Ruthenium(III)-chlorid
| Kristallstruktur | ||||||||||
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| Strukturformel von Ruthenium(III)-chlorid | ||||||||||
| Vorlage:Farbe Ru3+ Vorlage:Farbe Cl− | ||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||
| Name | Ruthenium(III)-chlorid | |||||||||
| Andere Namen |
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| Verhältnisformel | RuCl3 | |||||||||
| Kurzbeschreibung |
dunkelbrauner oder schwarzer Feststoff mit stechendem Geruch<ref name="Alfa">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Alfa AesarVorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar).</ref> | |||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||
| Molare Masse | 207,43 g·mol−1 | |||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||
| Dichte |
3,11 g·cm−3 (20 °C)<ref name="roth">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check (PDF) bei Carl RothVorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||
| Schmelzpunkt |
> 500 °C<ref name="roth"/> | |||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||
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| Toxikologische Daten |
360 mg·kg−1 (LD50, Ratte, i.p., Anhydrat)<ref name="strem">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check (PDF) bei StremVorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||
Ruthenium(III)-chlorid ist eine chemische Verbindung des Rutheniums aus der Gruppe der Chloride, die normalerweise als Hydrat vorliegt.
Gewinnung und Darstellung
Ruthenium(III)-chlorid kann durch Reaktion von Ruthenium mit Chlor und Kohlenstoffdioxid gewonnen werden.<ref>H. Remy, M. Kühn: Beiträge zur Chemie der Platinmetalle. V. Thermischer Abbau des Ruthentrichlorids und des Ruthendioxyds. In: Z. Anorg. Chem. 1924, 127, 1, S. 365–388, doi:10.1002/zaac.19241370127.</ref>
Eigenschaften
Ruthenium(III)-chlorid kommt in zwei verschiedenen Kristallstrukturen vor. Die schwarze diamagnetische α-Form liegt in einer Chrom(III)-chlorid-Struktur mit Ru–Ru-Bindungen der Länge 346 pm vor. Die dunkelbraune und metastabile β-Form kristallisiert in einer hexagonalen Kettenstruktur. Sie wandelt sich bei 450–600 °C irreversibel zur α-Form um.
Das Hydrat liegt in Form von schwarzblauen, stark glänzenden hygroskopischen Blättchen vor, dessen wässrige Lösung eine rote Farbe besitzt.<ref name="brauer" />
Verwendung
Als die am häufigsten verwendete Rutheniumverbindung wird Ruthenium(III)-chlorid zur Herstellung von anderen Rutheniumverbindungen eingesetzt.
Ruthenium(III)-chlorid wirkt als Katalysator für die ringöffnende Metathese bei stark gespannten Cycloalkenen wie Norbornen. Bei nicht-cyclischen Systemen wirkt es dagegen nicht als Metathese-Katalysator, hier müssen kompliziertere Systeme wie die Grubbs-Katalysatoren eingesetzt werden.<ref>P. O. Nubel, C. L. Hunt: A convenient catalyst system employing RuCl3 or RuBr3 for metathesis of acyclic olefins. In: Journal of Molecular Catalysis A: Chemical. 1999, 1455, S. 323–327, doi:10.1016/S1381-1169(99)00150-8.</ref>
Einzelnachweise
<references />
Vorlage:Klappleiste/Anfang Oxidationsstufe (II): Ruthenium(II)-chlorid | Ruthenium(II)-bromid | Ruthenium(II)-iodid
Oxidationsstufe (III): Ruthenium(III)-fluorid | Ruthenium(III)-chlorid | Ruthenium(III)-bromid | Ruthenium(III)-iodid
Andere Oxidationsstufen: Ruthenium(IV)-chlorid | Ruthenium(IV)-fluorid | Ruthenium(V)-fluorid | Ruthenium(VI)-fluorid Vorlage:Klappleiste/Ende
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