Zum Inhalt springen

Seebacher Maschinenbau

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Seebacher Maschinenbau AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1912<ref name="OGS" />
Auflösung 1924<ref name="OGS" />
Auflösungsgrund Liquidation
Sitz Seebach
Leitung Mathias Klüglein
Branche Maschinenbau

Die Seebacher Maschinenbau AG war ein Schweizer Unternehmen im Bereich des Maschinenbaus und Hersteller von Automobilen.

Unternehmensgeschichte

Mathias Klüglein übernahm 1912 das 1910 gegründete Unternehmen Aufzüge- und Räderfabrik Seebach (ARSAG).<ref name="OGS" /> Für das neue Unternehmen finden sich sowohl die Namen Maschinenbau AG als auch Seebacher Maschinenbau AG.<ref name="OGS" /> Der Firmensitz war im Seebacher Gleisdreieck an der Schaffhauser Straße 468 im heutigen Zürich.<ref name="OGS" /> Angeboten wurden Aufzüge, Automotoren, Getriebe, Maschinengewehre, Munition und Seilbahnen.<ref name="OGS" /> 1918 begann die Produktion von Automobilen.<ref name="OGS" /> Der Markenname lautete Seebacher.<ref name="OGS" /> Die Automobilproduktion endete je nach Quelle 1921<ref name="DVD" /> oder 1924<ref name="OGS" />. Insgesamt entstanden einige Dutzend Automobile.<ref name="DVD" /> 1924 ging das Unternehmen in Liquidation.<ref name="OGS" />

Fahrzeuge

Rudolf Egg, der zuvor Egg & Egli gründete und danach mit Hilfe von Fritz Moser von Moteurs Moser Automobile unter dem Markennamen Egg herstellte, war der Konstrukteur der Fahrzeuge.<ref name="DVD" />

Zunächst wurde das Modell von Egg weiter produziert. Ein Vierzylindermotor von Zedel sorgte für den Antrieb.<ref name="DVD" /> Der Motor war vorne im Fahrzeug montiert und trieb über eine Kardanwelle die Hinterachse an.<ref name="DVD" /> Besonderheit war, dass das Getriebe in Transaxle-Bauweise an der Hinterachse angeordnet war.<ref name="DVD" />

Außerdem entstand ein neues Modell 11 PS, das ebenfalls mit einem Vierzylindermotor von Zedel ausgestattet war.<ref name="DVD" /><ref name="Schweizer" /> Besonderheit war ein elektrischer Anlasser.<ref name="DVD" /><ref name="Schweizer" /> Für dieses Modell wurde unter anderem in der Automobil Revue vom 29. April 1921 geworben.<ref name="Schweizer" />

Literatur

  • Ernest Schmid: Schweizer Autos. Die schweizerischen Automobilkonstruktionen von 1868 bis heute. Auto-Jahr, Lausanne 1978, ISBN 2-88001-058-6

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="DVD"></ref> <ref name="Schweizer">Georgano: Ernest Schmid: Schweizer Autos. 1978.</ref> <ref name="OGS">OGS Seebach (abgerufen am 19. März 2012)</ref> </references>

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aktuelle Marken: Enzmann | Kyburz | Leblanc | Micro | Piëch | Rinspeed | Sbarro

Ehemalige Marken: Ajax | Albar | Ansermier | Arbenz | Asper | Audax | Bächtold | Baud | Beach Buggy | Belcar | Berna | Blonell | Brunau-Weidmann | Caruna | Carville | Cegga | CIEM | Condor | Croco | Diavolino | Dufaux | Egg | Egg & Egli | Ernst | Excelsior | Fabino | Felber | Filipinetti | Fischer | Franke | Gryff | Helios | Henriod | Hercules | Horlacher | HS | HWM | JM | Kaufmann | Künzli | Lucerna | Lucia | Martini | Maximag | MBM | Meanie | Meyer | Millot | Minelli | Monteverdi | Moser | Orca | Orion | Pic-Pic | Popp | Ranger | Rapid (1899–1900) | Rapid (1946–1947) | Safir | SAG | Sam | Saurer | Seebacher | SIG | Sigma | SLM | SNA | Speidel | Stella | Swiss Buggy | Tribelhorn | Turbo | Turicum | Twike | Weber | Weinem | Wenko | Yaxa | ZL

Vorlage:Klappleiste/Ende