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Oberndorf (Siegbach)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Oberndorf
Gemeinde Siegbach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(495)&title=Oberndorf 50° 45′ N, 8° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(495) 50° 45′ 3″ N, 8° 24′ 38″ O
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Höhe: 368 m ü. NHN
Fläche: 5,46 km²<ref name="DF" />
Einwohner: 495 (2013)<ref name="DF"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Infobroschüre der Gemeinde Siegbach. S. 6 (Memento vom 5. Juli 2016 im Internet Archive) von 2013 (pdf 7,73 MB).</ref>
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Dezember 1970
Eingemeindet nach: Eisemroth
Postleitzahl: 35768
Vorwahl: 02778
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Oberndorf ist einer der fünf Ortsteile der Gemeinde Siegbach im mittelhessischen Lahn-Dill-Kreis.

Geographie

Oberndorf liegt, von Wald umgeben, im Gladenbacher Bergland.

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Oberndorf erfolgte unter dem Namen Oberendorph im Lorscher Codex im Zeitraum 864–876. Der Wehrturm der Kirche datiert von 1417. Das Kirchenschiff kam 1670 dazu.

Zum 1. Dezember 1970 wurde Oberndorf im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis in die Gemeinde Eisemroth eingegliedert.<ref>Eingliederung der Gemeinde Oberndorf in Gemeinde Eisemroth, Dillkreis vom 30. November 1970. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1970 Nr. 50, S. 2339, Punkt 2341 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 4,8 MB]).</ref> Diese kam am 31. Dezember 1971 zur neugebildeten Gemeinde Siegbach.<ref>Gemeindegebietsreform in Hessen; Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 22. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 2, S. 47, Punkt 50 Abs. 20 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 4,8 MB]).</ref> Ortsbezirke nach der Hessischen Gemeindeordnung wurden nicht errichtet.<ref></ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Oberndorf angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Oberndorf 480 Einwohner. Darunter waren 6 (1,25 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 81 Einwohner unter 18 Jahren, 210 zwischen 18 und 49, 99 zwischen 50 und 64 und 87 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 198 Haushalten. Davon waren 48 Singlehaushalte, 54 Paare ohne Kinder und 72 Paare mit Kindern, sowie 18 Alleinerziehende und 6 Wohngemeinschaften. In 39 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 135 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung

Oberndorf: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2011
Jahr  Einwohner
1834
  
236
1840
  
248
1846
  
239
1852
  
248
1858
  
249
1864
  
253
1871
  
243
1875
  
245
1885
  
268
1895
  
281
1905
  
311
1910
  
355
1925
  
388
1939
  
399
1946
  
562
1950
  
570
1956
  
499
1961
  
469
1967
  
491
1970
  
501
1980
  
?
1990
  
?
2000
  
?
2011
  
480
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />

Historische Religionszugehörigkeit

• 1885: 268 evangelische (= 100,00 %) Einwohner<ref name="lagis" />
• 1961: 417 evangelische (= 88,91 %), 39 katholische (= 8,32 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Infrastruktur

Im Ort gibt es ein Bürgerhaus, eine DHL-Poststelle, zwei Kirchen und einen Friedhof.

Bekannte Personen

  • Deborah Levi, Goldmedaillen-Gewinnerin im Bobfahren bei den Olympischen Spielen in Peking (2022). Levi wuchs in Oberndorf auf.

Literatur

Weblinks

Commons: Oberndorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis">Oberndorf, Lahn-Dill-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 24. Mai 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).</ref> <ref name="EB"> Anton Friedrich Büsching: D. Anton Friderich Büschings neue Erdbeschreibung. Das deutsche Reich. Band 3. J.C. Bohn, 1771, S. 841 (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 16 und 56, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020;. </ref> </references>

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