Peking-Universität
| {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) Universität Peking | |
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| colspan="2" class="notheme" style="background-color:#Vorlage:Standardfarbe; padding: 1em 0; text-align: center;" | Datei:Peking University seal.svg | |
| Gründung | 1898 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Peking, Volksrepublik China |
| Präsident | Lin Jianhua ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) |
| Studierende | 14.116 Nicht-Graduierte 21.799 Postgraduierte |
| Mitarbeiter | 4.206 |
| Jahresetat | 2,5 Mrd. RMB (ca. 350 Mio. €) |
| Netzwerke | IARU |
| Website | www.pku.edu.cn |
Die Peking-Universität (auch: Universität Peking; chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) / {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), englisch: Peking University), kurz Beida ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), ist eine der renommiertesten Universitäten der Volksrepublik China. Die Beida wird von Chinesen gern als das chinesische Harvard bezeichnet. Sie liegt im Nordwesten von Peking im Stadtbezirk Haidian, unweit des Alten Sommerpalastes und in unmittelbarer Nähe der ebenfalls hoch angesehenen Tsinghua-Universität.
Geschichte
Die Universität wurde 1898 während der Hundert-Tage-Reform als Kaiserliche Universität von Peking ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) gegründet und ersetzte das bis dahin bestehende Guozijian ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), das seit mehreren Jahrhunderten die höchste Bildungseinrichtung war. Bei der Belagerung des Pekinger Gesandtschaftsviertels im Jahr 1900 im Zuge des Boxeraufstandes wurde die Universität durch Feuer zerstört wie auch die Hanlin-Akademie und die Nationalbibliothek. Bereits 1902 wurde die Fakultät für Bildungswissenschaften ausgelagert und bildete den Grundstein der Pädagogischen Universität Peking. 1912 wurde die Universität infolge der Xinhai-Revolution in Nationale Universität Peking ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) umbenannt. Der Gelehrte Cai Yuanpei wurde 1917 zu ihrem Rektor ernannt und hatte großen Anteil daran, dass die Universität Peking zur größten Hochschule Chinas wurde. 1919 bildeten ihre Intellektuellen den Kern der Bewegung des vierten Mai, und ein Jahr später wurde sie die zweite chinesische Hochschule, die Studentinnen aufnahm.
Nach dem Ausbruch des Zweiten Sino-Japanischen Kriegs 1937 und der wachsenden Kontrolle Japans über Ostchina sah sich die Universität Peking gezwungen, nach Changsha umzuziehen, wo sie mit der Tsinghua-Universität und der Nankai-Universität die Temporäre Universität von Changsha bildete. Im Jahr 1938 siedelte diese Institution nach Kunming um und blieb bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges als Vereinigte Südwest-Universität geöffnet. Danach kehrten die drei Universitäten an ihren Ursprungsort zurück. Die Universität Peking zählte zu dieser Zeit 3000 Studenten und umfasste 6 Fakultäten sowie ein Institut für Geisteswissenschaften. 1952 wurde der Zusatz „National“ aus dem Namen entfernt, da in der Volksrepublik zu dieser Zeit alle Universitäten staatlich geführt wurden. Die Universität Peking zog ebenfalls auf den Campus der mit ihr fusionierten Yenching-Universität um.
Die ersten Unruhen der Kulturrevolution begannen an der Universität im Jahr 1966, und bis 1970 kam die Lehrtätigkeit zum Erliegen. Im Jahr 2000 wurde die Medizinische Universität Peking mit der Peking Universität zusammengeführt.
Die Universität ist Mitglied der Hochschulnetzwerke Association of Pacific Rim Universities (APRU), Association of East Asian Research Universities (AEARU) und BESETOHA (gemeinsam mit der Seoul National University, Universität Tokio und Universität Hanoi). Seit 2006 gehört die Universität Peking dazu dem Hochschulverbund International Alliance of Research Universities (IARU) an.
2001 eröffnete die Peking Universität einen weiteren Campus in der Nanshan Universitäten Stadt von Shenzhen (Peking University Shenzhen Graduate School), mit den Fakultäten Peking Universität HSBC Business School, School of Transnational Law, School of Chemical Biology and Biochemistry, School of Electronic and Computer Engineering, School of Environmental and Energy, School of Humanities and Social Sciences, School of Urban Planning and Design und School of Advanced Materials.
Die Universität ist Mitglied des 2009 mit acht weiteren Universitäten gegründeten Zusammenschlusses C9-Liga.<ref>China's Ivy League:C9 League. In: en.people.cn. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Januar 2019; abgerufen am 11. April 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Im Februar 2017 investierte die Peking University HSBC Business Schule in einen neuen Campus in Boars Hill, Oxfordshire, England, um weitere internationale Kurse anzubieten.<ref>Enroll for our PHBS UK program! - News – Peking University HSBC Business School(PHBS). Abgerufen am 30. November 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Schulen und Studium
Die Universität Peking ist eine nationale Schwerpunktuniversität der Volksrepublik China. Sie verfügt derzeit über 30 Fakultäten. Bachelor-Studiengänge werden für 125 Fächer angeboten, Master-Studiengänge bestehen für 282 Spezialisierungen, zudem hat die Universität das Recht, in den meisten akademischen Disziplinen Doktorgrade zu verleihen. Der Beida angeschlossen sind über zweihundert Forschungsinstitute und -zentren. Insgesamt sind hier etwa 48.000 Studenten eingeschrieben. Mit 8 Millionen Bänden ist die Universitätsbibliothek Peking eine der der größten Universitätsbibliotheken in Asien.
