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Scheerau (Leinburg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Scheerau
Gemeinde Leinburg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(21)&title=Scheerau 49° 27′ N, 11° 17′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(21) 49° 27′ 5″ N, 11° 17′ 23″ O
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Höhe: 370 m ü. NHN
Einwohner: 21 (1993)<ref></ref>
Postleitzahl: 91227
Vorwahl: 09120
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Datei:Herrenhaus Scheerau.jpg
Ehemaliger Herrensitz
Datei:Scheerau4.jpg
Scheerauer Hofladen (2024)

Scheerau (auch Scherau geschrieben, im örtlichen Sprachgebrauch üblicherweise mit Artikel die Scherau) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Leinburg im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Scheerau liegt in der Gemarkung Diepersdorf.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. November 2024.</ref>

Geografie

Der Weiler ist von einer großen Anzahl von Fischweihern umgeben. Ein Anliegerweg führt 200 Meter westlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die nach Diepersdorf zur Kreisstraße LAU 15 (1 km nördlich) bzw. nach Leinburg zur Staatsstraße 2240 führt (1,3 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 10. November 2024 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Die heutige Scheerau wurde bis ins 18. Jahrhundert als „Kitzenau“ bezeichnet<ref name="HHaus"/>, wie auch auf historischen Karten noch zu sehen ist.<ref name="Kitz"/> An den früheren Namen erinnert noch die „Kitzengasse“ im benachbarten Diepersdorf.

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Scheerau dem Steuerdistrikt Diepersdorf und der Ruralgemeinde Diepersdorf zugewiesen.<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 22 (Digitalisat).</ref> Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Scheerau am 1. Mai 1978 nach Leinburg eingemeindet.<ref>Leinburg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 10. November 2024.</ref>

Baudenkmäler

In der Scheerau befindet sich ein ehemaliger Herrensitz, der als zweigeschossiger Quaderbau mit Walmdach ausgeführt ist. Er dürfte im Jahr 1767 fertiggestellt worden sein, jedoch lässt sich ein Zeidelmuttergut an dieser Stelle bis in das 16. Jahrhundert zurückverfolgen.<ref name="HHaus"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Vereine und Veranstaltungen

Trotz ihrer eher geringen Größe dient die Scherau als Namensgeberin für diverse Anlässe in ihrer nächsten Umgebung. Im Umkreis von 500 Metern befinden sich die Sportanlagen sowohl der SpVgg Diepersdorf als auch des TV Leinburg, deren Lage häufig – nicht ganz zutreffend – als „in der Scherau“ bezeichnet wird.<ref name="NL1"/><ref name="NL2"/> In den Scherauer Weihern angelt der Fischereiverein Diepersdorf und lädt jährlich zum Weiherfest ein,<ref name="NL3"/> während sich ein landwirtschaftliches Anwesen in der eigentlichen Scherau zu einem Hofladen mit Veranstaltungsmöglichkeiten entwickelt hat.<ref name="NL4"/>

Literatur

Weblinks

Commons: Scheerau (Leinburg) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="Kitz">Scherau/Kitzenau auf historischer Karte 1808…1864. BayernAtlas, abgerufen am 5. Mai 2020.</ref> <ref name="HHaus">Herrensitze – Scherau. Altnürnberger Landschaft e. V., abgerufen am 5. Mai 2020.</ref> <ref name="NL1">Spielbericht SpVgg Diepersdorf. n-land.de, 10. November 2019, abgerufen am 5. Mai 2020: „Verfolgerduell in der Scherau“</ref> <ref name="NL2">Spielbericht TV Leinburg. n-land.de, 2. April 2015, abgerufen am 10. November 2024: „1:1 im Scherau-Derby“</ref> <ref name="NL3">Einziger „Graser“ wurde knapp überboten. n-land.de, 21. Juni 2010, abgerufen am 10. November 2024: „Dann verwandeln sich die Dämme an den Scherauer Weihern wieder in eine Schlemmermeile.“</ref> <ref name="NL4">Feiern in der Scherau bleibt erlaubt. n-land.de, 15. August 2019, abgerufen am 5. Mai 2020.</ref> </references>

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