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Nordhofen

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Nordhofen COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 31′ N, 7° 45′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143056}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 31′ N, 7° 45′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Selters (Westerwald)
Höhe: 269 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143056}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 56242
Vorwahl: 02626
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 056
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Saynbach 5–7
56242 Selters (Westerwald)
Website: www.nordhofen.de
Ortsbürgermeister: Dominik John
Lage der Ortsgemeinde Nordhofen im Westerwaldkreis
Datei:Nordhofen im Westerwaldkreis.png
Karte

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Datei:Nordhofen (Westerwald) View over Village Germany.jpg
Blick über Nordhofen
Datei:Nordhofen (Westerwald) Rathaus Germany.jpg
Rathaus und Backes
Datei:Village view Nordhofen Germany.jpg
Ortsansicht

Nordhofen (mundartlich: Noorden<ref>Hermann-Josef Hucke: Ortsnamen im Westerwaldkreis in ihrer mundartlichen Aussprache sowie Ortsneckereien. (PDF; 129 kB) 2010, S. 17, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Januar 2014; abgerufen am 22. April 2021.</ref>) ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Selters (Westerwald) an.

Geographie

Die Gemeinde liegt an der inzwischen für den Personenverkehr teilweise stillgelegten Bahnstrecke Engers–Au („Holzbachtalbahn“) inmitten einer bergreichen und mit Buchen und Fichten bewaldeten Landschaft. Durch das südliche Gemeindegebiet fließt der Kleine Saynbach.

Zu Nordhofen gehören auch die Wohnplätze Mausmühle und Waldklause.<ref name="GV2022p75">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Geschichte

Nordhofen wurde im Jahr 1259 erstmals in einer bekannten Urkunde erwähnt. Zwei Fundamente mit großen Quadern, gefunden 1961 bei der Renovierung der evangelischen Kirche, lassen jedoch eine weitaus frühere Existenz des Ortes, bereits im 9.–10. Jahrhundert, vermuten.

Im Jahr 1357 verlieh Kaiser Karl IV. in Maastricht Graf Wilhelm I. von Wied das Recht, Nordhofen zu einer Stadt auszubauen. Er erhielt das Recht, „das Dorf und seinen Begriff mit Gräben, Mauern, Thürmen, Erkern, Pforten und anders wie er kann und mag, besteinen, stücken und zu einer gemauerten Statt begreifen und machen zu mögen ohne jemandes hindernus und widerrede“. Aufgrund des Fehlens der natürlichen Bedingungen für eine Stadtanlage konnte sich Nordhofen nicht richtig entwickeln. Es entstanden in den Jahren als Stadt weder Burg, Stadtmauer oder Markt. Auch die verkehrliche Lage war für eine Stadt ungünstig und es fehlte ein Sitz des Landesherren in Nordhofen.

Die Stadtrechte blieben somit ungenutzt und wurden am 26. August 1653 durch Kaiser Ferdinand III. auf Bitten des damaligen Grafen Friedrich III. von Wied auf die günstiger gelegene, neue Siedlung Neuwied übertragen.<ref>Ortsgeschichte von Nordhofen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 27. Juli 2024.</ref>

Religion

Zur evangelischen Kirchengemeinde gehören die Orte Nordhofen, Mogendorf, Vielbach und Quirnbach. Bis zum Jahre 1851 gehörten auch Selters und die umliegenden Dörfer zur Kirchengemeinde. Die evangelische Pfarrkirche St. Walburga blickt auf eine lange Geschichte zurück – sie wurde nach aktuellen Annahmen in den Jahren 1080–1130 (oder früher) errichtet.<ref>Nordhofen. Kirche mit langer Geschichte. In: Ev. Dekanat Westerwald. 23. Juni 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Juni 2021; abgerufen am 20. Mai 2022.</ref> Am 19. Mai 2022 wurde nach vorangegangenen Sanierungsarbeiten der Dachstuhl des Kirchturms beschädigt.<ref>nh: Feuerwehreinsatz in Nordhofen. Kirchturm steht in Flammen. In: Westerwälder Zeitung. Mittelrhein-Verlag, 19. Mai 2022, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Mai 2022; abgerufen am 20. Mai 2022.</ref>

