Zum Inhalt springen

Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Wallfahrtskirche Maria Heilbrunn Anger (bearb Sp).jpg
Katholische Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Heilbrunn
Datei:Wallfahrtskirche Maria Heilbrunn Anger Interior 15.jpg
Langhaus, Blick zum Chor

Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn, auch als Maria Heilbrunn und Mariä Heimsuchung Heilbrunn bekannt, steht im Dorf Heilbrunn in der Marktgemeinde Anger im Bezirk Weiz in der Oststeiermark. Sie ist die Pfarrkirche der römisch-katholischen Pfarre Heilbrunn. Die Pfarre gehört zum Seelsorgeraum Weiz der Region Oststeiermark in der Diözese Graz-Seckau. Sie steht unter dem Patrozinium Mariä Heimsuchung.

Der Ursprung der Kirche geht auf eine vermeintlich heilsame Quelle zurück, an der sich ab 1620 eine Marienverehrung nachweisen lässt. Eine 1672 errichtete Kapelle wurde wegen der wachsenden Zahl an Wallfahrern 1755 zu einer Kirche ausgebaut. Durch den Josephinismus wurden in den 1780er Jahren die Wallfahrten verboten und kamen erst wieder ab dem 19. Jahrhundert auf. Da die örtliche Bevölkerung auf vier Pfarren aufgeteilt war, wurde 1787 eine eigenständige Pfarre eingerichtet und bis 1790 eine neue Kirche gebaut. Vor der Kirche wurde ein Gnadenbrunnen errichtet, aus dem das Wasser der Quelle fließt.

Die Kirche ist eine schlichte einschiffige Saalkirche im josephinischen Stil mit einer Flachdecke. Ihr Kirchturm mit Zwiebeldach ist im Osten in das Langhaus eingebunden. Die Einrichtung der Kirche ist teilweise älter als das Gebäude selbst und stammt zu großen Teilen aus anderen Kirchen und aufgelassenen Klöstern. Das 1674 gefertigte Gnadenbild, die Marienstatue im Retabel des 1833 errichteten Hochaltars, ist das älteste Objekt in der Kirche.

Lage

Die Kirche steht zentral im Dorf Heilbrunn, im nordwestlichen Teil der Marktgemeinde Anger an einem Hang der zum Tal des Offeneggerbachs abfällt. Der Hang ist ein nach Osten streichender Ausläufer des zwischen dem Offner Berg im Norden und dem Feichteck im Süden verlaufenden Höhenrückens. Die Kirche steht auf einer Seehöhe von rund 1030 Metern. Direkt südlich der Pfarrkirche führt die L353, die Heilbrunnerstraße, vorbei, die Brandlucken über Heilbrunn mit Anger verbindet. Zwischen Kirche und ehemaliger Volksschule befindet sich unmittelbar am Pfarrhof ein kleiner Platz mit dem Gnadenbrunnen. Der Friedhof der Kirche liegt etwa 170 Meter südöstlich der Kirche, höher am Berghang.

Geschichte

Ursprünge im 17. Jahrhundert

Die heutige Pfarr- und Wallfahrtskirche geht auf die vermeintliche heilsame Wirkung einer natürlichen Quelle zurück. Diese Quelle entspringt aus einem steilen Hang unterhalb der Brandlucken und war der örtlichen Bevölkerung vermutlich schon seit Jahrhunderten bekannt. Ab 1620 lässt sich im Zusammenhang mit dieser Quelle eine Marienverehrung nachweisen; ob es diese bereits früher gab, lässt sich nicht belegen. Seitdem pilgerten Menschen zur Quelle und stellten daneben in einer gemauerten Nische eine Marienstatue aus Ton auf. Eine frühe Legende über einen kraftlosen und blinden Holländer, der durch das Wasser der Quelle wieder gesund wurde, soll die heilsame Wirkung des Wassers belegen.

Hans Christoph von Webersberg, Burgherr auf Waxenegg, ließ 1672 die Nische durch eine Kapelle ersetzen, nachdem er durch das Wasser von einer Krankheit geheilt worden war. Die Marienstatue, die in der Nische gestanden hatte, wurde in die Kapelle überführt. Webersberg stiftete 1674 der Pfarrkirche Anger eine Marienstatue, die 1689 nach Heilbrunn überstellt wurde. Sie ersetzte dort die ursprüngliche Heiligenfigur. Durch den Kapellenbau und das neue Gnadenbild nahm die Bekanntheit des Ortes zu, so dass immer mehr Wallfahrer dorthin pilgerten.<ref name="Schmied4-6" />

