Zum Inhalt springen

Schœnau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Schœnau
Datei:Blason ville fr Schœnau (67).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Grand Est
Département (Nr.) Bas-Rhin (67)
Arrondissement Sélestat-Erstein
Kanton Sélestat
Gemeindeverband Ried de Marckolsheim
Koordinaten 48° 13′ N, 7° 39′ OKoordinaten: 48° 13′ N, 7° 39′ O
 {{#coordinates:48,223055555556|7,6461111111111|primary
dim=20000 globe= name=Schœnau region=FR-67 type=city
  }}
Höhe 164–172 m
Fläche
Einwohner 587 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 67390
INSEE-Code 67453
Website schoenau.fr
Datei:Schœnau, Mairie.jpg
Mairie Schœnau

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Schœnau ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine französische Gemeinde mit 587 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) im Département Bas-Rhin in der Region Grand Est (bis 2015 Elsass). Sie gehört zum Arrondissement Sélestat-Erstein, zum Kanton Sélestat und zum Gemeindeverband Ried de Marckolsheim.

Geografie

Die Gemeinde Schœnau liegt am Rhein, der hier die Grenze zu Deutschland bildet. Auf Höhe Schœnau wird der Rhein abgeriegelt und das Wasser über einen Abschnitt des Rheinseitenkanals (Schlinge) zur Staustufe Diebolsheim geführt. Schoenau hat Anteil an der Insel zwischen Restrhein und Rheinseitenkanal, dem Naturschutzgebiet der Rheinauer Insel, (Réserve naturelle de l' île de Rhinau), Die Gemarkung wird in Süd-Nord-Richtung durch den Mühlbach durchquert. Dieser hat seinen Ursprung im Biesheinmer Altrhein und mündet nördlich des Dorfes im Schoenauer Staatswald in die den Rheinseitenkanal (Grand Canal d' Alsace) begleitende Entwässerungsrinne,

Nachbargemeinden von Schœnau sind Rheinhausen (Baden-Württemberg) im Nordosten, Weisweil (Baden-Württemberg) im Südosten, Artolsheim im Südwesten, Richtolsheim im Westen sowie Saasenheim und Sundhouse im Nordwesten.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2013 2021
Einwohner 406 416 389 448 420 473 525 595 628

Geschichte

Auf der Gemarkung befindet sich ein gut erhaltener ehemaliger Burghügel (eine Motte). Urkundlich wird diese Burgstelle erstmals 1333 als im Besitz der Herren von Schönau befindlich erwähnt. Sie wurde wiederholt zerstört, unter anderem 1444 von den Armagnaken, von den Habsburgern im Kampf gegen die Eidgenossen in Land gerufenen marodierenden Söldnern. Münzfunde lassen annehmen, dass die Motte bereits im 11. Jahrhundert existierte. Die Burgstelle war noch im 15. Jahrhundert bewohnt und wurde gegen Ende des Jahrhunderts dem Erdboden gleichgemacht.

Von 1870 bis 1918 gehörte das Dorf zum Reichsland Elsass-Lothringen. Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden die Einwohner in das Département Dordogne evakuiert. Ab 1940 war eine Rückkehr ins Elsass möglich. Beim deutschen Vorstoß im Juni 1944 wurde der Ort stark beschädigt. Schoenau wurde von der Naziherrschaft am 1./2. Februar 1945 durch die 1. französische Armee unter General de Lattre de Tassigny und amerikanische Einheiten befreit.

Bauwerke

Die Sankt-Oswald-Kirche: 1820 wurde Schoenau, bisher Filial von Saasenheim, eigenständige Pfarrei. Der Neubau von 1763 ersetzte einen mittelalterlichen Vorgängerbau. 1804 wurde die Kirche baulich verändert. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie 1940 erheblich beschädigt und 1960 wieder in Stand gesetzt.

Literatur

  • Le Patrimoine des Communes du Bas-Rhin. Flohic Editions, Band 1, Charenton-le-Pont 1999, ISBN 2-84234-055-8, S. 620–621.

Weblinks

Commons: Schœnau – Sammlung von Bildern

Vorlage:Klappleiste/Anfang Albé | Andlau | Artolsheim | Baldenheim | Barr | Bassemberg | Benfeld | Bernardswiller | Bernardvillé | Bindernheim | Blienschwiller | Bœsenbiesen | Bolsenheim | Boofzheim | Bootzheim | Bourgheim | Breitenau | Breitenbach | Châtenois | Dambach-la-Ville | Daubensand | Diebolsheim | Dieffenbach-au-Val | Dieffenthal | Ebersheim | Ebersmunster | Eichhoffen | Elsenheim | Epfig | Erstein | Fouchy | Friesenheim | Gerstheim | Gertwiller | Goxwiller | Heidolsheim | Heiligenstein | Herbsheim | Hessenheim | Hilsenheim | Hindisheim | Hipsheim | Huttenheim | Ichtratzheim | Innenheim | Itterswiller | Kertzfeld | Kintzheim | Kogenheim | Krautergersheim | Lalaye | La Vancelle | Le Hohwald | Limersheim | Mackenheim | Maisonsgoutte | Marckolsheim | Matzenheim | Meistratzheim | Mittelbergheim | Mussig | Muttersholtz | Neubois | Neuve-Église | Niedernai | Nordhouse | Nothalten | Obenheim | Obernai | Ohnenheim | Orschwiller | Osthouse | Reichsfeld | Rhinau | Richtolsheim | Rossfeld | Saasenheim | Saint-Martin | Saint-Maurice | Saint-Pierre | Saint-Pierre-Bois | Sand | Schaeffersheim | Scherwiller | Schœnau | Schwobsheim | Sélestat | Sermersheim | Steige | Stotzheim | Sundhouse | Thanvillé | Triembach-au-Val | Urbeis | Uttenheim | Valff | Villé | Westhouse | Witternheim | Wittisheim | Zellwiller Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein