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Liste lateinischer Phrasen/N

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Nolens volens)

Nam

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nam et ipsa scientia potestas est.
„Denn auch das Wissen selbst ist Macht.“ – Francis Bacon, De Haeresibus, 1597.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nam tua res agitur, paries cum proximus ardet.
„Denn es geht um dein Eigentum, wenn die nächste Wand brennt.“ – Horaz, Epistulae 1,18,84.
Auch verkürzt zu Tua res agitur.
Siehe auch Iam proximus ardet Ucalegon.

Nanos

Datei:Library of Congress, Rosenwald 4, Bl. 5r.jpg
Zwerg auf den Schultern eines Riesen, Anfang 15. Jahrhundert
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nanos gigantum humeris insidentes
„Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen“
Englisch 1676 in einem Brief von Isaac Newton: „If I have seen further it is by standing on the shoulders of giants.“ („Wenn ich weiter geblickt habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe.“)
Bezeugt ist das Gleichnis erstmals bei Bernhard von Chartres um 1120. Johannes von Salisbury zitiert Bernhard 1159 in seinem Werk Metalogicon:<ref>Johannes von Salisbury: Metalogicon 3,4,46–50, hrsg. John B. Hall: Ioannis Saresberiensis metalogicon, Turnhout 1991, S. 116.</ref>
„Dicebat Bernardus Carnotensis nos esse quasi nanos gigantum umeris insidentes, ut possimus plura eis et remotiora videre, non utique proprii visus acumine, aut eminentia corporis, sed quia in altum subvehimur et extollimur magnitudine gigantea.“
(„Bernhard von Chartres sagte, wir seien gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können – freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns emporhebt.“)

Nascentes

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Nascentes morimur finisque ab origine pendet.
„Schon wenn wir geboren werden, sterben wir, und das Ende beginnt mit dem Anfang.“ – Manilius, Astronomica 4,16.
Siehe auch Mors omnia solvit. Nascentes morimur …

Nasciturus

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nasciturus pro iam nato habetur.
„Das Kind im Mutterleib wird behandelt wie ein bereits geborenes.“ – Rechtsgrundsatz.

Natura

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura abhorret vacuum.
„Die Natur schreckt vor der Leere zurück.“ – Diese Hypothese geht auf Aristoteles zurück und wurde noch von Galileo Galilei bekräftigt. Davon abgeleitet ist der Begriff Horror vacui.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura artis magistra.
„Die Natur ist die Meisterin [oder Lehrerin] der Kunst.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura fundit ingenium, provehit usus.
„Die Natur begründet die Begabung, der Gebrauch fördert sie.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura naturans
„Die schaffende Natur“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura naturata
„Die geschaffene Natur“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura nihil frustra facit.
„Die Natur tut nichts Überflüssiges.“
Der Satz lautet bei Thomas von Aquin vollständig:<ref>Thomas von Aquin, Sentencia libri De anima, liber 3, lectio 14, n. 17; Digitalisat: corpusthomisticum.org.</ref> „natura nihil facit frustra neque deficit in necessariis“ („Die Natur tut nichts Überflüssiges und bleibt hinter dem Notwendigen nicht zurück“).
Das ist die Übersetzung eines Satzes von Aristoteles:<ref>Aristoteles, De anima 3,432 b.</ref> {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}. Dies ergibt sich aus seiner Vorstellung von der Teleologie.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura non facit saltus.
„Die Natur macht keine Sprünge.“ – Das Axiom ist schon antik, diese Formulierung stammt jedoch von dem schwedischen Naturwissenschaftler Carl von Linné, der mit diesem Satz ausdrückte, dass sich Veränderungen in der Natur nicht sprunghaft vollziehen, sondern stetig. Eine andere Version ist:
„Natura in operationibus suis non facit saltum.“ („Die Natur macht in ihren Verrichtungen keinen Sprung.“)
Das Axiom geht auf den griechischen Spruch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} zurück.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura non nisi parendo vincitur
„Die Natur lässt sich nur beherrschen, indem man ihr gehorcht.“ – „Wir können die Natur nur dadurch beherrschen, dass wir uns ihren Gesetzen unterwerfen.“
Leicht verkürztes Zitat aus dem Novum Organum von Francis Bacon. Dort heißt es „Natura enim non nisi parendo vincitur“ („Die Natur kann nämlich nur durch Gehorsam besiegt werden“).<ref>Vergleiche Novum Organum 1, III in The Latin Library, Liber Primus, oder in der lateinischen Wikisource: Novum Organum/Liber Primus.</ref>
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura plus trahit quam septem boves.
„Die Natur zieht mehr als sieben Ochsen.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura sanat, medicus curat.
„Die Natur heilt, der Arzt behandelt.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura semina nobis scientiae dedit, scientiam non dedit.
„Die Natur gab uns den Samen des Wissens, das Wissen (selbst) gab sie nicht.“

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Naturae/Naturam

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Naturae convenienter vive.
„Lebe der Natur gemäß!“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Naturam expelles furca, tamen usque recurret.
„Auch wenn du die Natur mit der Gabel austreibst, wird sie immer zurückkehren.“ – Zitat aus den Briefen des Dichters Horaz (1, 10, 24).

Naturalia

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Naturalia non sunt turpia.
„Natürliches ist keine Schande.“
Ursprünglich ein Zitat des griechischen Dichters Euripides: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).

Navigare

Datei:Exlibris miroslaw piotrowski.jpg
Navigare necesse est auf einem Exlibris
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Navigare necesse est.
„Seefahren ist notwendig.“
Dieses Diktum geht auf den griechischen Spruch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} zurück und lautet vollständig: „Navigare necesse est, vivere non est necesse.“ („Seefahrt tut not, Leben tut nicht not.“)
NAVIGARE NECESSE EST ist die Randinschrift der 3- und 5-RM-Gedenkmünzen von 1927 zur Hundertjahrfeier von Bremerhaven. Traditionell wird auch der Stapellauf eines Schiffes von diesem Spruch begleitet.
Für den Satz existiert auch eine küchenlateinische Umdeutung.

Naviget

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Naviget Anticyram
„Er soll nach Antikyra fahren.“ – Die ehemalige Stadt Antikyra im Golf von Korinth war berühmt für ihre Nieswurz, ein Kraut, mit dem man angeblich Wahnsinn kurieren konnte. Die griechische Redewendung {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} wurde häufig als Anspielung auf jemandes Geisteszustand benutzt.