Blütezeit und Niedergang der Wallfahrten, Gründung der Pfarre

Johann Carl Ellegast, Pfarrer von Anger, förderte in der Mitte des 18. Jahrhunderts die Wallfahrten nach Heilbrunn. So ließ er die Kapelle 1755 zu einer Kirche ausbauen, die Platz für 50 bis 60 Leute bot. Für die Seelsorger, welche die Wallfahrer in Heilbrunn betreuten, baute Ellegast 1757 ein Haus als Übernachtungsmöglichkeit. Dieses Haus wurde 1772 vergrößert. Zur Verpflegung der Wallfahrer wurde 1764 das Gasthaus Bratl-Lehofer gebaut. Ellegast selbst begann ab 1752 mit der Sammlung von Wunderberichten sowie mit der Erstellung eines Mirakelbuchs mit dem Ziel, die Berichte bekannt zu machen, um für Heilbrunn als Wallfahrtsort zu werben. In diesem Heilbrunner Mirakelbuch sind 422 Fälle von Gebetserhörungen aufgeführt. Heilbrunn wurde ein beliebter Wallfahrtsort. So ist für das Jahr 1774 belegt, dass 36 500 Wallfahrer dorthin gepilgert und 1200 Messen in der Kirche gehalten worden waren. Diese Zeit kann als die Blütezeit von Heilbrunn als Wallfahrtsort angesehen werden.<ref name="Schmied6-7"/>

Die Blütezeit endete zu Beginn der 1780er Jahre. Mit der von Kaiser Joseph II. durchgeführten, als Josephinismus bekannten Kirchenreform wurden Wallfahrten zunächst erschwert. Die Reform und Reglementierungen forderten, dass gesellschaftliche Gewohnheiten sich einer staatlichen und den Prinzipien des aufgeklärten Absolutismus folgenden Aufsicht unterstellten. Die Wallfahrten sowie Prozessionen wurden 1784 schließlich verboten. Die Wallfahrten kamen wieder ab dem Beginn des 19. Jahrhunderts auf, erreichten aber nie mehr die Pilgerzahlen aus der Blütezeit.<ref name="Schmied6-7"/>

Da die Bewohner der Gegend um Heilbrunn auf die vier Pfarren Anger, Birkfeld, St. Georgen und St. Kathrein am Offenegg aufgeteilt waren, kam nach dem Niedergang der Wallfahrten der Wunsch nach einer Pfarrgründung in Heilbrunn auf. Diese Pfarre wurde 1787 gegründet, und man begann noch im selben Jahr mit dem Ausbau der ehemaligen Wallfahrtskirche zu einer größeren Pfarrkirche. Der Bau war 1790 abgeschlossen.<ref name="Schmied11"/> Auch eine Pfarrschule wurde errichtet und ein eigener Friedhof angelegt. Das Haus, das bis dahin Unterkunft für die Seelsorger war, wurde zum Pfarrhaus umgewidmet. Zum ersten Pfarrer von Heilbrunn wurde Josef Scherrer ernannt.<ref name="Schmied7"/>

Seit der Pfarrerhebung

Datei:Gnadenbrunnen Maria Heilbrunn 02.jpg
Der Gnadenbrunnen am Platz vor der Kirche

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurde am Vorplatz der Kirche der Gnadenbrunnen mit einer Skulpturengruppe der Heimsuchung Marias errichtet.<ref name="Schmied8b"/> Der Wolfgangsaltar in der Kirche wurde 1833 durch einen neuen Hochaltar ersetzt, in dem auch die 1689 aufgestellte Marienfigur einen neuen Platz fand. Im Jahr 1891 wurde die Verglasung der Kirchenfenster erneuert. Die Brunnenkammer, die direkt bei der Quelle liegt, wurde 1893 zu einer Lourdesgrotte umgebaut.<ref name="Schmied8b"/> Nachdem das Geläut der Kirche im Ersten Weltkrieg und auch im Zweiten Weltkrieg zu Kriegszwecken hatte abgeliefert werden müssen, wurden 1952 drei neue Glocken aufgezogen.<ref name="Schmied11"/> Eine Restaurierung des Innenraumes erfolgte 1968, der 1969 eine Außenrenovierung folgte.<ref name="Dehio"/>

Die Lourdesgrotte sowie der Gnadenbrunnen wurden 1972/73 in Verbindung mit dem Abriss des alten Schulhauses abgebaut und in der Mitte des Vorplatzes neu aufgestellt. 2002/03 gestaltete die Gemeinde Naintsch den Vorplatz neu.<ref name="Schmied8b"/> Im Jahr 2014 erhielt die Kirche eine neue Heizung und das Kircheninnere wurde neu ausgemalt. Die Außenfassade wurde 2019 neu geweißt.<ref name="Schmied65b"/>

Jedes Jahr kommen etwa 25 größere Wallfahrtsgruppen aus dem weiteren Umland nach Heilbrunn.<ref name="Schmied55b" />

Architektur

Außenbeschreibung

Datei:Church Maria Heilbrunn - war memorial.jpg
Das Kriegerdenkmal neben dem Eingangsportal

Das Gebäude ist eine schlichte josephinische einschiffige Saalkirche. Sie ist nach Westen ausgerichtet und hat eine im Norden an den Chor angebaute Sakristei mit Oratorium. Im Osten ist der Kirchturm in das Langhaus eingebunden und tritt zugleich als Mittelrisalit aus der Fassade hervor.<ref name="Dehio" /> Das gesamte Bauwerk steht unter Denkmalschutz (Listeneintrag).<ref name="BDA" />

