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Notre-Dame (Beaune)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Beaune Notre-Dame 437.jpg
Pfarrkirche Notre-Dame
Datei:Beaune Notre-Dame 434.jpg
Südseite
Datei:Beaune Notre-Dame 433.jpg
Chorhaupt

Die katholische Pfarrkirche und ehemalige Kollegiatkirche Notre-Dame in Beaune, einer Stadt im Département Côte-d’Or in der französischen Region Bourgogne-Franche-Comté, zählt wie die Kathedrale Saint-Lazare in Autun oder die Kirche St-Andoche in Saulieu zu den großen romanischen Kirchenbauten des sogenannten cluniazensischen Stils, die im 12. Jahrhundert unter dem Bischof von Autun, Étienne de Bagé, im Burgund errichtet wurden. Im Jahr 1840 wurde die Kirche als Monument historique in die Liste der Baudenkmäler in Frankreich aufgenommen,<ref>[{{#if:|https://www.pop.culture.gouv.fr/advanced-search/list/merimee?qb=%5B{%22field%22:%22.keyword%22,%22operator%22%3A%22{{#ifeq:%7CMHPP%7C*%7C%3D%3D%3D}}%22,%22value%22%3A%22PA00112108%22,%22combinator%22%3A%22AND%22,%22index%22%3A0}{{#ifeq:oui%7Coui%7C%2C%7B%22field%22%3A%22REF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%3D%3D%3D%5E%22%2C%22value%22%3A%22PA%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A1%7D%7C}}%5D%7Chttps://www.pop.culture.gouv.fr/notice/merimee/PA00112108}} {{#if:Église Notre-Dame et son presbytère|Église Notre-Dame et son presbytère|Eintrag Nr. PA00112108}}]{{#ifeq:|non|| in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)}}</ref> im Jahr 1926 folgten die ehemaligen Stiftsgebäude, in denen heute das Pfarrhaus eingerichtet ist, und der Kreuzgang.<ref>[{{#if:|https://www.pop.culture.gouv.fr/advanced-search/list/merimee?qb=%5B{%22field%22:%22.keyword%22,%22operator%22%3A%22{{#ifeq:%7CMHPP%7C*%7C%3D%3D%3D}}%22,%22value%22%3A%22IA21000093%22,%22combinator%22%3A%22AND%22,%22index%22%3A0}{{#ifeq:oui%7Coui%7C%2C%7B%22field%22%3A%22REF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%3D%3D%3D%5E%22%2C%22value%22%3A%22PA%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A1%7D%7C}}%5D%7Chttps://www.pop.culture.gouv.fr/notice/merimee/IA21000093}} {{#if:Collégiale Notre-Dame; bâtiment conventuel; cloître|Collégiale Notre-Dame; bâtiment conventuel; cloître|Eintrag Nr. IA21000093}}]{{#ifeq:|non|| in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)}}</ref> 1958 wurde die Kirche von Papst Pius XII. zur Basilica minor erhoben.

Geschichte

Bereits Ende des 5. Jahrhunderts gab es im Zentrum des ehemaligen gallo-römischen castrums Belena die mit dem Patrozinium des Baudilius von Nîmes versehene Kirche Saint-Baudèle. Um 970 gründete der Herzog von Burgund, Heinrich der Große, in der Nähe dieser Kirche ein Kollegiatstift. Um das Jahr 1000 wurde die Kollegiatkirche errichtet, wobei man Baumaterial aus den Ruinen des antiken castrums wiederverwendete (siehe: Baustoffrecycling). Wohl um 1130 wurde unter Herzog Hugo II. mit dem Bau einer neuen Kirche begonnen. Von einem Altar, den seine Gemahlin Mathilde stiftete, ist noch ein Fragment, das in der Apsis der Kirche aufbewahrt wird, erhalten.<ref>[{{#if:|https://www.pop.culture.gouv.fr/advanced-search/list/palissy?qb=%5B{%22field%22:%22.keyword%22,%22operator%22%3A%22===%22,%22value%22%3A%22IM21008161%22,%22combinator%22%3A%22AND%22,%22index%22%3A0}{{#ifeq:oui%7Coui%7C%2C%7B%22field%22%3A%22REF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%3D%3D%3D%5E%22%2C%22value%22%3A%22PM%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A1%7D%7C}}{{#if:%7C%2C%7B%22field%22%3A%22EDIF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%2A%22%2C%22value%22%3A%22%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A2%7D}}%5D%7Chttps://www.pop.culture.gouv.fr/notice/palissy/IM21008161}} {{#if:Autel de la duchesse Mathilde|Autel de la duchesse Mathilde|Eintrag Nr. IM21008161}}]{{#ifeq:|non|| in der Base Palissy des französischen Kulturministeriums (französisch)}}</ref> In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde das Kirchenschiff um zwei Joche verlängert, um die zunehmende Zahl von Pilgern aufnehmen zu können. Zu Beginn des 13. Jahrhunderts war der romanische Kirchenbau vollendet. Die Stiftsgebäude wurden Ende des 12. Jahrhunderts errichtet. Im Jahr 1273 brach ein Brand aus, in dessen Folge die Kirche im Stil der Gotik restauriert und durch Strebepfeiler abgestützt wurde. Zwischen 1330 und 1340 wurde an die Westfassade die gotische Vorhalle angebaut und zwischen dem 13. und dem 16. Jahrhundert wurden an die Seitenschiffe Kapellen angefügt. Nachdem 1575 ein weiterer Brand die gotische Turmspitze zerstörte, wurde in den Jahren 1580 bis 1588 nach Plänen von Hugues Sambin die heutige geschwungene Haube mit durchbrochener Laterne errichtet. In den 1860er Jahren erfolgte eine umfassende Restaurierung nach Plänen des Architekten Eugène Viollet-le-Duc.

Architektur

Außenbau

Datei:Beaune Notre-Dame Porte 440.jpg
Türflügel

Der untere Teil des Glockenturms, der sich über der Vierung erhebt, stammt mit seinen Blendarkaden und kannelierten Pilastern aus dem 12. Jahrhundert. Das Glockengeschoss, in das auf allen vier Seiten zwischen zwei Blendarkaden drei spitzbogige, von Archivolten und schlanken Säulen gerahmte Öffnungen eingeschnitten sind, wurde im 13. Jahrhundert errichtet. Die Renaissancehaube wurde im späten 16. Jahrhundert aufgesetzt.

Der Giebel der Westfassade wird von einer Rosette durchbrochen, die beiden Westtürme aus dem 13. Jahrhundert sind unvollendet. Die offene Vorhalle ist in zwei Joche gegliedert und wie das Langhaus dreischiffig. Sie wird durch massive, mit Wasserspeiern besetzte Strebepfeiler verstärkt und von einem Kreuzrippengewölbe gedeckt, das auf zwei zentralen Säulen und Pfeilern mit Säulenvorlagen aufliegt. Über der Vorhalle verläuft eine steinerne Balustrade. Die Portale wurden während der Revolution ihres Skulpturenschmucks beraubt. Erhalten geblieben sind die holzgeschnitzten Türflügel aus dem 15. Jahrhundert.

Kreuzgang und Kapitelsaal

An der Südseite der Kirche schließen sich der ehemalige Kreuzgang mit Kapitelsaal und die Stiftsgebäude an. Vom Kreuzgang ist nur noch ein Flügel mit sieben Jochen, die mit Kreuzrippengewölben gedeckt sind, erhalten. Die Arkaden ruhen auf massiven achteckigen Pfeilern und schlanken Doppelsäulen, die mit Knospenkapitellen verziert sind.

Innenraum

Datei:Beaune Notre-Dame 508.jpg
Innenraum
Datei:Beaune Notre-Dame 511.jpg
Innenraum

Die Kirche ist über dem Grundriss eines lateinischen Kreuzes errichtet. Sie besteht aus einem dreischiffigen Langhaus, einem Querhaus und einem Chor, an den sich eine halbrunde Apsis und drei Radialkapellen anschließen. Das Hauptschiff, das Querhaus und der Chor werden von Spitztonnen, die von Gurtbögen unterfangen werden, gedeckt. Die Seitenschiffe und der Chorumgang besitzen Kreuzgratgewölbe, die Apsis weist wie die Vorhalle, der Kapitelsaal und der Kreuzgang ein Kreuzrippengewölbe auf.

Der dreigeschossige Aufriss des Mittelschiffs, der Querhausarme und des Chors entspricht dem Vorbild cluniazensischer Kirchen. Zu den beiden Seitenschiffen öffnen sich hohe Spitzbogenarkaden, die auf mächtigen Pfeilern mit Säulen- und kannelierten Pilastervorlagen ruhen. Über den Arkaden verläuft ein Blendtriforium, darüber öffnen sich die Obergadenfenster. Die Vierung wird von einer oktogonalen Trompenkuppel überwölbt, die auf Spitzbögen und Pfeilern mit Säulen- und kannelierten Pilastervorlagen aufliegt. Den unteren Teil der Apsis gliedern sieben spitzbogige Arkaden. Der obere Teil der Apsis wurde in gotischer Zeit erneuert, die sieben großen Fenster sind im Stil der Flamboyant-Gotik gestaltet.

Romanische Portale

Im Querhaus sind zwei romanische Portale aus dem 12. Jahrhundert erhalten. Das südliche Portal, das zum Kreuzgang führt, wird von zwei, mit Blattwerk verzierten Archivolten und auf beiden Seiten von zwei Säulen mit Kapitellen gerahmt. Das nördliche Portal, das zu einer kleinen Vorhalle aus dem 15. Jahrhundert führt, wird von zwei mit Kapitellen verzierten Säulen flankiert und besitzt eine Archivolte mit geometrischem und pflanzlichem Dekor. Archivolte und Kapitelle weisen noch Farbreste auf.<ref>[{{#if:|https://www.pop.culture.gouv.fr/advanced-search/list/palissy?qb=%5B{%22field%22:%22.keyword%22,%22operator%22%3A%22===%22,%22value%22%3A%22IM21008313%22,%22combinator%22%3A%22AND%22,%22index%22%3A0}{{#ifeq:oui%7Coui%7C%2C%7B%22field%22%3A%22REF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%3D%3D%3D%5E%22%2C%22value%22%3A%22PM%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A1%7D%7C}}{{#if:%7C%2C%7B%22field%22%3A%22EDIF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%2A%22%2C%22value%22%3A%22%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A2%7D}}%5D%7Chttps://www.pop.culture.gouv.fr/notice/palissy/IM21008313}} {{#if:Portails latéraux|Portails latéraux|Eintrag Nr. IM21008313}}]{{#ifeq:|non|| in der Base Palissy des französischen Kulturministeriums (französisch)}}</ref>

Kapelle des Kardinals Jean Rolin

Die Kapelle des Kardinals Jean Rolin, auch Saint-Léger-Kapelle genannt, ist mit Wandmalereien verziert, die zwischen 1470 und 1474 ausgeführt wurden und dem Maler Pierre Spicre aus Dijon zugeschrieben werden. An der Ostseite der Kapelle ist die Steinigung des heiligen Stephanus dargestellt, links unter der Szene kniet ein Chorherr.

An der Westwand sieht man die Auferweckung des Lazarus, in der Mitte links die heilige Martha von Bethanien und rechts Maria Magdalena.<ref>[{{#if:|https://www.pop.culture.gouv.fr/advanced-search/list/palissy?qb=%5B{%22field%22:%22.keyword%22,%22operator%22%3A%22===%22,%22value%22%3A%22PM21000185%22,%22combinator%22%3A%22AND%22,%22index%22%3A0}{{#ifeq:oui%7Coui%7C%2C%7B%22field%22%3A%22REF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%3D%3D%3D%5E%22%2C%22value%22%3A%22PM%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A1%7D%7C}}{{#if:%7C%2C%7B%22field%22%3A%22EDIF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%2A%22%2C%22value%22%3A%22%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A2%7D}}%5D%7Chttps://www.pop.culture.gouv.fr/notice/palissy/PM21000185}} {{#if:Peintures murales: la Résurrection de Lazare, la Lapidation de saint Etienne, sainte Marthe et sainte Madeleine|Peintures murales: la Résurrection de Lazare, la Lapidation de saint Etienne, sainte Marthe et sainte Madeleine|Eintrag Nr. PM21000185}}]{{#ifeq:|non|| in der Base Palissy des französischen Kulturministeriums (französisch)}}</ref>

Bouton-Kapelle

Die Bouton-Kapelle wurde zwischen 1530 und 1533 für den Chorherrn Jean-Baptiste Bouton errichtet. Die Kapelle besitzt eine Kassettendecke aus Kalkstein, die mit Schlusssteinen und mit Dekor im Stil der italienischen Renaissance verziert ist.<ref>[{{#if:|https://www.pop.culture.gouv.fr/advanced-search/list/merimee?qb=%5B{%22field%22:%22.keyword%22,%22operator%22%3A%22{{#ifeq:%7CMHPP%7C*%7C%3D%3D%3D}}%22,%22value%22%3A%22IA21000095%22,%22combinator%22%3A%22AND%22,%22index%22%3A0}{{#ifeq:oui%7Coui%7C%2C%7B%22field%22%3A%22REF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%3D%3D%3D%5E%22%2C%22value%22%3A%22PA%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A1%7D%7C}}%5D%7Chttps://www.pop.culture.gouv.fr/notice/merimee/IA21000095}} {{#if:Chapelle funéraire Saint-Flocel dite chapelle Bouton|Chapelle funéraire Saint-Flocel dite chapelle Bouton|Eintrag Nr. IA21000095}}]{{#ifeq:|non|| in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)}}</ref>