Navita

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Navita de ventis, de tauris narrat arator, / enumerat miles vulnera, pastor oves.
„Über die Stürme berichtet der Schiffer, der Pflüger von Stieren, Wunden rühmt der Soldat und seine Schafe der Hirt.“ – Properz, Elegiae 2,1,43–44.<ref>Übersetzung aus: Properz, Elegien, lateinisch und deutsch herausgegeben und übersetzt von Wilhelm Willige. München (Heimeran Verlag) 1960. S. 55.</ref>
Das Zitat ist Teil der Antwort des Dichters auf die Frage seiner Leser, warum er so oft über seine Amouren schreibt, und fasst in der Mitte des Gedichts (Vers 47) zusammen: „Jeder verbringe mit der Profession, die er am besten beherrscht, seine Zeit!“

Ne

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ne bis in idem
„Nicht zweimal in derselben Sache“ – römischer Rechtsgrundsatz, dem zufolge nicht zwei Mal in derselben Sache geklagt werden darf.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ne discere cessa
„Höre nicht auf zu lernen.“ – Marcus Porcius Cato dem Älteren zugeschrieben.
Kurz auch als Nedice oder NDC bekannt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ne ignem gladio fodias.
„Nicht mit dem Schwert im Feuer stochern“ – aus den Adagia des Erasmus von Rotterdam.
Gemeint ist: „Nicht mit dem Feuer spielen“.
Datei:Campbell 002.jpg
Motto des Campbell-Clans
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ne obliviscaris.
„Du sollst nicht vergessen.“ – Motto des schottischen Clans Campbell.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ne quid nimis
„Nichts zuviel“ – im Sinne von „Mäßigung in allem“.
Auf Griechisch als {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} am Apollon-Tempel in Delphi.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ne sutor ultra crepidam.
„Schuster, nicht über den Schuh hinaus!“
„Was über dem Schuh ist, kann der Schuster nicht (beurteilen).“ – „Schuster, bleib bei deinem Leisten!
Das geflügelte Wort geht auf eine durch Plinius den Älteren überlieferte Anekdote über Apelles zurück, der sich gerne hinter seinen Bildern versteckte, um den Betrachtern zu lauschen. Einst habe ein Schuster bemängelt, die gemalten Schuhe hätten eine Öse zu wenig. Apelles habe das Bild korrigiert. Doch nun habe der Schuster auch etwas an den Schenkeln auszusetzen gehabt. Darauf habe Apelles ihm entgegnet: „Was über dem Schuh ist, kann der Schuster nicht beurteilen.“ („Ne sutor ultra crepidam.“ [wohl die häufigste Variante] oder „Sutor, ne ultra crepidam!“)
Bei Plinius heißt es (Naturalis historia 35,85): „Ne sutor supra crepidam“ („Schuster, nicht oberhalb des Schuhs“).<ref>Plinius maior, Naturalis historia, liber XXXV, 85 – vergleiche {{#if:cpliniisecundin00secugoog
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  }} – oder lateinische Wikisource.</ref>
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ne te quaesiveris extra.
„Suche dich nicht außerhalb deiner selbst“ – Ralph Waldo Emerson in Anlehnung an Augustinus.

Nec

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec aspera terrent.
„Auch Schwierigkeiten schrecken uns nicht.“ – Wahlspruch der Welfen, Minentaucher und der 1. Panzerdivision der Bundeswehr.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec concupisces uxorem proximi tui.
„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib.“ – Neuntes Gebot.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec desiderabis domum proximi tui, non agrum, non servum, non ancillam, non bovem, non asinum et universa, quae illius sunt.
„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, seinen Acker, seinen Sklaven, seine Magd, sein Rind, seinen Esel und alles, was ihm gehört.“ – Zehntes Gebot.
Datei:C-A-Galen.JPG
Erinnerungstafel in San Bernardo alle Terme mit Graf von Galens Wahlspruch: „Nec laudibus nec timore“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec laudibus nec timore
„Weder Menschenlob noch Menschenfurcht (soll uns bewegen).“ – Wahlspruch des Bischofs von Münster Clemens August Graf von Galen während der Nazizeit, Versprechen des Weihekandidaten aus der Liturgie der Bischofsweihe.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec loqueris contra proximum tuum falsum testimonium.
„Du sollst kein falsches Zeugnis ablegen wider deinen Nächsten.“ – Achtes Gebot.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Nec mors humano subiacet arbitrio.
„Und der Tod ist dem Willen der Menschen nicht unterworfen.“ – Maximianus, Elegiae 1,114.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec omnia apud priores meliora.
„Früher war nicht alles besser.“ – Tacitus, Annales 3,55,5.
Der Satz lautet vollständig: „… sondern auch unsere Epoche brachte vielerlei Großartiges und Kunstreiches hervor, an dem sich die Nachwelt orientieren soll.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec pluribus impar
„Auch einer Überzahl nicht unterlegen“
Wahlspruch Ludwigs XIV. Auch Motto des 1. Kavallerieregiments der Fremdenlegion.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec spe nec metu
„Weder aus Hoffnung noch aus Furcht“ – Wahlspruch von Peter Berling auf dem Titelblatt aller seiner Romane.
Datei:POL Gdańsk COA.svg
Wappen der Stadt Danzig mit dem Motto „Nec temere nec timide“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec temere nec timide
„Weder unbesonnen noch furchtsam“ – Wahlspruch der Hansestadt Danzig.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec virtus, nec animi dotes corruptione eximere queant corpus.
„Weder Tugend noch die Gaben des Geistes können den Körper vor dem Verfall bewahren.“

Necessitas

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Necessitas non habet legem.
„Not kennt kein Gebot.“

Nego

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nego ac pernego!
„Ich sage nein und abermals nein!“

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemine/Neminem

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemine contradicente (nem. con.)
„Ohne dass jemand widerspricht“ – „Ohne Widerspruch“
Wird besonders bei Konferenzen gebraucht, wenn ein Antrag nem. con. angenommen wird.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Neminem time, neminem laede
„Fürchte niemanden, verletze niemanden!“

Nemo

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo dat quod non habet
„Niemand gibt, was er nicht hat.“ – Niemand kann Besitzrechte weitergeben, über die er selbst nicht verfügt.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo ante mortem beatus est.
„Niemand ist vor seinem Tode glücklich.“ – Sprichwort nach Ovid, Metamorphosen III, 136f.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo contra deum nisi deus ipse.
„Niemand darf Gott in Frage stellen außer Gott selbst.“ – Goethe, Motto des 4. Teils seiner Autobiographie „Dichtung und Wahrheit“.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo inmature moritur, qui moritur miser.
„Zu früh stirbt niemand, der im Unglück stirbt.“ – Publilius Syrus, Sententiae N 44.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo ita pauper vivit quam natus est.
„Niemand lebt so arm, wie er geboren wird.“
Datei:Coat of arms of the United Kingdom in Scotland.svg
Königliches Wappen des Distelordens: Nemo me impune lacessit.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo me impune lacessit.
„Niemand fordert mich ungestraft heraus.“ – Motto des schottischen Distelordens.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo mortalium omnibus horis sapit.
„Kein Sterblicher ist jederzeit klug.“ – Nach Plinius dem Älteren, Naturalis historia 7.131.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo nascitur sapiens, sed fit.
„Niemand wird weise geboren, sondern man wird es erst.“ – Nach Seneca, De ira 2,10,6
Bedeutet so viel wie: „Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo plus iuris ad alium transferre potest quam ipse habet
„Niemand kann mehr Recht auf einen anderen übertragen, als er selbst hat“ – Römischer Rechtsgrundsatz nach Ulpian.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo potest personam diu ferre, ficta cito in naturam suam recidunt.
„Niemand kann lange (auf Dauer) eine Maske tragen. Vorgespieltes [i.e. Verstellung] sinkt schnell in seine wahre Natur zurück.“ – Seneca, De clementia I,1,6, an Kaiser Nero.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo prudens punit, quia peccatum est, sed ne peccetur.
„Kein kluger Mensch erteilt eine Strafe, weil etwas verbrochen worden ist, sondern damit nichts verbrochen wird.“ – Seneca, De ira 1,19.
Zweck der Strafe soll also nicht die Vergeltung sein, sondern die Besserung des Täters und die Abschreckung.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo saltat sobrius.
„Niemand tanzt nüchtern.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo scit praeter me, ubi me soccus premat.
„Niemand außer mir weiß, wo mich der Schuh drückt.“ – Jovian.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo simul actor et iudex
„Niemand (ist) gleichzeitig Kläger und Richter.“ – Maxime des Römischen Rechts.
Siehe auch Ubi iudicat, qui accusat, vis, non lex valet.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo solus satis sapit.
„Niemand ist allein klug genug.“ – Plautus, Miles Gloriosus 885.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo tenetur divinare.
„Niemand ist gehalten hellzusehen.“
Rechtsgrundsatz: Die Sorgfaltspflicht ist eingeschränkt auf erfahrungsgemäß Erwartbares.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo tenetur se ipsum accusare
„Niemand ist gehalten, sich selbst zu belasten“ – Rechtsgrundsatz, dessen Ausprägung das Selbstbelastungsverbot im Strafverfahren ist: Weder als Beschuldigter noch als Zeuge ist jemand verpflichtet, sich selbst zu belasten.

Neque

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Neque caro est neque piscis.
„Es ist weder Fleisch noch Fisch.“
Der Spruch, der auf Erasmus von Rotterdam zurückgeht, bezieht sich auf das kirchliche Verbot, an Freitagen und in der Fastenzeit Fleisch zu essen, und bedeutet allgemein: Etwas ist uneindeutig, nicht bestimmbar.
Modern üblich ist die Redewenung mit umgekehrter Reihenfolge der Objekte: „weder Fisch noch Fleisch“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Neque mel neque apes
„Kein Honig, keine Bienen“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Neque moechaberis.
„Du sollst nicht ehebrechen.“ – Sechstes Gebot.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Neque semper arcum tendit Apollo.
„Apollon spannt nicht immer seinen Bogen.“ – Horaz, Carmina 2,10,19f.
Horaz will damit sagen, dass der Gott Apollon statt zum Bogen auch zur Cithara greift, also nicht immer mit Verderben droht. Der Dichter denkt da wohl an eine Begebenheit in Homers Ilias, wo Apollos Pfeile den Griechen den Tod bringen.<ref>Homer, Ilias 1,380 ff.</ref>

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nervi/Nervis/Nervus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nervi belli, pecunia infinita.
„Die Sehnen des Krieges sind unendlich viel Geld.“ – Nach Cicero, Philippica V, 5.
Leitet sich her vom griechischen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
Siehe auch Pecunia est nervus belli.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nervi rei publicae
„Die Sehnen des Staates“ –
Laut Cicero<ref>Cicero, De imperio Cn. Pompei 17.</ref> die Steuereinkünfte. Leitet sich her vom griechischen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nervis alienis mobile lignum
„Von fremden Kräften bewegte Holzpuppe“
Zitat aus den Sermones („Gesprächen“) des Dichters Horaz, wo es heißt:<ref>Horaz, Sermones II 7,82.</ref> „duceris ut nervis alienis mobile lignum“ („führen lassen musst du dich wie eine Marionette“).
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nervus rerum
„Der Nerv der Dinge“
Das Wesentliche der Sache – oft das Geld. Eine Wendung, die sich vom griechischen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) herleitet.