Die Außenwände der Kirche und des Turms sind einfach gehalten, glatt verputzt. An der Ostseite des Kirchturms befindet sich ein Portal mit flachen Korbbogen, das durch ein gläsernes Pultdach vor der Witterung geschützt wird. Durch dieses Portal gelangt man ins Kircheninnere. Links neben dem Kirchenportal ist außen ein 1935 errichtetes, 1951 erweitertes und 1963 künstlerisch umgestaltetes Kriegerdenkmal angebaut. Es erinnert an die 85 Pfarrbewohner, die in den beiden Weltkriegen gefallenen sind. Unter den Tafeln mit den Namen der Gefallenen zeigt eine vereinfachte Karte Europas durch Löcher die Hauptkampfgebiete beider Kriege. In den Löchern befinden sich kleine Glasbehälter, die mit Erde, Sand und Wasser aus den gezeigten Ländern gefüllt sind.<ref name="ÖKB" /> Ein gläsernes Pultdach schützt das Denkmal vor der Witterung. Rechts neben dem Portal steht ein Kruzifix an der Kirchenwand. Über dem Portal befindet sich ein rundbogiges Fenster, durch das Licht auf die Orgelempore fällt, und darüber eine ovale Öffnung. An der Ostseite des Langhauses lässt auf jeder Seite des Turms je ein rechteckiges Fenster Licht in das Kircheninnere. An der Süd- und Nordseite des Langhauses befinden sich je drei Rechteckfenster, wobei es sich bei den östlichsten jeweils um Blindfenster handelt. Auf den beiden Seiten gibt es an der östlichen Gebäudekante zusätzlich ein kleines Rundfenster. Die nördlich an den Chor angebaute Sakristei kann über eine Tür an der Ostseite betreten werden. Über der Tür gibt es ein Rechteckfenster. Die Nordseite der Sakristei hat insgesamt vier Fenster, während die Westseite fensterlos ist. Der Chor hat drei Rechteckfenster, eines an der Südseite sowie zwei im Chorschluss. In der Ecke zwischen der östlichen Sakristeimauer und der nördlichen Chormauer steht eine hölzerne Tafel mit einer Miniatur der Heilbrunner Madonna, die anlässlich des 300-jährigen Jubiläums der Überstellung des Gnadenbildes im Jahr 1989 aufgestellt wurde.<ref name="Dehio" />

Das Kirchenschiff hat ein Satteldach, das wie die Walmdächer des Chors und der Sakristei mit Ziegeln aus Faserzement<ref name="Schmied64b"/> gedeckt ist. Die gleich hohen Dächer des Kirchenschiffs und des Chors überragen das Dach der Sakristei. Auf die Dachfläche des Kirchenschiffs sind an der Südseite zwei Dachfenster aufgesetzt. Auch die südliche Dachfläche des Chors und die östliche Dachfläche der Sakristei haben ein Dachfenster. Die Südseite des Chordachs hat ebenfalls eine Dachgaube. Der Turm hat ein mit Faserzementziegeln<ref name="Schmied64b"/> gedecktes Zwiebeldach. Das Dach endet in einer vergoldeten Turmkugel mit darauf aufgesetztem Doppelkreuz beziehungsweise Patriarchenkreuz. Bis auf die Ostseite sind alle über das Kirchendach hinausragenden Seiten des Turms mit Schindeln verkleidet. Das Ziffernblatt der Turmuhr ist etwa auf Höhe des Dachfirstes des Langhauses an der Ostseite des Turms angebracht. An der Süd- und Ostseite in der Höhe über dem Ziffernblatt hat der Turm zwei Rundbogenfenster sowie an der Westseite ein kleines Rechteckfenster.<ref name="Dehio" />

Zentral auf dem östlich vor der Kirche gelegenen Platz steht der Gnadenbrunnen von Heilbrunn, aus dem das angeblich heilkräftige Wasser fließt. Auf einem Sockel steht eine im 18. Jahrhundert, wahrscheinlich zur Zeit des Kirchenneubaus<ref name="Krenn" /> geschaffene Figurengruppe, die Mariä Heimsuchung darstellt. Die heilige Elisabet steht erhöht, während die kleinere Maria zu ihr hochblickt. Beide haben ihre linken Hände ineinandergelegt und umarmen sich mit dem jeweils anderen Arm. Aus einer Metallleitung im Sockel fließt das Wasser der Quelle in ein Becken.<ref name="Schmied87b"/> Am südlichen Rand des Platzes wurde 2020 an einem Felsen, in dem der Ursprung der Quelle liegt, anlässlich des 400-jährigen Bestehens der Wallfahrten ein Kunstwerk des aus Thannhausen stammenden Bildhauers Albert Schmuck angebracht. Es ist eine aus Bronze gegossene<ref name="MB-2020"/> symbolische Darstellung von Wassertropfen.<ref name="Schmied100b"/>

Innenbeschreibung

Datei:Wallfahrtskirche Maria Heilbrunn Anger Interior 09.jpg
Blick vom Hochaltar zur Orgelempore

Das einschiffige Langhaus ist einfach gehalten und hat eine Flachdecke mit Heiliggeistloch. Die dreiachsige, auf eckigen Pfeilern ruhende Empore liegt über einem eingezogenen Vorraum im Osten des Langhauses. Sie ist über eine Treppe links vom Eingangsportal zugänglich. Durch eine runde Fensteröffnung gelangt Licht zur Treppe. Von der Empore kommt man in das Turminnere. Unter der Empore befindet sich an der Ostseite eine rechteckige Nische in der Langhausmauer und an der Südseite des Vorraums ein zweites Rundfenster. Die Laibungen der anderen rechteckigen Langhausfenster sind oben als Flachbogen ausgeführt. Sowohl in die nördliche als auch in die südliche Langhausmauer ist unter dem jeweils östlichen der beiden Fenster eine Flachbogennische eingelassen.<ref name="Dehio" />

