Zum Inhalt springen

Szentgotthárd

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein

Szentgotthárd
[[Datei:{{#property:P94}}|rahmenlos|90px|alt=|Wappen von Szentgotthárd]]
Szentgotthárd (Ungarn)
Szentgotthárd (Ungarn)
Basisdaten
Staat: Ungarn Ungarn
Region: Westtransdanubien
Komitat: Vas
Kleingebiet bis 31.12.2012: Szentgotthárd
Kreis: Szentgotthárd
Koordinaten: 46° 57′ N, 16° 16′ OKoordinaten: 46° 57′ 9″ N, 16° 16′ 18″ O
 {{#coordinates:46,952391666667|16,271691666667|primary
dim=10000 globe= name= region=HU-VA type=city
  }}
Fläche: 67,73 km²
Einwohner: 8.064 (1. Jan. 2025)
Bevölkerungsdichte: 119 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+36) 94
Postleitzahl: 9970
KSH-kód: 31583
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Gábor Huszár<ref>Helyi önkormányzati választások 2024. június 9. - Szentgotthárd. Nemzeti Választási Iroda, 2. August 2024, abgerufen am 8. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> (Fidesz-KDNP)
Postanschrift: Széll K. tér 11
9970 Szentgotthárd
Website:
(Quelle: II. Detailed data of localities In: Detailed Gazetteer of Hungary. Hungarian Central Statistical Office)
Datei:Ciszterci apátság légi fotón (Szentgotthárd).jpg
Luftbild Szentgotthárds mit Zisterzienserabtei

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Szentgotthárd [<templatestyles src="IPA/styles.css" />ˈsɛntɡotːhaːrd] (slowenisch Monošter,<ref name="Mh">Magyarország helységnévtára: Szentgotthárd. Daten zur Gemeinde. In: ksh.hu. Központi Statisztikai Hivatal, abgerufen am 8. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> deutsch St. Gotthard) ist eine ungarische Stadt im gleichnamigen Kreis im Komitat Vas.

Geografische Lage

Szentgotthárd liegt 40 Kilometer südwestlich des Komitatssitzes Szombathely an dem Fluss Rába und grenzt im Norden und Nordwesten an Österreich (Burgenland). Die österreichische Stadt Fürstenfeld befindet sich 18 Kilometer nordwestlich und Graz 64 Kilometer nordwestlich.

Geschichte

Ursprung der Stadt ist das von König Béla III. 1183 gegründete Kloster Szentgotthárd, das von französischen Zisterziensermönchen besiedelt wurde und nach dem heiligen Godehard von Hildesheim benannt wurde.

1664 errang Graf Montecúccoli zu Beginn der Herrschaft Leopolds I. einen bedeutenden Sieg gegen die Türken in der Schlacht bei St. Gotthard/Mogersdorf. Die osmanische Hauptstreitmacht unter Ahmed Köprülü, welche auf dem Weg war, Wien zu belagern, wurde beim Überschreiten der Hochwasser führenden Raab gestellt und vernichtend geschlagen.

Nach Eröffnung einer Eisenbahnlinie, die ab 1873 eine Verbindung zur österreichischen Stadt Graz herstellte, siedelten sich in Szentgotthárd mehrere Betriebe an, was zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und damit auch einer Verbesserung der Infrastruktur beitrug. Diese positive Entwicklung hielt bis zum Ersten Weltkrieg an. Bis etwa 1880 war St. Gotthard einer der südöstlichsten Orte des geschlossenen deutschen Sprachraumes. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 263 Häuser und 2624 Einwohner auf einer Fläche von 927 Katastraljochen.<ref></ref> Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Szentgotthárd im Komitat Vas. Aufgrund der Magyarisierung wurde der Ort aber zunehmend ungarisch, weswegen er nach dem Ersten Weltkrieg auch bei Ungarn blieb. Wegen der neuen Grenzlage und nach der Errichtung des „Eisernen Vorhangs“ 1945 versank Szentgotthárd in Bedeutungslosigkeit. Zum 800-jährigen Gründungsjubiläum wurde Szentgotthárd zur Stadt erhoben. Nach der Öffnung der Grenzen 1989, vor allem aber nach dem Beitritt Ungarns zur Europäischen Union erlebt die Stadt wieder einen Aufschwung, der sich auch in grenzüberschreitenden Projekten äußert.

Das Unternehmen Opel Szentgotthárd aus dieser Stadt stellt Motoren für Opel her. Die Stadt ist mit der M80-Schnellstraße seit 3. Juni 2021 und ab 20. September 2025 über die Fürstenfelder Schnellstraße S7 erreichbar.<ref>Forgalomba helyezték az M80-as első szakaszát (ungarisch)</ref>

Bevölkerung

Die Einwohnerzahl Szentgotthárds lag 2021 bei 8834. Hiervon waren 85,7 % Magyaren, 7,4 % Slowenen und 4,3 % Ungarndeutsche.<ref>Szentgotthárd bei Magyarország helységnévtára (ungarisch)</ref> Die Stadt ist ein Zentrum der slowenischen Minderheit in Ungarn. Im nahegelegenen Felsőszölnök (Oberzemming) beträgt deren Anteil zirka 70 % der Bevölkerung.

Ethnische Struktur
Jahr Einwohner Magyaren Deutsche Slowenen Sonstige
1869 938 - - - -
1880 1442 639 643 - 160
1890 1452 723 639 46 -
1900 2062 1400 577 - -
1910 2624 1928 591 - -
1920 3054 2198 735 - -
1930 3258 2806 354 - -
1941 3548 - - - -

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Städtepartnerschaften

Szentgotthárd unterhält Städtepartnerschaften mit folgenden Städten:<ref>Testvérvárosok. In: szentgotthard.hu. Abgerufen am 16. Juni 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

Commons: Szentgotthárd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Szentgotthárd Város Honlapja. Offizielle Webseite. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
  • Szent-Gotthárd. In: A Pallas Nagy Lexikona. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
  • Nagyboldogasszony templom. In: miserend.hu. (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Szentgotthárd

Vorlage:Hinweisbaustein