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Straßenbahn Warschau

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Straßenbahn Warschau
Datei:2022 Warszawa Jana Pawła II, tramwaj Hyundai Rotem 140N na linii 17, 1.jpg
Bild
Basisinformationen
Staat Polen
Stadt Warschau
Eröffnung 11. Dezember 1866
Elektrifizierung 26. März 1908
Betreiber Tramwaje Warszawskie Sp. z o.o.
Verkehrs­verbund ZTM
Infrastruktur
Streckenlänge 133,8 km
Gleislänge 240 km
Spurweite 1435 mm (Normalspur)
Betriebshöfe 4
Betrieb
Linien 24
Linienlänge 348 km
Reise­geschwindigkeit 18,1 km/h
Fahrzeuge 154 Konstal 105Na
30 Konstal 112N/116N
30 HCP 123N
143 PESA 120N/120Na
50 Pesa 128N
30 Pesa 134N
85 Hyundai Rotem 140N
18 Hyundai Rotem 141N
20 Hyundai Rotem 142N
Statistik
Fahrgäste 195 Mio. pro Jahr (2010)
Fahrleistung 26,4 Mio. km pro Jahrdep1
Datei:Warsaw trams2.svg
Netzplan
Netzplan der Warschauer Straßenbahn (August 2018)

Die Straßenbahn Warschau (polnisch: Tramwaje Warszawskie) ist ein 133,8 Kilometer langes System, das ein Drittel der Stadtfläche der polnischen Hauptstadt Warschau erschließt und die Hälfte der Einwohner erreicht.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tramwaje Warszawskie Sp. z o. o. – Informacje ogólne: Stan inwentarzowy taboru.] Tw.waw.pl, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 4. Mai 2011.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tw.waw.plVorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Auf ihm verkehren 863 Straßenbahnen und es ist hinsichtlich der Streckenlänge das drittgrößte Netz des Landes nach der Straßenbahn im oberschlesischen Industriegebiet sowie der Straßenbahn Łódź.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tramwaje Warszawskie Sp. z o. o. – Informacje ogólne: Wskaźniki eksploatacyjne.] Tw.waw.pl, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. Juni 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Das Netz umfasst etwa 30 Linien,<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tramwaje Warszawskie Sp. z o. o. — Mapa strony.] Tw.waw.pl, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 12. Juni 2009.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> die Teil des Verkehrsverbundes Zarząd Transportu Miejskiego w Warszawie (ZTM) sind. Seit 1994 ist die städtische Gesellschaft Tramwaje Warszawskie Sp. z o.o. Betreiber des Straßenbahnnetzes.

Geschichte

Pferdebahn

Datei:Warszawa - Marszałkowska1867.jpg
Pferdebahn auf der Marszałkowska-Straße, 1867
Datei:Warsaw streetcar network before 1939.svg
Netzplan der Straßenbahn Warschau vor 1945
Datei:Warszawa-Marszałkowska1914.jpg
Elektrische Straßenbahn auf der Marszałkowska-Straße, 1914
Datei:Type A electric tram in Warsaw.jpeg
Ausgestellter restaurierter Straßenbahnwagen Typ A aus den 1910er Jahren
Datei:Konstal N tram in Warsaw.jpeg
Restaurierter Straßenbahnwagen Typ Konstal N aus den 1950er Jahren verkehrt auf einer speziellen Touristenlinie

Die Geschichte des Straßenbahnverkehrs in Warschau reicht zurück bis ins Jahr 1866, als eine sechs Kilometer lange Pferdebahn-Strecke für den Güter- und Personenverkehr zwischen dem Dworzec Wiedeński im Westteil und dem Dworzec Petersburski im Ostteil der Stadt angelegt wurde, die auf der Most Kierbedzia die Weichsel überquerte. Damit konnte man Beschränkungen der russischen Besatzungsmacht umgehen, die aus strategischen Gründen den Bau einer Eisenbahnbrücke über die Weichsel verbot. Im Jahr 1880 wurde mit belgischem Kapital eine zweite Linie gebaut, die innerstädtische Verkehrsbedürfnisse befriedigen sollte. Das belgische Unternehmen erweiterte sein Streckennetz in kurzer Zeit und übernahm im Jahr 1882 die Strecke zwischen den Bahnhöfen, die ihre ursprüngliche Aufgabe verloren hatte, nachdem 1875 eine Eisenbahnbrücke gebaut wurde. Im Jahr 1899 wurde das ganze Straßenbahnsystem von der Stadt gekauft, das zu diesem Zeitpunkt 30 Kilometer Gleis, 234 Straßenbahnen und 654 Pferde umfasste, die 17 Linien befuhren. Anschließend wurde es für eine jährliche Gebühr von 0,5 Millionen Rubel an ein von mehreren Aristokraten gegründetes privates Unternehmen verpachtet. Maurycy Spokorny, ein Apotheker aus Łodz, wurde Präsident des Unternehmens.