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Nordhofen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern<ref>Ergebnisse Wahl zum Ortsgemeinderat der Ortsgemeinde Nordhofen in Gemeinde Nordhofen. Verbandsgemeinde Selters, abgerufen am 27. Juli 2024.</ref>, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden,<ref>Kommunalwahlergebnisse Nordhofen. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 27. Juli 2024.</ref> und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Bürgermeister

Dominik John wurde am 6. März 2020 Ortsbürgermeister von Nordhofen.<ref>Henning Stumpf: Sitzung des Gemeinderates Nordhofen. Einladung 6. März 2020. In: Unsere Verbandsgemeinde Selters/Ww., Heimat- und Bürgerzeitung, Ausgabe 9/2020. Linus Wittich Medien GmbH, abgerufen am 11. Juni 2020.</ref><ref name="Wahl_2020">Katrin Maue-Klaeser: Nach langer Hängepartie: Dominik John ist Nordhofens neuer Ortsbürgermeister. Westerwälder Zeitung, 8. März 2020, abgerufen am 11. Juni 2020.</ref> Da bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 kein Bewerber angetreten war,<ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. Abgerufen am 11. Juni 2020 (siehe Selters/Ww., Verbandsgemeinde, elfte Ergebniszeile).</ref> erfolgte die Wahl gemäß Gemeindeordnung durch den Rat.<ref name="Wahl_2020" /> Im Zuge der Kommunalwahlen am 9. Juni 2024 wurde John als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 85,8 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.<ref>Ergebnisse der Kommunalwahl 2024 in der Verbandsgemeinde Selters. In: WW-Kurier. MVV Medienverlag Westerwald-Sieg UG & Co. KG, Etzbach, 9. Juni 2024, abgerufen am 10. Juni 2024.</ref>

Johns Vorgänger Helmut Zender, der die Aufgabe im Herbst 2014 übernommen hatte, war – wie zuvor angekündigt – bei der Kommunalwahl 2019 nicht erneut angetreten und hatte das Amt bis September 2019 ausgeübt.<ref>Blick Aktuell: Dank an Helmut Zender. Krupp Verlags GmbH, Sinzig, 14. Oktober 2019, abgerufen am 11. Juni 2020.</ref> Bis zur Wahl Johns führte nachfolgend der Erste Beigeordnete Henning Stumpf übergangsweise die Amtsgeschäfte.<ref name="Wahl_2020" />

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Nordhofen]] Blasonierung: „Das Wappen von Nordhofen zeigt sieben von unten links nach oben rechts verlaufende gleich breite Bänder, von denen vier rot und drei goldfarben sind, belegt mit hockendem radschlagenden blauen Pfau.“

Basis für die Gestaltung ist ein Brief aus dem Jahre 1782 der im Siegel dieses Wappen führt. In einer im Archiv von Neuwied dazu ausgefertigten Anmerkung heißt es: „Wappen von Nordhofen“. Es handelt sich um ein Gerichtssiegel. Die Umschrift lautet: Graeffl (ich) Wiedisch (es) Gericht zu Nordhofen. Dieses Wappen wurde vom Hause der Fürsten von Wied der Gemeinde verliehen. Es zeigt daher auch den Pfau, das Wappentier deren von Wied. Aber: Der Nordhofer Pfau hat keine Beine. Er wird in hockender, vielleicht auch brütender Stellung gezeigt. Vielleicht, um Verwechslungen mit dem Pfau der Fürsten zu Wied zu vermeiden<ref>Archivierte Website der Ortsgemeinde Nordhofen</ref>.

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Datei:NordhofenBahnstreckeEngersAuHaltepunktNordhofen2.jpg
Der am Waldrand gelegene Bahnhaltepunkt Nordhofen ist heute ohne SPNV

Vereine

In den letzten Jahrzehnten hatte sich ein reges Vereinsleben entwickelt, welches jedoch aktuell sich wieder zurückentwickelt. Es bestanden vier Ortsvereine: Freiwillige Feuerwehr, Harmonie Nordhofen e. V., Spiel- und Sportverein (SSV) sowie Obst- und Gartenbauverein, von denen jedoch aktuell (Stand: 19. Mai 2015) nur noch die Freiwillige Feuerwehr, Spiel- und Sportverein und der Obst- und Gartenbauverein existieren.

In Nordhofen geboren

Datei:Kirchturmbrand Nordhofen.jpg
Dachstuhlbrand Pfarrkirche St. Walburga am 19. Mai 2022

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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