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Biathlon-Weltmeisterschaften

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Datei:2019 Biathlon World Championships 2019-03-09 (32524265087).jpg
Das Östersunds skidstadion während der Biathlon-Weltmeisterschaften 2019

Die Biathlon-Weltmeisterschaften werden von der Internationalen Biathlon-Union (IBU) in den Jahren ohne Olympische Winterspiele veranstaltet. Die Titelkämpfe finden üblicherweise über zwei Wochen im Februar oder März statt. Zwischen 1993 und 2022 wurden die Weltmeisterschaften im Rahmen des Biathlon-Weltcups veranstaltet, weshalb bei den Wettkämpfen auch Weltcuppunkte vergeben wurden.

Qualifikation

Um von der IBU für die Weltmeisterschaften zugelassen zu werden, benötigen die Athleten entsprechende Qualifikationspunkte, die sie in Rennen im Welt- und IBU-Cup erhalten und die unabhängig von Punkten für die Welt- und IBU-Cup-Wertungen vergeben werden.

Die Besetzung der Start- und Quotenplätze für die Weltmeisterschaften wird von den nationalen Verbänden vorgenommen. Für deutsche Starter verlangt der DSV ein Ergebnis in einem Weltcuprennen unter den TOP 8 bzw. zwei Rennen unter den TOP 15 als Grundlage für eine Nominierung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 3. Februar 2012 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

Startquoten

Die Anzahl der startberechtigten Athleten pro Nation unterscheidet sich von der Quotenregelung im Weltcup, wird aber ebenso wie diese über die Platzierung in der Nationenwertung des Vorjahres geregelt. Die jeweiligen Titelverteidiger in Sprint-, Verfolgungs-, Einzel- und Massenstartrennen des Vorjahres erhalten ein persönliches Startrecht für die jeweilige Disziplin außerhalb der Quotenregelung. Diese Regelung bezieht sich immer auf die Titelkämpfe der vorangegangenen Saison, unabhängig davon ob es sich um Weltmeisterschaften oder Olympische Spiele handelt.

Außerdem erwerben die zehn bestplatzierten Athleten der Qualifikationspunkteliste eine Startquote von bis zu zwei Plätzen für ihre Nation, sofern diese nicht zu den besten 30 in der Nationenwertung zählt.<ref name="Regeln"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento vom 14. Februar 2019 im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Vorlage:Webarchiv/Wartung/URLSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.</ref>

Anzahl der Startplätze pro Nationalverband
Platzierung im Nationencup 1–15 16–25 26–30
Anzahl Startplätze 4 3 2

Sprintrennen

Der Verfolgungsweltmeister des Vorjahres erhält auch ein persönliches Startrecht im Sprintrennen. Stellt eine Nation jedoch Sprint- und Verfolgungsweltmeister, dann erhöht sich die Quote dieser Nation jedoch nur um einen und nicht um zwei zusätzliche Startplätze.<ref name="Regeln" />

Massenstart

Während im Weltcup die 25 besten Athleten der aktuellen Weltcupwertung ein Startrecht im Massenstart haben, sind es bei Weltmeisterschaften nur die besten 15. Das Feld wird aufgefüllt mit den Medaillengewinnern der vorangegangenen Rennen, die aufgrund der Platzierung im Weltcup noch kein Startrecht haben. Die restlichen Startplätze werden an die weiteren punktbesten Athleten der Titelkämpfe vergeben. Pro Nation dürfen maximal vier Athleten am Massenstart teilnehmen. Ausnahmen gibt es nur für die Medaillengewinner, diese sind immer startberechtigt. Zudem erhält der Weltmeister bzw. olympische Goldmedaillengewinner des Vorjahres ein persönliches Startrecht im Massenstart, das nicht auf das Kontingent des Nationalverbandes angerechnet wird. Grundlage dafür ist, dass der Athlet bzw. die Athletin sich noch nicht über einen Medaillengewinn, eine Top-15-Platzierung im Weltcup oder entsprechende Ergebnisse bei den vorhergegangenen Weltmeisterschaftsrennen qualifiziert hat.<ref name="Regeln" />

Wettbewerbe

Disziplinen

Datei:20130215 Biathlon WCH NMNM 079 (FIN) (ROU) (SVK) (USA).jpg
Damenstaffel, WM 2013