Nihil

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil admirari
„Nichts bestaunen“ oder „nichts bewundern“ – Cicero, Tusculanae disputationes 3,14,30.
Ausdruck der Athaumasie; lateinische Übersetzung des griechischen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
Häufiger kontrahiert gebraucht: nil admirari.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil enim lacrima citius arescit.
„Denn nichts trocknet schneller als eine Träne.“ – Auctor ad Herennium 2,50.
Als Begründung in der Rhetorik für die Anweisung, sich in der Gerichtsrede nicht allzu lange bei der Erregung von Mitgefühl aufzuhalten.
Auch bei Cicero (de inventione 1,349) findet sich der Satz:<ref>Cicero, De inventione 1,349</ref> „Lacrima nihil citius arescit.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil enim minus in nostra est potestate quam animus.
„Nichts ist nämlich weniger in unserer Macht als unser Geist.“ – Der Philosoph und Theologe Peter Abaelard in einem Brief an seine frühere Geliebte Heloisa.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil est in intellectu, quod non sit prius in sensu.
„Nichts ist im Verstand/Geist, was nicht zuvor in den Sinnen war.“ – Der Ausspruch wird unter anderem Aristoteles „De anima“, Thomas von Aquin „De verit. II,3“ und John Locke zugeschrieben.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil fit sine causa.
„Nichts geschieht ohne Grund.“
Kurzfassung des Satzes vom zureichenden Grund.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil nisi punctum petebat Archimedes, quod esset firmum et immobile, ut integram terram loco dimoveret.
„Archimedes forderte nichts als einen Punkt, der fest und unbeweglich sei, um die ganze Erde von ihrem Ort wegzubewegen.“
Beschreibung der Hebelgesetze des Archimedes.
Griechisch wird diese Forderung folgendermaßen zitiert: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}(„Gebt mir einen festen Punkt und ich werde die Erde bewegen“.)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil nocere
„Nichts schaden“
Kurzform von „primum nihil nocere(„zuerst einmal nichts schaden“). Dies ist ein Grundsatz der hippokratischen Tradition in der Medizin, dass man dem Patienten nicht schaden darf.
Noch weiter komprimierte Version: nil nocere.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil novi
„Nichts Neues“
Verfassung des polnischen Reichstags zu Radom 1505, in der König Alexander von Polen der Landbotenkammer das Recht auf Gesetzgebung zuerkannte. Die Konstitution Nihil novi legalisierte den Sejm als Zweikammerversammlung.
Datei:Imprimatur.gif
Kirchliches Imprimatur durch den Erzbischof von New York
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil obstat
„Es spricht nichts dagegen.“
Ein Vermerk, gewöhnlich auf einer Titelseite, der besagt, dass ein katholischer Zensor ein Werk durchgesehen und nichts dem Glauben Widersprechendes oder moralisch Anstößiges in seinem Inhalt gefunden hat. Siehe auch Imprimatur.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil per os (n. p. o.)
„Nichts (zur Einnahme) durch den Mund“ – Anweisung bei ärztlichen Verschreibungen
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil petere, nihil recusare
„Nichts anstreben, nichts ausschlagen“ – einer der Leitsätze des ehemaligen österreichischen Vizekanzlers Hermann Withalm.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil sine deo
„Nichts ohne Gott“ – Devise der Hohenzollern als Könige von Rumänien.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil solidum nisi solum
„Nichts ist beständig außer Grund und Boden“ – Leitspruch des Kaspar Stockalper (1609–1691).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil sub sole novum
„Nichts Neues unter der Sonne“ – aus der Vulgata, Prediger (Ecclesiastes) (1{{#if:10|,10}} {{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}, 1{{#if:9|,9}} {{#switch: EU | NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}).

„Alles wiederholt sich in der Geschichte“ oder englisch „history repeating“.
Zitiert in verschiedenen Variationen, wie „nihil (nil) novi sub sole“ etc.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil verum nisi mors
„Nichts ist wahr, außer dem Tode.“

Nil

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil admirari
„Nichts bewundern“ – Horaz, Epistulae 1,6,1.
Ausdruck der Athaumasie; häufiger gebrauchte kontrahierte Form von nihil admirari.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil dictum, quod non dictum prius.
„Nichts ist gesagt, was nicht früher gesagt worden ist.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil fit, quod Deus non vult.
„Nichts geschieht, was Gott nicht will.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil nisi bene
„Nichts außer gut“
Vergleiche De mortuis nil nisi bene.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil nocere
„Nichts schaden“
Komprimierte Version von nihil nocere und Kurzform von „primum nil nocere(„zuerst einmal nichts schaden“). Dies ist ein Grundsatz der hippokratischen Tradition in der Medizin, dass man dem Patienten nicht schaden darf.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil similius insano quam ebrius.
„Nichts ist einem Wahnsinnigen ähnlicher als ein Betrunkener.“
Datei:Seal of Colorado.svg
Siegel des US-Bundesstaates Colorado mit dem Motto Nil sine numine
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil sine numine
„Nichts ohne Gottes Willen“ – Motto des US-Bundesstaates Colorado.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil sole et sale utilius.
„Nichts ist nützlicher als Sonne und Salz.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil superest mali.
„Kein Übel ist ausgespart.“ – Seneca, Hercules Oetaeus 171.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil supra deos lacesso.
„Um weiter nichts bitte ich die Götter.“ – Horaz, Carmen 2,18,11f.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil volenti difficile.
„Nichts ist dem Wollenden schwierig.“

Nisi

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nisi Dominus frustra.
„Ohne den Herrn (ist alles) umsonst.“ – Nach Psalm 127:
„Nisi Dominus aedificaverit domum, in vanum laborant, qui aedificant eam. Nisi Dominus custodierit civitatem, frustra vigilat, qui custodit eam.“
(„Wenn nicht der Herr das Haus baut, mühen sich umsonst, die daran bauen. Wenn nicht der Herr die Stadt behütet, wacht umsonst, der sie behütet.“)
Angebracht an vielen historischen Gebäuden, zum Beispiel am Renaissanceportal in Braunschweig, Gördelingerstraße/Bartholomäustwete aus dem Jahre 1584.
Motto der Stadt Edinburgh.

Nobis

Datei:Nobistor113.jpg
Inschrift am Nobistor in Hamburg
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nobis bene
„Uns wohl“
Verkürzt aus „Nobis bene, nemini male“ („Uns wohl, niemandem übel“) vom Wappen Altonas auf der Südseite des Nobistor-Pfeilers an der Reeperbahn 170, ein schon im 18. Jahrhundert nachweisbarer Trinkspruch. Die Inschrift war allerdings nicht namengebend für das Nobistor. Sie stammt aus einer Zeit, als die ursprüngliche Bedeutung der Bezeichnung Nobiskrug vergessen war oder durch einen Sinnspruch mit „nobis“ verdrängt werden sollte.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nocere/Nocet

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nocere facile est, prodesse difficile.
„Schaden ist leicht, nützen schwierig.“ – Zitat aus Quintilian, Institutio oratoria, 8,5,3.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nocet empta dolore voluptas.
„Ein mit Schmerz erkauftes Vergnügen schadet.“ – Zitat aus Horaz, Epistulae 2,55.

Nolens

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nolens (aut) volens
„Nicht wollend oder wollend“
Im Sinne von „gewollt oder ungewollt“, „unfreiwillig“, „wohl oder übel“, „notgedrungen“, „zwangsläufig“ verwendet.

Noli

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Noli equi dentes inspicere donati.
„Untersuche nicht die Zähne eines geschenkten Pferdes.“ – „Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.“
Datei:Flag of the Alabama Secession Convention (reproduction, reverse).svg
Noli me tangere: Rückseite der ersten Flagge (1861) des US-Bundesstaates Alabama
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Noli me tangere
„Rühr mich nicht an!“
Nach dem Johannesevangelium (20{{#if:17|,17}} {{#switch: LUT

| NA =LUT | OT | BHS =LUT | LXX =LUT | VUL =LUT | #default =LUT}}, {{#switch: VUL | NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}) die Worte Christi an Maria Magdalena nach seiner Auferstehung am Ostermorgen.

Motto des US-Bundesstaates Alabama.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Noli turbare circulos meos.
„Störe meine Kreise nicht!“ – Laut Überlieferung Ausruf des Mathematikers Archimedes von Syrakus, als ein römischer Soldat bei der Eroberung Syrakus’ ihn beim Zeichnen im Staub störte. Übersetzung des griechischen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nolle/Nolo

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nolle in causa est, non posse praetenditur.
„Nicht wollen ist der Grund, nicht können nur eine Ausrede.“
Seneca spricht hier<ref>Seneca, Epistulae morales 116,8.</ref> von den Fehlern (vitia) der Menschen und der hauptsächlichsten Schwäche, zu behaupten, man könne sie nicht ablegen. Er schließt die Darlegung mit den Worten: „Du weißt, warum wir es nicht können? Weil wir glauben, es nicht zu können. Aber – bei Gott! – in Wirklichkeit ist es ganz anders. Weil wir unsere Fehler lieben, verteidigen wir sie und wollen sie lieber entschuldigen als ablegen. Genügend Stärke hat die Natur dem Menschen gegeben, wenn wir sie nur nutzen, wenn wir unsere Kräfte zusammennehmen und alle für uns, nicht gegen uns einsetzen wollten. Es nicht wollen, ist der Grund, es nicht können, nur eine Ausrede.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nolle prosequi
„Auf ein Strafverfahren verzichten“ – im englischen Rechtssystem der Antrag des Staatsanwaltes oder eines Klägers auf Einstellung des Verfahrens, gewöhnlich zum Zwecke einer außergerichtlichen Einigung.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nolo episcopari.
„Ich will nicht Bischof werden.“ – Bescheidenheitsäußerung bei der Bischofsweihe.
Der Codex Iustinianus (I 3,30,4f.) sah als Procedere vor:
„[…] non pretio, sed precibus ordinetur antistes. tantum ab ambitu debet esse sepositus, ut quaeratur cogendus, rogatus recedat, invitatus effugiat. […] Profecto enim indignus est sacerdotio, nisi fuerit ordinatus invitus.“
(„[…] dass der Bischof nicht durch einen Kaufpreis, sondern durch Bitten bestellt werde: Er muss von der Amtserschleichung so weit entfernt sein, dass man ihn fragt als einen, der gezwungen werden muss, dass er, gebeten, sich weigert und dass er, aufgefordert, sich entzieht. […] Denn in der Tat geeignet für das Weiheamt ist nur, wer gegen seinen Willen bestellt wird.“)

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nomen/Nomina

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nomen est omen.
„Der Name hat Bedeutung.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nomen nescio/Nomen nominandum (N. N.)
„Ich weiß den Namen nicht.“ – „Name unbekannt“/„noch zu nennender Name“, beispielsweise als Platzhalter in Namenslisten.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nomina si nescis, perit et cognitio rerum.
„Wenn du die Namen nicht kennst, verliert sich auch die Kenntnis der Dinge.“
Feststellung des schwedischen Naturwissenschaftlers Carl von Linné, der die Grundlagen der modernen Taxonomie, die sprachwissenschaftliche Klassifikation aller Lebewesen, entwickelte.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nomina stultorum semper parietibus haerent.
„Die Namen der Dummen haften immer an den Wänden.“
Antikes Graffito eines Verses, der in etwa dem deutschen „Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“ entspricht.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nomina sunt odiosa.
„Namen sind verpönt.“
Die Namen werden besser nicht genannt, das heißt es ist oft schon schlimm, nur den Namen zu nennen. Bei Ovid handelte es sich um eine Aufzählung verhasster Orte. Cicero spricht in seiner Rede „pro Roscio Amerino“ (47):
„Homines notos sumere odiosum est, cum et illud incertum sit, velintne hi sese nominari.“ („Angesehene Leute nennen, ist eine heikle Sache, da es auch zweifelhaft ist, ob sie selbst genannt werden wollen.“)

Non

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non bene pro toto libertas venditur auro.
„Nicht für alles Gold wird die Freiheit teuer genug verkauft.“
Dieser Vers (Hexameter) des kroatischen Dichters Ivan Gundulić wurde zum Wahlspruch der Republik Ragusa beziehungsweise der Stadt Dubrovnik.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non causa pro causa
„Nicht-Ursache anstelle der Ursache“ – ein logischer Fehlschluss.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non cedit umbra soli.
„Der Schatten weicht nicht der Sonne.“
Wahlspruch des Grafen Joachim von Ortenburg, mit dem er ausdrückte, dass er in seiner Grafschaft unnachgiebig gegen Herzog Albrecht V. von Bayern am Protestantismus festhielt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non compos mentis
Non compos sui
„Nicht Herr seiner Sinne/seiner selbst“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non decipitur, qui scit se decipi
„Wer sich bewusst betrügen lässt, wird nicht betrogen.“ – Auf Ulpian zurückgehende römischer Rechtsgrundsatz.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non est in medico semper, relevetur ut aeger,
interdum docta plus valet arte malum.
„Es liegt nicht immer in der Hand des Arztes, dass der Kranke genest,
zuweilen ist das Übel stärker als seine gelehrte Kunst.“ – Ovid, Epistulae ex Ponto 1,3,17–18.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non habebis deos alienos in conspectu meo.
„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ – Erstes Gebot.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non licet omnibus Corinthum adire.
„Nicht allen ist es erlaubt, Korinth anzulaufen.“
Vereinfacht aus dem Horazvers „Non cuivis homini contingit adire Corinthum.“<ref>Horaz, Epistulae I,17,36.</ref> („Nicht jedermann gelingt es, nach Corinth zu kommen.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non liquet.
„Es besteht keine Klarheit.“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non mihi solum
„Nicht für mich allein“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non multa, sed multum.
„Nicht vielerlei, sondern viel!“ – Nicht vielerlei treiben, sondern eine Sache intensiv und genau.
Variante zu Multum, non multa.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non nobis, Domine, non nobis, sed Nomini Tuo da gloriam.
„Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre.“ – Vorlage:Bibel/Link beziehungsweise 115{{#if:1|,1}} {{#switch: EU

| NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}.

Dort Untermalung einer Bitte, wird es als alleinstehendes Zitat gewöhnlich als Dank gemeint, indem man auf die eigene Ehre (für etwa eine gewonnene Schlacht oder dergleichen) verzichtet und diese Gott zurückgibt. Auch abgekürzt: „Non nobis!“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non nobis solum nati sumus.
„Wir sind nicht für uns allein geboren.“ – Cicero, De officiis 1,22.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non obstante veredicto
„Ungeachtet des Urteils“ – Antrag an das Gericht, das Urteil der Geschworenen zu ignorieren, fälschlich oft als „Non obstante verdicto“.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non occides.
„Du sollst nicht töten.“ – Fünftes Gebot.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non omnia possumus omnes.
„Wir können nicht alle alles.“ – Vergil, Eklogen, 8,64.
Datei:Non omnis moriar (3557442639).jpg
Non omnis moriar.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non omnis moriar.
„Ich werde nicht ganz sterben.“ – Aus den Oden des Dichters Horaz (3,30):
„Non omnis moriar, multaque pars mei vitabit Libitinam.“ („Sterben werd ich nicht ganz, vieles von mir wird einst Libitinen entfliehn.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non plus ultra.
„Nicht darüber hinaus.“ – „Bis hierher und nicht weiter!“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non possumus.
„Wir können nicht.“
Kirchliche Ablehnungsformel gegenüber Forderungen der weltlichen Macht, die den Glaubensgrundsätzen widersprechen. Auf die Weigerung der Märtyrer der heiligen Bücher, auf Gottesdienst und Abendmahlsfeier zu verzichten, sowie auf die Weigerung der Apostel, auf die Predigt und Lehre im Namen Jesu zu verzichten (siehe Vorlage:Bibel/Link, {{#switch: VUL

| NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}), zurückgeführt.

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non quia difficilia sunt, non audemus, sed quia non audemus, difficilia sunt.
„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ – Seneca.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non recuso laborem.
„Ich verweigere die Mühe nicht.“
Sterbewort des heiligen Martin von Tours, überliefert von Sulpicius Severus, ep. III; häufig als Wahl- und Wappenspruch.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non scholae, sed vitae discimus
„Nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.“ – Umkehrung der Klage Senecas in den Epistulae morales 106,12.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non sequitur
„Es folgt nicht daraus“ – eine Folgerung, die auf fehlerhafter Logik gründet.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non serviam
„Ich werde nicht dienen.“ – Trotzige Antwort des Teufels an Gott.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Non soli cedit
„Er weicht nicht vor der Sonne.“ – Er lässt sich nicht blenden.
Von König Friedrich Wilhelm I. von Preußen eingeführtes Motto über dem Adler auf den Fahnen der Armee. Der Satz war gegen den „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. von Frankreich gerichtet.
Datei:NON SVFFICIT ORBIS.jpg
Wahlspruch des spanischen Königs Philipp II.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non sufficit orbis
„Die Welt ist nicht genug.“ – Wahlspruch Philipps II. (1527–1598), König von Spanien.
Geprägt wurde die Sentenz bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. von Lukan, der sie in seinem Epos De bello civili („Über den Bürgerkrieg“, auch bekannt als Pharsalia) zweimal gebrauchte, beide Male mit negativen Assoziationen – der erste Verweis bezieht sich auf eine Gruppe von Meuterern gegen Caesar, darunter sein ehemaliger Feldherr Titus Labienus, der zweite auf den ehrgeizigen Julius Caesar selbst.<ref>Lucan. 5,356 und 10,456; vergleiche lateinische Wikisource: Pharsalia/V und Pharsalia/X.</ref>
Der etwas jüngere Juvenal griff den Spruch einige Jahrzehnte später auf und nutzte ihn zur Charakterisierung Alexanders des Großen. Er erweiterte zugleich die Bedeutung durch Hinzufügung eines Wortes: „Unus non sufficit orbis.“<ref>Iuvenalis, sat. 10,168: Juvenal X (Latin Library)</ref> – „Eine einzige Welt genügt ihm nicht“ oder „eine Welt allein ist ihm nicht genug“.
Abwandlung: Orbis non sufficit.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non testatum (n. t.)
„Nicht bestätigt“ (gemeint: von einem weiteren Gewährsmann)
Als „n. t.“ abgekürzt angebliche Herkunft des Wortes von der Zeitungsente.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non usurpabis nomen Domini Dei tui frustra
„Du sollst den Namen Gottes nicht missbrauchen.“ – Zweites Gebot.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non ut edam vivo, sed ut vivam edo
„Nicht um zu essen, lebe ich, sondern um zu leben, esse ich.“ – Zitat aus den Werken des Quintilian.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non vitae, sed scholae discimus
„Nicht für das Leben, sondern für die Schule lernen wir.“ – Senecas Meinung über das römische Schul- und Bildungssystem (Epistulae morales 106,12).

Nondum

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nondum omnium dierum sol occidit.
„Die Sonne aller Tage ist noch nicht untergegangen.“ – „Es ist nicht aller Tage Abend.“

Nos

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nos sumus testes.
„Wir sind Zeugen.“
Der Wahlspruch im Schriftband Kardinal Woelkis; dieser entstammt der Apostelgeschichte (5{{#if:32|,32}} {{#switch: EU

| NA =EU | OT | BHS =EU | LXX =EU | VUL =EU | #default =EU}}, {{#switch: VUL | NA =VUL | OT | BHS =VUL | LXX =VUL | VUL =VUL | #default =VUL}}).

