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Waldbach (Schwalbach)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Waldbach
Datei:2008 0510Waldbach.JPG
Waldbach, kurz vor dem Zusammenfluss mit dem Sauerbornsbach zum Schwalbach

Waldbach, kurz vor dem Zusammenfluss mit dem Sauerbornsbach zum Schwalbach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2489822
Lage Taunus

Rhein-Main-Tiefland


Deutschland


Rhein-Main-Gebiet

Flusssystem Rhein
Abfluss über Schwalbach → Sulzbach → Nidda → Main → Rhein → Nordsee
Quelle im Vortaunus, südlich von Königstein-Mammolshain
50° 10′ 17″ N, 8° 28′ 53″ O
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Quellhöhe ca. 326 m ü. NHN<ref name="TK25-GoogleEarth">Topografische Karte 1:25.000 und Google Earth</ref>
Zusammenfluss in der Stadt Schwalbach mit dem Sauerbornsbach zum SchwalbachKoordinaten: 50° 8′ 52″ N, 8° 32′ 11″ O
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Mündungshöhe ca. 132 m ü. NHN<ref name="TK25-GoogleEarth" />
Höhenunterschied ca. 194 m
Sohlgefälle ca. 38 ‰
Länge 5,1 km<ref name="hmulv">Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)</ref>
Einzugsgebiet 5,094 km²
Abfluss
AEo: 5,094 km²
an der Mündung
MQ
Mq
38,3 l/s
7,5 l/(s km²)

Vorlage:Maplink

Der Waldbach ist der gut 5 km lange, nordwestliche und rechte Quellbach des Schwalbaches in Hessen, der im Hochtaunuskreis und im Main-Taunus-Kreis verläuft.

Geographie

Verlauf

Der Waldbach entspringt im Vordertaunus südlich von Königstein-Mammolshain. Das Quellgebiet erstreckt sich in einem Waldgebiet, welches sich in einer Trinkwasserschutzzone befindet.

Der Oberlauf des Waldbaches wird auch Lotterbach genannt.<ref>Anhang zu “Die Gewässernamen des Main-Taunus-Kreises”, Marieluise Petran-Belschner, Rad und Sparren, 1990 - Heft 18</ref> Er fließt zunächst in südlicher Richtung. Rechts von ihm liegt der Staatsforst Ginzig mit seinen alten Eßkastanienbäumen.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/schneidhain.dePflegekonzept Edelkastanien (Esskastanie) in Königstein im Taunus (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive ) (PDF; 853 kB)</ref> In seinen weiteren Lauf lässt der Waldbach die Hubertushöhe links hinter sich liegen. Ab dort weicht der Wald einer Wiesenlandschaft. Der Waldbach verläuft nun quer durch das Fauna-Flora-Habitat Wiesen im Süßen Gründchen. Im Schutzgebiet wechseln sich großräumige Streuobst-, Feuchtwiesen und Flussauen ab. Nach dem Verlassen der Schutzzone umfließt der Bach, in einem leichten Bogen von Osten, den Stadtteil Bad Soden-Neuenhain. Beim Stahlbrunnen schwenkt der Waldbach in eine südöstliche Richtung. Er überschreitet die Gemarkungsgrenze von Bad Soden und fließt nun am westlichen Rande der Stadt Schwalbach entlang.

Nach der Unterquerung der S-Bahnlinie S3 erreicht der Bach den Kernbereich der Ortschaft Schwalbach. Er verläuft parallel zur Pfingstbrunnenstraße, um dann südwestlich der Hauptstraße in den Schwalbach zu münden.

Flusssystem Nidda

Ortschaften

Zu den Ortschaften am Schwalbach gehören (flussabwärts betrachtet):

Lebewesen

Das Waldbachtal ist ein abwechslungsreiches Biotop. In den nördlichen Waldgebieten gibt es einen Altbaumbestand mit zahlreichen Nist- und Unterschlupfmöglichkeiten für Vögel und Kleinsäuger. Die südlicher gelegenen Streuobstwiesen, Hecken und Auen ermöglichen zahlreichen Vögeln, Reptilien, Lurchen und Insekten, darunter auch seltene Arten wie Steinkauz und Blauschwarzer Ameisenbläuling, einen idealen Lebensraum.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.planungsverband.deLandschaftsplan UVF, Dezember 2000 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive ) (PDF; 2,8 MB)</ref>

Einzelnachweise

<references />

Bildergalerie

Weblinks

Commons: Waldbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien