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Steinebach an der Wied

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Wappen Deutschlandkarte
Datei:DEU Steinebach an der Wied COA.svg
Basisdaten
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 37′ N, 7° 48′ O keine Zahl: {{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143294}}Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 50° 37′ N, 7° 48′ O
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Westerwaldkreis
Verbandsgemeinde: Hachenburg
Höhe: 378 m ü. NHN
Fläche: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ km²
Einwohner: {{Metadaten Einwohnerzahl DE−Vorlage:Deutsches Bundesland/Code|07143294}} (Fehler: Ungültige Zeitangabe)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code">{{Metadaten Einwohnerzahl DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code QUELLE}}</ref>
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „{“ Einwohner je km²
Postleitzahl: 57629
Vorwahl: 02662
Kfz-Kennzeichen: WW
Gemeindeschlüssel: 07 1 43 294
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Gartenstraße 11
57627 Hachenburg
Website: www.steinebach-wied.de
Ortsbürgermeister: Jürgen Hebel
Lage der Ortsgemeinde Steinebach an der Wied im Westerwaldkreis
Datei:Steinebach an der Wied im Westerwaldkreis.png
Karte

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Datei:Steinebach an der wied.jpg
Steinebach an der Wied

Steinebach an der Wied ist eine Ortsgemeinde im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hachenburg an.

Geographie

An der Südgrenze der Verbandsgemeinde Hachenburg, im nordwestlichen Teil des Westerwaldkreises, an der Westerwälder Seenplatte und der Wied, liegt der Ort Steinebach an der Wied.

Ortsteile sind Steinebach, Schmidthahn, Langenbaum und Seeburg. Letzterer liegt am Westufer des Dreifelder Weihers und besteht nur aus wenigen Häusern ohne dörflichen Charakter. Neben den vier Ortsteilen gehört auch der Wohnplatz Hof Salzberg zur Ortsgemeinde.<ref name="GV2022p70 f.">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Nördlich und östlich grenzt der Staatsforst Hachenburg an; im Norden liegt der Gitzebeul (494 m), im Osten der Wildenhahn (497 m) und im Westen der Hartenfelser Kopf.

In Steinebach fließen der Wied mehrere Bäche zu, wie der Fehlchesbach (von rechts, südlich von Steinebach), der Steinebach (von rechts, südöstlich des Ortskerns) und im westlichen Gemeindegebiet der Hartenbach.

Geschichte

Datei:Village View Schmidthahn Westerwald Germany.jpg
Dorfansicht in Schmidthahn

Steinebach an der Wied wurde am 7. Juni 1969 aus den Gemeinden Schmidthahn und Steinebach neu gebildet.<ref name="GV2016p179">Vorlage:GemeindeverzeichnisRP/lang</ref>

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Steinebach an der Wied bezogen auf das heutige Gemeindegebiet, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:<ref>Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Steinebach an der Wied: Bevölkerung – Zeitreihen. In: Regional: Mein Dorf, meine Stadt. Abgerufen am 23. Oktober 2022.</ref><ref name="Metadaten Einwohnerzahl DE-RP">Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: Bevölkerungsstand von Land, Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2022) (Hilfe dazu).</ref>

Jahr Einwohner
1815 277
1835 501
1871 424
1905 382
1939 407
1950 448
Jahr Einwohner
1961 464
1970 547
1987 650
1997 805
2005 778
2024 825

Politik

Datei:DGH SteinebachW (02).jpg
Neues Dorfgemeinschaftshaus
Datei:Seeburg am Dreifelderweiher.jpg
Seeburg

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Steinebach an der Wied besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.<ref>Jürgen Hebel (Wahlleiter): Bekanntmachung des Ergebnisses zur Wahl des Gemeinderates Steinebach an der Wied am 9. Juni 2024. In: Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 25/2024. Linus Wittich Medien GmbH, Höhr-Grenzhausen, 14. Juni 2024, abgerufen am 3. Oktober 2025.</ref>

