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Obergeißendorf

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Obergeißendorf
Stadt Berga-Wünschendorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(133)&title=Obergei%C3%9Fendorf 50° 44′ N, 12° 12′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(133) 50° 44′ 1″ N, 12° 11′ 43″ O
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Höhe: 292 m ü. NN
Fläche: 1,93 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Obergeißendorf, Stadt Berga-Wünschendorf. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Einwohner: 133 (31. Dez. 2012)<ref>Bewertung Erschließungsqualität Stadt Gera. (PDF: 2,2 MB) S. Anlage 6.2 (8/12), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2022; abgerufen am 30. September 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 69 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1961
Eingemeindet nach: Geißendorf
Postleitzahl: 07980
Vorwahl: 036623
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Obergeißendorf ist eine Ortslage im Ortsteil Berga der Stadt Berga-Wünschendorf im Landkreis Greiz in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 160 kB) § 3. In: Webauftritt. Stadt Berga-Wünschendorf, abgerufen im Dezember 2025.</ref>

Geographie

In einem Zwischental des südöstlichen etagenmäßigen Hochplateaus über der Elsterniederung liegt der Ortsteil Obergeißendorf. Das Gelände ist sehr kupiert. An den Hängen und auf den Anhöhen steht Wald. Über die Kreisstraße 209 ist der Ortsteil verkehrsmäßig erschlossen.

Datei:Landschaft um Obergeßendorf S.jpg
Landschaft um Obergeißendorf. Blick aus südlicher Richtung.

Geschichte

Am 9. Januar 1454 wurde Obergeißendorf in einem Lehnbrief vom Herzog Friedrich von Sachsen erstmals urkundlich erwähnt.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 205</ref> Die ersten Häuser wurden entlang des Dorfbaches gebaut; Kirche und Schule folgten. Ein Rittergut gab es auch im Ort; das wohl älteste Gebäude wurde Ende der 1980er Jahre abgerissen. Die Mühle, die 1824 das Schankrecht erhielt, wurde 1564 errichtet. Der Mühlenbetrieb wurde um 1913 eingestellt.<ref name="Berga"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ober- und Untergeißendorf auf der Website der Stadt Berga/Elster. Abgerufen am 24. März 2012 (Memento vom 23. Dezember 2011 im Internet Archive)</ref>

Nach dem Wiener Kongress kam das Dorf 1815 zum Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach. Seit 1920 gehört das Gebiet zu Thüringen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lag der Ort in der sowjetischen Besatzungszone, ab 1949 in der DDR. Am 1. Juli 1961 wurden Ober- und Untergeißendorf zur Gemeinde Geißendorf vereint. 30 Jahre später folgte die Eingemeindung nach Berga/Elster, welches seit dem 1. Januar 2024 zur Stadt Berga/Wünschendorf gehört.

Wirtschaft

In der ursprünglich dörflichen Gemeinde siedelte sich auch Kunsthandwerk und Gewerbe an. Die Landwirtschaft als früherer Haupterwerbszweig spielt im Vergleich zu früher nur noch eine untergeordnete Rolle.<ref name="Berga" />

Weblinks

Commons: Obergeißendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Berga mit Albersdorf, Clodra mit Clodramühle, Dittersdorf, Eula, Großdraxdorf, Kleinkundorf, Markersdorf, Obergeißendorf, Pöltschen, Tschirma, Untergeißendorf, Wernsdorf, Wolfersdorf und Zickra (einschließlich Buchwald) | Wünschendorf mit Cronschwitz, Meilitz, Mildenfurth, Mosen, Pösneck, Untitz, Veitsberg, Zossen, Zschorta

Siehe auch: Geißendorf Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein