Notice: Unexpected clearActionName after getActionName already called in /var/www/html/includes/context/RequestContext.php on line 338 Liste lateinischer Phrasen/N – Wikipedia (Deutsch) – Lokale KopieZum Inhalt springen
Englisch 1676 in einem Brief von Isaac Newton: „If I have seen further it is by standing on the shoulders of giants.“ („Wenn ich weiter geblickt habe, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stehe.“)
Bezeugt ist das Gleichnis erstmals bei Bernhard von Chartres um 1120. Johannes von Salisbury zitiert Bernhard 1159 in seinem Werk Metalogicon:<ref>Johannes von Salisbury: Metalogicon 3,4,46–50, hrsg. John B. Hall: Ioannis Saresberiensis metalogicon, Turnhout 1991, S. 116.</ref>
„Dicebat Bernardus Carnotensis nos esse quasi nanos gigantum umeris insidentes, ut possimus plura eis et remotiora videre, non utique proprii visus acumine, aut eminentia corporis, sed quia in altum subvehimur et extollimur magnitudine gigantea.“ („Bernhard von Chartres sagte, wir seien gleichsam Zwerge, die auf den Schultern von Riesen sitzen, um mehr und Entfernteres als diese sehen zu können – freilich nicht dank eigener scharfer Sehkraft oder Körpergröße, sondern weil die Größe der Riesen uns emporhebt.“)
Nascentes
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Nascentes morimur finisque ab origine pendet.
„Schon wenn wir geboren werden, sterben wir, und das Ende beginnt mit dem Anfang.“ – Manilius, Astronomica 4,16.
„Die Natur schreckt vor der Leere zurück.“ – Diese Hypothese geht auf Aristoteles zurück und wurde noch von Galileo Galilei bekräftigt. Davon abgeleitet ist der Begriff Horror vacui.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura artis magistra.
„Die Natur ist die Meisterin [oder Lehrerin] der Kunst.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura fundit ingenium, provehit usus.
„Die Natur begründet die Begabung, der Gebrauch fördert sie.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura nihil frustra facit.
„Die Natur tut nichts Überflüssiges.“
Der Satz lautet bei Thomas von Aquin vollständig:<ref>Thomas von Aquin, Sentencia libri De anima, liber 3, lectio 14, n. 17; Digitalisat: corpusthomisticum.org.</ref> „natura nihil facit frustra neque deficit in necessariis“ („Die Natur tut nichts Überflüssiges und bleibt hinter dem Notwendigen nicht zurück“).
Das ist die Übersetzung eines Satzes von Aristoteles:<ref>Aristoteles, De anima 3,432 b.</ref> {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}. Dies ergibt sich aus seiner Vorstellung von der Teleologie.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura non facit saltus.
„Die Natur macht keine Sprünge.“ – Das Axiom ist schon antik, diese Formulierung stammt jedoch von dem schwedischen Naturwissenschaftler Carl von Linné, der mit diesem Satz ausdrückte, dass sich Veränderungen in der Natur nicht sprunghaft vollziehen, sondern stetig. Eine andere Version ist:
„Natura in operationibus suis non facit saltum.“ („Die Natur macht in ihren Verrichtungen keinen Sprung.“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Natura non nisi parendo vincitur
„Die Natur lässt sich nur beherrschen, indem man ihr gehorcht.“ – „Wir können die Natur nur dadurch beherrschen, dass wir uns ihren Gesetzen unterwerfen.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Navigare necesse est.
„Seefahren ist notwendig.“
Dieses Diktum geht auf den griechischen Spruch {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} zurück und lautet vollständig: „Navigare necesse est, vivere non est necesse.“ („Seefahrt tut not, Leben tut nicht not.“)
NAVIGARE NECESSE EST ist die Randinschrift der 3- und 5-RM-Gedenkmünzen von 1927 zur Hundertjahrfeier von Bremerhaven. Traditionell wird auch der Stapellauf eines Schiffes von diesem Spruch begleitet.
„Er soll nach Antikyra fahren.“ – Die ehemalige Stadt Antikyra im Golf von Korinth war berühmt für ihre Nieswurz, ein Kraut, mit dem man angeblich Wahnsinn kurieren konnte. Die griechische Redewendung {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} wurde häufig als Anspielung auf jemandes Geisteszustand benutzt.
