Piz Roseg
Vorlage:Infobox Berg Der Piz Roseg (Vorlage:Audio) ist ein markant freistehender Berg über dem Val Roseg der Berninagruppe im Kanton Graubünden in der Schweiz.
Beschreibung
Der Vorlage:Höhe hohe Hauptgipfel ist vom etwas mehr als 300 Meter nordwestlich liegenden Vorgipfel (Vorlage:Höhe, auch Schneekuppe genannt) durch einen ausgeprägten Sattel getrennt. Im Osten ist der Piz Roseg durch die Vorlage:Höhe hohe Scharte Porta da Roseg vom Piz Scerscen getrennt. Der Grat zwischen Hauptgipfel und Porta da Roseg trägt den Vorlage:Höhe hohen Gipfel des Piccolo Roseg.
Die Eismassen des Piz Roseg fliessen in drei grossen Gletschern ab:
- Vadret da Tschierva im Norden
- Vadret da la Sella / Vadret da Roseg im Westen
- Vedretta di Scerscen Superiore im Südosten
Die Staatsgrenze zwischen der Schweiz und Italien verläuft von der Porta da Roseg über den Ostgrat in die Nähe des Hauptgipfels, biegt aber 70 Meter davor über den Sellagrat nach Südwesten ab. Der Hauptgipfel liegt zur Gänze in der Schweiz.
Den Berg, der 1865 durch Adolphus Warburton Moore, Horace Walker und Jakob Anderegg erstbestiegen wurde,<ref>Vgl. Vorlage:Literatur</ref> erreicht man am einfachsten von Pontresina durch das Val Roseg (Rosegtal). Die heutige Normalroute zum Gipfel im Schwierigkeitsgrad ZS- der SAC-Berg- und Hochtourenskala folgt dem Nordgrat, auch Esels- oder Middlemoregrat, rätoromanisch la crasta genannt. Durch die stark vergletscherte Nordostwand führen zahlreiche anspruchsvolle Eisanstiege. Die erste erfolgreiche Durchsteigung dieser Eisflanke gelang Christian Klucker und Ludwig Norman-Neruda am 16. Juni 1890 in nur 5½ Stunden. Am 4. Juli 1977 stürzte hier der bekannte Südtiroler Steilwandabfahrer Heini Holzer im Alter von nur 32 Jahren beim Versuch der ersten Skibefahrung in den Tod.
Mit der Chamanna da Tschierva, die auf einer Höhe von Vorlage:Höhe über dem Tschiervagletscher liegt, und der Vorlage:Höhe hoch gelegenen Chamanna Coaz im hintersten Rosegtal stehen zwei SAC-Hütten als alpine Stützpunkte zur Verfügung. Nach einem Bergsturz im April 2024 ist der frühere Normalweg von der Chamanna da Tschierva bis auf Weiteres nicht mehr begehbar.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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