Der einjochige, eingezogene Chor mit innen abgerundetem Dreiachtelschluss ist gleich hoch wie das Langhaus. Ihm gegenüber ist der Chor um zwei Stufen erhöht. Das Chorjoch hat einen Gurtbogen der auf der im Chorschluss nach innen versetzten Außenmauer ruht. Wie das Langhaus so hat auch der Chor eine flache Decke und flachbogige Laibungen der Fenster. Durch eine Tür an der Nordseite gelangt man in die dort an den Chor angebaute Sakristei mit darüberliegenden Oratorium. Eine rechteckige Wandöffnung über der Tür ermöglicht den Blick vom Oratorium in den Chor.<ref name="Dehio" />

Ausstattung

<templatestyles src="Vorlage:Galerie/styles.css" />

Chorbereich

Das Retabel des Hochaltars wurde laut einer Inschrift 1833 von dem Tischler Josef Flausch<ref name="Dehio" /> oder Josef Hantsch<ref name="Pfarre" /> und dem Maler und Architekten Caspar Tendler gestaltet. Es ersetzte den alten Hochaltar, der 1764 von Veit Königer<ref name="Krenn" /> für das Grazer Dominikanerinnenkloster geschaffen und später hierher überstellt worden war. Der neue Altar wurde am 6. September 1836 von Bischof Roman Sebastian Zängerle<ref name="Schmied63b"/> geweiht. Der Grazer Bildhauer Johann Gschiel junior fasste 1889 die bis dahin weiß gehaltenen Altarfiguren farbig und Ludwig von Kurz zum Thurn und Goldenstein<ref name="Krenn"/> verzierte und marmorierte den Altaraufbau neu.<ref name="Schmied63b"/> Die große Mittelnische des Altarretabels wird von zwei, ihr gegenüber hervorgehobenen Seitenteilen mit je zwei Säulen gerahmt. In dieser Nische steht unter einem Baldachin das Gnadenbild der Kirche, die 1674 für die Pfarrkirche Anger gestiftete und 1689 hierher überstellte steinerne Figur der Muttergottes als Mondsichel- oder Strahlenkranzmadonna. Als „apokalyptische Frau“ (Vorlage:Bibel/Link) steht sie mit einem Fuß auf einer Wolke und mit dem anderen auf der Mondsichel, umgeben von einem Strahlenkranz. In ihrer linken Hand hält sie ein Zepter, während auf ihrem rechten Arm das Christuskind mit dem Reichsapfel sitzt. Auf dem Kopf trägt Maria eine Krone. Die Statue wird auf jeder Seite von zwei Engelsfiguren flankiert. Links und rechts neben dem Baldachin liegen zwei weitere Engelsfiguren, die ihre Hände dem Bild im oberen Abschluss des Retables über der Mittelnische entgegenstrecken.<ref name="Schmied88b"/> Dieses Bild ist eine plastische Darstellung der Heiligen Dreifaltigkeit. Jesus und Gottvater sitzen auf Wolken, während über ihnen der Heilige Geist in Gestalt der Taube schwebt. Die Darstellung wird von zwei Engelsfiguren flankiert, die auf den Kapitellen des Säulenaufbaus ruhen. Auf dem linken Seitenteil stehen Figuren der heiligen Anna mit einer Bibel in der Hand und Johannes des Täufers mit Kreuzstab und Lamm, auf der rechten Seite sind es mit einer Schäferschaufel der heilige Joachim sowie der Evangelist Johannes mit Buch und Kelch. Die barocken Figuren der Anna und des Joachim stammen noch vom Vorgängeraltar und sind Werke Veit Königers.<ref name="Schmied11-12"/>

Vor dem Hochaltar steht die Mensa mit dem Tabernakel. Die Mensa selbst ist seit 1968 mit marmorartigem Travertin umkleidet und an ihrer Vorderseite mit den Symbolen für Alpha und Omega sowie dem Christusmonogramm verziert. Das in Gold gefasste Tabernakel mit Säulenaufbau und zwei übereinander liegenden Nischen wird von zwei knienden Engeln flankiert. Die untere Nische ist verschließbar und an ihrer Tür ist das Nomen sacrum IHS angebracht. Die obere, rundbogige Nische ist die sogenannte Aussetzungsnische (Expositorium) für das Allerheiligste, in der allgemein ein Kruzifix steht. Am oberen Abschluss des Tabernakels sitzen drei Engelsfiguren auf einer Wolke.<ref name="Schmied11-12"/>

