Reichenbach (Klipphausen)
Reichenbach Gemeinde Klipphausen
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(22)&title=Reichenbach 51° 7′ N, 13° 30′ O
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| Fläche: | 1,43 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Reichenbach, Gemeinde Klipphausen. In: GEOindex. Abgerufen im Februar 2026.</ref> | |||||
| Einwohner: | ca. 22 (2011)<ref name="Gindex" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 15 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1950 | |||||
| Eingemeindet nach: | Scharfenberg | |||||
| Postleitzahl: | 01665 | |||||
| Vorwahl: | 03521 | |||||
Lage der Gemarkung Reichenbach in Klipphausen
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Reichenbach ist ein Ortsteil der Ortschaft Scharfenberg der Gemeinde Klipphausen im sächsischen Landkreis Meißen.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 3,26 MB) § 16. In: Webauftritt. Gemeinde Klipphausen, abgerufen im Februar 2026.</ref>
Geographie
Reichenbach liegt südlich von Meißen im Meißner Hochland. Das Dorf ist umgeben von den anderen zu Scharfenberg beziehungsweise Klipphausen gehörenden Dörfern Reppnitz im Osten, Naustadt im Südosten, Riemsdorf im Südwesten, Spittewitz im Westen, Bockwen im Nordwesten und Batzdorf im Norden. Auf der südlichen Straßenseite liegen vier ursprüngliche Vierseithöfe, die durch Abbruch von Gebäuden jedoch teilweise ihre Form verloren haben. Auf der Nordseite befinden sich kleinere Bauernwirtschaften.<ref name="WuH">Vorlage:Landschaften in Deutschland</ref> Mehrere Gebäude im Ort sind als Kulturdenkmal geschützt (siehe Liste der Kulturdenkmale in Reichenbach).
Etwa 200 Meter westlich der Ortslage liegt der Reichenbacher Teich. Dieses vom Riemsdorfer Wasser durchflossene Hochwasserschutzbecken entwässert über das Rehbocktal zur nahen Elbe und entstand in den 1970er Jahren als Wasserreservoir für die LPG Bockwen.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Reichenbach 1271 als „Richenbach“; der Ortsname bedeutet „Siedlung am wasserreichen Bach oder am fruchtbaren Talgrund“.<ref name="WuH" /> Verwaltet wurde das Dorf vom Erbamt Meißen. Die Grundherrschaft übten die Herren des Rittergutes Batzdorf aus. Das Straßenangerdorf verfügte 1884 über eine 141 Hektar große gewannähnliche Block- und Streifenflur. Seit dem 19. Jahrhundert gehörte zu „Reichenbach bei Meißen“, wie die Landgemeinde zur Unterscheidung von etwa fünf weiteren namensgleichen Orten in Sachsen hieß, auch der Ortsteil Spittewitz. Als die Gemeinde Reichenbach am 1. Juli 1950 ihre Selbstständigkeit verlor, wurde sie aus geographischen Gründen geteilt. Der Hauptort schloss sich Scharfenberg an, Spittewitz kam an Bockwen. Als Bockwen-Polenz am 1. April 1993 ebenfalls nach Scharfenberg eingemeindet wurde, waren Spittewitz und Reichenbach wieder in einer Gemeinde vereint.<ref>Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt</ref> Seit der Eingemeindung Scharfenbergs am 1. Januar 1999 gehört Reichenbach zu Klipphausen.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999</ref>
Einwohnerentwicklung
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Weblinks
- Reichenbach im Historischen Ortsverzeichnis von SachsenVorlage:Abrufdatum
- Ortsteil Reichenbach In: Webauftritt der Gemeinde Klipphausen.
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Gauernitz: Constappel | Gauernitz | Pinkowitz | Wildberg
Klipphausen: Hühndorf | Kleinschönberg | Klipphausen | Lampersdorf | Lotzen | Röhrsdorf | Sachsdorf | Sora | Weistropp
Miltitz: Garsebach | Miltitz | Munzig | Robschütz | Roitzschen | Semmelsberg
Scharfenberg: Batzdorf | Bockwen | Naustadt | Pegenau | Polenz | Reichenbach | Reppina | Riemsdorf | Scharfenberg | Spittewitz
Tanneberg: Burkhardswalde | Groitzsch | Perne | Rothschönberg | Schmiedewalde
Taubenheim: Kettewitz | Kobitzsch | Piskowitz | Seeligstadt | Sönitz | Ullendorf | Weitzschen Vorlage:Klappleiste/Ende