Navita
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Navita de ventis, de tauris narrat arator, / enumerat miles vulnera, pastor oves.
„Über die Stürme berichtet der Schiffer, der Pflüger von Stieren, Wunden rühmt der Soldat und seine Schafe der Hirt.“ – Properz, Elegiae 2,1,43–44.<ref>Übersetzung aus: Properz, Elegien, lateinisch und deutsch herausgegeben und übersetzt von Wilhelm Willige. München (Heimeran Verlag) 1960. S. 55.</ref>
Das Zitat ist Teil der Antwort des Dichters auf die Frage seiner Leser, warum er so oft über seine Amouren schreibt, und fasst in der Mitte des Gedichts (Vers 47) zusammen: „Jeder verbringe mit der Profession, die er am besten beherrscht, seine Zeit!“
Ne
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Ne bis in idem
„Nicht zweimal in derselben Sache“ – römischer Rechtsgrundsatz, dem zufolge nicht zwei Mal in derselben Sache geklagt werden darf.
Das geflügelte Wort geht auf eine durch Plinius den Älteren überlieferte Anekdote über Apelles zurück, der sich gerne hinter seinen Bildern versteckte, um den Betrachtern zu lauschen. Einst habe ein Schuster bemängelt, die gemalten Schuhe hätten eine Öse zu wenig. Apelles habe das Bild korrigiert. Doch nun habe der Schuster auch etwas an den Schenkeln auszusetzen gehabt. Darauf habe Apelles ihm entgegnet: „Was über dem Schuh ist, kann der Schuster nicht beurteilen.“ („Ne sutor ultra crepidam.“ [wohl die häufigste Variante] oder „Sutor, ne ultra crepidam!“)
Bei Plinius heißt es (Naturalis historia 35,85): „Ne sutor supra crepidam“ („Schuster, nicht oberhalb des Schuhs“).<ref>Plinius maior, Naturalis historia, liber XXXV, 85 – vergleiche {{#if:cpliniisecundin00secugoog
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec concupisces uxorem proximi tui.
„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib.“ – Neuntes Gebot.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec desiderabis domum proximi tui, non agrum, non servum, non ancillam, non bovem, non asinum et universa, quae illius sunt.
„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, seinen Acker, seinen Sklaven, seine Magd, sein Rind, seinen Esel und alles, was ihm gehört.“ – Zehntes Gebot.Datei:C-A-Galen.JPGErinnerungstafel in San Bernardo alle Terme mit Graf von Galens Wahlspruch: „Nec laudibus nec timore“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec laudibus nec timore
„Weder Menschenlob noch Menschenfurcht (soll uns bewegen).“ – Wahlspruch des Bischofs von Münster Clemens August Graf von Galen während der Nazizeit, Versprechen des Weihekandidaten aus der Liturgie der Bischofsweihe.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec loqueris contra proximum tuum falsum testimonium.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Nec mors humano subiacet arbitrio.
„Und der Tod ist dem Willen der Menschen nicht unterworfen.“ – Maximianus, Elegiae 1,114.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec omnia apud priores meliora.
„Früher war nicht alles besser.“ – Tacitus, Annales 3,55,5.
Der Satz lautet vollständig: „… sondern auch unsere Epoche brachte vielerlei Großartiges und Kunstreiches hervor, an dem sich die Nachwelt orientieren soll.“
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec spe nec metu
„Weder aus Hoffnung noch aus Furcht“ – Wahlspruch von Peter Berling auf dem Titelblatt aller seiner Romane.Datei:POL Gdańsk COA.svgWappen der Stadt Danzig mit dem Motto „Nec temere nec timide“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nec temere nec timide
„Weder unbesonnen noch furchtsam“ – Wahlspruch der Hansestadt Danzig.
„Niemand kann mehr Recht auf einen anderen übertragen, als er selbst hat“ – Römischer Rechtsgrundsatz nach Ulpian.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo potest personam diu ferre, ficta cito in naturam suam recidunt.
„Niemand kann lange (auf Dauer) eine Maske tragen. Vorgespieltes [i.e. Verstellung] sinkt schnell in seine wahre Natur zurück.“ – Seneca, De clementia I,1,6, an Kaiser Nero.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nemo prudens punit, quia peccatum est, sed ne peccetur.
„Kein kluger Mensch erteilt eine Strafe, weil etwas verbrochen worden ist, sondern damit nichts verbrochen wird.“ – Seneca, De ira 1,19.
