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Universität Tokio

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Universität Tokio
colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:University of Tokyo logo (2024).svg
Gründung 1877
Trägerschaft staatlich
Ort Bunkyō (Tokio), Japan
Leitung Teruo Fujii<ref>u-tokyo.ac.jp</ref>
Studierende 28.787<ref>東京大学 (学生数)学生・研究生・聴講生数. Abgerufen am 8. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Mitarbeiter 2.573 Vollzeit<ref>THE UNIVERSITY OF TOKYO DATABOOK 2020 東京大学の概要 概要資料編2020年版. (PDF) Universität Tokio, 2020, S. 1, abgerufen am 8. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
unbekannt Teilzeit
Netzwerke IARU, IAU<ref name="IAU" />
Website www.u-tokyo.ac.jp
Datei:Akamon.jpg
Das Akamon
Datei:The University of Tokyo.JPG
Der Kashiwa-Campus (2006)

Die Universität Tokio ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), abgekürzt: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine staatliche Universität in Bunkyō und wird generell als die Universität Japans mit dem größten Prestige angesehen.

Die Universität hat fünf Standorte sowie zehn Fakultäten mit insgesamt ca. 28.000 Studenten, von denen 4.200 Ausländer sind.<ref>Veränderungen der Zahl der internationalen Studierenden (bis 1. November 2020) 東京大学外国人留学生受入数の推移(各年度11月1日現在). (PDF) Universität Tokio, 23. Juni 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Juni 2021; abgerufen am 24. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Viele wichtige japanische Politiker und Spitzenbeamte in den Ministerien sind Absolventen der Tōdai.

Der Hauptcampus liegt auf dem Gelände, auf dem sich zur Edo-Zeit die Kaga-yashiki genannte Stadtresidenz der Maeda, der reichen Lehnsfürsten von Kanazawa, befand. Der bekannteste Eingang zum Universitätsgelände, das „Rote Tor“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), stammt aus dieser Zeit. Zur selben Residenz gehörte auch der von Grün umgebene Teich, der heute nach dem Helden eines Romans von Natsume Sōseki den Namen „Sanshirō-Teich“ trägt. Das Symbol der Universität ist die Ginkgoblüte wegen der vielen Bäume auf dem Campus.

Geschichte

Die Universität wurde im April 1877 von der Meiji-Regierung gegründet, wobei die Fakultäten der Rechts-, Natur- und Geisteswissenschaften aus der früheren „Kaisei-Schule Tokio“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und die Fakultät für Medizin aus der „Medizinschule Tokio“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) gebildet wurden. Die Tōkyō Kaisei Gakkō wiederum ging auf die 1811 gegründete „Untersuchungsbehörde für ausländische Schriften“ (Bansho-Shirabesho) zurück, die dem 1684 gegründeten „Astronomieamt“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) des Tokugawa-Shogunats unterstand. Die „Medizinschule Tokio“ entstand aus der 1858 gegründeten „Pockenimpfbehörde“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Eine weitere Vorgängereinrichtung war die 1797 auf dem Gelände der „Heiligen Halle Yushima“ (Yushima Seidō) gegründete konfuzianische „Akademie Shōheizaka“ ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).<ref>[東京大学の歴史]沿革略図. Universität Tokio, abgerufen am 8. Juli 2009 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Vor allem das Wirken deutscher Mediziner beim Aufbau der Medizinischen Fakultät ist bis heute unvergessen. Die Pioniere Benjamin Karl Leopold Müller und Theodor Hoffmann kamen kurz nach dem Deutsch-Französischen Krieg im Jahre 1871 ins Land. Die Unterrichtssprache war zunächst Deutsch, die Lehrbücher waren noch lange auf Deutsch abgefasst. Sprachlich beschlagene japanische Mediziner fertigten auch Übersetzungen wichtiger Vorlesungen an. Neben Müller wurden Erwin Bälz und Julius Scriba schon zu Lebzeiten mit Bronzebüsten auf dem Universitätsgelände geehrt. Deutsche Juristen, Erziehungswissenschaftler und andere Fachleute folgten, unter ihnen Karl Florenz und Raphael von Koeber.

1886 wurde die Universität Tokio zuerst in Kaiserliche Universität ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) als damals einzige Universität Japans und 1897 mit der Gründung der Universität Kyōto als zweiter kaiserlicher Universität in Kaiserliche Universität Tokio ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) umbenannt. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges gab es insgesamt neun kaiserliche Universitäten. 1947, nach der Niederlage Japans im Zweiten Weltkrieg, bekam die Universität wieder ihren ersten Namen.

