Stadtarchiv Duisburg
Das Stadtarchiv Duisburg befindet sich am Innenhafen Duisburg. Es ist das zweitgrößte kommunale Archiv Nordrhein-Westfalens<ref>Willkommen beim Portal der Archive in NRW. In: www.archive.nrw.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Oktober 2016; abgerufen am 24. Oktober 2016.</ref>, das sich schwerpunktmäßig der Stadtgeschichte von Duisburg widmet; Leiter ist der Düsseldorfer Archivar Andreas Pilger<ref>Stadt Duisburg - Dr. Andreas Pilger ist neuer Leiter des Stadtarchivs. In: www.duisburg.de. Abgerufen am 24. Oktober 2017.</ref>. Es wird zu Zwecken der Verwaltung und der wissenschaftlichen Forschung genutzt und steht für die Wahrnehmung berechtigter Interessen Betroffener und Dritter offen, soweit dies nicht dem nordrhein-westfälischen Archivgesetz und sonstigen Datenschutzbestimmungen widerspricht. Die Leiter des Stadtarchivs fungieren zugleich als Herausgeber der Duisburger Forschungen.
Bestände
| Archivleiter (seit 1937) | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Name | Amtszeit | ||||||
| Walter Ring | 1937–1954 | ||||||
| Günter von Roden | 1955–1976 | ||||||
| Joseph Milz | 1976–1996 | ||||||
| Hans-Georg Kraume | 1996–2014 | ||||||
| Andreas Pilger | seit 2014 | ||||||
Neben den Akten und Urkunden mit frühestem Stand von 1129 sammelt das Archiv auch Duisburger Zeitungen seit dem Jahre 1727. Circa 40.000 Fotos ab Ende des 19. Jahrhunderts sind archiviert. Zusätzlich unterhält es eine Präsenzbibliothek von etwa 35.000 Bänden mit den Sammelgebieten Stadtgeschichte Duisburg, Geschichte des Ruhrgebietes und des Rheinlandes vom 16. bis 20. Jahrhundert. Die Sammlungen und die Bibliothek sind durch verschiedene Kataloge und Findbücher erschlossen. Erste Publikationen über die Bestände nahm der Lehrer und Archivar Ottomar Friedrich Kleine in den 1830er Jahren vor. Der Lehrer Wilhelm Köhnen rettete die Archivalien während des Umbaus des Rathauses in den 1840er Jahren.
Eines der bekannten Archivstücke ist das Faksimile des exakt vermessenen Corputius-Planes, der die Stadt im Jahre 1566 aus der Vogelperspektive zeigt. Das Faksimile wird im benachbarten Kultur- und Stadthistorischen Museum ausgestellt, mit dem das Archiv zusammenarbeitet.
Gebäude
Das Gebäude des Stadtarchives ist ein Getreidesilo der Duisburger Mühlen AG aus dem Jahre 1959. Nach mehrjährigem Leerstand wurde es renoviert, 1982 bezog das Stadtarchiv die Räume.
Siehe auch
Literatur
- Günter von Roden: Das Stadtarchiv Duisburg. In: Duisburger Forschungen Bd. 1 (1957). Duisburg 1957. S. 137–160.
Weblinks
- Beschreibung dieser Sehenswürdigkeit auf der Route der Industriekultur (archivierte Version)
- Homepage des Stadtarchivs Duisburg
- Das Stadtarchiv auf archive.nrw.de
- Historisches GEO-Portal der Stadt Duisburg, erstellt vom Fachbereich Vermessung, Kataster und Geoinformationen des Amtes für Baurecht und Bauberatung in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Duisburg
- Bestände des Stadtarchivs Duisburg im Archivportal-D
- Fabian Handbuch: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa. Bibliothek des Stadtarchivs Duisburg
Einzelnachweise
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Besucherzentrum und Ankerpunkte (von West nach Ost): | Zechenpark Friedrich Heinrich | Museum der Deutschen Binnenschifffahrt | Innenhafen Duisburg | LVR-Industriemuseum Oberhausen | Landschaftspark Duisburg-Nord | Gasometer Oberhausen | Aquarius-Wassermuseum | St.-Antony-Hütte | Villa Hügel | Nordsternpark | Welterbe Zeche Zollverein und Kokerei Zollverein | Zeche Ewald | Chemiepark Marl | Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen | Henrichshütte | Jahrhunderthalle Bochum | Umspannwerk Recklinghausen | Deutsches Bergbau-Museum | Zeche Nachtigall | Schiffshebewerk Henrichenburg | DASA | Kokerei Hansa | Zeche Zollern II/IV | Hohenhof | Freilichtmuseum Hagen | Lindenbrauerei Unna | Maximilianpark Hamm
Themenrouten (aufsteigend nach Nummern): 1. Duisburg: Stadt und Hafen | 2. Industrielle Kulturlandschaft Zollverein | 3. Duisburg: Industriekultur am Rhein | 4. Oberhausen: Industrie macht Stadt | 5. Krupp und die Stadt Essen | 6. Dortmund: Dreiklang Kohle, Stahl und Bier | 7. Industriekultur an der Lippe | 8. Erzbahn-Emscherbruch | 9. Industriekultur an Volme und Ennepe | 10. Sole, Dampf und Kohle | 11. Frühe Industrialisierung | 12. Geschichte und Gegenwart der Ruhr | 13. Auf dem Weg zur blauen Emscher | 14. Kanäle und Schifffahrt | 15. Bahnen im Revier | 16. Westfälische Bergbauroute | 17. Rheinische Bergbauroute | 18. Chemie, Glas und Energie | 19. Arbeitersiedlungen | 20. Unternehmervillen | 21. Brot, Korn und Bier | 22. Mythos Ruhrgebiet | 23. Parks und Gärten | 24. Industrienatur | 25. Panoramen und Landmarken | 26. Sakralbauten | 27. Eisen & Stahl | 28. Wasser: Werke, Türme und Turbinen | 29. Bochum – Industriekultur im Herzen des Reviers | 30. Gelsenkirchen | 31. Route Industriekultur und Bauhaus | per Rad
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Koordinaten: 51° 26′ 12,6″ N, 6° 45′ 38,3″ O
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