Zweck der Strafe soll also nicht die Vergeltung sein, sondern die Besserung des Täters und die Abschreckung.
„Niemand ist gehalten, sich selbst zu belasten“ – Rechtsgrundsatz, dessen Ausprägung das Selbstbelastungsverbot im Strafverfahren ist: Weder als Beschuldigter noch als Zeuge ist jemand verpflichtet, sich selbst zu belasten.
Neque
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Neque caro est neque piscis.
„Es ist weder Fleisch noch Fisch.“
Der Spruch, der auf Erasmus von Rotterdam zurückgeht, bezieht sich auf das kirchliche Verbot, an Freitagen und in der Fastenzeit Fleisch zu essen, und bedeutet allgemein: Etwas ist uneindeutig, nicht bestimmbar.
Modern üblich ist die Redewenung mit umgekehrter Reihenfolge der Objekte: „weder Fisch noch Fleisch“.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Neque mel neque apes
„Kein Honig, keine Bienen“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Neque moechaberis.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Neque semper arcum tendit Apollo.
„Apollon spannt nicht immer seinen Bogen.“ – Horaz, Carmina 2,10,19f.
Horaz will damit sagen, dass der Gott Apollon statt zum Bogen auch zur Cithara greift, also nicht immer mit Verderben droht. Der Dichter denkt da wohl an eine Begebenheit in HomersIlias, wo Apollos Pfeile den Griechen den Tod bringen.<ref>Homer, Ilias 1,380 ff.</ref>
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nervi rei publicae
„Die Sehnen des Staates“ –
Laut Cicero<ref>Cicero, De imperio Cn. Pompei 17.</ref> die Steuereinkünfte. Leitet sich her vom griechischen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nervis alienis mobile lignum
„Von fremden Kräften bewegte Holzpuppe“
Zitat aus den Sermones („Gesprächen“) des Dichters Horaz, wo es heißt:<ref>Horaz, Sermones II 7,82.</ref> „duceris ut nervis alienis mobile lignum“ („führen lassen musst du dich wie eine Marionette“).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nervus rerum
„Der Nerv der Dinge“
Das Wesentliche der Sache – oft das Geld. Eine Wendung, die sich vom griechischen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) herleitet.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil enim lacrima citius arescit.
„Denn nichts trocknet schneller als eine Träne.“ – Auctor ad Herennium 2,50.
Als Begründung in der Rhetorik für die Anweisung, sich in der Gerichtsrede nicht allzu lange bei der Erregung von Mitgefühl aufzuhalten.
Auch bei Cicero (de inventione 1,349) findet sich der Satz:<ref>Cicero, De inventione 1,349</ref> „Lacrima nihil citius arescit.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil enim minus in nostra est potestate quam animus.
„Nichts ist nämlich weniger in unserer Macht als unser Geist.“ – Der Philosoph und Theologe Peter Abaelard in einem Brief an seine frühere Geliebte Heloisa.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil est in intellectu, quod non sit prius in sensu.
„Nichts ist im Verstand/Geist, was nicht zuvor in den Sinnen war.“ – Der Ausspruch wird unter anderem Aristoteles „De anima“, Thomas von Aquin „De verit. II,3“ und John Locke zugeschrieben.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil fit sine causa.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil nisi punctum petebat Archimedes, quod esset firmum et immobile, ut integram terram loco dimoveret.
„Archimedes forderte nichts als einen Punkt, der fest und unbeweglich sei, um die ganze Erde von ihrem Ort wegzubewegen.“
Griechisch wird diese Forderung folgendermaßen zitiert: „{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}“ („Gebt mir einen festen Punkt und ich werde die Erde bewegen“.)
Kurzform von „primum nihil nocere“ („zuerst einmal nichts schaden“). Dies ist ein Grundsatz der hippokratischen Tradition in der Medizin, dass man dem Patienten nicht schaden darf.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil novi
„Nichts Neues“
Verfassung des polnischen Reichstags zu Radom 1505, in der König Alexander von Polen der Landbotenkammer das Recht auf Gesetzgebung zuerkannte. Die Konstitution Nihil novi legalisierte den Sejm als Zweikammerversammlung.Datei:Imprimatur.gifKirchliches Imprimatur durch den Erzbischof von New York
Ein Vermerk, gewöhnlich auf einer Titelseite, der besagt, dass ein katholischerZensor ein Werk durchgesehen und nichts dem Glauben Widersprechendes oder moralisch Anstößiges in seinem Inhalt gefunden hat. Siehe auch Imprimatur.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil per os (n. p. o.)
