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Pedikulose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
{{#ifeq:|ja|Klassifikation nach ICD-10-GM|Klassifikation nach ICD-10}}
{{#if: B85 | B85 | Eintrag fehlt }} Pedikulose [Läusebefall] und Phthiriasis [Filzläusebefall] | Eintrag fehlt }}
B85.0 Pedikulose durch Pediculus humanus capitis
Kopflausbefall
B85.1 Pedikulose durch Pediculus humanus corporis
Kleiderlausbefall
B85.2 Pedikulose, nicht näher bezeichnet
B85.3 Phthiriasis (Filzläusebefall)
B85.4 Mischformen von Pedikulose und Phthiriasis
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Datei:Pediculus humanus var capitis.jpg
Kopflaus (Pediculus humanus)
Datei:Épouillage2.jpg
Jan Siberechts, Scène d’épouillage, 1662

Die Pedikulose (Pediculosis), veraltet auch Läusesucht<ref>A. Müller, R. W. Schlecht, Alexander Früh, H. Still Der Weg zur Gesundheit: Ein getreuer und unentbehrlicher Ratgeber für Gesunde und Kranke. 2 Bände, (1901; 3. Auflage 1906, 9. Auflage 1921) 31. bis 44. Auflage. C. A. Weller, Berlin 1929 bis 1931, Band 2 (1929), S. 233–235 (Läuse und Läusesucht).</ref> genannt, ist eine Parasitose, bei der es zu einem Befall der Haut durch Kopf-, Filz- oder Kleiderläuse kommt. Sie ist übertragbar und wegen des durch die Bisse und/oder die Ausscheidungen der Läuse hervorgerufenen Juckreizes unangenehm, aber ansonsten ungefährlich. Allerdings können durch Läuse Krankheitserreger übertragen werden<ref name="Ko">Christine J. Ko, Dirk M. Elston: Pediculosis. In: Journal of the American Academy of Dermatology, Band 50, Nr. 1, 2004, S. 1–12. doi:10.1016/S0190-9622(03)02729-4.</ref>.

Erkrankung

Die Pedikulose ist als häufige und epidemische Krankheit eingestuft, insbesondere in Kindergemeinschaften.<ref>Conduite à tenir devant un sujet atteint de pédiculose du cuir chevelu. Conseil Supérieur d’Hygiène Publique de France (französisch)</ref> Sie tritt weltweit auf, unabhängig von der klimatischen Zone.

Therapie

Zur Behandlung von Pedikulose werden die Arzneistoffe Hexachlorcyclohexan, Malathion, Permethrin, Pyrethrine und Crotamiton in Form von Haarwaschmitteln, Gels, Lotionen, Salben und Sprays eingesetzt.<ref>Guggisberg et al.: Scabies und Pedikulosen Epidemiologie, Management und Prävention. (PDF; 104 kB) In: Swiss NOSO Bulletin, Band 5, Nr. 4, Dezember 1998</ref> Nach der Behandlung mit den Medikamenten ist eine Weiterbehandlung mit einem Wasser-Essig-Gemisch von Vorteil. Dieses Gemisch, das aus 1/2 Tasse Wasser und 1/2 Tasse Essig besteht, ist am besten jeden Tag auf dem Kopf zu verteilen, da die Jungtiere wegen der Säure nicht lange überleben können. Zusätzlich müssen jedoch die Nissen (Eier der Läuse) mit den Fingern oder einem speziellen Läusekamm aus den Haaren entfernt werden.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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