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nosce/Noscitur/Nosse

Datei:Museo Nacional de Antropología (España) 01.jpg
Fassade des Anthropologiemuseums in Madrid mit der Aufschrift NOSCE TE IPSUM.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nosce te ipsum
„Erkenne dich selbst!“ – Übersetzung ins Lateinische der griechischen Inschrift Gnothi seauton ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) am Apollotempel im Heiligtum von Delphi.
Auf diesen Ursprung weist zum Beispiel Cicero<ref>Cicero, De finibus bonorum et malorum 5,44.</ref> hin:
„Iubet igitur nos Pythius Apollo noscere nosmet ipsos“ („So befiehlt uns also der Apollo von Delphi, uns selbst zu erkennen“).
Andere Variante: Temet nosce.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Noscitur ex socio, qui non cognoscitur ex se.
„An seinem Gefährten lässt sich erkennen, wer nicht aus sich selbst erkannt wird.“ – Sprichwort (ein Hexameter).
Christian Thomasius setzte den Hexameter als bekannt voraus, 1701 schrieb er dazu:<ref>Christian Thomasius: De crimine magiae, 1701, § LIV (Digitalisat – Bibliotheca Augustana).</ref>
„Notus quidem est versiculus: Noscitur ex socio, qui non cognoscitur ex se.“ („Der Vers ist in der Tat wohlbekannt: An seinem Gefährten lässt sich erkennen, wer nicht aus sich selbst erkannt wird.“)
Auch sein Zeitgenosse Julius Bernhard von Rohr zitiert ihn im Jahr 1728 als „lateinische[s] Sprüchwort“.<ref>Julius Bernhard von Rohr, Einleitung zur Ceremoniel-Wissenschafft der Privat-Personen. Berlin, 1728 (Digitalisat – Deutsches Textarchiv).</ref>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nosse suos morbos, haec est via prima salutis.
„Seine Krankheiten zu erkennen, das ist der erste Weg der Heilung.“ – Sentenz, die sich auf Vergil, Aeneis 6,95f. bezieht.<ref>Vergleiche Vergil: Aeneas in der Unterwelt (Verg.Aen.6) – Navicuala Bacchi (Egon Gottwein).</ref>
Bei Nicolaus Reusner mit anderer Wortstellung: „Morbos nosse suos, […] est via prima salutis“<ref>Operum Nicolai Reusneri Leorini Silesii iurisc. et consiliarii Saxonici Pars Tertia (Digitalisat – MATEO, Mannheimer Texte online: CAMENA, Lateinische Texte der Frühen Neuzeit). Dort ist „viae primae“ zu lesen, was ein eindeutiger Fehler ist, vermutlich durch die Texterkennung beim Scannen.</ref>
Ob er der Urheber ist oder einen schon bekannten Spruch aufgriff, ist unbekannt.

Nota

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nota bene (n. b.)
„Merke wohl!“ – „Bitte beachten“, „wichtiger Hinweis“.
Der Plural der Floskel ist „notate bene“.

Notus

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Notus a vespere solis ad ortus
„Bekannt vom Abend bis zum Sonnenaufgang“ (das heißt von Westen bis Osten) – Zitat aus den Werken des Dichters Ovid.

Novissima

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Novissima verba
„Die letzten Worte“ – die letzten Worte eines Sterbenden.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Novum/Novus

Datei:Great Seal of the United States (reverse).svg
Rückseite des Großen Siegels der Vereinigten Staaten mit dem Motto Novus ordo seclorum
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Novum Testamentum in Vetere latet, et in Novo Vetus patet.
„Das Neue Testament liegt im Alten verborgen, das Alte wird im Neuen aufgedeckt.“
Vom Kirchenlehrer Augustinus von Hippo (Quaestiones in Heptateuchum 2,73) geprägter und von den Reformatoren wieder aufgegriffener Satz, der besagt, dass Christus und sein Erlösungswerk am Kreuz bereits im Alten Testament angedeutet werden.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Novus ordo seclorum
„Neue Folge der Weltalter“ – neue Weltordnung.
Vergil bezeichnete so die augusteische Regierungszeit.
Motto auf dem Großen Siegel der USA.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Novus rex, nova lex
„Neuer König, neues Gesetz“
Wird auch verwendet, wenn jemand ein neues Amt antritt und neue Regeln einführt.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla/Nullam

{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla dies sine linea.
„Kein Tag ohne Linie.“ – Dieser Satz geht auf eine Anekdote über den Maler Apelles zurück, die Plinius der Ältere erzählt<ref>Plinius der Ältere, Naturalis historia 35,84</ref>:
„Apelli fuit alioqui perpetua consuetudo numquam tam occupatum diem agendi, ut non lineam ducendo exerceret artem, quod ab eo in proverbium venit.“
(„Apelles hatte übrigens die ständige Gewohnheit, keinen Tag so beschäftigt zu verbringen, dass er nicht mit dem Ziehen einer Linie seine Kunst ausübte, was von daher ins Sprichwort einging.“)
Die elliptische Form findet sich erstmals als Marginalie in dem Nachschlagewerk Cornucopiae des italienischen Humanisten Niccolò Perotti (1430–1480).<ref>{{#if: NUqAMMjI6qgC

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In der Neuzeit wurde es zum Motto von Schriftstellern, linea wurde also zur „Zeile“ umgedeutet.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla poena sine culpa
„Keine Strafe ohne Schuld“ – Rechtsgrundsatz, demzufolge niemand für eine Tat bestraft werden darf, wenn ihn keine Schuld trifft (Schuldprinzip).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla poena sine lege
„Keine Strafe ohne Gesetz“ – Rechtsgrundsatz, der als Rückwirkungsverbot im Strafrecht bezeichnet wird.
Der Begriff wurde als römische Rechtsregel bereits von Ulpian im 2. Jahrhundert zitiert. Danach kann eine Kriminalstrafe nur dann die wirksame Rechtsfolge eines Sachverhalts sein, wenn dieser als bestimmter, nicht bloß bestimmbarer Tatbestand in einem förmlichen Gesetz fixiert ist.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla poena sine lege certa
„Keine Strafe ohne bestimmtes Gesetz“ – Bestimmtheitsgebot
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla poena sine lege praevia
„Keine Strafe ohne vorheriges Gesetz“ – Rückwirkungsverbot
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla poena sine lege scripta
„Keine Strafe ohne geschriebenes Gesetz“ – Verbot der Bestrafung nach Gewohnheitsrecht
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla poena sine lege stricta
„Keine Strafe ohne strenges Gesetz“ – Analogieverbot
Datei:Dudenhofen 305.jpg
Denkmal in Dudenhofen: Nulla salus bello.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla salus bello.
„Kein Heil gibt es durch Krieg.“ – Vergil Aeneis, 11,362
Das Zitat lautet vollständig: „Nulla salus bello, pacem te poscimus omnes.“ („Kein Heil ist im Krieg, Frieden fordern wir alle von dir.“)
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla unda tam profunda
quam vis amoris furibunda.
„Keine Quelle, so tief und schnelle
Als der Liebe reißend’ Welle.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nullam rem natam
„Kein geborenes Ding“ – „Nichts“ (im Lateinischen Akkusativ)

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulli/Nullo

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulli cedo.
"Ich weiche niemandem."
Variante mit Wortstellung entsprechend Klassischem Latein von Cedo nulli, die ihrerseits eine Version von Concedo nulli ist.
Alle Varianten werden Erasmus zugesprochen, als Wahlspruch verwendete er aber nur die letztere.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulli nisi audituro dicendum est.
„Zu sprechen hat man nur mit einem, der hören will.“ – Seneca, Epistulae morales 29,1.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulli secundus.
"Für niemanden Zweiter." – Niemandem nachstehend, niemals Zweiter, immer der Beste.
Im englischen Sprachraum relativ populär (englische Übersetzung: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}). Es wird dort als Motto mehrerer Militärverbände genutzt – vor allem im Bereich des ehemaligen British Empire, darunter dem Garderegiment Coldstream Guards –, aber auch außerhalb des Militärs.<ref>Vergleiche Auflistung in der englischen Wikipedia unter dem Lemma Nulli Secundus.</ref>
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nullo actore nullus iudex
„Wo kein Kläger, da kein Richter.“

Numerantur

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numerantur sententiae, non ponderantur.
„Stimmen werden gezählt, nicht gewichtet.“

Numerus

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numerus clausus (n. c.)
„Begrenzte Anzahl“ – allgemein gebräuchlich zur Bezeichnung von Begrenzungen einer Anzahl.