Mit Einzel, Sprint, Verfolgung, Massenstart, Staffel, Mixed-Staffel und Single Mixed-Staffel besteht das momentane Weltmeisterschaftsprogramm aus sieben Disziplinen. Das Einzelrennen ist seit der ersten Biathlon-Weltmeisterschaft 1958 im Programm. Bis 1965 wurden nur für diese Disziplin Medaillen vergeben, da der Staffellauf kein offizieller Bestandteil der Biathlon-Weltmeisterschaften war. Es handelte sich dabei von 1958 bis 1963 nur um eine Mannschaftswertung der vier (1958) bzw. der drei besten (1959–1963) Sportler jeder Nation aus dem Einzelbewerb über 20 km. Berechnet wurde die Zeit durch die Addition der Individualzeiten der einzelnen Athleten. 1965 wurde erstmals ein Staffellauf über 3 × 7,5 km ausgetragen. 1966 wurde der Staffellauf mit der heutigen Streckenlänge von 4 × 7,5 km offiziell eingeführt.

Datei:20130217 Biathlon WCH NMNM 151 Startfeld EH Svendsen, T Boe (NOR) M Fourcade (FRA) A Shipulin (RUS).jpg
Massenstart der Männer, WM 2013

Der Sprint wurde erstmals 1974 bei Weltmeisterschaften ausgetragen und stellte damit neben dem Einzel die zweite Individualdisziplin dar. Seit Ende der 1980er-Jahre wird das Programm kontinuierlich erweitert. 1989 wurde der Mannschaftswettkampf hinzugefügt, der jedoch bereits 1998 wieder gestrichen wurde. Das Verfolgungsrennen ist seit 1997 fester Bestandteil von Weltmeisterschaften, der Massenstart seit 1999. Bei den Weltmeisterschaften 2007 wurde die Mixed-Staffel (auch: Gemischte Staffel) zum ersten Mal in das Wettkampfprogramm integriert. Dieser Wettbewerb war 2005 und 2006 noch jeweils als eigenständige Mixed-Staffel-Weltmeisterschaft ausgetragen worden. Auch im olympischen Jahr 2010 fand ein separater Titelkampf statt, da die Disziplin noch nicht in das Programm der Olympischen Winterspiele aufgenommen wurde. In der gemischten Staffel starten zunächst zwei Frauen über 6 km, danach zwei Männer über 7,5 km. Die Single-Mixed-Staffel (auch: einfache gemischte Staffel) wurde 2019 erstmals veranstaltet.

Wertung

In Jahren mit Olympischen Winterspielen wurden Weltmeister nur in jenen Bewerben ermittelt, die nicht zum olympischen Programm gehören. Diese Veranstaltungen wurden von der IBU mit Ausnahme der Bewerbe von 1992 als offizielle Weltmeisterschaften gezählt. Im Gegensatz zu den nordischen oder alpinen Skiwettbewerben gelten die Olympiasieger bis 1980 nicht als Weltmeister. Zuletzt war dies bei der Biathlon-Mixed-Staffel-Weltmeisterschaft 2010 der Fall, die im Rahmen des Weltcups im russischen Chanty-Mansijsk ausgetragen wurde.

Zwischen 1993 und 2022 wurden die Weltmeisterschaften im Rahmen des Biathlon-Weltcups veranstaltet. Da die Startquoten und damit auch die Teilnehmerfelder bei Weltmeisterschaften andere sind als im Weltcup, wurden ab der Saison 2022/23 bei Weltmeisterschaften keine Weltcuppunkte für Einzelwettbewerbe mehr vergeben. In die Nationenwertung des Weltcups gehen die Ergebnisse der Weltmeisterschaften weiterhin ein.

Bisherige Weltmeisterschaften

Reguläre Weltmeisterschaften

Die Biathlon-Weltmeisterschaften finden seit 1958 in jedem Jahr statt, in dem keine Olympischen Winterspiele stattfinden. Von 1958 bis 1983 wurden die Weltmeisterschaften nur für Männer ausgeschrieben. Von 1984 bis 1988 fanden eigene Weltmeisterschaften für Frauen statt, die getrennt von denen der Männer an anderen Orten durchgeführt wurden. Seit 1989 nehmen Männer und Frauen an gemeinsamen Weltmeisterschaften teil. Mit der WM 2025 in Lenzerheide wurden bisher 56 Weltmeisterschaften ausgetragen (getrennte WM der Frauen in dieser Zählung nicht berücksichtigt).

