Grabower Süsswaren
| Grabower Süsswaren GmbH
| |
|---|---|
| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Grabower Süsswaren logo.svg | |
| Rechtsform | Gesellschaft mit beschränkter Haftung |
| Gründung | 1835 |
| Sitz | Grabow, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Leitung | Leon Taviansky (Geschäftsführer)<ref>Grabower Süsswaren GmbH, Grabow. In: NorthData. Abgerufen am 30. März 2023.</ref> |
| Mitarbeiterzahl | 229<ref name="nd" /> (Stand Abschluss 2010) |
| Umsatz | 66,4 Mio. Euro<ref name="nd">Grabower Süsswaren GmbH, Grabow bei North Data</ref> (Stand 2010) |
| Branche | Nahrungsmittelhersteller |
| Website | continentalbakeries.com |
Die Grabower Süsswaren GmbH ist ein deutscher Süßwarenhersteller.
Geschichte
Das Unternehmen wurde 1835 in Grabow durch Johann Bollhagen als Backstube gegründet, die Brezeln, Waffeln und Pfeffernüsse herstellte. 1902 übernahm es Gustav Ritter, der das Vertriebsgebiet ausdehnte und mit dem Export begann.<ref>10 Dinge, die Du über Grabow wissen musst - Heimat. In: Westmecklenburg.de. Abgerufen am 21. November 2022.</ref>
1951 wurde das Unternehmen enteignet und firmierte dann als VEB Grabower Dauerbackwaren. Hergestellt wurden vor allem Schaumküsse und Gebäck.
1991 übernahm die Schiesser-Gruppe den Betrieb, reduzierte das Produktsortiment auf Schaumküsse und automatisierte die Fertigung. Aufgrund der Probleme bei der Umsetzung der Automatisierung geriet Grabower in Schwierigkeiten und musste 1996 Insolvenz beantragen.<ref>Judka Strittmatter: Küßchen suchen Liebhaber. In: Die Tageszeitung: taz. 17. Oktober 1996, ISSN 0931-9085, S. 11 (taz.de [abgerufen am 21. November 2022]).</ref> Otto Lithardt erwarb die Firma und setzte die Modernisierung erfolgreich um; das Unternehmen stieg innerhalb weniger Jahre zum Marktführer im Segment Schaumküsse in Deutschland auf.<ref>Arnd Zschiesche, Oliver Errichiello: Erfolgsgeheimnis Ost. Gabler, Wiesbaden 2009, S. 131–133: Grabower Küsschen – Vom Herausforderer zum Marktführer. (PDF).</ref>
Lithard erweiterte die Firma durch weitere Erwerbungen zur Grabower-Süsswarengruppe. An den Standorten Grabow, Arnstadt, Prichsenstadt, Kühren-Burkartshain und Herten wurden Gebäck, Schaumküsse, Schaumwaffeln und Knäckebrot produziert, die Gruppe erwirtschaftete 2010 mit 650 Mitarbeitern, davon etwa 230 im Grabower Stammwerk,<ref name="svz">Continental Bakeries kauft Grabower Süßwaren. In: Schweriner Volkszeitung, 29. April 2010.</ref> einen Jahresumsatz von über 100 Millionen Euro.<ref name="backwelt" />
2010 wurde die Grabower Süsswaren GmbH zusammen mit einigen weiteren Erwerbungen Lithards durch Continental Bakeries übernommen.<ref name="backwelt">Continental Bakeries übernimmt Grabower. In: Backwelt, 29. April 2010.</ref> Am 12. September 2012 wurde die Wolf Süßwaren GmbH aus Arnstadt auf die Grabower Süsswaren GmbH verschmolzen.<ref>Wolf Süßwaren GmbH, Arnstadt. In: NorthData. Abgerufen am 30. März 2023.</ref>
Weblinks
- Die Rückkehr des Rührkuchenkönigs. Brot + Backwaren, Nr. 6, 2011 (PDF)
Einzelnachweise
<references />
Koordinaten: 53° 17′ 18,6″ N, 11° 33′ 41,9″ O
{{#coordinates:53,2885|11,56163|primary
|dim=
|globe=
|name=
|region=DE-MV
|type=landmark
}}
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Lebensmittelhersteller (DDR)
- Produzierendes Unternehmen (Landkreis Ludwigslust-Parchim)
- Grabow (Elde)
- Unternehmensgründung 1835
- Hersteller von Feinen Backwaren
- Hersteller von Zuckerwaren (Deutschland)
- Hersteller von Kakao- und Schokoladenwaren (Deutschland)
- Lebensmittelhersteller (Mecklenburg-Vorpommern)