Westheim (Aurach)
Westheim Gemeinde Aurach
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(65)&title=Westheim 49° 13′ N, 10° 23′ O
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dim=10000 | globe= | name=Westheim | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 465 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 65 (2011)<ref name="Einwo2011">Nahverkehrsplan 2019. (PDF; 24,4 MB) Landkreis Ansbach, S. 18, abgerufen am 17. November 2025.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91589 | |||||
| Vorwahl: | 09804 | |||||
Westheim ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Aurach im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Westheim liegt in der Gemarkung Weinberg.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref> Die Gemeindeteile Westheim / Windshofen haben zusammen 160 Einwohner (Stand 31. Dezember 2011).<ref>Nahverkehrspläne – Landkreis Ansbach – Endbericht 2019 – Tabellen. (PDF; 1,62 MB) In: vgn.de. Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH, S. 130, abgerufen am 26. September 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt am Seitzenbronner Bach, einem rechten Zufluss der Wieseth. Es bildet eine geschlossene Siedlung mit dem im Osten gelegenen Windshofen und dem im Norden gelegenen Gindelbach. Die Orte sind von Grünland mit einzelnem Baumbestand und Ackerfläche umgeben. 0,5 km weiter südlich befindet sich der Mörnsheimer Wald, 1 km westlich erhebt sich der Hafnerberg (505 m ü. NHN). Die Kreisstraße AN 36 führt nach Windshofen (0,5 km östlich) bzw. nach Gindelbach (0,4 km nördlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Vorderbreitenthann zur Staatsstraße 1066 (2,3 km südwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Westheim wurde erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 899 erwähnt, in der bestätigt wird, dass Kaiser Arnulf mit dem Eichstätter Fürstbischof Erchanbald u. a. auch in Westheim Güter austauschte. Im Jahr 1511 verkauften die Herren von Mörnsheim ihren Anteil (2 Höfe und 3 Güter) an den Eichstätter Fürstbischof Gabriel von Eyb. Grundherren waren nun neben dem Hochstift Eichstätt (Kastenamt Herrieden) noch das Markgräfliche Stiftsamt Feuchtwangen und die Herren von Wollmershausen zu Amlishagen (ein Anwesen).<ref>Westheim auf der Website aurach.de</ref>
Westheim lag im Fraischbezirk des ansbachischen Oberamtes Feuchtwangen. 1732 bestand der Ort aus 6 Anwesen. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das eichstättische Kastenamt Herrieden. Grundherren waren das Kastenamt Herrieden (3 Höfe, 2 Gütlein) und das Kastenamt Colmberg (1 Gütlein).<ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Westheim (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reichs nichts.<ref>Johann Bernhard Fischer: Westheim. In: Statistische und topographische Beschreibung des Burggraftums Nürnberg, unterhalb des Gebürgs, oder des Fürstentums Brandenburg-Anspach. Zweyter Theil. Enthaltend den ökonomischen, statistischen und sittlichen Zustand dieser Lande nach den funfzehen Oberämtern. Benedict Friedrich Haueisen, Ansbach 1790, OCLC 159872968, S. 194 (Digitalisat).
Hiernach sollen 3 Anwesen feuchtwangisch gewesen sein.</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 203f.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Westheim dem Steuerdistrikt und der Ruralgemeinde Weinberg zugeordnet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Westheim am 1. Mai 1978 nach Aurach eingemeindet.<ref>Aurach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Peter und Paul (Aurach) gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 20. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Feuchtwangen gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Westheim. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 203–204 (Digitalisat).
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 141.
Weblinks
- Windshofen, Gindelbach und Westheim. In: aurach.de. Abgerufen am 26. Juni 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Westheim in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Westheim im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
<references responsive />
Aurach | Burg Wahrberg | Dietenbronn | Eyerlohe | Gindelbach | Gutenmühle | Haselmühle | Hilsbach | Vehlberg | Weinberg | Westheim | Windshofen
Sonstige Wohnplätze: Elbleinsmühle | Schutzmühle