Rechts am Übergang vom Chor in das Langhaus steht die marmorierte und frühklassizistisch gestaltete Kanzel. Diese wurde nach 1790<ref name="Schmied64b"/> aus Fichtenholz errichtet. Zum Korb der Kanzel führt eine hölzerne Stiege an der nördlichen Chormauer hoch. Der Korb selbst ruht auf einem Säulenfuß. Am Korb sind drei Engel angebracht, die ein Kreuz, einen Anker und ein Flammenherz als Symbole für die drei theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe tragen. An der Unterseite des Schalldeckels ist eine Heiliggeisttaube angebracht. Die Oberseite des Schalldeckels ist mit mehreren Engelsköpfen verziert und auf ihr stehen die zwei Gesetzestafeln mit den Zehn Geboten sowie ein aufgeschlagenes Buch mit dem Satz „Wer aus Gott ist, der höret Gottes Wort“ aus dem Evangelium nach Johannes.<ref name="Schmied15"/>

Der dem barocken Stil nachempfundene Volksaltar und der Ambo wurden 1971<ref name="Schmied64b"/> von Peter Putz gefertigt; ursprünglich standen sie in der Pfarrkirche Birkfeld. Im Jahr 2015 wurden sie nach Heilbrunn überstellt, wo sie den wuchtigen Volksaltar und den notenständerartigen Ambo von 1968 ersetzten. Mit den Darstellungen von Andreas, Petrus, Paulus und Jakobus dem Älteren hängen vier der insgesamt zwölf großflächigen Apostelbilder der Kirche im Chorraum. Sie wurden 1742 als Ölbilder ausgeführt und stammen vermutlich aus dem 1785 aufgelassenen Stift Pöllau. Im Chorschluss, rechts vom Hochaltar hängt ein Kruzifix. An der nördlichen Chormauer neben der Tür zur Sakristei steht auf einem Sockel eine Marienfigur. Neben der Figur ist eine Tafel mit einer lateinischen Inschrift in die Wand eingelassen.<ref name="Schmied16-17"/>

Langhaus

Die beiden Seitenaltäre sind ähnlich wie der Hochaltar gestaltet und stammen aus dem Jahr 1764. Sie standen ursprünglich in der Friedhofskirche von Pöllau und waren den beiden Heiligen Sebastian und Wolfgang gewidmet. Nachdem die Friedhofskirche 1787 geschlossen und 1790 abgetragen worden war, wurden die Altäre nach Heilbrunn verkauft.<ref name="Schmied62b"/> Da andere Kirchen die Altarblätter gekauft hatten, schuf Anton Jantl 1791 zwei neue Bilder. Die Retabel der Seitenaltäre mit dem Altarblatt werden auf jeder Seite von zwei Säulen und einer Heiligenfigur gerahmt. Im Altarauszug über dem Altarblatt ist ein als Medaillon ausgeführtes Bild eingelassen, das von zwei Engelsfiguren gerahmt wird. Der linke Seitenaltar ist der Magdalena-Altar. Sein Altarblatt zeigt Jesus beim Gastmahl im Hause des Simon von Bethanien, wobei ihm Maria Magdalena die Füße wäscht und salbt. Die beiden Altarfiguren stellen Antonius von Padua, mit einer Bibel und einer Lilie in der Hand, sowie Josef von Nazaret mit einem Zimmermannswinkel in der Hand dar. Das Bild im Medaillon zeigt die heilige Anna, wie sie ihre Tochter Maria das Lesen lehrt.<ref name="Schmied15"/>

Der Josefs-Altar ist der rechte der beiden Seitenaltäre. Sein Altarblatt zeigt den heiligen Josef im Sterbebett. Maria und Jesus sitzen neben dem Bett, wobei Jesus den Arm von Josef hält. Die Heiligenfiguren stellen Nikolaus von Myra und Erhard von Regensburg dar. Beide sind im bischöflichen Gewand und halten einen Krummstab sowie eine Bibel. Nikolaus trägt einen Bart und auf seiner Bibel liegen drei Äpfel aus Gold, die er der Legende nach einem armen Mann schenkte, damit er seine Töchter nicht in die Prostitution schickte. Das Bild im Medaillon zeigt die Muttergottes.<ref name="Schmied12"/> Zur Adventszeit wird auf dem Josefs-Altar eine aus Südtirol stammende Krippe aufgebaut, die Pfarrer Josef Reisenhofer 1975 der Pfarre schenkte.<ref name="Schmied19"/>

In der Flachbogennische der südlichen Langhausmauer steht eine 2001 von einem Südtiroler Künstler geschaffene Figur des heiligen Florian von Lorch, der einen Brand an einem Kirchenmodell von Heilbrunn löscht. Eine Figur, die den Erzengel Michael darstellt, steht in der Flachbogennische der nördlichen Langhausmauer. Michael steht auf einer Teufelsfigur und hält ein flammendes Schwert sowie eine Waage in den Händen. In den Waagschalen liegen ein Mühlstein sowie eine menschliche Figur, welche die Waage zwischen Gut und Böse symbolisieren. Unter der Empore steht an der Nordseite ein aus Marmor gestaltetes Taufbecken aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Außerdem steht unter der Empore der Beichtstuhl von 1894.<ref name="Schmied19"/>