„Nichts (zur Einnahme) durch den Mund“ – Anweisung bei ärztlichen Verschreibungen
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil petere, nihil recusare
„Nichts anstreben, nichts ausschlagen“ – einer der Leitsätze des ehemaligen österreichischen Vizekanzlers Hermann Withalm.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nihil sine deo
Komprimierte Version von nihil nocere und Kurzform von „primum nil nocere“ („zuerst einmal nichts schaden“). Dies ist ein Grundsatz der hippokratischen Tradition in der Medizin, dass man dem Patienten nicht schaden darf.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil similius insano quam ebrius.
„Nichts ist einem Wahnsinnigen ähnlicher als ein Betrunkener.“Datei:Seal of Colorado.svgSiegel des US-Bundesstaates Colorado mit dem Motto Nil sine numine
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil sine numine
„Nichts ohne Gottes Willen“ – Motto des US-Bundesstaates Colorado.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nil sole et sale utilius.
„Ohne den Herrn (ist alles) umsonst.“ – Nach Psalm 127:
„Nisi Dominus aedificaverit domum, in vanum laborant, qui aedificant eam. Nisi Dominus custodierit civitatem, frustra vigilat, qui custodit eam.“ („Wenn nicht der Herr das Haus baut, mühen sich umsonst, die daran bauen. Wenn nicht der Herr die Stadt behütet, wacht umsonst, der sie behütet.“)
Angebracht an vielen historischen Gebäuden, zum Beispiel am Renaissanceportal in Braunschweig, Gördelingerstraße/Bartholomäustwete aus dem Jahre 1584.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nobis bene
„Uns wohl“
Verkürzt aus „Nobis bene, nemini male“ („Uns wohl, niemandem übel“) vom Wappen Altonas auf der Südseite des Nobistor-Pfeilers an der Reeperbahn 170, ein schon im 18. Jahrhundert nachweisbarer Trinkspruch. Die Inschrift war allerdings nicht namengebend für das Nobistor. Sie stammt aus einer Zeit, als die ursprüngliche Bedeutung der Bezeichnung Nobiskrug vergessen war oder durch einen Sinnspruch mit „nobis“ verdrängt werden sollte.
„Störe meine Kreise nicht!“ – Laut Überlieferung Ausruf des Mathematikers Archimedes von Syrakus, als ein römischer Soldat bei der Eroberung Syrakus’ ihn beim Zeichnen im Staub störte. Übersetzung des griechischen {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nolle in causa est, non posse praetenditur.
„Nicht wollen ist der Grund, nicht können nur eine Ausrede.“
Seneca spricht hier<ref>Seneca, Epistulae morales 116,8.</ref> von den Fehlern (vitia) der Menschen und der hauptsächlichsten Schwäche, zu behaupten, man könne sie nicht ablegen. Er schließt die Darlegung mit den Worten: „Du weißt, warum wir es nicht können? Weil wir glauben, es nicht zu können. Aber – bei Gott! – in Wirklichkeit ist es ganz anders. Weil wir unsere Fehler lieben, verteidigen wir sie und wollen sie lieber entschuldigen als ablegen. Genügend Stärke hat die Natur dem Menschen gegeben, wenn wir sie nur nutzen, wenn wir unsere Kräfte zusammennehmen und alle für uns, nicht gegen uns einsetzen wollten. Es nicht wollen, ist der Grund, es nicht können, nur eine Ausrede.“
„Auf ein Strafverfahren verzichten“ – im englischen Rechtssystem der Antrag des Staatsanwaltes oder eines Klägers auf Einstellung des Verfahrens, gewöhnlich zum Zwecke einer außergerichtlichen Einigung.
„[…] non pretio, sed precibus ordinetur antistes. tantum ab ambitu debet esse sepositus, ut quaeratur cogendus, rogatus recedat, invitatus effugiat. […] Profecto enim indignus est sacerdotio, nisi fuerit ordinatus invitus.“ („[…] dass der Bischof nicht durch einen Kaufpreis, sondern durch Bitten bestellt werde: Er muss von der Amtserschleichung so weit entfernt sein, dass man ihn fragt als einen, der gezwungen werden muss, dass er, gebeten, sich weigert und dass er, aufgefordert, sich entzieht. […] Denn in der Tat geeignet für das Weiheamt ist nur, wer gegen seinen Willen bestellt wird.“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nomen est omen.
