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Zyndaki

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Vorlage:Infobox Ort in Polen

Zyndaki [zɨnˈdaki] (Vorlage:DeS) ist ein zur Gemeinde Sorkwity (deutsch: Sorquitten) zählendes Dorf in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren, Powiat Mrągowski (Kreis Sensburg).

Geographische Lage

Nahe gelegen sind Mrągowo im Südosten (10 km Entfernung), Sorkwity im Süden (10 km Entfernung) und Olsztyn (48 km Entfernung) im Südwesten. Zyndaki liegt zwischen dem Kleinen und Großen Weißsteinsee (auch: Kleiner und Großer Sonntagscher See, Vorlage:PlS) in der Masurischen Seenplatte und besitzt angrenzende Waldgebiete.

Geschichte

Das 1785 Sontag bezeichnete Dorf wurde 1373 gegründet<ref>Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Sonntag</ref>. Von 1874 bis 1945 war es in den Amtsbezirk Warpuhnen (Vorlage:PlS) eingegliedert<ref>Rolf Jehke, Amtsbezirk Warpuhnen</ref>, der zum Kreis Sensburg im Regierungsbezirk Gumbinnen (ab 1905: Regierungsbezirk Allenstein) in der preußischen Provinz Ostpreußen gehörte.

Aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags stimmte die Bevölkerung im Abstimmungsgebiet Allenstein, zu dem Sonntag gehörte, am 11. Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu Ostpreußen (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Sonntag stimmten 340 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfielen keine Stimmen.<ref>Herbert Marzian, Csaba Kenez: Selbstbestimmung für Ostdeutschland. Eine Dokumentation zum 50. Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920. Herausgeber: Göttinger Arbeitskreis, 1970, S. 115</ref>

Am 30. September 1928 vergrößerte sich Sonntag um den Gutsbezirk Bothau (polnisch Bałowo), der mit dem Vorwerk Samkowen (Zamkowo) eingemeindet wurde<ref name="wiki">Sonntag (Landkreis Sensburg) bei GenWiki</ref>.

1945 wurde in Kriegsfolge das gesamte südliche Ostpreußen an Polen überstellt. Davon war nun auch Sonntag betroffen. Das Dorf erhielt die polnische Namensform „Zyndaki“ und ist heute Sitz eines Schulzenamtes (Vorlage:PlS). Als solches gehört Zyndaki zum Verbund der Landgemeinde Sorkwity (Sorquitten) im Powiat Mrągowski (Kreis Sensburg), bis 1998 der Woiwodschaft Olsztyn, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugeordnet.

Einwohnerzahlen

Jahr Anzahl
1818 119<ref name="wiki"/>
1839 229
1871 423
1885 471
1898 458
1905 467
1910 510
1933 593
1939 565
2011 280<ref>Wieś Zyndaki w liczbach</ref>

Kirche

Bis 1945 war Sonntag nach Warpuhnen eingepfarrt: in die evangelische Kirche Warpuhnen<ref>Walther Hubatsch, Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 502</ref> in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union und auch in die katholische Kirche Warpuhnen<ref name="wiki"/> im damaligen Bistum Ermland. Der Bezug nach Warpuny besteht auch heute – sowohl zur evangelischen Kirche, die heute von Sorkwity in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen aus betreut wird, als auch zur katholischen Kirche im jetzigen Erzbistum Ermland.

Verkehr

Zyndaki liegt verkehrsgünstig zwischen den Städten Mrągowo (Sensburg), Kętrzyn (Rastenburg), Reszel (Rößel) und Biskupiec (Bischofsburg) mit kurzer Anbindung an die polnischen Landesstraßen DK 16 (ehemalige deutsche Reichsstraße 127) und DK 59 (Teilabschnitt der Reichsstraße 140) sowie die Woiwodschaftsstraße 590. Auch mit der Region ist Zyndaki gut vernetzt.

Eine Anbindung an den Schienenverkehr besteht nicht.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gmina Sorkwity