Sigmund Conrad von Eybesfeld
Sigmund Conrad Freiherr von Eybesfeld, auch Eybisfeld, (* 11. August 1821 in Schloss Kainberg; † 9. Juli 1898 in Graz) war ein österreichischer Jurist, Beamter und Politiker.
Leben
Sigmund Conrad studierte Rechtswissenschaften an den Universitäten in Graz und Wien und trat dann in den Staatsdienst. Er war Präsident der k.k. Grundlasten-Ablösungs- und Regulierungskommission, der k.k. Lehen-Allodialisierungs-Landeskommission, der Grundsteuer-Regulierungs-Landeskommission und Chef der k.k. oberösterreichischen Finanzdirektion. Er heiratete 1849 Minna, Tochter des Großhändlers Friedrich Sigismund von Cnobloch.<ref>Gothaisches genealogisches Taschenbuch der freiherrlichen Häuser. Band 45. Gotha 1895, S. 133 f.; books.google.de</ref>
1851<ref>Kurze Geschichte von Schloß Eibesfeld. (PDF) schloss-eybesfeld.at; Dokumentation nach Archivalien aus dem Stiftsarchiv Rein und dem Steiermärkischen Landesarchiv. Danach datiert der Kaufvertrag vom 3. Oktober 1851.</ref> oder 1853<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Tafel vor Schloss Eybesfeld. ( des Vorlage:IconExternal vom 1. Januar 2014 im Internet Archive; PDF) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. lang.gv.at</ref> erwarb er Schloss Eybesfeld. Kaiser Franz Joseph I. erhob ihn 1854 mit dem Prädikat „von Eybesfeld“ in den Ritterstand, 1870 in den Freiherrenstand.<ref></ref> Zwischen 1870 und 1871 wirkte er als Landtagsabgeordneter im Krainer Landtag, von 1871 bis 1872 war er Statthalter von Oberösterreich, von 1872 bis 1880 Statthalter von Niederösterreich sowie zwischen 1876 und 1877 Abgeordneter zum Niederösterreichischen Landtag. Von 1880 bis 1885 war er Minister für Kultus und Unterricht im Ministerium Taaffe. Mit 5. November 1885 wurde Sigmund Conrad von Eybesfeld auf Lebenszeit zum Mitglied des Herrenhauses ernannt, wo er der Mittelpartei angehörte.
Ehrungen
- Kommandeur des päpstlichen Gregoriusordens
- Ritter des k.k. Leopold- und des Malteserordens
- Komtur des kaiserl. österr. Franz-Joseph-Ordens
Literatur
- Conrad von Eybesfeld, Siegmund Frh.. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 1, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1957, S. 153.
Weblinks
- Biografie zu Sigmund Conrad von Eybesfeld auf dem Server des Bundeslandes Oberösterreich.
- Eintrag zu Sigmund Conrad von Eybesfeld im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
Einzelnachweise
<references />
| Vorgänger | Amt | Nachfolger |
|---|---|---|
| Karl von Stremayr | Minister für Cultus und Unterricht im Reichsteil Cisleithanien 1880–1885 | Paul Gautsch von Frankenthurn |
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />
Alois Fischer | Eduard von Bach | Franz von Spiegelfeld | Eduard Taaffe | Ignaz von Schurda | Karl Sigmund von Hohenwart | Sigmund Conrad von Eybesfeld | Otto von Wiedenfeld | Bohuslav von Widmann | Felix Pino von Friedenthal | Lothar Metternich-Winneburg | Philipp Weber von Ebenhof | Franz Carl Graf Merveldt | Viktor von Puthon | Artur Graf Bylandt-Rheidt | Erasmus von Handel | vakant | Rudolf von Meran | Erasmus von Handel
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Franz Joseph Graf von Saurau | Ignaz Karl Graf von Chorinsky | Augustin Reichmann Freiherr von Hochkirchen | Alois Graf von Ugarte | Franz Graf von Klebelsberg | Johann Adam Talatzko Freiherr von Gestieticz | Anton Raimund Graf von Lamberg | Joseph Wilhelm Freiherr von Eminger | Karl Johann Joseph Prinz von Lobkowitz | Anton Halbhuber Freiherr von Festwill | Gustav Ignaz Graf von Chorinsky | Philipp Weber von Ebenhof | Sigmund Conrad von Eybesfeld | Ludwig Possinger Freiherr von Choborski | Erich Graf von Kielmansegg | Friedrich Freiherr Bourguignon von Baumberg | Erich Graf von Kielmansegg | Richard Graf von Bienerth-Schmerling | Oktavian Regner Freiherr von Bleyleben
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Olivier Marquis de Bacquehem | Emil Chertek | Julian von Dunajewski | Sigmund Conrad von Eybesfeld | Julius von Falkenhayn | Paul Gautsch von Frankenthurn | Julius von Horst | Karl Korb von Weidenheim | Alfred von Kremer | Adolf Kriegs-Au | Gandolf von Kuenburg | Felix Pino von Friedenthal | Alois von Pražák | Karl von Pusswald | Friedrich von Schönborn | Emil Steinbach | Moritz von Streit | Karl von Stremayr | Zeno Welser von Welsersheimb | Filip von Zaleski | Florian von Ziemialkowski
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Conrad von Eybesfeld, Sigmund |
| ALTERNATIVNAMEN | Eybisfeld, Conrad Freiherr von; Eybesfeld, Sigmund Conrad Freiherr von (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Beamter und Politiker |
| GEBURTSDATUM | 11. August 1821 |
| GEBURTSORT | Schloss Kainberg |
| STERBEDATUM | 9. Juli 1898 |
| STERBEORT | Graz |
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- Träger des Franz-Joseph-Ordens (Komtur)
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- Geboren 1821
- Gestorben 1898
- Mann