Aiwasowskoje
Vorlage:Infobox Ort in Russland Aiwasowskoje (Vorlage:RuS, deutsch Trausen, Forsthaus) ist ein Ort in der russischen Oblast Kaliningrad (Gebiet Königsberg (Preußen)) und gehört zur Gorodskoje posselenije Schelesnodoroschnoje (Stadtgemeinde Schelesnodoroschny (Gerdauen)) im Rajon Prawdinsk (Kreis Friedland (Ostpr.)).
Geographische Lage
Aiwasowskoje liegt fünf Kilometer nordwestlich von Schelesnodoroschny (Gerdauen) unweit des Ortes Lipnjaki (Trausen) an einer Nebenstraße (Teilstück der ehemaligen deutschen Reichsstraße 141), die Schelesnodoroschny und Druschba (Allenburg) verbindet.
Geschichte
Vor 1945 gehörte das einstige Vorwerk Trausen, Forsthaus zur Stadt Gerdauen (Schelesnodoroschny) im Landkreis Gerdauen im Regierungsbezirk Königsberg der preußischen Provinz Ostpreußen. Mit Adamswalde (russisch: Nowo-Galitscheski), Althof (Gogolewskoje), Christinenfeld (Sowchosnoje) und Döhrings (Derschawino) gehörte Trausen zum Gut Kinderhof<ref>Gut Kinderhof mit Burg und Schloss Gerdauen</ref>.
1945 kam Trausen, Forsthaus mit dem nördlichen Ostpreußen zur Sowjetunion. 1950 erhielt der Ort den Namen „Aiwasowskoje“ nach dem Maler Iwan Konstantinowitsch Aiwasowski.<ref>Durch den Указ Президиума Верховного Совета РСФСР от 5 июля 1950 г., №745/3, «О переименовании населённых пунктов Калининградской области» (Verordnung 745/3 des Präsidiums des Obersten Rats der RSFSR "Über die Umbenennung der Orte des Gebiets Kaliningrad" vom 5. Juli 1950)</ref> Bis 2009 war Aiwasowskoje innerhalb der seit 1991/92 russischen Oblast Kaliningrad in den Wischnjowski sowjet (Dorfsowjet Wischnjowoje (Altenhof)) eingegliedert. Seither ist es aufgrund einer Struktur- und Verwaltungsreform<ref>Nach dem Gesetz über die Zusammensetzung und Territorien der munizipalen Gebilde der Oblast Kaliningrad vom 25. Juni/1. Juli 2009, nebst Gesetz Nr. 476 vom 21. Dezember 2004, präzisiert durch Gesetz Nr. 370 vom 1. Juli 2009</ref> eine als „Siedlung“ (russisch: possjolok) eingestufte Ortschaft innerhalb der Gorodskoje posselenije Schelesnodoroschnoje (Stadtgemeinde Schelesnodoroschny (Gerdauen)) im Rajon Prawdinsk.
Kirche
Die überwiegend evangelische Bevölkerung Trausens war bis 1945 in das Kirchspiel Gerdauen<ref>Kirchspiel Gerdauen</ref> (Schelesnodoroschny) eingepfarrt, das zum gleichnamigen Kirchenkreis in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union gehörte.
Heute liegt Aiwasowskoje im Einzugsgebiet der Auferstehungskirchengemeinde in Kaliningrad (Königsberg) innerhalb der Propstei Kaliningrad<ref> Vorlage:Webarchiv</ref> der Evangelisch-Lutherischen Kirche Europäisches Russland (ELKER).
Einzelnachweise
<references />