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Rheumaknoten

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Bei Rheumaknoten handelt es sich um Knoten, die unter der Haut liegen und die als klinisches Symptom typisch für die rheumatoide Arthritis sind.

Auftreten

Meistens entstehen sie im Verlauf der Erkrankung an Stellen erhöhter Druckbelastung, besonders an der Streckseite von Gelenken, am häufigsten am Ellenbogen.<ref name="hettenköfer">Hettenkofer: Rheumatologie. S. 67</ref> Rheumaknoten sind meist ein Zeichen für einen schweren Krankheitsverlauf.<ref>Ute Donhauser-Gruber, Alfred A.J. Gruber: Rheuma. Untersuchen und Behandeln entzündlich-rheumatischer Erkrankungen. Thieme, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-13-170341-5. S. 32</ref> Seit immer mehr Patienten mit einer rheumatoiden Arthritis (RA) früher mit langwirksamen Antirheumatika behandelt werden, sind die schweren Verlaufsformen der RA seltener geworden. Eine nicht erklärte Beobachtung ist das vereinzelte Auftreten von Rheumaknoten unter einer Behandlung einer RA mit Methotrexat.

Rheumaknoten treten bei etwa 20 Prozent aller Patienten mit rheumatoider Arthritis auf.<ref name="hettenköfer" /> In gut 40 Prozent der Fälle zeigt sich eine Vaskulitis im Bindegewebe.<ref name="miehle">Miehle: Rheumatologie in Praxis und Klinik. S. 463</ref>

Patienten mit positivem Rheumafaktor sind häufiger von Rheumaknoten betroffen.<ref>Assoziation für Orthopädische Rheumatologie (Hrsg.): Rheumaorthopädie. Springer, 2006, ISBN 978-3-7985-1589-5. S. 31</ref>

Die Größe der Rheumaknoten ist veränderlich und hängt von der Aktivität des Krankheitsprozesses ab. Durch die Gabe von Cortisol kommt es meistens zu einer Verkleinerung der Rheumaknoten. Sie sind an der Genese von Bursitiden, Tendinitiden, Herz- und nodösen Lungenmanifestationen, Skleritis und ZNS-Manifestationen beteiligt.<ref name="miehle" />

Literatur

  • Hans-Jürgen Hettenkofer (Hrsg.:) Rheumatologie: Diagnostik, Klinik, Therapie. Thieme, Stuttgart 2003, ISBN 3-13-657805-8.
  • Wolfgang Miehle (Hrsg.): Rheumatologie in Praxis und Klinik. Thieme, Stuttgart 2000, ISBN 3-13-701102-7.
  • Henning Zeidler, Beat A. Michel: Differenzialdiagnose rheumatischer Erkrankungen. Springer Science & Business Media, 2008, ISBN 978-3-540-76773-2.

Einzelnachweise

<references />

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