Acht der insgesamt zwölf großflächigen Apostelbilder der Kirche hängen im Langhaus. An den Langhauswänden hängen ferner zwölf Kreuzwegbilder, die im Jahr 2000 von Schreibmayr in Passau angefertigt wurden.<ref name="Schmied19"/> Auf der Orgelempore hängen vier Bilder, die bis 2010 im Pfarrhof zu sehen waren. Links der Orgel hängt ein Bild, das den heiligen Franz von Assisi zeigt, sowie ein 1843 von Wallfahrern gespendetes Bild der Maria Rosenkranzkönigin. Die beiden Bilder rechts der Orgel wurden 1833 von Caspar Tendler gemalt und zeigen einmal eine Weihnachtszene sowie die Vierzehn Nothelfer.<ref name="Schmied17-18"/>

Orgel

Datei:Wallfahrtskirche Maria Heilbrunn Anger Interior 08 (bearb Sp).jpg
Die Orgel der Pfarrkirche

Eine erste Orgel wurde 1803 von Franz Schwarz gebaut. Sie war blau gestrichen mit vergoldeten Verzierungen und soll sehr störanfällig gewesen sein. Sie wurde 1908 durch eine von dem Grazer Orgelbauer Konrad Hopferwieser gefertigte Orgel mit acht Registern sowie drei Nebenregistern ersetzt. Eine Renovierung der Orgel erfolgte 2004 durch Thomas Jann Orgelbau<ref name="Principal"/> aus Laberweinting.<ref name="Schmied16"/>

Die Orgel hat folgende Disposition:<ref name="Principal"/>

Manual
Principal 8′
Gedeckt 8′
Gamba 8′
Salicional 8′
Octav 4′
Flüt-trav. 4′
Mixtur 223
Superoctav 2′
Pedal
Subbass 16′

Glocken

Datei:Pfk Heilbrunn 12-Uhr-Läuten.mp3
Das Geläut der Kirche

Im Kirchturm hängen drei Glocken; sie wurden 1952 von der Glockengießerei St. Florian in Oberösterreich gegossen. Das erste Geläut der Kirche bestand aus zwei Glocken, die beim Bau der neuen Wallfahrtskirche 1755 aufgezogen worden waren. Sie wurden 1790 in den Kirchenneubau übernommen und durch eine dritte Glocke ergänzt, die aus der aufgelassenen Karmeliterkirche von Graz stammte. Während des Ersten Weltkrieges musste 1917 bis auf eine aus der alten Wallfahrtskirche stammende Glocke das Geläut der Kirche für Kriegszwecke abgeliefert werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden neue Glocken angeschafft, die aber während des Zweiten Weltkriegs im Jahr 1942 abgeliefert werden mussten. In der Pfarre verblieb nur die 1672 von Peter Zwölfer<ref name="Dehio" /> gegossene Glocke in der Friedhofskapelle. Sie wurde als Ersatz für das alte Geläut auf den Kirchturm aufgezogen. Im Jahr 1952 erwarb die Pfarre das aktuelle Geläut.<ref name="Schmied17" />

Das aktuelle Geläut besteht aus folgenden drei Glocken:

Nr. Name Gussjahr Gießer, Gussort Durchmesser
(cm, ca.)
Masse
(kg, ca.)
Schlagton
Glockenzier
1 Marienglocke (Maria Fatima<ref name="Pfarre" />) 1952 Glockengießerei St. Florian, St. Florian 87<ref name="Pfarre" /> 339 b<ref name="Pfarre" /> Darstellung der heiligen Maria
2 Josefsglocke 1952 Glockengießerei St. Florian, St. Florian 74<ref name="Pfarre" /> 204 des<ref name="Pfarre" />
3 Florianiglocke 1952 Glockengießerei St. Florian, St. Florian 66<ref name="Pfarre" /> 140 es<ref name="Pfarre" />

Pfarre

Der Pfarrsprengel der Pfarre Heilbrunn wurde 1787 gegründet, die Kirche war bereits zuvor Wallfahrtskirche und Filiale der Pfarrkirche Anger. Nachdem 1784 im Zuge der josephinischen Reformen durch Kaiser Joseph II. die Prozessionen und Wallfahrten verboten worden waren, gab es 1785 unter der örtlichen Bevölkerung eine Umfrage zur Gründung einer eigenen Pfarre. 108 Bauern und Keuschler stimmten für die Pfarrgründung, und am 11. Jänner 1787 wurde Josef Scherrer, der bereits zuvor als Seelsorger in Heilbrunn tätig gewesen war, zum ersten Pfarrer bestimmt. Die erste Pfarrmesse wurde am 11. März 1787 gehalten.<ref name="Schmied16b" />

Das Pfarrgebiet umfasst die nördlichen Gemeindeteile von Anger und Sankt Kathrein am Offenegg sowie Teile im Südwesten der Gemeinde Birkfeld. Dazu gehören neben den Pfarrort Heilbrunn auch noch die Orte Brandlucken, Granitz, Hadersberg, Harissen, Hohleichen, Holzmeistersiedlung, Offenegg, Sommeralm und Zepfendorf. Bei der Grenzziehung des Pfarrgebietes wurde Rücksicht auf die natürlichen Gegebenheiten des Geländes genommen. Bei der Pfarrgründung wurden im Süden der Pommesberg, der Brunnadergraben sowie der Hollerbach als Grenze festgelegt. Im Südwesten und Westen verläuft die Grenze grob entlang der Höhenlinie vom Bründlkogel zum Osser. Im Nordwesten und Norden folgt die Grenze der Höhenlinie vom Heulantsch, über den Plankogel bis zum Hirschberg. Im Osten folgt die Grenze der Höhenlinie vom Hirschberg bis zum Königkogel und von dort dem Verlauf des Adlerbauerbachs.<ref name="Sprengel" /> Die Grenzen des Pfarrgebietes haben sich seit der Pfarrgründung nur geringfügig verändert.<ref name="Schmied16b" />