Bleiglasfenster

Datei:Beaune Notre-Dame Vitrail 445.jpg
Fenster mit Rundscheiben aus dem 15./16. Jahrhundert

In ein Bleiglasfenster aus dem 19./20. Jahrhundert sind Rundscheiben eingebaut, die ins späte 15. und frühe 16. Jahrhundert datiert werden. Die Medaillons sind in Grisaille und mit Silbergelb ausgeführt. Im Tympanon ist die Kreuzigung Christi dargestellt, auf der linken Lanzette oben Johannes mit den Attributen des Apostels (Kelch mit Schlange) und des Evangelisten (Adler), darunter der heilige Nikolaus mit den drei geretteten Scholaren im Salzfass, auf der rechten Lanzette oben der Apostel Andreas mit dem Andreaskreuz und unten die Verkündigung.<ref>[{{#if:|https://www.pop.culture.gouv.fr/advanced-search/list/palissy?qb=%5B{%22field%22:%22.keyword%22,%22operator%22%3A%22===%22,%22value%22%3A%22IM21000870%22,%22combinator%22%3A%22AND%22,%22index%22%3A0}{{#ifeq:oui%7Coui%7C%2C%7B%22field%22%3A%22REF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%3D%3D%3D%5E%22%2C%22value%22%3A%22PM%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A1%7D%7C}}{{#if:%7C%2C%7B%22field%22%3A%22EDIF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%2A%22%2C%22value%22%3A%22%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A2%7D}}%5D%7Chttps://www.pop.culture.gouv.fr/notice/palissy/IM21000870}} {{#if:Verrière figurée décorative (baie 10)|Verrière figurée décorative (baie 10)|Eintrag Nr. IM21000870}}]{{#ifeq:|non|| in der Base Palissy des französischen Kulturministeriums (französisch)}}</ref>

Auf einem weiteren Fenster stammen nur die Engel in den äußeren Zwickeln des Tympanons aus dem frühen 16. Jahrhundert. Gottvater und die beiden Engel im Tympanon sowie die Szenen aus dem Leben des Apostels Petrus und seine Kreuzigung stammen aus dem 19. Jahrhundert. Die rechte Lanzette mit der Darstellung der Begegnung des Apostels Petrus und Jesu, der das Kreuz trägt, weist die Signatur des Glasmalers Édouard Didron und die Jahreszahl 1898 auf.<ref>[{{#if:|https://www.pop.culture.gouv.fr/advanced-search/list/palissy?qb=%5B{%22field%22:%22.keyword%22,%22operator%22%3A%22===%22,%22value%22%3A%22PM21002689%22,%22combinator%22%3A%22AND%22,%22index%22%3A0}{{#ifeq:oui%7Coui%7C%2C%7B%22field%22%3A%22REF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%3D%3D%3D%5E%22%2C%22value%22%3A%22PM%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A1%7D%7C}}{{#if:%7C%2C%7B%22field%22%3A%22EDIF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%2A%22%2C%22value%22%3A%22%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A2%7D}}%5D%7Chttps://www.pop.culture.gouv.fr/notice/palissy/PM21002689}} {{#if:Verrière de la baie 18: saint Pierre|Verrière de la baie 18: saint Pierre|Eintrag Nr. PM21002689}}]{{#ifeq:|non|| in der Base Palissy des französischen Kulturministeriums (französisch)}}</ref>

Die Fragmente im Tympanon eines anderen Fensters stammen aus der Zeit um 1520. Auf ihnen sind Gottvater dargestellt, unter ihm, von Engeln umgeben, der heilige Geist in Gestalt einer Taube, seitlich die Leidenswerkzeuge und die heilige Veronika mit ihrem Schweißtuch.<ref>[{{#if:|https://www.pop.culture.gouv.fr/advanced-search/list/palissy?qb=%5B{%22field%22:%22.keyword%22,%22operator%22%3A%22===%22,%22value%22%3A%22PM21002690%22,%22combinator%22%3A%22AND%22,%22index%22%3A0}{{#ifeq:oui%7Coui%7C%2C%7B%22field%22%3A%22REF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%3D%3D%3D%5E%22%2C%22value%22%3A%22PM%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A1%7D%7C}}{{#if:%7C%2C%7B%22field%22%3A%22EDIF.keyword%22%2C%22operator%22%3A%22%2A%22%2C%22value%22%3A%22%22%2C%22combinator%22%3A%22AND%22%2C%22index%22%3A2%7D}}%5D%7Chttps://www.pop.culture.gouv.fr/notice/palissy/PM21002690}} {{#if:Verrière de la baie 19: la Passion|Verrière de la baie 19: la Passion|Eintrag Nr. PM21002690}}]{{#ifeq:|non|| in der Base Palissy des französischen Kulturministeriums (französisch)}}</ref>

Ausstattung

Datei:Beaune Notre-Dame Vierge Noire 453.jpg
Madonna mit Kind
Datei:Beaune Notre-Dame Orgue 512.jpg
Orgelprospekt mit Rückpositiv

Orgel

Die Orgel geht zurück auf ein Instrument aus dem Jahr 1635, erbaut von Jean de Herville. Nach mehreren Umgestaltungen und Erweiterungen wurde das Instrument von 1864 bis 1866 durch die Orgelbaufirma Barker-Verschneider restauriert. Zuletzt wurde das Instrument von 1985 bis 1988 von dem Orgelbauer Barthélémy Formentelli (Verona) neu errichtet. Die Orgel hat 51 Register auf vier Manualen und Pedal.<ref>Les Orgues de Beaune: Le grand orgue de Notre-Dame ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=fr|SCRIPTING=Latn|SERVICE=französisch}})</ref>

Disposition

I Positif de Dos C–g3
Bourdon 8′
Dessus de flûte 8′
Montre 4′
Nazard 223|{{#if:2|22|{{#if:2|12|⁄}}}}}}′
Doublette 2′
Tierce 135|{{#if:3|13|{{#if:1|11|⁄}}}}}}′
Larigot 113|{{#if:1|11|{{#if:1|11|⁄}}}}}}′
Dessus de Cornet IV
Fourniture III
Cymbale II
Trompette 8′
Cromorne 8′
II Grand Orgue C–g3
Bourdon 16′
Montre 8′
Bourdon 8′
Prestant 4′
Flûte 4′
Grosse Tierce 315|{{#if:1|31|{{#if:3|13|⁄}}}}}}′
Nazard 223|{{#if:2|22|{{#if:2|12|⁄}}}}}}′
Doublette 2′
Tierce 135|{{#if:3|13|{{#if:1|11|⁄}}}}}}′
Dessus de Cornet V
Fourniture V
Cymbale IV
Bombarde 16′
Trompette 8′
Clairon 4′
III Positif interieur C–g3
Montre 8′
Bourdon 8′
Prestant 4′
Nazard 223|{{#if:2|22|{{#if:2|12|⁄}}}}}}′
Quarte 2′
Tierce 135|{{#if:3|13|{{#if:1|11|⁄}}}}}}′
Trompette 8′
Voix humaine 8′
IV Récit expressif C–g3
Bourdon 8′
Flûte harmonique 8′
Gambe 8′
Voix céleste 8′
Flûte octaviante 4′
Cornet V
Trompette 8′
Hautbois 8′
Voix humaine 8′
Pédale C–f1
Flûte 16′
Soubasse 16′
Flûte 8′
Flûte 4′
Bombarde 16′
Trompette 8′
Clairon 4′

Glocken

Im Glockenturm von Notre-Dame hängt ein sechsstimmiges Glockengeläut:<ref>Les Cloches Savoyardes: Beaune – Basilique Insigne-Collégiale Notre-Dame ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=fr|SCRIPTING=Latn|SERVICE=französisch}})</ref>

Glocke Gießer Gussjahr Gewicht Durchmesser Schlagton
1 Fort père & fils 1810 1700 kg 1391 mm des′
2 Fort père & fils 1815 1200 kg 1234 mm es′
3 Fort père & fils 1810 0800 kg 1126 mm f′
4 Ch. Arragon 1888 0225 kg 0707 mm des″
5 unbekannt 1702 0050 kg 0452 mm a″
6 unbekannt 1702 0035 kg 0403 mm b″

Literatur

  • Guide bleu Bourgogne. Hachette, Paris 1987, ISBN 2-01-012043-4, S. 214–215.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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