Au (Ramsau)
Die Au ist ein Gemeindeteil<ref>Ortsteile, Angaben im BayernPortal des Bayerischen Staatsministerium für Digitales zur Gemeinde Ramsau b.Berchtesgaden, online unter freistaat.bayern</ref> bzw. eine Gnotschaft von Ramsau bei Berchtesgaden.
Geographische Lage
Die Gnotschaft wird begrenzt durch den Kasparnbach im Westen, den Soleleitungsweg im Norden, und die Gemeindegrenze mit Bischofswiesen und Schönau am Königssee im Osten. Im Süden liegt der offiziell unbewohnte Forst Ramsau. Zur Gnotschaft gehören unter anderem der östliche Teil des Dorfes Ramsau, die Reschensiedlung und die Ansiedlung Wimbachbrücke. Ebenso wie die Gnotschaften Schwarzeck und Taubensee hat Au Anteil an dem im Zusammenhang bebauten Innenbereich im Tal der Ramsauer Ache, der informell als Dorf Ramsau<ref>Sitzungsprotokolle öffentliche Sitzung vom 20. September 2011 (PDF) des Ramsauer Gemeinderats – auf Seite 3 des PDF-Dokuments heißt es: „Das Baugrundstück (…), Gemarkung Ramsau, liegt im Innenbereich. Im Flächennutzungsplan der Gemeinde Ramsau ist das Gebiet als Fläche Dorfgebiet ausgewiesen.“</ref> oder als Ortszentrum<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />ramsau.de ( vom 28. Januar 2012 im Internet Archive) Unter „Zahlen, Daten, Fakten“ die Angabe der Höhenlage des Ortszentrums</ref> bezeichnet wird (Hausnummern „Im Tal“ 1 bis 46 über eine Länge von rund 800 Metern).
In der Gnotschaft liegt das Rathaus der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden.
Geschichte
Vermutlich bereits ab Ende des 14. Jahrhunderts bildete Au zusammen mit Schwarzeck den 1. Gnotschaftsbezirk der „Urgnotschaft“ Ramsau im Berchtesgadener Land, das ab 1380 das Kernland der Reichsprälatur Berchtesgaden und der später eigenständigen, reichsunmittelbaren Fürstpropstei Berchtesgaden (1559–1803) umfasste.<ref>Dieter Albrecht: Fürstpropstei Berchtesgaden - Statistische Übersicht nach dem Stand von 1698. I. Land- und Pfleggericht Berchtesgaden. Kapitel: Gnotschaft Ramsau In: Historischer Atlas von Bayern. Teil Altbayern, Heft 7, München 1954, S. 26</ref> Nach drei kurz hintereinander folgenden Herrschaftswechseln wurde 1810 das Berchtesgadener Land mit seinen Gnotschaften dem Königreich Bayern angegliedert und aus Ramsau ab 1812 die Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden mit Au und Schwarzeck als nunmehr zwei voneinander abgegrenzte Gnotschaften. Da Größe und Gliederung der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden in den 1970ern von der Gebietsreform in Bayern ausgenommen blieben, sind Au und Schwarzeck noch heute Ortsteile bzw. Gnotschaften der Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden.
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 47° 36′ N, 12° 55′ O
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Antenbichl | Au | Hintersee | Schwarzeck | Taubensee
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| Au (heute Gemarkung Au des Marktes Berchtesgaden) | |
| Gern (heute Gemarkung Maria Gern des Marktes Berchtesgaden) | |
| Salzberg (heute Gemarkung Salzberg des Marktes Berchtesgaden) |
Anzenbach • Metzenleiten • Mitterbach • Obersalzberg • Untersalzberg I • Untersalzberg II |
| Bischofswiesen (heute Gemeinde Bischofswiesen) | |
| Ettenberg (heute Gemarkung Ettenberg des Marktes Marktschellenberg) |
Vorderettenberg • Hinterettenberg • Schneefelden (1817–1818) • Schaden (1817–1818) |
| Scheffau (heute Gemarkung Scheffau des Marktes Marktschellenberg) |
Oberstein • Mehlweg (zu Neusieden) • Neusieden • Götschen • Unterstein |
| Ramsau (heute Gemeinde Ramsau bei Berchtesgaden) |
Antenbichl • Au • Hintersee (zu Antenbichl) • Schwarzeck • Taubensee |
| Schönau (heute Gemeinde Schönau am Königssee) |
Faselsberg (1817–1978 Gde. Königssee) • Königssee (1817–1978 Gde. Königssee) • Hinterschönau • Oberschönau I • Oberschönau II • Schwöb (1817–1978 Gde. Königssee) • Unterschönau I • Unterschönau II |
Rechte Spalte: Gnotschaftsbezirke – heute Gnotschaften bzw. Ortsteile der jeweils links genannten Gemeinde