Zum Inhalt springen

St. Alexander (Schmallenberg)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Schmallenberg St. Alexander Sauerland-Ost 022.jpg
St.-Alexander-Kirche (Luftaufnahme)
Datei:Schmallenberg Kirche um 1900.jpg
Kirche um 1900
Datei:St. Alexander Kirche Schmallenberg.jpg
St.-Alexander-Kirche
Datei:Schmallenberg St. Alexander 698.jpg
Blick auf die Orgel
Datei:Schmallenberg-St. Alexander-Innenraum.jpg
Innenraum
Datei:Kirche St.-Alexander in Schmallenberg (älteren Teil).jpg
Historischer Teil

Die St.-Alexander-Kirche ist eine römisch-katholische Kirche in Schmallenberg. Pfarrpatron ist der heilige Alexander von Rom. Sie gehört zum Dekanat Hochsauerland-Mitte im Erzbistum Paderborn.

Geschichte

Das denkmalgeschützte Gebäude besteht aus einem nach Osten gerichteten älteren Teil aus dem 13. Jahrhundert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Katholische und Evangelische Kirche in Schmallenberg: Kirchen im Schmallenberger Sauerland, Info-Broschüre (PDF; 2,1 MB) (Memento des Vorlage:IconExternal vom 19. Dezember 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dekanat-hochsauerland-mitte.de</ref> Heute sind Reste der Barockausstattung erhalten, darunter auch ein kleines Vesperbild aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. 1905 wurde nach dem Abbruch des alten Turmes der Erweiterungsbau im Stile der Neuromanik nach Entwürfen des Aachener Dombaumeisters Joseph Buchkremer errichtet. Die feierliche Konsekration durch den Erzbischof von Paderborn fand erst 1911 statt. Der Altar im Nazarenerstil ist dem Stadtpatron St. Valentin geweiht.

Im Jahr 1955 wurde der Innenraum renoviert. Der Kirchturm musste erneut 1996 abgerissen werden. Am 12. September 2004 wurde der neue Kirchturm eingeweiht. Der Turm nach Plänen des Kölner Architekten Hans Schilling besitzt eine Höhe von 50 Metern und besteht aus Beton, der mit belgischer Grauwacke verkleidet ist. Seine Baukosten betrugen 2,5 Millionen Euro. Nach einer Außenrenovierung begann im Juli 2012 die Innenrenovierung der Kirche. Die Renovierung des Innenraums kostet 1,413 Mio. Euro.<ref>Laura Mock: Renovierung hat begonnen. In: Westfalenpost. Funke Mediengruppe, 5. Juli 2012, abgerufen am 1. Mai 2025.</ref>

Der Kirchengemeinde gehören 4.300 Mitglieder an.

Orgel

Die Orgel wurde 1944 von dem Orgelbauer Klais (Bonn) erbaut. Das Instrument wurde mehrfach geringfügig verändert, und zuletzt in den Jahren 2012–2013 umfassend überholt und teilweise in den Ursprungszustand zurückversetzt. Es hat heute 36 Register auf drei Manualen und Pedal. Die Spiel- und Registertrakturen sind elektrisch.<ref>Nähere Informationen zur Orgel auf der Website der Erbauerfirma</ref>

I Hauptwerk C–g3
Gedacktpommer 16′
Prinzipal 8′
Gemshorn 8′
Lieblich Gedackt 8′
Octave 4′
Hohlflöte 4′
Rauschquinte II 223
Mixtur IV 113
Trompete 8′
II Rückpositiv C–g3
Rohrgedackt 8′
Quintade 8′
Praestant 4′
Blockflöte 4′
Prinzipal 2′
Sifflöte 113
Sesquialter II 113
Scharff III-IV 1′
Krummhorn 8′
Tremulant
III Schwellwerk C–g3
Holzflöte 8′
Salicional 8′
Schwebung 8′
Prinzipal 4′
Querflöte 4′
Nasard 223
Waldflöte 2′
Terzcymbel III-IV 113
Schalmei 8′
Pedal C–f1
Prinzipalbass 16′
Subbass 16′
Zartbass (aus HW) 16′
Quintbass 1023
Octavbass 8′
Gedacktbass 8′
Choralbass 4′
Nachthorn 2′
Posaune 16′
  • Koppeln:
    • Normalkoppeln: II/I, III/I, III/II, I/P, II/P, III/P
    • Suboktavkoppeln: II/I, II/II, III/I, III/II, III/III

Literatur

  • Michael Bringman: Die neuromanische Pfarrkirche St. Alexander zu Schmallenberg. In: Schmallenberger Heimatblätter 56, 1986–89, ISSN 1614-5682, S. 9–20.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Koordinaten: 51° 8′ 50,8″ N, 8° 17′ 5,6″ O

 {{#coordinates:51,14745|8,28489|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-NW
   |type=landmark
  }}

Vorlage:Hinweisbaustein