Zur Pfarre gehören neben der Pfarr- und Wallfahrtskirche auch mehrere Kapellen, von denen zwei eine Messlizenz haben. Die Friedhofskapelle wurde 1835 auf dem Friedhof der Pfarre errichtet und ist den Sieben Zufluchten geweiht.<ref name="Friedhof" /> Die Brandluckenkapelle auf der Brandlucken wurde im Mai 1972 Unserer Lieben Frauen geweiht. Die Kapelle dient als Ersatz für eine 1886 aus Holz errichtete Kapelle, die 1971 dem Straßenbau weichen musste und ins Österreichische Freilichtmuseum transloziert wurde.<ref name="Brandlucken" />

Nach der Auflösung des Dekanats Weiz im Jahr 2018 im Rahmen einer Strukturreform gehört die Pfarre seit dem 1. September 2020 zum Seelsorgeraum Weiz der Region Oststeiermark; die Pfarrer werden von der Diözese gestellt.

Rezeption

Sage

Die Kirche wurde der Gründungslegende nach an dem Ort errichtet, an der ein aus Holland stammender blinder Mann an der Quelle seine Sehkraft zurückerhielt. Diese Legende gibt es in verschiedenen Varianten. Eine dieser Varianten wird im Kirchenführer wiedergegeben und berichtet von einem Holländer, der seine innere Kraftquelle verloren hatte und auf beiden Augen erblindete. In einem Traum sah er eine schöne Landschaft mit einer ausgebrannten und verdorrten Fläche, die Brandlucken genannt wurde. Er suchte nach Wasser, und als er von der Brandlucken tief hinabstieg, fand er erschöpft eine Quelle. Als er aus ihr trank, kam er wieder zu Kräften, und als er wieder zur Brandlucken hochgeklettert war, war diese in eine blühende Fläche verwandelt worden. Als er erwachte, beschloss er sich auf die Suche nach dieser Quelle zu machen. Zusammen mit seiner Frau kam er nach Graz, wo man ihnen zwar den Weg zur Brandlucken erklären konnte, eine heilsame Quelle war dort aber unbekannt. Als sie auf der Brandlucken angekommen waren, verloren sie den Weg. Ein plötzlich auftauchender Hirtenknabe brachte sie zu der von ihnen gesuchten Quelle. Als der Holländer von der Quelle getrunken und seine Augen mit dem Wasser gewaschen hatte, konnte er wieder sehen. Er erkannte die Gegend als jene aus seinem Traum wieder.<ref name="Schmied5"/> In einer anderen Version der Sage hatte die örtliche Bevölkerung bereits ein gemauertes Kreuz mit einer Marienstatue bei der Quelle errichtet und der Holländer hörte im Traum eine Stimme sagen, er solle in die Steiermark zu einer Marienstatue bei der Gegend Offenegg gehen.<ref name="PfarreGesch"/>

Literatur

Der steirische Schriftsteller Peter Rosegger berichtet in seiner Geschichte Vom heiligen Wasser, die er in seinem ab 1877 erschienen autobiografischen Erzählband Waldheimat. Erinnerungen aus der Jugendzeit veröffentlichte, wie er an einem Pfingstmontag um 1855 zusammen mit seiner Tante eine Wallfahrt nach Heilbrunn unternahm. Als sie bei einer Waldkapelle eine Rast einlegten, trafen sie auf den Kaplan von Fischbach, der ebenfalls auf den Weg nach Heilbrunn war, um als Aushilfe am Pfingstdienstag dort die Messe zu lesen und den Wallfahrern die Beichte abzunehmen. Sie gingen zusammen weiter, wobei der Kaplan Rosegger und seiner Tante über den sagenhaften Ursprung von Heilbrunn mit der Wallfahrt des Holländers erzählte. Rosegger fragte den Kaplan, ob das wahr sei, worauf dieser nur antwortete, dass man in Heilbrunn eine Beschreibung der Geschichte kaufen könne. Der Kaplan wiederum zeigte sich verwundert darüber, dass die Tante eine leere Flasche mithatte, um damit etwas vom heilbringenden Wasser mitzunehmen, falls jemand am Hof krank werde. Rosegger beichtete in Heilbrunn bei dem Kaplan und sagte ihm, dass er nicht mehr alles glauben könne, was geschrieben steht, etwa warum die heilige Maria den Holländer nicht schon in seiner Heimat hätte heilen können. Der Kaplan antwortete, Gott habe das Vertrauen des Holländers prüfen und stärken wollen; es sei aber kein Unglück, wenn er die Geschichte nicht glauben könne, da es kein Glaubensartikel sei.<ref name="Schmied95-97b"/>