Elektrifizierung

1903 begannen Planungen zur Elektrifizierung der Straßenbahn, die Stadt beauftragte die Firma Siemens & Halske mit der Ersetzung der Pferdestraßenbahn. Ursprünglich war geplant, den Strom aus dem städtischen Wechselstromnetz zu entnehmen und in die notwendigen 600 Volt Gleichstrom zu transformieren. Zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit wurde dann jedoch in den Jahren 1905–1908 in der Przyokopowa-Straße ein eigenes Elektrizitätswerk für die Straßenbahn errichtet. Dieser Standort war nahe des Güterbahnhofs der Bahnstrecke Warschau-Wien, von wo aus der Brennstoff zur Stromerzeugung – Steinkohle – angeliefert wurde. Von den sechs Dampfkesseln des Kraftwerksgebäudes wurden drei Dampfturbinen und Gleichstromgeneratoren mit einer Gesamtleistung von 3600 Kilowatt angetrieben. Darüber hinaus waren Dampfkondensatoren, Pumpwerke, Werkstätten und ein Batterieraum vorhanden. Letzterer diente zum Ausgleich von Spannungsschwankungen und als Stromreserve in Zeiten erhöhten Bedarfs. Am 7. Februar 1908 begannen die Testläufe elektrischer Straßenbahnen. Am 26. März 1908 fand nach der Messe in der Mariä-Empfängnis-Kirche eine feierliche Prozession und die Segnung der Straßenbahnwagen auf dem Krasiński-Platz statt. Um 9:35 Uhr fuhr die erste elektrische Straßenbahn von dort entlang der Miodowa-Straße, Krakowskie Przedmieście-Straße, Królewska-Straße in 25 Minuten zum Marszałkowska-Platz. Diese Linie wurde mit der Nummer 3 gekennzeichnet, Tausende Stadtbewohner versammelten sich entlang der Route.<ref></ref> Die Fahrgastzahlen entwickelten sich nach der Elektrifizierung rasant und erhöhten sich von 42 Millionen im Jahr 1908 auf 76 Millionen in 1911.<ref>Jan Stanisław Bystroń: Warszawa. Hrsg.: Państwowy Instytut Wydawniczy. Warschau 1977. S. 270.</ref>

Zwischenkriegszeit

Die Netzentwicklung stagnierte in den folgenden zehn Jahren, in denen nur wenige kurze Strecken gebaut wurden. Erst nach dem Ersten Weltkrieg wuchs das Straßenbahnnetz wieder schneller bei steigenden Fahrgastzahlen und erreichte die Außenbezirke der Stadt. 1939 bedienten 757 Straßenbahnwagen eine Netzlänge von 60 Kilometern. Außerdem wurde im Jahr 1927 eine privatwirtschaftliche Vorortbahn, die Elektryczne Koleje Dojazdowe (heute Warszawska Kolej Dojazdowa) gebaut, die mehrere im Südwesten liegende Nachbarstädte mit der Innenstadt Warschaus verbindet und elektrische Triebwagen einsetzte, die größer und schwerer als Straßenbahnwagen waren. Die Strecke besitzt einen geringeren Haltestellenabstand als übliche Eisenbahnstrecken und verlief bis 1963 in der Stadt im Straßenraum. Dennoch war sie inkompatibel zur Warschauer Straßenbahn, da ihre Spurweite 1435 Millimeter beträgt, während die Straßenbahn noch die russische Breitspur aus der Besatzungszeit verwendete. Parallel zum Netzausbau beschloss die Warschauer Straßenbahngesellschaft im Jahr 1925, ein ergänzendes U-Bahn-Netz zu bauen, aber auf Grund der Weltwirtschaftskrise wurde der Bau der Metro Warschau verschoben. Im Jahr 1938 wurde die Idee wieder aufgenommen, aber wegen des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs wieder fallen gelassen.

Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts

Während des größten Teils der deutschen Besetzung blieb die Straßenbahn in Betrieb, auch wenn sich ihr Unterhaltungszustand allmählich verschlechterte. Der Betrieb endete dann mit dem Warschauer Aufstand im Jahr 1944, nach dem die gesamte Infrastruktur systematisch zerstört wurde. Nach dem Krieg wurde sie relativ schnell wieder aufgebaut. Da das Netz praktisch neugebaut wurde, wurde die Gelegenheit genutzt, die Spurweite von 1525 mm auf 1435 mm (Normalspur) zu ändern. In den 1950er und 1960er Jahren wurden Strecken zu den neu gebauten Plattenbau-Vierteln im sowjetischen Stil und Industrieanlagen errichtet. Außerdem wurden neue Triebwagen auf der Basis der PCC-Wagen eingeführt. Da es kein U-Bahn-Netz gab und der Besitz privater Automobile eingeschränkt war, blieb die Straßenbahn Rückgrat des Warschauer Verkehrs. Dennoch wurde in den 1960er Jahren die politische Entscheidung getroffen, die Abhängigkeit von russischen Erdölimporten zu erhöhen, während polnische Kohle nach Westeuropa exportiert werden sollte, um Hartwährung zu beschaffen. Als ein Ergebnis wurden neue Stadtteile mit Buslinien statt mit Straßenbahnen mit der Innenstadt verbunden, und einige der vorhandenen Strecken wurden stillgelegt.

Gegenwart

Nach 1989 erhielt die Warschauer Straßenbahn zunächst nur geringe Investitionsmittel, da ein Großteil des städtischen Budgets zum Bau der ersten U-Bahn-Strecke aufgewendet wurde. Seit dem Jahr 2005 ändert sich die Situation mit dem Kauf neuen Rollmaterials, der Modernisierung wichtiger Strecken und der Installation eines dynamischen Fahrgastinformationssystems. Die Planungen umfassen ebenso eine intelligente Verkehrslenkung mit Ampelvorrangschaltung und Neubaustrecken. Im August 2008 wurde die Lieferung von 186 vollständig niederflurigen, klimatisierten Straßenbahnwagen ausgeschrieben. Damit wird eine gravierende Veränderung des Erscheinungsbilds der Warschauer Straßenbahn einhergehen.

Nach dem Jahr 2000 wurden zwei neue Straßenbahnstrecken erbaut. Die erste, am 23. Dezember 2014 eröffnete Strecke verläuft im nördlichen Teil der Stadt über die Most Marii Skłodowskiej-Curie über die Weichsel. Sie verbindet die schnell wachsende Satellitenstadt Tarchomin am nordöstlichen Stadtrand mit der Endstation der Metrolinie M1, Młociny. Die zweite Neubaustrecke, die am 14. Februar 2015 in Betrieb ging, befindet sich im Westen der Stadt. Es handelt sich um eine kurze Strecke, die zwei bestehende Linien verbindet, um die Westtangente zu komplettieren und so eine direkte Verbindung zwischen zwei Bezirken zu schaffen.

Von 2019 bis 2021 sollte eine Straßenbahnverbindung nach Miasteczko Wilanów gebaut werden.<ref name="naszemia-343787">Tramwaje w Wilanowie w 2020? Powstanie trasa za 300 mln złotych. In: warszawa.naszemiasto.pl. 10. April 2015, abgerufen am 15. September 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Erst im August 2022 wurde mit dem Bau der Strecke begonnen, die zuerst ab der Haltestelle Goworka gemeinsam mit der neuen Linie 11 Nowe Bemowo–Sielce verläuft und nach der Haltestelle Spacerowa abzweigt. Der Abschnitt nach Sielce mit 2,1 Kilometern Länge wurde am 14. Mai 2024 eröffnet. Die Freigabe der 6,4 Kilometer langen Strecke nach Wilanów erfolgte am 29. Oktober 2024.<ref>Jakub Rösler: Warszawa otworzyła tramwaj do Wilanowa (Relacja). In: TransportPubliczny. 29. Oktober 2024, abgerufen am 5. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Es werden fünf Depots unterhalten. Der Betriebshof R-1 Wola ist der älteste dieser Anlagen, er geht auf ein Depot der Pferdebahn von 1903 zurück. Daneben gibt es Betriebshof R-2 Praga, Betriebshof R-3 Mokotów und den 1963 eröffneten Betriebshof R-4 Żoliborz. Für die Unterbringung der zusätzlichen Fahrzeuge für die Streckenerweiterungen kam im Nordosten ab 29. Oktober 2024 der Betriebshof R-5 Annopol dazu.

Fahrzeuge

Bild Typ Anzahl Beschreibung
Datei:Pętla tramwajowa Warszawa Os. Górczewska.jpg Konstal 105Na 154 Der häufigste Typ in Warschau. Produziert von 1977 bis 2001 in insgesamt 10 unterschiedlichen Bauformen. Basiert auf der elektrischen Ausrüstung des 13N in einem leichteren Wagenkasten. Später wurde eine effizientere Elektrik eingebaut. Meistens in Doppeltraktion eingesetzt, aber auch in Dreifach- und Einzeltraktion zu finden.
Datei:HCP 123N Warszawa.jpg HCP 123N 30 Aus dem 105N abgeleiteter, einteiliger und ausschließlich hochfluriger Typ, gebaut 2006–2007.
Datei:Tramwaj warszawski.jpg Konstal 112N
Konstal 116N/116Na
1+29 Im Jahr 1995 wurde ein einzelner Prototyp des teilniederflurigen zweiteiligen Gelenktriebwagens Konstal 112N gebaut. Weitere 29 Wagen wurden zwischen 1998 und 2000 produziert, erweitert auf drei Wagenteile unter der Bezeichnung 116Na und 116Na/1. 2018 wurden die Wagen 3002 und 3015 unter der Bezeichnung 116Na/3 modernisiert.<ref>WAGONY TYPU 116Na/3. In: Tramwaje Warszawskie. Abgerufen am 5. Februar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Datei:Warsaw tram PESA 120N at Most poniatowskiego.jpg PESA 120N 15 Moderner vollständig niederfluriger fünfteiliger Gelenktriebwagen genannt Tramicus, der 2007 von PESA in Bydgoszcz hergestellt wurde. Anlass der Bestellung war die Modernisierung der wichtigsten Ost-West-Verbindung über die Jerusalemer Allee.
Datei:PESA 120Na-Warsaw001.jpg PESA 120Na 186 Weiterentwicklung des PESA 120N, genannt Swing. Von 2010 bis 2013 wurden 180 Einrichtungsfahrzeuge und 6 Zweirichtungsfahrzeuge in Betrieb genommen.
Datei:128N-3610, Warszawa, 2015-08-01.jpg PESA 128N 50 Von 2014 bis 2015 bei PESA gebauter, fünfteiliger Niederflur-Gelenktriebwagen für Zweirichtungsbetrieb, genannt Jazz Duo.
Datei:134N-3801 - przód, Warszawa, 2015-08-01.jpg PESA 134N 30 Dreiteiliges Einrichtungsfahrzeug, genannt Jazz. Die Auslieferung begann im Jahr 2015.
Datei:2021 Warszawa Światowida, tramwaj Hyundai Rotem 140N na linii 17.jpg Hyundai 140N 85 Fünfteilige Zweirichtungsfahrzeuge, im Juni 2019 bei Hyundai Rotem bestellt, Auslieferung bis 2023
Datei:2023 Warszawa Grochowska, tramwaj Hyundai Rotem 141N na linii 22, 2.jpg Hyundai 141N 18 Fünfteilige Einrichtungsfahrzeuge, im Juni 2019 bei Hyundai Rotem bestellt, Auslieferung bis 2023
Datei:2024 Warszawa przystanek Zajezdnia Żoliborz, tramwaj Hyundai Rotem 142N na linii 6, 1.jpg Hyundai 142N 20 Dreiteilige Einrichtungsfahrzeuge, im Juni 2019 bei Hyundai Rotem bestellt, Auslieferung bis 2023

