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St. Peter am Hart

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(Weitergeleitet von Sankt Peter am Hart)
St. Peter am Hart
Wappen Österreichkarte
[[Datei:{{#property:p94}}|100px|Wappen von St. Peter am Hart]]
St. Peter am Hart (Österreich)
St. Peter am Hart (Österreich)
Basisdaten
Staat: OsterreichDatei:Flag of Austria.svg Österreich
Land: Vorlage:AT-OÖ
Politischer Bezirk: Braunau
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 22,90 km²
Koordinaten: 48° 15′ N, 13° 6′ OKoordinaten: 48° 15′ 15″ N, 13° 5′ 40″ O
 {{#coordinates:48,254166666667|13,094444444444|primary
dim=10000 globe= name= region=AT-4 type=city
  }}
Höhe: 372 m ü. A.
Einwohner: 2.575 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 112 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4963
Vorwahl: 07722
Gemeindekennziffer: 4 04 38
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
St. Peter 39
4963 St. Peter am Hart
Website: st-peter-hart.ooe.gv.at
Politik
Bürgermeister: Robert Wimmer (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(25 Mitglieder)
11
6
4
3
1
11 
Insgesamt 25 Sitze
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

St. Peter am Hart<ref> Die amtliche Schreibweise ist festgelegt bzw. dargestellt in der Aufstellung der Gemeinden der oberösterreichischen Landesregierung im Internet und auf Statistik Austria: Ein Blick auf die Gemeinde

</ref> (auch Sankt Peter am Hart) ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau im Innviertel mit 2575 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).

Geografie

St. Peter am Hart liegt auf 372 m Höhe. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 6,4 km, von West nach Ost 6 km. Die Gesamtfläche beträgt 22,9 km². 14,8 % der Fläche sind bewaldet, 62,9 % landwirtschaftlich genutzt.

Das Gemeindegebiet erstreckt sich zwischen dem Inn im Norden und dem Hartwald im Süden. Durch den Aufstau des Inns hat sich die Hagenauer Bucht gebildet, die einen wertvollen Lebensraum für zahlreiche Vogelarten darstellt und Teil des Naturschutzgebietes Unterer Inn ist.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 21 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>):

und folgende Orte (nicht vollständig)

  • Haidfeld (Dorf)<ref name="ÖAK">4. Teil: Gemeinden Oberösterreich 359. St. Peter am Hart. In: Österreichischer Amtskalender online. Jusline Österreich GmbH (Verlag Österreich), Wien 2002–, ZDB-ID 2126440-5.</ref>
  • Luisenhöhe (Dorf)<ref name="ÖAK" />
  • Mooswiesen (Dorf)<ref name="ÖAK" />
  • Neubergham (Dorf)<ref name="ÖAK" />
  • Oberreikersdorf (Dorf)<ref name="ÖAK" />

Die Gemeinde besteht aus drei Katastralgemeinden:

  • Anzing
  • Hagenau
  • St. Peter

Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Nachbargemeinden

Deutschland
Braunau am Inn Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Mining
Burgkirchen Weng im Innkreis

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war St. Peter am Hart bis 1779 bayrisch. Aus dem Dorf Aham im Gemeindegebiet von St. Peter am Hart stammte das später in den Grafenstand aufgestiegene Adelsgeschlecht der Ahamer oder auch Ahaimer.<ref>Meindl, Konrad, Genealogische Abhandlung über das altbairische Adelsgeschlecht der Ritter, Freiherren und Grafen von Aham auf Hagenau, Wildenau und Neuhaus, in: Verhandlungen des Historischen Vereins für Niederbayern 20 (1878), S. 285.</ref>

St. Peter am Hart kam nach dem Frieden von Teschen 1779 zusammen mit den östlich des Inn gelegenen Gebieten des kurfürstlichen Rentamtes Burghausen, die bis dahin „Innbaiern“ geheißen hatten, als „Innviertel“ zu Österreich. Der Untere Inn, der bis dahin in erster Linie ein Handelsweg innerhalb Bayerns gewesen war, wurde damit zum Grenzfluss zwischen dem Kurfürstentum Bayern und Österreich ob der Enns. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört St. Peter am Hart seit 1816 (Vertrag von München) endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum Reichsgau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

