Weiler (Rohr)
Weiler Gemeinde Rohr
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(44)&title=Weiler 49° 21′ N, 10° 55′ O
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dim=10000 | globe= | name=Weiler | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 354 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 44 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/> | |||||
| Postleitzahl: | 91189 | |||||
| Vorwahl: | 09876 | |||||
Weiler (<templatestyles src="IPA/styles.css" />, fränkisch: Weila<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 84. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „weilɒ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rohr im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Weiler liegt in der Gemarkung Rohr.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. Oktober 2024.</ref>
Geographie
Das Dorf liegt am Schwallbach, einem linken Zufluss der Schwabach. Im Nordwesten grenzt das Flurgebiet Im Fleck an, im Süden erhebt sich der Wolfsbuck und im Nordosten jenseits des Schwallbachs liegt das Bergfeld. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Rohr zur Kreisstraße RH 14 (1,8 km südwestlich) bzw. nach Defersdorf (1,2 km nördlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Leitelshof (2,5 km östlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 17. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1152 als „Wilere“ in einer Bulle des Papstes Eugen III. erstmals urkundlich erwähnt, in der dem Kloster Heilsbronn bestätigt wurde, vom Kloster Abenberg Güter u. a. in diesem Ort erhalten zu haben. Der Ortsname entspricht der Bedeutung Weiler.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 84.</ref><ref>F. Eigler: Schwabach, S. 296.</ref>
1732 gab es laut den Oberamtsbeschreibungen von Johann Georg Vetter in Weiler 6 Anwesen. Grundherren waren das Kastenamt Schwabach (1), der Reichen Almosen der Reichsstadt Nürnberg (1) und Nürnberger Eigenherren (von Pömer: 1, von Scheurl: 3).<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 297.</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Weiler 7 Anwesen und ein Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte teils das brandenburg-ansbachische Oberamt Schwabach, teils das Richteramt Roßtal aus. Einen Gemeindeherrn hatte das Dorf nicht. Grundherren waren das Kastenamt Schwabach (1 Halbhof), das Landesalmosenamt der Reichsstadt Nürnberg (2 Halbhöfe) und Nürnberger Eigenherren (von Pömer: 1 Halbhof; von Scheurl: 2 Ganzhöfe, 1 Köblergut).<ref name="E432">F. Eigler: Schwabach, S. 432.</ref>
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Schwabach.<ref name="E483"/> 1804 gab es im Ort 8 Anwesen, wovon 2 dem Fürstentum Ansbach unterstanden und 6 der Reichsstadt Nürnberg.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 128.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 Weiler dem Steuerdistrikt Rohr (I. Sektion) und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Rohr zugeordnet.<ref name="E483">F. Eigler: Schwabach, S. 483 f.</ref><ref>Rohr > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Ehemalige Baudenkmäler
- Haus Nr. 7, 11, 12, 19: jeweils die dazugehörige Fachwerkscheunen
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Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Emmeram (Rohr) gepfarrt.<ref name="E432"/> Die Katholiken sind nach St. Sebald (Schwabach) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Katholische Pfarrei St. Sebald, Schwabach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 27. Mai 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Weiler an der Schwabach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 128 (Digitalisat).
- Friedrich Eigler: Schwabach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 28). Michael Laßleben, Kallmünz 1990, ISBN 3-7696-9941-6.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Willi Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach (1862–1962). Ein Heimatbuch. Schwabach 1964, DNB 984880232, OCLC 632541189, S. 468.
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks
- Geschichte der Gemeinde Rohr > Weiler. In: rohr-mfr.de. Abgerufen am 17. Juli 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Weiler in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Weiler im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Gemeinde Rohr (Mittelfranken)