Im Universitätsranking findet sich die Universität vielfach unter den Top-Hochschulen weltweit wieder, so belegte sie 2025/2026 im QS-Ranking den 14. Platz.<ref>QS World University Rankings 2025/2026, abgerufen am 27. September 2025.</ref> Während die Tsinghua-Universität in den Ingenieurwissenschaften führend ist, gilt die Beida als eine der weltweit führenden Universitäten in den Geistes-, Gesellschafts- (QS-Ranking Platz 28<ref>QS World University Ranking Arts and Humanities 2025, abgerufen am 27. September 2025.</ref>) und Naturwissenschaften (QS-Ranking Platz 12<ref>QS World University Ranking Natural Science 2025, abgerufen am 27. September 2025.</ref>). Bekannt ist die Universität unter anderem für ihren Beitrag zur modernen chinesischen Literatur, Poesie und Kunst, so veröffentlichte sie eine Vielzahl von wegweisenden Studien und Büchern in diesem Bereich. Ebenfalls weist sie ein starkes Profil in der Kunst auf. Gemeinsam mit der University of Chicago baute sie das Zentrum für ostasiatische Kunst (CAEA) auf. Mit der UNESCO entwickelte sie eine Abteilung für digitale Kunst und Design.
Im Times Higher Education Supplement Ranking von 2025 wurde sie auf Platz 13 weltweit eingestuft.<ref>Beijing University auf Times Higher Education Supplement, abgerufen am 5. Mai 2016.</ref>
Campus-Gelände
Die Universität Peking befindet sich auf dem Gelände der damaligen Yanjing-Universität ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).
Der Campus kann grundsätzlich in drei Gebiete aufgeteilt werden: den südöstlichen Teil, in dem sich die Lehreinrichtungen befinden, den südwestlichen Teil mit den Wohnheimen und dem nördlichen Gebiet sowie das Zentrum, mit dem Weiming-See ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Auf der südöstlichen Seite des Sees befindet sich die Porter-Pagode.
In der Umgebung des Sees und in dem Gebiet auf der westlichen Seite bis hin zum westlichen Tor ist der Campus stark begrünt (überwiegend mit Trauerweiden), und die Gebäude einschließlich der Di yi tiyuguan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) – „erste Sporthalle“) bewahren den traditionellen chinesischen Baustil (ganz besonders der nördliche und der südliche Pavillon).
Bekannte Professoren und Absolventen
- Lehrkräfte
- Yu Kongjian (1963–2025), Landschaftsarchitekt und Professor
- He Weifang (* 1960), Professor für Rechtswissenschaften an der Peking-Universität und Chefredakteur der Fachzeitschrift Chinesische und internationale Rechtswissenschaft
- Wang Xuan (1936–2006), Informatiker (Modern Bi Sheng)
- Luo Niansheng (1904–1990), Gräzist und Philologe
- Hu Shi (1891–1962), Philosoph, Philologe und Politiker
- Li Dazhao (1889–1927), Politiker marxistischer Ausrichtung
- Ma Yinchu (1882–1982), Ökonom
- Chen Duxiu (1879–1942), Publizist, politischer Aktivist sowie Gründungsmitglied und erster Generalsekretär der Kommunistischen Partei Chinas
- Vincenz Hundhausen (1878–1955), deutscher Drucker, Verleger, Dichter und Anwalt 洪濤生 – Professor für deutsche Literatur,<ref name="Biegp68">L. Bieg: Literary translations of the classical lyric and drama... 1999, S. 68.</ref> 1924–1937<ref name="Biegp69">L. Bieg: Literary translations of the classical lyric and drama... 1999, S. 69.</ref>
- Alexander von Staël-Holstein (1877–1937), estnischer Orientalist, Indologe, Sinologe und Ostasienwissenschaftler
- Cai Yuanpei (1868–1940), Pädagoge, Ethnologe und Rektor der Peking-Universität
- Absolventen
- Xiangchen Zhang, chinesischer Diplomat und stellvertretender Generaldirektor der Welthandelsorganisation
- Shao-Lan Hertel (* 1981), Hochschullehrerin, Kunsthistorikerin und Museumsdirektorin
Sport
In der Sporthalle der Universität Peking fanden bei den Olympischen Sommerspielen 2008 und bei den Paralympics 2008 die Wettbewerbe im Tischtennis statt. Ein 50-Meter-Schwimmbecken im Untergeschoss wurde als Trainingshalle für die Schwimmer genutzt. Heute werden die Anlagen hauptsächlich vom Universitätssport genutzt. Daneben gibt es ein Fitnesszentrum sowie Badmintonfelder.
Siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
- Lutz Bieg: Literary translations of the classical lyric and drama in the first half of the 20th century: The "case" of Vincenz Hundhausen (1878–1955). (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Archive ( vom 9. Dezember 2013 auf WebCite)) In: Vivianne Alleton, Michael Lackner (Hrsg.): De l'un au multiple: traductions du chinois vers les langues européennes Translations from Chinese into European Languages. Éditions de la maison des sciences de l'homme (Les Editions de la MSH), Paris 1999, ISBN 2-7351-0768-X, S. 62–83.
<references />
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