Untergeißendorf
Untergeißendorf Stadt Berga-Wünschendorf
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(64)&title=Untergei%C3%9Fendorf 50° 44′ N, 12° 11′ O
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| Höhe: | 250 m ü. NN | |||||
| Fläche: | 1,99 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Untergeißendorf, Stadt Berga-Wünschendorf. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref> | |||||
| Einwohner: | 64 (31. Dez. 2012)<ref>Bewertung Erschließungsqualität Stadt Gera. (PDF: 2,2 MB) S. Anlage 6.2 (8/12), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2022; abgerufen am 30. September 2022.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 32 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1961 | |||||
| Eingemeindet nach: | Geißendorf | |||||
| Postleitzahl: | 07980 | |||||
| Vorwahl: | 036623 | |||||
Lage von Untergeißendorf in Thüringen
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Untergeißendorf ist eine Ortslage im Ortsteil Berga der Stadt Berga-Wünschendorf im Landkreis Greiz in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 160 kB) § 3. In: Webauftritt. Stadt Berga-Wünschendorf, abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Geographie
Untergeißendorf liegt in einem Zwischental der etagenmäßigen Hochebene über dem Tal der Weißen Elster in einer kupierten Gemarkung. An unwegsamen Hängen und Anhöhen der Talaue steht meist Wald. Die Kreisstraße 209 führt von Berga/Elster über Untergeißendorf nach Obergeißendorf.
Geschichte
Der Weiler wurde 1475 erstmals urkundlich als Niderngeissendorff erwähnt<ref name="Berga">Untergeißendorf auf der Website der Stadt Berga/Elster. Abgerufen am 12. März 2020.</ref>, andere Quellen berichten von einer Ersterwähnung im Jahr 1434.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 293</ref> Eine Gründungsurkunde ist nicht überliefert. Untergeißendorf besaß ein Rittergut, eine Kirche und eine Schule. Die Untergeißendorfer Mühle ist ab 1533 nachweisbar und bestand bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Wiener Kongress 1815 wurde der Weiler dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach unterstellt. Seit 1920 gehören die Ortschaften nach Thüringen. Am 1. Juli 1961 wurden beide Weiler zur Gemeinde Geißendorf vereinigt und 30 Jahre später nach Berga/Elster eingemeindet,<ref name="Berga" /> welches seit dem 1. Januar 2024 zur Stadt Berga-Wünschendorf gehört. Mit Stand von 2012 hatte Untergeißendorf 30 Einwohner. Vorlage:Hinweisbaustein
Literatur
- Henriette Joseph, Haik Thomas Poroda: Das nördliche Vogtland um Greiz, Landschaften in Deutschland, Band 68, Böhlau Verlag GmbH & Cie., Köln, Weimar, Wien 2006, ISBN 978-3-412-09003-6, Erläuterungen zu Untergeißendorf, S. 192–194
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Berga mit Albersdorf, Clodra mit Clodramühle, Dittersdorf, Eula, Großdraxdorf, Kleinkundorf, Markersdorf, Obergeißendorf, Pöltschen, Tschirma, Untergeißendorf, Wernsdorf, Wolfersdorf und Zickra (einschließlich Buchwald) | Wünschendorf mit Cronschwitz, Meilitz, Mildenfurth, Mosen, Pösneck, Untitz, Veitsberg, Zossen, Zschorta
Siehe auch: Geißendorf Vorlage:Klappleiste/Ende
