Zum Inhalt springen

Untergeißendorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Untergeißendorf
Stadt Berga-Wünschendorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(64)&title=Untergei%C3%9Fendorf 50° 44′ N, 12° 11′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(64) 50° 44′ 11″ N, 12° 10′ 30″ O
 {{#coordinates:50,736509|12,175083|primary
dim=10000 globe= name=Untergeißendorf region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 250 m ü. NN
Fläche: 1,99 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Untergeißendorf, Stadt Berga-Wünschendorf. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Einwohner: 64 (31. Dez. 2012)<ref>Bewertung Erschließungsqualität Stadt Gera. (PDF: 2,2 MB) S. Anlage 6.2 (8/12), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. September 2022; abgerufen am 30. September 2022.</ref>
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1961
Eingemeindet nach: Geißendorf
Postleitzahl: 07980
Vorwahl: 036623
Untergeißendorf (Thüringen)
Untergeißendorf (Thüringen)
Lage von Untergeißendorf in Thüringen
Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben!

Untergeißendorf ist eine Ortslage im Ortsteil Berga der Stadt Berga-Wünschendorf im Landkreis Greiz in Thüringen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 160 kB) § 3. In: Webauftritt. Stadt Berga-Wünschendorf, abgerufen im Dezember 2025.</ref>

Geographie

Untergeißendorf liegt in einem Zwischental der etagenmäßigen Hochebene über dem Tal der Weißen Elster in einer kupierten Gemarkung. An unwegsamen Hängen und Anhöhen der Talaue steht meist Wald. Die Kreisstraße 209 führt von Berga/Elster über Untergeißendorf nach Obergeißendorf.

Geschichte

Der Weiler wurde 1475 erstmals urkundlich als Niderngeissendorff erwähnt<ref name="Berga">Untergeißendorf auf der Website der Stadt Berga/Elster. Abgerufen am 12. März 2020.</ref>, andere Quellen berichten von einer Ersterwähnung im Jahr 1434.<ref>Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 293</ref> Eine Gründungsurkunde ist nicht überliefert. Untergeißendorf besaß ein Rittergut, eine Kirche und eine Schule. Die Untergeißendorfer Mühle ist ab 1533 nachweisbar und bestand bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Wiener Kongress 1815 wurde der Weiler dem Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach unterstellt. Seit 1920 gehören die Ortschaften nach Thüringen. Am 1. Juli 1961 wurden beide Weiler zur Gemeinde Geißendorf vereinigt und 30 Jahre später nach Berga/Elster eingemeindet,<ref name="Berga" /> welches seit dem 1. Januar 2024 zur Stadt Berga-Wünschendorf gehört. Mit Stand von 2012 hatte Untergeißendorf 30 Einwohner. Vorlage:Hinweisbaustein

Literatur

  • Henriette Joseph, Haik Thomas Poroda: Das nördliche Vogtland um Greiz, Landschaften in Deutschland, Band 68, Böhlau Verlag GmbH & Cie., Köln, Weimar, Wien 2006, ISBN 978-3-412-09003-6, Erläuterungen zu Untergeißendorf, S. 192–194

Weblinks

Commons: Untergeißendorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang Berga mit Albersdorf, Clodra mit Clodramühle, Dittersdorf, Eula, Großdraxdorf, Kleinkundorf, Markersdorf, Obergeißendorf, Pöltschen, Tschirma, Untergeißendorf, Wernsdorf, Wolfersdorf und Zickra (einschließlich Buchwald) | Wünschendorf mit Cronschwitz, Meilitz, Mildenfurth, Mosen, Pösneck, Untitz, Veitsberg, Zossen, Zschorta

Siehe auch: Geißendorf Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein