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Unfrei

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

{{#if: bezieht sich auf ein Thema des Handelsrechts; zur weiteren Bedeutung siehe Leibeigenschaft.

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}} Unfrei ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}, Abkürzung: C/F<ref>Stephen C. France/Philip Mann/Bernd Kolossa, Thematischer Wirtschaftswortschatz Englisch, 2008, S. 201</ref>) ist eine Frankatur und Handelsklausel, wonach der Verkäufer oder Lieferant die Transportkosten bis zur Versandstation (z. B. Bahnhof, Hafen, Flughafen, Paketshop, Postfiliale) zu tragen hat. Gegensatz ist frachtfrei.

Allgemeines

Der Handel und Außenhandel zwischen Verkäufern oder Exporteuren einerseits und Käufern oder Importeuren andererseits kann reibungslos nur funktionieren, wenn die Lieferungs- und Zahlungsbedingungen standardisierte und allgemein anerkannte Handelsklauseln vorsehen, die den Gefahrübergang, die Transportkosten und das Transportrisiko regeln. Sie müssen klarstellen, ob Verkäufer/Exporteur oder Käufer/Importeur allein oder beide anteilig hieran partizipieren.

Inhalt

Voraussetzung für die Vereinbarung der Klausel „unfrei“ ist eine Lieferkette, bei der es mindestens zwei Frachtführer gibt (kombinierter Verkehr). Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Ware von der Fabrik mit einem Versandspediteur zum Bahnhof gebracht wird (Vorlauf), von dort aus mit dem Güterzug zum Bestimmungsbahnhof gelangt (Hauptlauf) und schließlich mit einem Empfangsspediteur zum Käufer transportiert wird (Nachlauf).

Die Transportkosten des Vor- und Nachlaufs werden Rollgeld genannt. Bei der Klausel „unfrei“ übernimmt der Verkäufer lediglich das Rollgeld des Vorlaufs („Rollgeld I“), während der Käufer entsprechend die Transportkosten des Hauptlaufs und das Rollgeld des Nachlaufs („Rollgeld II“) zu tragen hat.

Rechtsfragen

Derartige Handelsklauseln wie „unfrei“ fallen unter die „Gewohnheiten und Gebräuche“ des {{#switch: juris

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Die Klausel „unfrei“ ist keine verbindliche Handelsklausel; sie bringt nur zum Ausdruck, dass die gesetzliche Kostenregelung des {{#switch: juris

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Das Transportrisiko übernimmt der Verkäufer bei „unfrei“ lediglich bis zur Ablieferung an den ersten Frachtführer.<ref>Klaus Hölzel, Gabler Lexikon Material Wirtschaft & Einkauf, 1983, S. 104</ref> Der gesetzliche Gefahrübergang wird hierdurch nicht berührt. Jeder weitere Frachtführer muss sich um die Einziehung der Fracht vom Empfänger bemühen; seine Forderungen aus unbezahlter Fracht sind durch das gesetzliche Pfandrecht des Frachtführers (§{{#switch: juris

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}}{{#if: 421||[Paragraf fehlt]}}{{#if: hgb||[Gesetz fehlt]}} Abs. 4 HGB).

Incoterms

Für „Unfrei“ gibt es keinen entsprechenden Incoterm, weil es in den Incoterms keine Vorschriften gibt, die den Beförderer zur Rechnungsstellung an den Empfänger verpflichten. Die Rechnung wird durch den Absender erstellt. Für die Wahl des Incoterms zur Frankatur ist zu unterscheiden, ob die Kosten und Gefahren für den Haupttransport vom Versender oder Empfänger getragen werden. Das entsprechende Incoterm ist dann die Absendeklausel FCA ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=en|SCRIPTING=Latn|SERVICE=englisch}}, „frei Frachtführer“).

Abgrenzung

Nicht zu verwechseln ist „unfrei“ mit der Nachnahme nach {{#switch: juris

|juris={{#switch: hgb
  |hoai=§ 422
  |aeg=§ 422   
  |ao=§ 422
  |bbg=§ 422
  |bbig=§ 422
  |bdsg=§ 422
  |besüg=§ 422
  |bostrab=§ 422
  |bpersvg=§ 422 
  |brkg=§ 422
  |btmg=§ 422
  |bukg=§ 422 
  |bwo=§ 422
  |eggvg=§ 422
  |erbstg=§ 422
  |estdv=§ 422
  |gkg=§ 422
  |mabv=§ 422
  |owig=§ 422
  |sgb i=§ 422
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  |ustg=§ 422
  |ustdv=§ 422
  |uwg=§ 422
  |weg=§ 422
  |#default=§ 422
  }}
  |be=§ 422
  |bw=§ 422
  |hh=§ 422
  |mv=§ 422
  |ni=[9]
|rlp
  |rp|rlp=§ 422
  |sh=§ 422
  |st=§ 422
  |th=§ 422
|by=§ 422
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|RIS-B={{#if: 
 |§ 422
 |§ 422
}}
|LrBgld
|LrK
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 |§ 422
 |§ 422
}}
|LI={{#if: 
 |§ 422
 |§ 422]
}}
||leer=§ 422[Anbieter/Datenbank fehlt]
|#default=§ 422[Anbieter/Datenbank unbekannt]

}}{{#if: 422||[Paragraf fehlt]}}{{#if: hgb||[Gesetz fehlt]}} HGB. Hiernach ist anzunehmen, dass der Rechnungsbetrag in bar oder in Form eines gleichwertigen Zahlungsmittels einzuziehen ist, wenn die Vertragsparteien vereinbart haben, dass das Frachtgut nur gegen Einziehung einer Nachnahme an den Empfänger abgeliefert werden darf. Während bei „unfrei“ der Verkäufer den Frachtführer lediglich hinsichtlich des Frachtzahlungsanspruchs auf den Empfänger verweist, steht der Anspruch auf Auskehrung des Nachnahmebetrages allein dem Verkäufer zu.<ref>Alessandro Bellarditam, Der Absender im frachtrechtlichen Schuldverhältnis und seine Haftung, 2012, S. 62</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein