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Szabolcs Huszti

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Szabolcs Huszti (2013)
Personalia
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Position Skriptfehler: Ein solches Modul „Wikidata“ ist nicht vorhanden.
Junioren
Jahre Station
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
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Szabolcs Huszti [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈsɒboltʃ ˈhustiSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.] (* 18. April 1983 in Miskolc) ist ein ehemaliger ungarischer Fußballspieler. Der Mittelfeldspieler war von 2004 bis 2010 ungarischer Nationalspieler und stand zuletzt (seit Januar 2018) beim Fehérvár FC (vormals Videoton FC und Vidi FC) unter Vertrag, wo er im Juni 2020 seine Karriere beendete. In der deutschen Bundesliga war Huszti bei Hannover 96 und Eintracht Frankfurt engagiert.

Karriere

Vereine

Karrierebeginn in Ungarn (bis 2005)

Als 14-Jähriger ging Huszti mit seinem Vater zu einem Probetraining beim Ferencvárosi Torna Club und wurde in die Jugendmannschaft aufgenommen. Da er aber im 170 Kilometer von Budapest entfernten Tapolca wohnte, trainierte er dort nur einmal in der Woche, die anderen Tage weiterhin mit seiner alten Mannschaft.

In Budapest erhielt er seinen ersten Profivertrag. Mit Ferencváros gewann er 2003 den ungarischen Pokal und wurde in der Saison 2003/04 ungarischer Meister. Von Februar bis Juni 2004 war er an den FC Sopron verliehen und bestritt in dieser Zeit auch sein erstes Länderspiel.

Wechsel nach Frankreich (2005–2006)

2005 wechselte er zum FC Metz in die französische Ligue 1. In der folgenden Saison bestritt er 18 Spiele und erzielte dabei ein Tor; der Verein stieg wegen Lizenzentzugs jedoch in die Ligue 2 ab.

Hannover 96 (2006–2009)

Nach dem Zwangsabstieg wechselte Huszti zu Hannover 96. Im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden konnte er einen Eckball direkt verwandeln. Am 8. November 2006 erzielte er das 1:0-Siegtor zum ersten Bundesligasieg von Hannover 96 bei Bayern München. Darüber hinaus sorgte Huszti am 27. September 2008 durch einen direkt verwandelten Freistoß für einen 1:0-Sieg im Heimspiel gegen den FC Bayern München.

Zenit Sankt Petersburg (2009–2012)

Datei:SzabolcsHuszti.jpg
Huszti im Trikot von Zenit Sankt Petersburg (2010)

Am 1. Februar 2009 wechselte Huszti zu Zenit Sankt Petersburg. Am 18. Februar 2009 gab er sein Debüt für den russischen Verein beim UEFA-Cup-Spiel gegen den VfB Stuttgart und schoss in der 2. Minute sein erstes Tor. In der Saison 2010 gewann er mit dem Verein die russische Meisterschaft.

Rückkehr zu Hannover 96 (2012–2014)

Im Juli 2012 kehrte Huszti zu seinem alten Verein Hannover 96 zurück. Er unterschrieb einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2015 und erhielt im Kader von Trainer Mirko Slomka die Rückennummer 10.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 27. Juli 2012 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref> In seinem zweiten Bundesliga-Spiel bereitete Huszti beim 4:0-Sieg gegen den VfL Wolfsburg alle Treffer vor und wurde anschließend zum „Spieler des Spieltags“ gewählt.<ref>http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2011/0000221541.php Mit überragender Leistung zum „Spieler des Spieltags“</ref>

Auch im folgenden Bundesligaspiel gegen Werder Bremen war er an allen Toren seines Vereins beteiligt, indem er zwei Tore erzielte und ein weiteres vorbereitete. Nach seinem 3:2-Siegtreffer in der Nachspielzeit bekam er einen der kuriosesten Platzverweise der Bundesligageschichte: Weil er sein Trikot auszog und gleichzeitig an den Zaun des Fanblocks kletterte, zeigte ihm Schiedsrichter Aytekin die Gelb-Rote Karte. Wie in der Vorwoche wurde Huszti zum „Spieler des Spieltags“ gewählt.<ref>http://www.bundesliga.de/de/spielerdesspieltags/2012/spieltag3.php …jetzt wieder zwei Tore und ein Assist</ref> Der Widerspruch von 96 gegen die Gelb-Rote Karte wurde vom DFB-Schiedsgericht abgewiesen, daher war er am 4. Spieltag gesperrt. Am 5. Spieltag war Huszti an drei von vier 96-Treffern beteiligt und wurde so zum Top-Scorer (3 Tore, 7 Vorlagen) der Liga<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 13. Juli 2011 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-botSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. Scorerliste Stand 26. September 2012</ref>; zudem wurde er wiederum zum „Spieler des Spieltags“ gewählt.<ref>http://www.bundesliga.de/de/spielerdesspieltags/2012/spieltag5.php Mit Huszti ist Hannover ungeschlagen</ref>

Huszti zog sich am 23. Februar 2013 beim 5:1-Sieg gegen den Hamburger SV einen Muskelfaserriss bei einem Strafstoß zu und fehlte bis Saisonende.<ref>bild.de: Muskelfaserriss! – Pechvogel Huszti beim Tor verletzt, 23. Februar 2013</ref> Obwohl er dadurch nur 21 Spiele absolvieren konnte, belegte er den neunten Platz in der Scorertabelle der Bundesliga mit 18 Scorer-Punkten (neun Tore, neun Vorlagen).

Changchun Yatai (2014–2015)

Im Juli 2014 wechselte Huszti zum chinesischen Verein Changchun Yatai.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 19. Juli 2014 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. Internetpräsenz von Hannover 96, abgerufen und veröffentlicht am 16. Juli 2014</ref> In seiner ersten Saison für Changchun erzielte er in 14 Spielen drei Tore und bereitete fünf weitere vor.

Intermezzos bei Eintracht Frankfurt und erneut Changchun Yatai (2016–2017)

Am 30. Dezember 2015 bestätigte Eintracht Frankfurt die Verpflichtung Husztis. Huszti unterschrieb einen Eineinhalbjahresvertrag bis zum 30. Juni 2017.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Dieser wurde Anfang des Jahres 2017 aufgelöst, nachdem Huszti ein lukratives Angebot von seinem Ex-Klub Changchun Yatai unterbreitet worden war, sodass er dieses annehmen konnte.<ref>Medizincheck: Huszti vor Abflug nach China. kicker.de, 1. Februar 2017, abgerufen am 25. Februar 2017</ref> Huszti erzielte zwar insgesamt nur drei Tore für die Eintracht, dafür allerdings relativ wichtige, unter anderem das zwischenzeitliche 1:1 beim 2:2 gegen den FC Bayern im Oktober 2016. In diesem Spiel flog er zudem in der 65. Minute nach einer Unsportlichkeit mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz.<ref>Wahnsinn! Eintracht erkämpft 2:2 gegen Bayern. Spielbericht auf der Website von Eintracht Frankfurt (eintracht.de) vom 15. Oktober 2016, abgerufen am 25. Februar 2017</ref>

Rückkehr nach Ungarn und Karriereende (2018–2020)

Nach dem einjährigen Gastspiel bei Changchun Yatai gab der ungarische Erstligist Videoton FC am 11. Januar 2018 Husztis Verpflichtung bekannt.<ref>Szabolcs Huszti joins Videoton FC. Meldung auf der Website von Videoton (vidi.hu) vom 11. Januar 2018, abgerufen am 11. Januar 2018 (wahlw. ungarisch/englisch)</ref> Dort konnte er am Ende der Saison die ungarische Meisterschaft feiern.

Nachdem er in der Folgesaison (2018/19) bei 27 Liga-Einsätzen neun Tore vorbereitete und fünf selbst erzielte und überdies mit dem Vidi FC (neuer Name ab Juli 2018) Pokalsieger wurde (2:1 im Endspiel gegen Honvéd Budapest<ref>Hoved Budapest 1:2 Vidi FC Szekesvehervar. Spielstatistiken auf kicker.de, abgerufen am 27. Juni 2020</ref>), zog er sich im Herbst 2019 eine schwere Knieverletzung zu und fiel für den Rest der Spielzeit 2019/20 aus. Daraufhin verkündete Huszti Ende Juni 2020 im Alter von 37 Jahren das Ende seiner Fußballlaufbahn.<ref>Ex-Hannoveraner Huszti hört auf. kicker.de, 26. Juni 2020, abgerufen am 26. Juni 2020</ref>

Nationalmannschaft

Huszti debütierte in der Nationalmannschaft unter dem damaligen Trainer Lothar Matthäus am 25. April 2004 gegen Japan, das Ungarn mit 3:2 gewann. Mit einem verwandelten Elfmeter in der letzten Minute erzielte er den Siegtreffer für Ungarn.

Während der EM-Qualifikation kam es im Trainingslager zu einer Auseinandersetzung mit dem Trainer Péter Várhidi. Huszti verließ das Trainingslager und wurde daraufhin von der ungarischen Nationalmannschaft bis zum Jahresende 2007 suspendiert. Der Grund dieser Auseinandersetzung war, dass er vorerst nicht mehr Stammspieler war. Er kehrte jedoch sofort nach dem Jahreswechsel in den Kader für das Freundschaftsspiel am 6. Februar 2008 gegen die Slowakei zurück und spielte von Anfang an.

Am 9. September 2010 erklärte er seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Nach dem Euro 2012-Qualifikationsspiel gegen die Republik Moldau erschien ein offener Brief von ihm, in dem er seinen Rücktritt begründete. Darin erklärte er u. a., er wolle sich zukünftig noch mehr auf seine Vereinskarriere konzentrieren, und ebenso, dass ihm die Atmosphäre in der Mannschaft nicht gefalle.<ref>Huszti: Ami most zajlik, annak köze sincs a realitáshoz. Az hülyítés. Az nevetséges. Husztis Rücktrittserklärung (ungarisch), 9. September 2010</ref>

Erfolge

Ferencváros TC
Zenit Sankt Petersburg
Videoton FC/Vidi FC/Fehérvár FC

Auszeichnungen

Privates

Seine Familie väterlicherseits stammt aus der Stadt Huszt, die bis 1919 dem Königreich Ungarn und heute der Ukraine angehört. Seit 2002 ist Huszti mit seiner Frau Virag zusammen und seit 2009 verheiratet.<ref>Huszti – „Meine Frau muss mir beim Anziehen helfen“, 6. März 2013</ref> Am 3. September 2013 kam ihre gemeinsame Tochter in Budapest zur Welt.<ref>Huszti wieder da: Wen lässt Slomka sitzen?, 16. September 2013</ref>

Huszti leidet unter Flugangst.<ref>Arthur Makiela: Szabolcs Huszti: Liebeserklärung an Hannover 96. In: goal.com, 8. September 2012</ref>

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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