Vorlage:Einwohner B Diagramm

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 2.069 Einwohner, 2001 dann 2.394 Einwohner. Die starke Zunahme erfolgte, da sowohl die Geburtenbilanz (+68) als auch die Wanderungsbilanz (+257) positiv waren. Von 2001 bis 2011 gab es eine leichte Abwanderung, die aber durch die Geburtenbilanz wettgemacht werden konnte, sodass die Bevölkerungszahl auf 2.421 Personen stieg.<ref>Statistik Austria, Ein Blick auf die Gemeinde St. Peter am Hart, Bevölkerungsentwicklung. Abgerufen am 19. Dezember 2020.</ref> Dieser Trend hielt an und 2025 war der Höchststand mit 2575 erreicht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Datei:St. Peter am Hart - Kirche.jpg
Pfarrkirche St. Peter am Hart

Wirtschaft und Infrastruktur

Arbeitsplätze

In St. Peter sind rund 70 Personen in der Landwirtschaft beschäftigt, 130 im Produktionssektor und 270 in Dienstleistungsberufen. Im Produktionssektor überwiegt der Bereich Herstellung von Waren. Hier stieg die Anzahl der Erwerbstätigen von 21 im Jahr 2001 auf 93 im Jahr 2011. Stark ausgeprägt ist auch der Dienstleistungssektor. Hier arbeiten mehr als hundert Menschen im Handel und knapp unter hundert sind in sozialen und öffentlichen Diensten beschäftigt.<ref>Ein Blick auf die Gemeinde St. Peter am Hart, Erwerbstätige am Arbeitsort. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 19. Dezember 2020.</ref>

Arbeitsmarkt, Pendeln

Von den 1151 Erwerbstätigen, die 2011 in St. Peter wohnten, arbeiteten 208 in der Gemeinde und 943 pendelten aus. Von der Umgebung kamen 256 Menschen, um in St. Peter am Hart zu arbeiten.<ref>Ein Blick auf die Gemeinde St. Peter am Hart, Berufspendler. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 19. Dezember 2020.</ref>

Politik

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Die Wikipedia wünscht sich an dieser Stelle ein Bild vom hier behandelten Ort.

Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

Der Gemeinderat hat 25 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

Bürgermeister

Wappen

Datei:Wappen at st peter am hart.png

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:

Von Silber und Gold durch eine blaue Wellenleiste geteilt; oben zwei schwarze, schräggekreuzte Schlüssel mit abgewendeten Bärten, unten ein schwarzer Stierkopf im Visier.

Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Blau.

Die Schlüssel im 1981 verliehenen Gemeindewappen stehen als Attribut des hl. Petrus für den Pfarrpatron und Namensgeber des Ortes, die Wellenleiste steht für die Lage am Inn und wurde angelehnt an den Zackenschnitt der Pogenhofener. Der Stierkopf ist dem Wappen der Freiherren von Handel entnommen, den Besitzern von Schloss Hagenau und zeitweise auch von Schloss Bogenhofen.<ref>Herbert Erich Baumert: Die Wappen der Städte, Märkte und Gemeinden Oberösterreichs, 6. Nachtrag (1980–1983). In: Oberösterreichische Heimatblätter. Heft 3, 1984, S. 253–254 ([[[:Vorlage:OoeGeschichte/URL]] ooegeschichte.at] [PDF; 8,2 MB]).</ref>

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten

Literatur

  • Naturraumkartierung Oberösterreich. Landschaftserhebung Gemeinde St. Peter am Hart. Endbericht. Gutachten Naturschutzabteilung Oberösterreich. 2004, S. 1–134 (Vorlage:ZOBODAT).

Weblinks

Commons: Sankt Peter am Hart – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Hinweisbaustein