Herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft zur Heimatforschung und Heimatpflege des Landkreises Alzenau, Landrat des Kreises. ISSN 0933-1328.</ref>
Literatur
- Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung (Hrsg.): Heimatjahrbuch Unser Kahlgrund, 1956–2024.
- Arbeitsgemeinschaft für Heimatforschung (Hrsg.): Bildstöcke und Flurdenkmäler des Landkreises Alzenau, 1971.
- Eichelsbacher, Josef August: Heimatbuch des Kahlgrundes, I.Teil, Geschichte und Sagen, 1928.
- Eichelsbacher, Josef August: Heimatbuch des Kahlgrundes, II.Teil, Land und Leute, 1930.
- Griebel, Emil: Chronik des Marktes Mömbris, 1982.
- Heimat- und Geschichtsverein Mömbris e. V.: Beiträge zur Geschichte der Marktgemeinde Mömbris, Band 1 (1991) bis Band 9 (2023).
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Unser Kahlgrund, Heimatjahrbuch für den ehemaligen Landkreis Alzenau
Einzelnachweise
<references />
Angelsberg | Brücken | Daxberg | Dörnsteinbach | Flederichsmühle | Fronhofen | Großhemsbach | Gunzenbach | Hauhof | Heimbach | Hohl | Kaltenberg | Kleinhemsbach | Königshofen a.d.Kahl | Mensengesäß | Molkenberg | Mömbris | Niedersteinbach | Rappach | Reichenbach | Rothengrund | Schimborn | Strötzbach