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Yumiko Kurahashi

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Datei:Yumiko-Kurahashi-1.png
Yumiko Kurahashi (1965)

Yumiko Kurahashi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Kurahashi Yumiko, wirklicher Name: Kumagai Yumiko ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)); * 10. Oktober 1935 in Tosayamada (heute: Kami), Präfektur Kōchi auf Shikoku; † 10. Juni 2005) war eine japanische Schriftstellerin.

Leben

Nach dem Besuch einer Schule für Zahnhygiene studierte Kurahashi französischer Literatur an der Meiji-Universität. Ihr Debütroman Parutai erschien 1960 in der Zeitschrift der Universität und danach in der Literaturzeitschrift Bungakkai. Er wurde mit dem Preis des Leiters der Publizistik an der Meiji-Universität ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value))<ref>{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). In: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) bei kotobank.jp. Abgerufen am 17. Juli 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ausgezeichnet und für den Akutagawa-Preis nominiert. Für die Buchausgabe des Werkes erhielt Kumahashi 1962 den Frauenliteraturpreis. Im Folgejahr gewann sie den Tamura-Toshiko-Preis.

In den Folgejahren erschienen Erzählungen und Romane, mit denen sich Kurahashi als eine der bedeutendsten Vertreterinnen des postmodernen japanischen Romans profilierte. Nach einer Pause als Schriftstellerin, in der sie sich ihrer Familie und der Erziehung ihrer Töchter widmete, kehrte sie Anfang der 1980er Jahre mit der Märchensammlung Otona no tame no zankoku dōwa (Grausame Märchen für Erwachsene) in die Öffentlichkeit zurück, in denen sie nach dem Konzept der Intertextualität Märchen von Hans Christian Andersen und den Brüdern Grimm zu der klassischen japanischen Dichtung Konjaku monogatari und Franz Kafkas Die Verwandlung zu englischen Volkserzählungen in Beziehung setzte und Märchen von Charles Perrault, Tanizaki Jun’ichirō und Oscar Wilde mit griechischen Mythen verwob.

1987 erhielt Kurahashi für den Roman Amanon-koku ōkanki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 1986) den Izumi-Kyōka-Literaturpreis. Er wurde 2006 in deutscher Übersetzung unter dem Titel „Die Reise nach Amanon“ veröffentlicht. Eine zweite Märchensammlung (Rōjin no tame no zanzoku dōwa, Grausame Märchen für Ältere) legte sie 2003 vor. Gegen Ende ihres Lebens wandte sie sich der Übersetzung von Kinderliteratur zu. Eine Neuübersetzung von Antoine de Saint-Exupérys Der kleine Prinz erschien posthum 2005.

Werke (Auswahl)

  • Natsu no owari ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 1960)
  • Miira ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 1961)
    • dt. Die Mumie. Aus dem Japanischen von Hisako Niki-Dahlen. In: Hefte für Ostasiatische Literatur Nr. 15 (November 1993). iudicium Verlag, München, ISBN 3-89129-338-0, S. 39–52
  • Himawari no ie ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Das Haus mit den Sonnenblumen, 1968)<ref name="Schlecht" details="S. 7–59">Enthalten im Buch Das Haus mit den Sonnenblumen. Zwei Antitragödien. Aus dem Japanischen von Wolfgang E. Schlecht. Theseus Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-85936-051-5. Als ISBN ist dort fälschlich die von Tsushima Yūkos Buch Lichtkreise angegeben.</ref>
  • Kamisama ga itakoro no hanashi ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Als die Götter noch lebten, 1971)<ref name="Schlecht" details="S. 61–116" />
  • Amanon-koku okan ki ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), 1986)
    • dt. Die Reise nach Amanon. Aus dem Japanischen von Monika Wernitz-Sugimoto und Hiroshi Yamane. be.bra verlag, Berlin 2006, ISBN 978-3-86124-901-6

Weblinks

Commons: Yumiko Kurahashi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen

Einzelnachweise

<references />

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