„Der Name hat Bedeutung.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nomen nescio/Nomen nominandum (N. N.)
„Ich weiß den Namen nicht.“ – „Name unbekannt“/„noch zu nennender Name“, beispielsweise als Platzhalter in Namenslisten.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nomina si nescis, perit et cognitio rerum.
„Wenn du die Namen nicht kennst, verliert sich auch die Kenntnis der Dinge.“
Feststellung des schwedischen Naturwissenschaftlers Carl von Linné, der die Grundlagen der modernen Taxonomie, die sprachwissenschaftliche Klassifikation aller Lebewesen, entwickelte.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nomina stultorum semper parietibus haerent.
„Die Namen der Dummen haften immer an den Wänden.“
Antikes Graffito eines Verses, der in etwa dem deutschen „Narrenhände beschmieren Tisch und Wände“ entspricht.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nomina sunt odiosa.
„Namen sind verpönt.“
Die Namen werden besser nicht genannt, das heißt es ist oft schon schlimm, nur den Namen zu nennen. Bei Ovid handelte es sich um eine Aufzählung verhasster Orte. Cicero spricht in seiner Rede „pro Roscio Amerino“ (47):
„Homines notos sumere odiosum est, cum et illud incertum sit, velintne hi sese nominari.“ („Angesehene Leute nennen, ist eine heikle Sache, da es auch zweifelhaft ist, ob sie selbst genannt werden wollen.“)
Non
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non bene pro toto libertas venditur auro.
„Nicht für alles Gold wird die Freiheit teuer genug verkauft.“
„Wer sich bewusst betrügen lässt, wird nicht betrogen.“ – Auf Ulpian zurückgehende römischer Rechtsgrundsatz.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non est in medico semper, relevetur ut aeger, interdum docta plus valet arte malum.
„Es liegt nicht immer in der Hand des Arztes, dass der Kranke genest, zuweilen ist das Übel stärker als seine gelehrte Kunst.“ – Ovid, Epistulae ex Ponto 1,3,17–18.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non habebis deos alienos in conspectu meo.
„Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ – Erstes Gebot.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non licet omnibus Corinthum adire.
„Nicht allen ist es erlaubt, Korinth anzulaufen.“
Vereinfacht aus dem Horazvers „Non cuivis homini contingit adire Corinthum.“<ref>Horaz, Epistulae I,17,36.</ref> („Nicht jedermann gelingt es, nach Corinth zu kommen.“)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non nobis, Domine, non nobis, sed Nomini Tuo da gloriam.
„Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern Deinem Namen gib Ehre.“ – Vorlage:Bibel/Link beziehungsweise 115{{#if:1|,1}} {{#switch: EU
| NA =EU
| OT
| BHS =EU
| LXX =EU
| VUL =EU
| #default =EU}}.
Dort Untermalung einer Bitte, wird es als alleinstehendes Zitat gewöhnlich als Dank gemeint, indem man auf die eigene Ehre (für etwa eine gewonnene Schlacht oder dergleichen) verzichtet und diese Gott zurückgibt. Auch abgekürzt: „Non nobis!“
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non nobis solum nati sumus.
„Wir sind nicht für uns allein geboren.“ – Cicero, De officiis 1,22.
Kirchliche Ablehnungsformel gegenüber Forderungen der weltlichen Macht, die den Glaubensgrundsätzen widersprechen. Auf die Weigerung der Märtyrer der heiligen Bücher, auf Gottesdienst und Abendmahlsfeier zu verzichten, sowie auf die Weigerung der Apostel, auf die Predigt und Lehre im Namen Jesu zu verzichten (siehe Vorlage:Bibel/Link, {{#switch: VUL
| NA =VUL
| OT
| BHS =VUL
| LXX =VUL
| VUL =VUL
| #default =VUL}}), zurückgeführt.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non quia difficilia sunt, non audemus, sed quia non audemus, difficilia sunt.
„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ – Seneca.
„Ich werde nicht dienen.“ – Trotzige Antwort des Teufels an Gott.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Non soli cedit
„Er weicht nicht vor der Sonne.“ – Er lässt sich nicht blenden.