Jahr Austragungsort(e)
1958 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Saalfelden
1959 Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Courmayeur
1961 Schweden Umeå
1962 Finnland Hämeenlinna
1963 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Seefeld in Tirol
1965 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Elverum
1966 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Garmisch-Partenkirchen
1967 Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg Altenberg
1969 Polen Zakopane
1970 Schweden Östersund
1971 Finnland Hämeenlinna
1973 Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Lake Placid
1974 Sowjetunion 1955 Minsk
1975 Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Antholz
1977 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Vingrom
1978 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Hochfilzen
1979 Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding
1981 Finnland Lahti
1982 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Minsk
1983 Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Antholz
Jahr Austragungsort(e)
1984 Frankreich Chamonix (Frauen)
1985 Schweiz Egg am Etzel (Frauen)
Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding (Männer)
1986 Schweden Falun (Frauen)
NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo (Männer)
1987 Finnland Lahti (Frauen)
Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Lake Placid (Männer)
1988 Frankreich Chamonix (Frauen)
1989 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Feistritz an der Drau
1990 SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Minsk/NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo/Finnland Kontiolahti
1991 Finnland Lahti
1993 Bulgarien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Borowez
1995 Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Antholz
1996 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding
1997 SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Osrblie
1999 Finnland Kontiolahti/NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo
2000 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo/Finnland Lahti
2001 Slowenien Pokljuka
2003 Russland Chanty-Mansijsk
2004 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberhof
Jahr Austragungsort(e)
2005 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Hochfilzen
2007 Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Antholz
2008 Schweden Östersund
2009 Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Pyeongchang
2011 Russland Chanty-Mansijsk
2012 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Ruhpolding
2013 Tschechien Nové Město na Moravě
2015 Finnland Kontiolahti
2016 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo
2017 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Hochfilzen
2019 Schweden Östersund
2020 Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Antholz
2021 Slowenien Pokljuka
2023 DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Oberhof
2024 Tschechien Nové Město na Moravě
2025 Schweiz Lenzerheide
2027 EstlandDatei:Flag of Estonia.svg Otepää
2028 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Hochfilzen
2029 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo

Weltmeisterschaften in Olympiajahren

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Das Regelwerk der Internationalen Biathlon-Union sieht vor, dass in Disziplinen, die Teil des Weltmeisterschaftsprogramms sind, allerdings nicht bei Olympischen Spielen ausgetragen werden, in Olympiajahren eigene Weltmeisterschaftsrennen nur in diesen Disziplinen veranstaltet werden. Diese Rennen werden im Rahmen eines Weltcups ausgetragen.

2005 wurde in der Mixed-Staffel ein eigenständiges WM-Rennen veranstaltet, obwohl es reguläre Weltmeisterschaften gab. 2022 und 2026 wurde in der Single-Mixed-Staffel jeweils kein WM-Rennen veranstaltet, obwohl diese nicht Teil des olympischen Programms in Peking war.

Jahr Austragungsort(e) Disziplinen
1976 Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Antholz Sprint
1992 Russland 1991Datei:Flag of Russia (1991-1993).svg Nowosibirsk Mannschaft
1994 Kanada Canmore
1998 Slowenien Pokljuka Verfolgung
Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Hochfilzen Mannschaft
2002 NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Oslo Massenstart
2005 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Hochfilzen Mixed-Staffel
2006 Slowenien Pokljuka
2010 Russland Chanty-Mansijsk

Austragungsorte

Insgesamt fanden bisher in 18 unterschiedlichen Ländern Biathlon-Weltmeisterschaften statt. Frankreich war bisher nur Gastgeber der Frauenweltmeisterschaften.

Häufigster Austragungsort von Weltmeisterschaften ist das italienische Antholz, das fünf reguläre Weltmeisterschaften sowie 1976 den nichtolympischen Sprintwettbewerb veranstaltete. Ebenfalls Austragungsort bei sechs unterschiedlichen Weltmeisterschaften war das norwegische Oslo, das allerdings in den Jahren 1990, 1999 und 2000 nur einen Teil der Wettbewerbe und im Jahre 2002 nur den nichtolympischen Massenstartwettbewerb ausrichtete.