Bürgermeister

Jürgen Hebel wurde am 2. Dezember 2020 Ortsbürgermeister von Steinebach an der Wied, nachdem er bereits seit August die Amtsgeschäfte als bisheriger Erster Beigeordneter geführt hatte. Bei der Direktwahl am 8. November 2020 war er mit einem Stimmenanteil von 71,0 % gewählt worden.<ref>Jürgen Hebel: Informationen aus der Sitzung des Ortsgemeinderates Steinebach an der Wied vom 2. Dezember 2020. In: Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 51/2020. Linus Wittich Medien GmbH, abgerufen am 20. Dezember 2020.</ref><ref>Direktwahl 2020: Steinebach an der Wied (VG Hachenburg). (PDF) Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, 9. November 2020, abgerufen am 9. November 2020.</ref> Bei der Direktwahl am 9. Juni 2024 wurde er als einziger Bewerber mit 92,2 % für weitere fünf Jahre wiedergewählt.<ref>Steinebach an der Wied, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024. In: Kommunalwahlergebnisse Steinebach an der Wied. Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz, abgerufen am 3. Oktober 2025.</ref>

Hebels Vorgänger Heinz Schneider hatte das Amt seit 1999 ausgeübt, es aber zum 31. Juli 2020 aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt. Er war zuletzt bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 mit einem Stimmenanteil von 53,58 % in seinem Amt bestätigt worden.<ref>Heinz Schneider: Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Ortsgemeinde Steinebach a.d.Wied. In: Inform – Wochenzeitung der Verbandsgemeinde Hachenburg, Ausgabe 32/2020. Linus Wittich Medien GmbH, abgerufen am 9. November 2020.</ref><ref>Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Direktwahlen 2019. siehe Hachenburg, Verbandsgemeinde, 28. Ergebniszeile. Abgerufen am 8. Juni 2020.</ref>

Wappen

[[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Steinebach an der Wied]] Blasonierung: „Von Gold und Blau gespalten; vorne ein rotes Halbständerkreuz, hinten eine silberne Wellenleiste, darauf ein goldener, schwarzgefugter (hochgotischer) Spitzbogen, darunter aus dem Schildrand wachsend ein dreiblättriger goldener Buchenzweig.“<ref name="Wappen">Das Wappen der Ortsgemeinde Steinebach a. d. Wied. Verbandsgemeinde Hachenburg, abgerufen am 23. Oktober 2022.</ref>

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:Arch of Burg Steinebach Westerwald Germany.jpg
Torbogen der Burg Steinebach

Im Ort befindet sich die Ruine der Burg Steinebach. Ausgehend von den baulichen Eigenschaften handelt es sich um eine Niederungsburg aus dem späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert.<ref>Jens FriedhoffSteinebach in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen BurgeninstitutsVorlage:Abrufdatum.</ref> Es sind nur noch eine Tordurchfahrt sowie Wassergräben sichtbar.

Datei:Weir Sculpture Park Steinebach.jpg
Symbolisiertes Wiesenwehr

Südlich des Ortes im Bereich des Oberlaufs der Wied befindet sich der Wiedwanderweg. Hier wurde ein Skulpturenpark eingerichtet, der einen kulturhistorischen Bezug zur Umgebung herstellt. Es handelt sich um eine Basaltsäule, eine Frauenfigur, ein symbolisiertes Wiesenwehr, ein Pilgerkreuz und ein Quellensymbol.<ref>Informationstafeln vor Ort</ref>

Verkehr

Steinebach an der Wied ist über die westlich des Ortes verlaufende Bundesstraße 8 an das überörtliche Verkehrsnetz angeschlossen. Die Bundesstraße verbindet den Ort mit den Mittelzentren Hachenburg und Altenkirchen. Zu den Autobahnanschlüssen der A 3 Ransbach-Baumbach und Dierdorf gelangt man über die Bundesstraße 8/Bundesstraße 413. Der nächstgelegene ICE-Halt ist der Bahnhof Montabaur an der Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Wenige Kilometer nordöstlich des Ortes verläuft die Oberwesterwaldbahn mit einem Bahnhof u. a. in Hachenburg.

Persönlichkeiten

Im Ortsteil Seeburg wurde 1706 Fürst Johann Friedrich Alexander zu Wied-Neuwied geboren.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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