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Stimulans

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Aufputschmittel)

{{#if: erläutert körperfremde Substanzen, die anregend auf den menschlichen Organismus wirken; für Biostimulanzien siehe Pflanzenstärkungsmittel.

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Datei:Methylphenidate Formulations.jpg
Methylphenidatpräparate verschiedener Hersteller
Datei:Caffeine USP.jpg
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Datei:Cocaine hydrochloride CII for medicinal use.jpg
Kokain-Hydrochlorid für die medizinische Verwendung

Als Stimulans (Plural Stimulanzien und Stimulantia) wird eine psychotrope Substanz bezeichnet, die anregend (stimulierend) auf den Organismus wirkt. Der Begriff Stimulans leitet sich von lateinisch stimulare („anregen“) ab. Die Weltgesundheitsorganisation definiert Stimulanzien als Substanzen, welche die Aktivität der Nerven erhöhen, beschleunigen oder verbessern. Andere Bezeichnungen sind Psychotonika, Psychoanaleptika, Aufputschmittel oder englisch und umgangssprachlich Upper. Das Gegenteil dieser Substanzklasse sind die Beruhigungsmittel (Sedativa), englisch und umgangssprachlich Downer genannt.

Verwendung

Medizinisch

Stimulanzien vom Xanthintyp (Theophyllin) finden in der Lungenheilkunde zur Behandlung von Asthma, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und Schlafapnoe Verwendung. Methylphenidat und Amphetamin werden zur Behandlung der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung und Narkolepsie eingesetzt, Modafinil bei Narkolepsie. Ephedrin wird bei Erkältungskrankheiten zum Abschwellen der Schleimhäute verwendet.

Freizeitkonsum

Eine große Anzahl von Stimulanzien wie z. B. Amphetamin (Speed), MDMA (Ecstasy) und Methamphetamin (Crystal Meth) werden auch in der Party- und Drogenszene verwendet, meist zu Genusszwecken oder um einen Rausch herbeizuführen. Frei käufliche Drogen wie Kaffee, Tee und Tabak enthalten ebenfalls Stimulanzien und werden umfangreich konsumiert.<ref>Helmut Schubothe: Vergiftungen. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 1195–1217, hier: S. 1217 (Der chronische Gebrauch von Stimulantien und seine gesundheitliche Bedeutung).</ref>

Gefahren

Viele Stimulanzien haben bei missbräuchlicher Verwendung ein Abhängigkeitspotenzial, vor allem bei nicht-oraler Einnahme. Überdosierungen von Stimulanzien können je nach Substanz Bluthochdruck, Herzrasen, Schweißausbrüche und Übelkeit bewirken. Die psychischen Symptome schließen Erregung, Aggressivität, Selbstüberschätzung und Schlaflosigkeit ein. Bei Kokain und Amphetaminderivaten ist der Ausbruch von Psychosen möglich. Einige Appetitzügler gehören ebenfalls zu den Stimulanzien oder weisen ähnliche chemische Strukturen auf.

Einteilung

Die Stimulanzien lassen sich wie folgt einteilen:

Amphetamin-Derivate

Cathinone (Untergruppe)

Entaktogene (Untergruppe)

Dazu zählen Amphetamin-Derivate mit zusätzlich empathogener Wirkung:<ref>D.E. Nichols: Differences Between the Mechanism of Action of Mdma, Mbdb, and the Classic Hallucinogens. Identification of a New Therapeutic Class: Entactogens. In: Journal of Psychoactive Drugs. Band 18, Nr. 4, 1986, S. 305–313 (englisch; online auf scribd.com; {{#invoke:Vorlage:Handle|f|scheme=doi|class=plainlinks|parProblem=Problem|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:DOI|errClasses=error editoronly|errHide=1|errNS=0 4 10 100}}).</ref>

Xanthine

Piperazin-Derivate

Piperidine

Oxazolidinone

Benzhydrylsulfinyle

Diverse Substanzen

Siehe auch

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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