Mulsum (Kutenholz)
Mulsum Mulsen Gemeinde Kutenholz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1927)&title=Mulsum 53° 31′ N, 9° 18′ O
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| Fläche: | 25,76 km²<ref name="Gindex" /> | |||||
| Einwohner: | ca. 1927 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Mulsum , Gemeinde Kutenholz. In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 75 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 27449 | |||||
| Vorwahl: | 04762 | |||||
Lage von Mulsum in Niedersachsen
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Mulsum ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist ein Ortsteil der Gemeinde Kutenholz im Landkreis Stade (Niedersachsen) mit 1867 Einwohnern.<ref name=":0">Gemeinde Kutenholz: Startseite | Gemeinde Kutenholz. Abgerufen am 30. April 2018.</ref>
Geographie
Nachbarorte
| Hagenah | ||
| Elm | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Fredenbeck, Wedel |
| Kutenholz, Essel |
Geschichte
Mulsum ist das älteste Dorf der Gemeinde und wurde in der Zeit von 1111 bis 1116 als Mulesla erstmals urkundlich erwähnt. Ebenfalls belegt ist damals schon ein eigenes Kirchspiel.<ref>Hamburgisches Urkundenbuch. Band 1. Perthes-Besser, Hamburg 1842, S. 125.</ref>
Über den Dorfplatz (Höchststadt) führt der Alte Marktweg, der schon im Mittelalter die Marktplätze in Bremervörde und Horneburg verband.<ref name=":0" />
Die Mühle Anna Maria wurde 1843 gebaut.
Im Ersten Weltkrieg sind 53 Soldaten, im Zweiten Weltkrieg 132 Soldaten aus Mulsum gefallen.<ref>Mulsum, Landkreis Stade, Niedersachsen. Abgerufen am 29. April 2018.</ref>
Regionale Zugehörigkeit
1852 gehörte Mulsum zur Börde Mulsum im Amt Harsefeld, wechselte aber 1852 zum Amt Stade und 1859 zum Amt Himmelpforten. Nach 1885 gehörte Mulsum zum Kreis Stade, ab 1932 zum heutigen Landkreis Stade. Am 31. Dezember 1928 wurde Hohenmoor nach Mulsum eingemeindet.<ref>Amtsblatt der Regierung Stade 1928, S. 154</ref>
Mulsum wurde am 1. Juli 1972 nach Kutenholz eingemeindet.
Am 28. März 1990 hat der niedersächsische Landtag beschlossen, dass Mulsum und einige andere Gemeinden wieder selbstständig werden sollen. Diese Entscheidung hat das Bundesverfassungsgericht aber rückgängig gemacht, da die Eingemeindungen nicht mit der Verfassung vereinbar seien.
Religion
Mulsum ist evangelisch-lutherisch geprägt und hat mit der St.-Petri-Kirche ein eigenes Kirchspiel, zu dem neben Mulsum Kutenholz, Aspe, Essel, Schwinge und Sadersdorf gehören.
Die erste Kapelle in Mulsum ist 786 von Willehad gegründet worden.<ref>Evang.-luth. Kirchengemeinde Mulsum: Historie. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. April 2018; abgerufen am 29. April 2018. Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> Der Pastor kam zu dieser Zeit noch aus Harsefeld; erst um 1100 wurde Mulsum ein eigenes Kirchspiel mit eigenem Pastor. Die Orgel von Johann Hinrich Röver ist 1869/70 eingebaut und 1989/90 von Martin Haspelmath renoviert worden.
Wappen
Das Wappen von Mulsum zeigt auf blauem Grund eine silberne Windmühle.
Die Windmühle steht für die Mulsumer Mühle Anna Maria, die heute noch existiert.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Mulsum liegt an der Kreisstraße 2, die im Norden bei Hagenah zur Bundesstraße 74 führt und im Süden nach Kutenholz läuft.
In Mulsum liegt ein Bahnhof der Bahnstrecke Hesedorf–Stade.
Schulen
In Mulsum ist einer von zwei Standorten der Grundschule Mulsum-Kutenholz.
Unternehmen
In Mulsum hat die Kreissparkasse Stade eine Filiale.
Kultur
Sehenswürdigkeiten
- St.-Petri-Kirche Mulsum
- Denkmal für die Gefallenen aus den Weltkriegen
- Windmühle Anna Maria
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Friedhofskapelle Mulsum
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Windmühle Anna Maria
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Siegelmarke Standesamt Mulsum, Stader Geestkreis
Veranstaltungen
Am Sonnabend vor dem 2. Advent wird in Mulsum Weihnachtsmarkt gefeiert.
Persönlichkeiten
- Carl Stelljes (1885–1963); Politiker
- Willy Klenck (1890–1959); Heimatkundler
Weblinks
Einzelnachweise
<references />