Ort Land Anzahl Jahre
Altenberg Deutschland Demokratische Republik 1949Datei:Flag of East Germany.svg DDR 1 1967
Antholz Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Italien 6 1975, 1976 OL, 1983, 1995, 2007, 2020
Borowez Bulgarien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Bulgarien 1 1993
Canmore Kanada Kanada 1 1994 OL
Chanty-Mansijsk Russland Russland 4 2003, 2005 MR, 2010 OL, 2011
Chamonix Frankreich Frankreich 2 1984 FR, 1988 FR
Courmayeur Italien[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Italien 1 1959
Egg am Etzel Schweiz Schweiz 1 1985 FR
Elverum NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 1 1965
Falun Schweden Schweden 1 1986 FR
Feistritz an der Drau Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Österreich 1 1989
Garmisch-Partenkirchen Deutschland BundesrepublikDatei:Flag of Germany.svg BR Deutschland 1 1966
Hämeenlinna Finnland Finnland 2 1962, 1971
Hochfilzen Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Österreich 4 1978, 1998 OL, 2005, 2017
Lahti Finnland Finnland 4 1981, 1987 FR, 1991, 2000 ER
Lake Placid Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Vereinigte Staaten 2 1973, 1987
Lenzerheide Schweiz Schweiz 1 2025
Lillehammer (Vingrom) NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 1 1977
Kontiolahti Finnland Finnland 3 1990 ER, 1999, 2015
Minsk SowjetunionDatei:Flag of the Soviet Union.svg Sowjetunion 3 1974, 1982, 1990
Nové Město na Moravě Tschechien Tschechien 2 2013, 2024
Nowosibirsk Russland 1991Datei:Flag of Russia (1991-1993).svg Russland 1 1992 OL
Oberhof DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 2 2004, 2023
Oslo NorwegenDatei:Flag of Norway.svg Norwegen 6 1986, 1990 ER, 1999 ER, 2000, 2002 OL, 2016
Osrblie SlowakeiDatei:Flag of Slovakia.svg Slowakei 1 1997
Östersund Schweden Schweden 3 1970, 2008, 2019
Pokljuka Slowenien Slowenien 4 1998 OL, 2001, 2006 OL, 2021
Pyeongchang Korea SudDatei:Flag of South Korea.svg Südkorea 1 2009
Ruhpolding DeutschlandDatei:Flag of Germany.svg Deutschland 4 1979, 1985, 1996, 2012
Saalfelden Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Österreich 1 1958
Seefeld in Tirol Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:  Österreich 1 1963
Umeå Schweden Schweden 1 1961
Zakopane Polen Polen 1 1969

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Anmerkungen:

ER   Ersatzausrichter für Wettbewerbe, die am ursprünglichen Austragungsort nicht durchgeführt werden konnten
FR   Weltmeisterschaften der Frauen
MR   Mixed-Staffel-Weltmeisterschaft
OL   Olympiajahr, es wurden nur nichtolympische Bewerbe ausgetragen

Ewige Ranglisten

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Der erfolgreichsten Teilnehmer an Weltmeisterschaften ist Johannes Thingnes Bø mit 23 Goldmedaillen, er führt mit zwölf Gold-, sieben Silber- und drei Bronzemedaillen auch die Einzelwertung an. Mit 45 Medaillen (20/14/11) hat Ole Einar Bjørndalen die meisten Medaillen insgesamt gewonnen. Bjørndalen, Martin Fourcade, Emil Hegle Svendsen und Johannes Thingnes Bø haben als einzige Athleten in jeder Einzeldisziplin (Einzel, Sprint, Verfolgung, Massenstart) eine Goldmedaille gewonnen.

Erfolgreichste Frau ist Marte Olsbu Røiseland mit 13 Goldmedaillen und vier Bronzemedaillen. Uschi Disl gewann mit acht Gold-, acht Silber- und drei Bronzemedaillen insgesamt die meisten Medaillen. Die Einzelwertung führt Magdalena Neuner mit sechs Gold- und zwei Silbermedaillen an. Andrea Henkel und Marie Dorin-Habert haben als einzige Athletinnen in jeder Einzeldisziplin (Einzel, Sprint, Verfolgung, Massenstart) eine Goldmedaille gewonnen.

In der Nationenwertung belegt Norwegen mit 93 Goldmedaillen, 83 Silbermedaillen und 73 Bronzemedaillen den ersten Platz.

Siehe auch

Weblinks

Commons: Biathlon-Weltmeisterschaften – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise

<references />

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