Wappen

Wappen von Naintsch
Wappen von Naintsch

Das von Heinrich Purkarthofer entworfene und am 25. März 1985 verliehene Gemeindewappen der bis 2014 eigenständigen Gemeinde Naintsch nimmt indirekt auf die Pfarrkirche Heilbrunn und die dortige Marienverehrung Bezug. Die Blasonierung lautet: „In Blau eine goldene Laubkrone, durchsteckt von drei gestielten goldenen Lilien, die sich mit den Blüten berühren.“ Die Krone wurde aus dem Herzschild der auf der Waxenegg ansässigen Geschlecht derer von Webersberg entnommen, die 1672 eine erste Kapelle bei der Quelle errichten ließen. Die drei goldenen Lilien sind ein Symbol für die heilige Maria, die hier verehrt wird.<ref name="LA" />

Literatur

  • Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio Steiermark (ohne Graz). 2. Auflage. Berger, Horn/Wien 2006, ISBN 3-85028-439-5, S. 173.
  • Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020.
  • Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020.

Weblinks

Commons: Wallfahrtskirche Maria Heilbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="BDA"> Bundesdenkmalamt: Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF) In: www.bda.gv.at. Abgerufen am 2. Januar 2026. </ref> <ref name="Brandlucken"> Brandluckenkapelle. Pfarre Heilbrunn, abgerufen am 4. April 2026. </ref> <ref name="Dehio"> Bundesdenkmalamt (Hrsg.): Dehio Steiermark (ohne Graz). 2. Auflage. Berger, Horn/Wien 2006, ISBN 3-85028-439-5, S. 173. </ref> <ref name="Friedhof"> Friedhofskapelle. Pfarre Heilbrunn, abgerufen am 4. April 2026. </ref> <ref name="Krenn"> Peter Krenn: Die Oststeiermark. Ihre Kunstwerke, historischen Lebens- und Siedlungsformen (= Österreichische Kunstmonographie. Nr. 11). 2. Auflage. Verlag St. Peter, Salzburg 1987, ISBN 3-900173-26-5, S. 166–167. </ref> <ref name="LA"> Heinrich Purkarthofer: Die in den Jahren 1984 und 1985 verliehenen steirischen Gemeindewappen. (PDF) In: Mitteilungen des steiermärkischen Landesarchivs. Abgerufen am 10. Januar 2026. </ref> <ref name="MB-2020"> Josef Hofmüller: Überraschender Besuch des Bischof. In: meinbezirk.at. 15. Juni 2020, abgerufen am 3. Januar 2026. </ref> <ref name="ÖKB"> Ortsverband Heilbrunn - Chronik. Österreichischer Kameradschaftsbund - Landesverband Steiermark, abgerufen am 3. Januar 2026. </ref> <ref name="Pfarre"> Unsere Kirche. Pfarre Heilbrunn, abgerufen am 3. April 2026. </ref> <ref name="PfarreGesch"> Geschichte. Pfarre Heilbrunn, abgerufen am 10. Januar 2026. </ref> <ref name="Principal"> Orgellandschaft Mittlereres Feistritztal - Vom Barock bis zur Moderne. In: Principal – Verein der Orgelfreunde (Hrsg.): 25 Jahre Principal. S. 12–13 (Online [PDF]). </ref> <ref name="Schmied4-6"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 4–6. </ref> <ref name="Schmied5"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 5. </ref> <ref name="Schmied6-7"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 6–7. </ref> <ref name="Schmied7"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 7. </ref> <ref name="Schmied8b"> Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 8. </ref> <ref name="Schmied11"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 11. </ref> <ref name="Schmied11-12"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 11–12. </ref> <ref name="Schmied12"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 12. </ref> <ref name="Schmied15"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 15. </ref> <ref name="Schmied16"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 16. </ref> <ref name="Schmied16b"> Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 16. </ref> <ref name="Schmied16-17"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 16–17. </ref> <ref name="Schmied17"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 17. </ref> <ref name="Schmied17-18"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 17–18. </ref> <ref name="Schmied19"> Engelbert Schmied: Pfarr- und Wallfahrtskirche Heilbrunn. Hrsg.: Zukunftsforum und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 19. </ref> <ref name="Schmied55b"> Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 55. </ref> <ref name="Schmied62b"> Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 62. </ref> <ref name="Schmied63b"> Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 63. </ref> <ref name="Schmied64b"> Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 64. </ref> <ref name="Schmied65b"> Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 65. </ref> <ref name="Schmied87b"> Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 87. </ref> <ref name="Schmied88b"> Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 88. </ref> <ref name="Schmied95-97b"> Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 95–97. </ref> <ref name="Schmied100b"> Engelbert Schmied: Festschrift 400 Jahre Wallfahrtsort Heilbrunn 1620-2020. Hrsg.: Zukunftsforum Heilbrunn und Pfarre Heilbrunn. 2020, S. 100. </ref> <ref name="Sprengel"> Pfarrgebiete. Katholische Kirche Steiermark, abgerufen am 3. April 2026. </ref> </references>

Vorlage:Hinweisbaustein Koordinaten: 47° 20′ 14,6″ N, 15° 36′ 32,1″ O

 {{#coordinates:47,337388888889|15,608916666667|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=AT-6
   |type=landmark
  }}