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Rossa (Gemeinde Raabs)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rossa (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Rossa
Rossa (Gemeinde Raabs) (Österreich)
Rossa (Gemeinde Raabs) (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Waidhofen an der Thaya
Pol. Gemeinde Raabs an der Thaya
Koordinaten 48° 54′ 11″ N, 15° 26′ 59″ OKoordinaten: 48° 54′ 11″ N, 15° 26′ 59″ O
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Höhe 480 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06485
Katastralgemeindenummer 21042
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Rossa ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Stadtgemeinde Raabs an der Thaya im Bezirk Waidhofen an der Thaya im niederösterreichischen Waldviertel mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>

Geografie

Das um einen Anger angelegte Dorf befindet sich südwestlich von Weikertschlag und ist über die Landesstraße L59 erreichbar. Der Ort wird vom Rossabach über den Thumabach entwässert, der bei der Hadermühle in die Mährische Thaya mündet. Am Vorlage:HWD umfasste die Ortschaft Vorlage:HWZ Adressen.Vorlage:HWR

Geschichte

Der Ortsname stammt entweder aus dem Slawischen oder ist eine Bezeichnung für eine Flachsröste. Das im 13. Jahrhundert erstmals erwähnte Dorf, damals hielt das Stift Herzogenburg hier Zehentansprüche, bestand anfangs nur aus einer nördlichen Häuserzeile und einigen Gehöften im Süden. Des Weiteren bestand im Osten der Katastralgemeinde ein Gutshof, an den bis heute der Flurname Krottenhofstatt erinnert.

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 42 Häusern genannt, das nach Obergrünbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Karlstein besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Karlstein und Pernegg sowie den Pfarren Obergrünbach und Raabs.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref>

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Rossa ein Dachdecker, ein Gastwirt, ein Schmied, ein Schuster, ein Trafikant und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 421</ref>

Bis 1970 bildete der Ort gemeinsam mit Thures die Gemeinde Rossa; im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung wurde der Ort Rossa am 1. Jänner 1971 der Stadtgemeinde Raabs an der Thaya angeschlossen.<ref>Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>

Siedlungsentwicklung

Zum Jahreswechsel 1979/1980 befanden sich in der Katastralgemeinde Rossa insgesamt 67 Bauflächen mit 30.696 m² und 75 Gärten auf 31.518 m², 1989/1990 gab es 68 Bauflächen. 1999/2000 war die Zahl der Bauflächen auf 114 angewachsen und 2009/2010 bestanden 75 Gebäude auf 158 Bauflächen.<ref name="bev">BEV: Regionalinformation 31.12.2018 auf bev.gv.at (online)</ref>

Bodennutzung

Die Katastralgemeinde ist landwirtschaftlich geprägt. 308 Hektar wurden zum Jahreswechsel 1979/1980 landwirtschaftlich genutzt und 100 Hektar waren forstwirtschaftlich geführte Waldflächen. 1999/2000 wurde auf 310 Hektar Landwirtschaft betrieben und 99 Hektar waren als forstwirtschaftlich genutzte Flächen ausgewiesen. Ende 2018 waren 305 Hektar als landwirtschaftliche Flächen genutzt und Forstwirtschaft wurde auf 98 Hektar betrieben.<ref name="bev"></ref> Die durchschnittliche Bodenklimazahl von Rossa beträgt 41,9 (Stand 2010).

Literatur

Weblinks

  • Erich Kerschbaumer: Rossa. Katastralgemeinden der Stadtgemeinde Raabs an der Thaya. Stadtgemeinde Raabs an der Thaya, abgerufen am 26. November 2024.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Raabs an der Thaya