Numquam

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numquam accedo, quin abs te abeam doctior.
„Niemals gehe ich zu dir, ohne dass ich dich gelehrter verlasse.“ – Terenz, Eunuchus 791.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numquam enim non sunt angeli.
„Niemals sind keine Engel anwesend.“ – Erasmus von Rotterdam.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numquam nos verecundiores esse debemus quam cum de diis agitur.
„Nie müssen wir ehrfürchtiger sein, als wenn von Göttern die Rede ist.“ – Seneca, Naturales quaestiones 7,29,3.
Seneca zitiert hier Aristoteles.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numquam periculum sine periculo vincitur.
„Niemals wird Gefahr ohne Gefahr besiegt.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numquam quale sit illud, de quo disputabitur, intellegi poterit, nisi, quod sit, fuerit intellectum prius.
„Man wird nie die Eigenschaft eines Diskussionsgegenstandes verstehen können, wenn man nicht vorher begriffen hat, worin er besteht.“ – Cicero, De re publica 1,38.
Voraussetzung einer gelingenden Diskussion ist die von allen akzeptierte Definition des Gegenstandes der Diskussion.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numquam retro
„Niemals zurück!“ – Auf den österreichischen Polarforscher Carl Weyprecht zurückgehender Leitspruch des Österreichischen Jagdkommandos.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numquam retrorsum.
„Niemals zurück!“ – Der Wiener Kardinal Innitzer begrüßte die Ausschaltung des österreichischen Parlaments im März 1933 als „Anbruch einer neuen Zeit“, die er mit dem Zeitalter der Gegenreformation verglich. Den von Taras Borodajkewycz organisierten Katholikentag im Oktober 1933 stellte er unter das Motto Numquam retrorsum. Vergleiche Nunquam retrorsum.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numquam Stygias fertur ad umbras inclita virtus.
„Niemals wird zu den Stygischen Schatten rühmenswerte Tugend gebracht.“ – Seneca, Hercules Oetaeus 1983f.
Dort heißt es: „Niemals eilt zu den stygischen Schatten ruhmreiches Heldentum: Seid im Leben tapfer, dann wird euch nicht der jähe Tod durch Lethes Ströme schleppen, sondern wenn das letzte Stündlein schlägt am Ende euerer Tage, öffnet der Ruhm den Weg nach oben.“
Entsprechend der griechischen Sage stellt der Fluss Styx die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und dem Totenreich Hades dar. Lethe ist in der griechischen Mythologie einer der Flüsse in der Unterwelt. Man glaubte, dass derjenige, der Wasser aus dem Lethe trinkt, seine Erinnerungen vergisst.

Nunc

Datei:Michelin Poster 1898.jpg
„Nun wird getrunken! Auf Ihr Wohl! Der Michelin-Reifen verschluckt die Hindernisse!“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nunc est bibendum.
„Nun muss getrunken werden.“ – Nach Horaz, Carmina 1,37.
Trinkspruch in Studentenverbindungen. Auch der Name Bibendum des Michelin-Reifenmännchens in der Werbung stammt daher.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nunc totus Graiias nostrasque habet orbis Athenas.
„Jetzt besitzt die ganze Welt das griechische und unser Athen.“ – Juvenal, Satire 15,110.<ref>D. Iuni Iuvenalis Satura XV</ref>
Dieser Vers drückt mit einigem Stolz aus, dass sich griechisch-römische Bildung über den ganzen Erdkreis ausbreitet.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nunc tuum ferrum in igne est.
„Jetzt ist dein Eisen im Feuer.“ – Mach was draus, solange es noch geht.

Nunquam

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nunquam otiosus.
„Niemals müßig.“ – Wahlspruch der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Halle (Saale). Auch Robert Kochs Wahlspruch.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nunquam retrorsum.
„Niemals zurück.“ – Wahlspruch der Welfen.
Siehe auch Numquam retro und Numquam retrorsum.

Nusquam

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nusquam est, qui ubique est.
„Nirgends ist, wer überall ist.“ – Seneca, Epistulae morales 2,2.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nusquam melius morimur homines, quam ubi libenter viximus.
„Nirgends sterben wir Menschen besser als dort, wo wir gerne gelebt haben.“ – Publilius Syrus, Sententiae N 9.

Nutrimentum

Datei:Berlin - Alte Bibliothek 5 Nutrimentum.jpg
Inschrift Nutrimentum spiritus
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nutrimentum spiritus
„Nahrung des Geistes“ – Spruch unter dem Architrav am Hauptportal der Alten Bibliothek am Bebelplatz in Berlin, erbaut 1775–1780.

Nutrisco

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Nutrisco et extinguo
„Ich nähre mich davon und lösche es.“
Devise über dem Symbol des französischen Königs Franz I., einem gekrönten Feuersalamander, der nach mittelalterlicher Vorstellung Elementargeist des Feuers ist.

{{#invoke:Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nutrit/Nutritur

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nutrit pax Cererem, pacis amica Ceres.
„Der Frieden nährt die Ceres, Freundin des Friedens ist Ceres.“
Ceres ist eine römische Göttin vor allem des Ackerbaus.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nutritur vento, vento restinguitur ignis.
„Wind facht an das Feuer und Wind kanns wieder verlöschen“ – Ovid, Remedia amoris 807, über die Liebesglut.

Nux

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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nux cassa
„Taube Nuss“ – Bezeichnung für einen wertlosen Gegenstand<ref>Zum Beispiel in Horaz, Saturae 2,5,36.</ref> oder Kritik an einem Menschen<ref>Zum Beispiel in Plautus, Pseudolus 371.</ref>

Einzelnachweise

<references />

ca:Locució llatina#N pt:Anexo:Lista de provérbios e sentenças em latim#N ro:Listă de locuțiuni în limba latină#N