Von König Friedrich Wilhelm I. von Preußen eingeführtes Motto über dem Adler auf den Fahnen der Armee. Der Satz war gegen den „Sonnenkönig“ Ludwig XIV. von Frankreich gerichtet.Datei:NON SVFFICIT ORBIS.jpgWahlspruch des spanischen Königs Philipp II.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Non sufficit orbis
Geprägt wurde die Sentenz bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. von Lukan, der sie in seinem Epos De bello civili („Über den Bürgerkrieg“, auch bekannt als Pharsalia) zweimal gebrauchte, beide Male mit negativen Assoziationen – der erste Verweis bezieht sich auf eine Gruppe von Meuterern gegen Caesar, darunter sein ehemaliger Feldherr Titus Labienus, der zweite auf den ehrgeizigen Julius Caesar selbst.<ref>Lucan. 5,356 und 10,456; vergleiche lateinische Wikisource: Pharsalia/V und Pharsalia/X.</ref>
Der etwas jüngere Juvenal griff den Spruch einige Jahrzehnte später auf und nutzte ihn zur Charakterisierung Alexanders des Großen. Er erweiterte zugleich die Bedeutung durch Hinzufügung eines Wortes: „Unus non sufficit orbis.“<ref>Iuvenalis, sat. 10,168: Juvenal X (Latin Library)</ref> – „Eine einzige Welt genügt ihm nicht“ oder „eine Welt allein ist ihm nicht genug“.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nosce te ipsum
„Erkenne dich selbst!“ – Übersetzung ins Lateinische der griechischen Inschrift Gnothi seauton ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) am Apollotempel im Heiligtum von Delphi.
Auf diesen Ursprung weist zum Beispiel Cicero<ref>Cicero, De finibus bonorum et malorum 5,44.</ref> hin:
„Iubet igitur nos Pythius Apollo noscere nosmet ipsos“ („So befiehlt uns also der Apollo von Delphi, uns selbst zu erkennen“).
„Notus quidem est versiculus: Noscitur ex socio, qui non cognoscitur ex se.“ („Der Vers ist in der Tat wohlbekannt: An seinem Gefährten lässt sich erkennen, wer nicht aus sich selbst erkannt wird.“)
Auch sein Zeitgenosse Julius Bernhard von Rohr zitiert ihn im Jahr 1728 als „lateinische[s] Sprüchwort“.<ref>Julius Bernhard von Rohr, Einleitung zur Ceremoniel-Wissenschafft der Privat-Personen. Berlin, 1728 (Digitalisat – Deutsches Textarchiv).</ref>
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nosse suos morbos, haec est via prima salutis.
„Seine Krankheiten zu erkennen, das ist der erste Weg der Heilung.“ – Sentenz, die sich auf Vergil, Aeneis 6,95f. bezieht.<ref>Vergleiche Vergil: Aeneas in der Unterwelt (Verg.Aen.6) – Navicuala Bacchi (Egon Gottwein).</ref>
Bei Nicolaus Reusner mit anderer Wortstellung: „Morbos nosse suos, […] est via prima salutis“<ref>Operum Nicolai Reusneri Leorini Silesii iurisc. et consiliarii Saxonici Pars Tertia (Digitalisat – MATEO, Mannheimer Texte online: CAMENA, Lateinische Texte der Frühen Neuzeit). Dort ist „viae primae“ zu lesen, was ein eindeutiger Fehler ist, vermutlich durch die Texterkennung beim Scannen.</ref>
Ob er der Urheber ist oder einen schon bekannten Spruch aufgriff, ist unbekannt.
Nota
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nota bene (n. b.)
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Novum Testamentum in Vetere latet, et in Novo Vetus patet.
„Das Neue Testament liegt im Alten verborgen, das Alte wird im Neuen aufgedeckt.“
Vom Kirchenlehrer Augustinus von Hippo (Quaestiones in Heptateuchum 2,73) geprägter und von den Reformatoren wieder aufgegriffener Satz, der besagt, dass Christus und sein Erlösungswerk am Kreuz bereits im Alten Testament angedeutet werden.
{{#invoke
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Novus ordo seclorum
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla dies sine linea.
