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Poręba

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Vorlage:Hinweisbaustein Vorlage:Infobox Ort in Polen Poręba [[[:Vorlage:IPA]]] (früher auch Poręba Czarna, Poręba Mrzygłodzka, deutsch Poremba) ist eine Stadt mit etwa 8800 Einwohnern in Polen. Sie liegt fünf Kilometer westlich von Zawiercie an der Schwarzen Przemsa und gehört dem Powiat Zawierciański, Woiwodschaft Schlesien an.

Geschichte

Die Ersterwähnung des Dorfes Czarna Poramba (czarna – schwarz, poręba – „Waldlichtung“, „Kahlschlag“) am linken Ufer der Schwarzen Przemsa stammt aus dem Jahre 1375. Im Jahre 1538 entstand ein Hüttenwerk namens Poręba am rechten Ufer des Flusses. Beide Ortschaften gehörten administrativ zum Kreis Lelów in der Woiwodschaft Krakau in der Adelsrepublik Polen-Litauen. Kirchlich unterstanden sie der Pfarrei in Ciągowice im Dekanat Bytom (Beuthen) des Bistums Krakau.

Nach der Dritten Teilung Polens von 1795 kam Poremba als Teil von Neuschlesien zu Preußen, 1807 zum Herzogtum Warschau und schließlich 1815 zu Kongresspolen.

Im 18. Jahrhundert war die Zeit des Hüttenwesens in Poręba vorüber und der Betrieb eingestellt. 1798 kam der Wendepunkt für die weitere Entwicklung der Stadt als der Marschall Lucas von Bninski (Łukasz Bniński) neuer Grundherr wurde. Die Hütte nahm den Betrieb wieder auf und im Jahre 1800 erwarb sie der Breslauer Bankier Pringsheim.

1827 gab es in Mrzygłodzka Poręba 125 Häuser mit 858 Einwohnern. Nach der 1828 erfolgten Teilung der Herrschaft entlang der Warthe gehörte Poręba zum links des Flusses gelegenen Duże Zawiercie (Groß Zawiercie), das 1853 zu Mrzygłód (heute Teil von Myszków) kam.

Aus der Hütte ging später die Fabrik für mechanische Geräte „Poręba“ hervor, die sich seither in verschiedenem Besitz befand. Darunter waren deutsche Industrielle, eine jüdische Aktiengesellschaft oder auch ein amerikanischer Verein polnischer Mechaniker.

1908 wurde die römisch-katholische Pfarrei von Poręba aus Ciągowice ausgegliedert.

Mit der Wiederherstellung Polens im Jahre 1919 wurde Poremba wieder polnisch. Im Jahr 1921 gab es im Dorf Poręba, im Sitz der gleichnamigen Gemeinde im Powiat Będziński der Woiwodschaft Kielce und in der Fabriksiedlung insgesamt 198 Häuser mit 2480 Einwohnern, es waren überwiegend polnische Römisch-Katholiken, es gab auch 83 Juden.<ref name="spis1921">Vorlage:Literatur</ref>

Nach der deutschen Besetzung erfolgte am 19. Oktober 1939 die völkerrechtswidrige Eingliederung der Siedlung in den deutschen Landkreis Warthenau.

Am 1. Januar 1951 wurde Nowe Zawiercie, das bisher zu Poręba gehört hatte, nach Zawiercie eingemeindet. Eine weitere Neustrukturierung erfolgte am 1. Januar 1957, als die Gemeinden Kierszula, Dziechciarze, Krzemienda, Nowa Wieś, Turkowa Góra, Poręba, Zastawie, Kolonia und Niwki zur Siedlung Poręba I zusammengefasst wurden, die genau ein Jahr später den Namen Poręba erhielt.

Am 1. Januar 1973 erhielt Poręba Stadtrecht, wurde aber bereits zum 22. Mai 1975 nach Zawiercie eingemeindet. Seit dem 1. Oktober 1982 ist Poręba wieder eine selbständige Stadt.

Politik

Bürgermeister

An der Spitze der Verwaltung steht der Bürgermeister. Seit 2010 ist dies Ryszard Spyra. Bei der turnusmäßigen Wahl im April 2024 wurde folgendes Ergebnis ermittelt:<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. Februar 2026.</ref>

  • Ryszard Spyra (Wahlkomitee „Ryszard Spyra – Einheit und Zukunft“) 56,1 % der Stimmen
  • Tomasz Kwapisz (Wahlkomitee „Tomasz Kwapisz – Alles für Poręba“) 43,9 % der Stimmen

Damit wurde Amtsinhaber Spyra erneut bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.

Die turnusmäßige Wahl im Oktober 2018 brachte folgendes Ergebnis:<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. Februar 2026.</ref>

  • Ryszard Spyra (Wahlkomitee „Ryszard Spyra – Einheit und Zukunft“) 65,7 % der Stimmen
  • Marek Śliwa (Wahlkomitee „Marek Śliwa – Gemeinsam für Poręba“) 17,5 % der Stimmen
  • Anna Kwapisz-Pańczyk (Wahlkomitee „Anna Kwapisz-Pańczyk – Porębanerin für Poręba“) 11,1 % der Stimmen
  • Elżbieta Żołnowska (Wahlkomitee „Vereinigtes Poręba“) 5,7 % der Stimmen

Damit wurde Amtsinhaber Spyra bereits im ersten Wahlgang wiedergewählt.

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 15 Mitgliedern und wird von der Bevölkerung in Einpersonenwahlkreisen gewählt. Die Gemeinderatswahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis:<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. Februar 2026.</ref>

  • Wahlkomitee „Tomasz Kwapisz – Alles für Poręba“ 34,1 % der Stimmen, 4 Sitze
  • Wahlkomitee „Ryszard Spyra – Einheit und Zukunft“ 33,8 % der Stimmen, 6 Sitze
  • Wahlkomitee „Positive Initiative“ 24,7 % der Stimmen, 4 Sitze
  • Wahlkomitee „Unabhängiges Poręba“ 4,0 % der Stimmen, 1 Sitz
  • Übrige 3,4 % der Stimmen, kein Sitz

Die Gemeinderatswahl 2018 führte zu folgendem Ergebnis:<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 1. Februar 2026.</ref>

  • Wahlkomitee „Ryszard Spyra – Einheit und Zukunft“ 39,6 % der Stimmen, 10 Sitze
  • Wahlkomitee „Positive Initiative“ 23,2 % der Stimmen, 3 Sitze
  • Wahlkomitee „Marek Śliwa – Gemeinsam für Poręba“ 16,3 % der Stimmen, 2 Sitze
  • Wahlkomitee „Anna Kwapisz-Pańczyk – Porębanerin für Poręba“ 8,6 % der Stimmen, kein Sitz
  • Wahlkomitee „Vereinigtes Poręba“ 8,3 % der Stimmen, kein Sitz
  • Übrige 4,0 % der Stimmen, kein Sitz

Verkehr

Der Bahnhof Poręba liegt an der Bahnstrecke Tarnowskie Góry–Zawiercie.

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Powiat Zawierciański