Nikolos Muschelischwili
Nikolos Muschelischwili ([<templatestyles src="IPA/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.]; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.; englische Transkription Nikoloz Muskhelishvili; * 4. Februar (Julianischer Kalender) / 16. Februar (Gregorianischer Kalender) in Tiflis; † 16. Juli 1976 ebenda) war ein georgischer Mathematiker. Er war Mitbegründer und erster Präsident der Georgischen Akademie der Wissenschaften.
Leben
1914 schloss Muschelischwili ein Mathematikstudium an der Universität Sankt Petersburg ab. Von 1917 bis 1920 war er dort Assistenzprofessor. 1920 wechselte er an die Mathematische Fakultät der Staatlichen Universität Tiflis, wo er eine außerordentliche Professur übernahm. 1922 wurde er Professor in Tiflis.
1939 wurde er Mitglied der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften. 1941 wurde er zum Präsidenten der neu gegründeten Georgischen Akademie der Wissenschaften gewählt. 1972 gab er das Amt auf. Die Akademie ernannte ihn zum Ehrenpräsidenten. Des Weiteren war Muschelischwili ab 1967 auswärtiges Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin (DDR).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Er war Mitglied des Internationalen Komitees der Kongresse für angewandte Mechanik (1956), des Vorstands der Internationalen Vereinigung für theoretische und angewandte Mechanik (1960).
Muschelischwili verfasste wissenschaftliche Arbeiten über singuläre Integralgleichungen, mathematische Physik und Elastizitätstheorie.
Nach seinem Tode wurde er auf dem Pantheon am Berg Mtazminda in Tiflis beigesetzt.
Auszeichnungen
Muschelischwili erhielt den Stalinpreis (1941 und 1947), den Orden des Roten Banners der Arbeit (1944), den Leninorden (1941, 1945, 1953, 1961, 1966, 1975), den Orden Held der sozialistischen Arbeit (1945) und den Orden der Oktoberrevolution (1971), sowie Medaille „Für die Verteidigung des Kaukasus“.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> 1969 wurde er mit dem Modesto-Panetti-Preis der Turiner Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet, 1970 erhielt er die Jan-Jessenius-Goldmedaille der Slowakischen Akademie der Wissenschaften, 1972 die Lomonossow-Goldmedaille. Die Staatliche Technische Universität Kutaissi trägt heute seinen Namen.
Schriften
- Some basic problems of the mathematical theory of elasticity : fundamental equations, plane theory of elasticity, torsion, and bending. Übersetzung aus dem Russischen J. R. M. Radok. P. Noordhoff, Groningen 1953
- Singular integral equations. Moskau, 1946
- Singuläre Integralgleichungen. Randwertprobleme der Funktionentheorie und einige Anwendungen auf die mathematische Physik. Akademie Verlag, Berlin 1971
- Einige Grundaufgaben zur mathematischen Elastizitätstheorie. VEB Fachbuchverlag, Leipzig 1971
Literatur
- Karl-Eugen Kurrer: The History of the Theory of Structures. Searching for Equilibrium, Ernst und Sohn 2018, S. 1036f (Biografie), ISBN 978-3-433-03229-9.
Weblinks
- John J. O’Connor, Edmund F. Robertson: Nikoloz Muskhelishvili. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. (englisch).
- Tabellarischer Lebenslauf auf den Seiten der georgischen Akademie der Wissenschaft (engl.)
- Artikel Nikolos Muschelischwili in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)Vorlage:WartungsURL
Einzelnachweise
<references />
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Muschelischwili, Nikolos |
| ALTERNATIVNAMEN | მუსხელიშვილი, ნიკოლოზ (georgisch); Muschelischwili, Nikolos Iwanowitsch; Muskhelishvili, Nikoloz |
| KURZBESCHREIBUNG | georgischer Mathematiker |
| GEBURTSDATUM | 16. Februar 1891 |
| GEBURTSORT | Tiflis |
| STERBEDATUM | 16. Juli 1976 |
| STERBEORT | Tiflis |
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Mitglied der Georgischen Nationalen Akademie der Wissenschaften
- Mathematischer Analytiker (20. Jahrhundert)
- Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften
- Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR
- Hochschullehrer (Staatliche Universität Tiflis)
- Held der sozialistischen Arbeit
- Träger des Stalinpreises
- Träger des Leninordens
- Träger des Ordens des Roten Banners der Arbeit
- Träger des Ordens der Oktoberrevolution
- Träger der Lomonossow-Goldmedaille
- Träger des Ordens der Heiligen Kyrill und Methodius
- Absolvent der Universität Sankt Petersburg
- Sowjetbürger
- Georgier
- Geboren 1891
- Gestorben 1976
- Mann