„Kein Tag ohne Linie.“ – Dieser Satz geht auf eine Anekdote über den Maler Apelles zurück, die Plinius der Ältere erzählt<ref>Plinius der Ältere, Naturalis historia 35,84</ref>:
„Apelli fuit alioqui perpetua consuetudo numquam tam occupatum diem agendi, ut non lineam ducendo exerceret artem, quod ab eo in proverbium venit.“
(„Apelles hatte übrigens die ständige Gewohnheit, keinen Tag so beschäftigt zu verbringen, dass er nicht mit dem Ziehen einer Linie seine Kunst ausübte, was von daher ins Sprichwort einging.“)
Die elliptische Form findet sich erstmals als Marginalie in dem Nachschlagewerk Cornucopiae des italienischen Humanisten Niccolò Perotti (1430–1480).<ref>{{#if: NUqAMMjI6qgC
| {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: NUqAMMjI6qgC ||1}}
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In der Neuzeit wurde es zum Motto von Schriftstellern, linea wurde also zur „Zeile“ umgedeutet.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla poena sine culpa
„Keine Strafe ohne Schuld“ – Rechtsgrundsatz, demzufolge niemand für eine Tat bestraft werden darf, wenn ihn keine Schuld trifft (Schuldprinzip).
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla poena sine lege
„Keine Strafe ohne Gesetz“ – Rechtsgrundsatz, der als Rückwirkungsverbot im Strafrecht bezeichnet wird.
Der Begriff wurde als römische Rechtsregel bereits von Ulpian im 2. Jahrhundert zitiert. Danach kann eine Kriminalstrafe nur dann die wirksame Rechtsfolge eines Sachverhalts sein, wenn dieser als bestimmter, nicht bloß bestimmbarer Tatbestand in einem förmlichen Gesetz fixiert ist.
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Nulla poena sine lege certa
"Für niemanden Zweiter." – Niemandem nachstehend, niemals Zweiter, immer der Beste.
Im englischen Sprachraum relativ populär (englische Übersetzung: {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}). Es wird dort als Motto mehrerer Militärverbände genutzt – vor allem im Bereich des ehemaligen British Empire, darunter dem Garderegiment Coldstream Guards –, aber auch außerhalb des Militärs.<ref>Vergleiche Auflistung in der englischen Wikipedia unter dem Lemma Nulli Secundus.</ref>
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numquam periculum sine periculo vincitur.
„Niemals wird Gefahr ohne Gefahr besiegt.“
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numquam quale sit illud, de quo disputabitur, intellegi poterit, nisi, quod sit, fuerit intellectum prius.
„Man wird nie die Eigenschaft eines Diskussionsgegenstandes verstehen können, wenn man nicht vorher begriffen hat, worin er besteht.“ – Cicero, De re publica 1,38.
Voraussetzung einer gelingenden Diskussion ist die von allen akzeptierte Definition des Gegenstandes der Diskussion.
Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}}Numquam Stygias fertur ad umbras inclita virtus.
„Niemals wird zu den Stygischen Schatten rühmenswerte Tugend gebracht.“ – Seneca, Hercules Oetaeus 1983f.
Dort heißt es: „Niemals eilt zu den stygischen Schatten ruhmreiches Heldentum: Seid im Leben tapfer, dann wird euch nicht der jähe Tod durch Lethes Ströme schleppen, sondern wenn das letzte Stündlein schlägt am Ende euerer Tage, öffnet der Ruhm den Weg nach oben.“
Entsprechend der griechischen Sage stellt der Fluss Styx die Grenze zwischen der Welt der Lebenden und dem Totenreich Hades dar. Lethe ist in der griechischen Mythologie einer der Flüsse in der Unterwelt. Man glaubte, dass derjenige, der Wasser aus dem Lethe trinkt, seine Erinnerungen vergisst.
„Nahrung des Geistes“ – Spruch unter dem Architrav am Hauptportal der Alten Bibliothek am Bebelplatz in Berlin, erbaut 1775–1780.
Nutrisco
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Vorlage:Anker|f |errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Anker |errHide=1}} Nutrisco et extinguo
„Ich nähre mich davon und lösche es.“
Devise über dem Symbol des französischen Königs Franz I., einem gekrönten Feuersalamander, der nach mittelalterlicher Vorstellung Elementargeist des Feuers ist.
„Taube Nuss“ – Bezeichnung für einen wertlosen Gegenstand<ref>Zum Beispiel in Horaz, Saturae 2,5,36.</ref> oder Kritik an einem Menschen<ref>Zum Beispiel in Plautus, Pseudolus 371.</ref>