1923 wurde die Universität durch das große Kantō-Erdbeben schwer beschädigt. Die Rockefeller-Stiftung gab Mittel zum Wiederaufbau. Die Gebäude aus diesen Zeiten zeigen deutlich einen neuenglischen College-Stil. Prägend sind die Bauwerke des Architekten und Architekturprofessors Uchida Yoshikazu (sogenannte Uchida-Gotik).

Die Universität ist Mitglied der Hochschulnetzwerke Association of Pacific Rim Universities (APRU), Association of East Asian Research Universities (AEARU) und BESETOHA (gemeinsam mit der Peking-Universität, Seoul National University und Universität Hanoi). Seit 2006 gehört die Universität dazu dem Hochschulverbund International Alliance of Research Universities (IARU) an.

Im Rahmen der Olympischen Sommerspiele 1964 wurde der 4000 m Crosslauf im Modernen Fünfkampf auf dem Tokyo University Kemigawa Athletic Ground ausgetragen.

Standorte

  • Hongo-Campus in Bunkyō (Präfektur Tokio)
  • Komaba-Campus in Meguro (Präfektur Tokio)
  • Kashiwa-Campus in Kashiwa (Präfektur Chiba)
  • Shirokane-Campus in Minato (Präfektur Tokio)
  • Nakano-Campus in Nakano (Präfektur Tokio)

Es gibt fünf Standorte, aber die meisten Studenten besuchen zwei von ihnen: anfangs zwei Jahre den Komaba-Campus und danach zwei Jahre den Hongo-Campus.

Fakultäten

Datei:Ars Electronica 2008 Kotaro.jpg
Der humanoide Roboter Kotarō, entwickelt im Jouhou System Kougaku Laboratory der Universität Tokyo

Heute hat die Universität Tokio zehn Fakultäten:

  • Medizin
  • Ingenieurwissenschaften
  • Geisteswissenschaften
  • Naturwissenschaften
  • Agrarwissenschaften
  • Wirtschaftswissenschaften
  • Liberal Arts
  • Pädagogik
  • Pharmazeutik
  • Jura

Die Fakultät für Liberal Arts besuchen alle Studenten zwei Jahre lang, einige Studenten bleiben dort zum interdisziplinären Studium.

Graduiertenschule

  • Graduate School für Rechts- und Politikwissenschaften
  • Graduate School für Medizin
  • Graduate School für Ingenieurwissenschaften
  • Graduate School für Frontier Sciences
  • Graduate School für Informatik und Technologie
  • Graduate School für Geisteswissenschaften
  • Graduate School für Science, Graduate School of Mathematical Sciences
  • Graduate School für Agricultural and Life Sciences
  • Graduate School für Wirtschaftswissenschaften
  • Graduate School für Arts and Sciences
  • Graduate School für Pädagogik
  • Graduate School für Pharmazeutik
  • Graduate School für Interdisciplinary Information Studies
  • Graduate School für Public Policy (GraSPP)

Forschungsanstalten

  • Institut für Atmosphere and Ocean Research
  • Institut für Erdbeben
  • Institut für Historiographie
  • Institut für Advanced Studies on Asia
  • Institut für Cosmic Ray Research
  • Institut für Solid State PhysicsInstitute of Industrial Science
  • Institut für Quantitative Biosciences
  • Institut für Sozialwissenschaften
  • Forschungszentrum für Advanced Science and Technology

Außerdem hat die Universität viele Forschungsanstalten in Japan, wobei viele ehemalige Forschungsanstalten der Universität Tokio heute unabhängige Institutionen sind.

Absolventen

Viele bekannte Japaner absolvierten ihr Studium an der Universität Tokio. Kaiserin Masako schrieb sich nach dem Abschluss ihres Studiums an der Harvard University als Studentin der juristischen Fakultät ein. Nach einem Jahr musste sie sich aber exmatrikulieren, da sie das Staatsexamen zur Diplomatin bestanden hatte. Ihr Vater Hisashi Owada, ehemaliger Richter des Internationalen Gerichtshofes, war Absolvent der juristischen Fakultät.

Andere Absolventen sind z. B. (Familienname zuerst):

Siehe auch

Weblinks

Commons: Universität Tokio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references responsive> <ref name="IAU">

List of IAU Members. In: iau-aiu.net. International Association of Universities, abgerufen am 4. August 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

</ref> </references>Koordinaten: 35° 42′ 48″ N, 139° 45′ 44″ O

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