Im Januar 2025 schrieb Tramwaje Warszawskie die Lieferung von 20 Einrichtungswagen mit Optionen für 44 weitere Einrichtungswagen und 96 Zweirichtungswagen aus.<ref name=":0">56652-2025 - Wettbewerb - Polen – Straßenbahnpersonenwagen – Dostawa tramwajów niskopodłogowych. In: Tenders Electronic Daily. Amt für Veröffentlichungen der Europäischen Union, 27. Januar 2025, abgerufen am 27. Januar 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Verfahren verzögerte sich, weil Stadler sich durch Bewertungskriterien zur Türanordnung benachteiligt sah, welche vier von insgesamt 100 Punkten ausmachten. Stadler wollte Fahrzeuge des Typs Tango in der gleichen Konfiguration wie für die Straßenbahn Krakau anbieten. Mit fünf Doppel- und zwei Einzeltüren hätten diese Fahrzeuge bei den beanstandeten Kriterien weniger Punkte erhalten als Fahrzeuge mit der gleichen Anzahl Doppeltüren, aber ohne Einzeltüren. Stadler verlangte die Entfernung dieser Kriterien, Pesa schloss sich dem an. Dies wurde jedoch abgewiesen, woraufhin Stadler sein Angebot zurückzog.<ref>Jakub Rösler: Drzwi Stadlera. Czyli odwołanie w przetargu na tramwaje dla Warszawy. In: Transport Publiczny. 2. April 2025, abgerufen am 2. April 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Bei Öffnung der Angebote waren nur Škoda und Hyundai als Anbieter verblieben.<ref>Jakub Rösler: Tramwaje Warszawskie i dwie oferty na nowe tramwaje. Czyje? In: Transport Publiczny. 22. Juli 2025, abgerufen am 22. Juli 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Beide Angebote waren jedoch aus formalen Gründen nicht zulässig, so dass die Ausschreibung im Dezember 2025 annulliert wurde.<ref>Jakub Rösler: Tramwaje Warszawskie unieważniły przetarg na tramwaje. Dlaczego? In: Transport Publiczny. 9. Januar 2026, abgerufen am 9. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Linien

Diese Tabelle führt die Warschauer Straßenbahnlinien mit Stand 2025 auf.<ref>http://www.ztm.waw.pl/rozklad_nowy.php?c=182&l=1</ref> Aufgrund von Bauarbeiten kann es zu abweichenden Linienführungen kommen.

Linie Strecke Taktfrequenz
[min]
Verlauf
 1  AnnopolBanacha werktags: 6/6
feiertags: 7–8
Datei:1tw.png
 2  Metro Młociny ↔ Winnica werktags: 4/6
feiertags: 7–8
Datei:2tw.png
 3  AnnopolGocławek werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:3tw.png
 4  WyścigiŻerań Wschodni werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:4tw.png
 6  GocławekMetro Młociny werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:6tw.png
 7  Kawęczyńska-BazylikaP+R Aleja Krakowska werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:7tw.png
 9  GocławekP+R Aleja Krakowska werktags: 4/6
feiertags: 7–8
Datei:9tw.png
 10  Osiedle GórczewskaWyścigi werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:10tw.png
 11  Plac NarutowiczaMetro Młociny werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:11tw.png
 13  Kawęczyńska-BazylikaCmentarz Wolski werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:13tw.png
 14  BanachaMiasteczko Wilanów werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:14tw.png
 15  Marymont-PotokP+R Aleja Krakowska werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:15tw.png
 16  PiaskiMiasteczko Wilanów werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:17tw.png
 17  PKP SłużewiecWinnica werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:18tw.png
 18  Żerań FSO↔PKP Służewiec werktags: 10/12
feiertags: 15
Datei:20tw.png
19  Stegny ↔

Nove Bemowo (ab Mitte Juli 25)

werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:22tw.png
 20  Boernerowo ↔ Źeraʼn FSO werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:23tw.png
 22  Piaski ↔Wiatraczna werktags: 6/12
feiertags: 15
Datei:24tw.png
 23  Nowe BemowoCzynszowa werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:25tw.png
 24  Nowe Bemowo ↔ Gołaerk werktags: 8/12
feiertags: 7–8
Datei:26tw.png
 25  Annopol ↔ Banacha werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:27tw.png
 26  Metro Młociny ↔Wiatraczna werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:28tw.png
 27  Cmentarz Wolski ↔ Metro Marymont werktags: 4/12
feiertags: 15
Datei:31tw.png
  28 Osiedle Górczewska ↔ Wschodni (Kijowska) ↔ werktags: 6/6
feiertags: 7–8
Datei:33tw.png
 31  PKP Służewiec ↔ Metro Wierzbno werktags: 8/12
feiertags: 15
Datei:35tw.png
33 Metro Młociny ↔ Kielecka werktags: 4-6

feiertags: 15

Weblinks

Einzelnachweise

<references />


Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende