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Greuth (Nürnberg)

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Kreisfreie Stadt Nürnberg
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(32)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 49° 21′ N, 11° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(32) 49° 20′ 43″ N, 11° 4′ 49″ O
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Höhe: 341 m ü. NHN
Einwohner: 32 (31. Dez. 1997)<ref name="FP377">W. Fischer-Pache: Greuth im Stadtlexikon Nürnberg, S. 377.</ref>
Postleitzahl: 90455
Vorwahl: 0911

Greuth (fränkisch: Graid<ref name="W22">E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 22f.</ref>) ist ein Gemeindeteil der kreisfreien Stadt Nürnberg.<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Greuth ist der südlichste Ort des Stadtgebiets von Nürnberg und ist als Distrikt 497 Teil des Statistischen Bezirkes 49 (Kornburg, Worzeldorf).

Lage

Unmittelbar westlich des Weilers verläuft der Main-Donau-Kanal, im Süden die Bundesautobahn 6 und im Norden die Staatsstraße 2407. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die St 2407 kreuzend nach Gaulnhofen zur Kreisstraße N 1 (2 km nördlich). Im Ort steht eine Linde, die als Naturdenkmal ausgezeichnet ist. Auf dem Weg nach Gaulnhofen, unmittelbar nördlich der St 2407 steht eine weitere denkmalgeschützte Linde.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 18. Juli 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Die ältesten Quellen über das an Kloster Ellwangen zinspflichtige Rodungsdorf „Gerivte“ stammen von Anfang des 13. Jahrhunderts. 1213 verkauft Friedrich von Haslach ein Gut in „Gerute“ dem Kloster Heilsbronn. 1241 gabes im Ort sieben Untertansfamilien. Seit 1313 unterstand „Reut“ dem Kloster Ebrach.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 23.</ref>

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Greuth aus fünf Anwesen (2 Ganzhöfe, 3 Dreiviertelhöfe) und einem Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Richteramt Kornburg aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das Amt Katzwang des Kloster Ebrachs.<ref name="E392">F. Eigler: Schwabach, S. 392.</ref><ref>Vorlage:Fischer Brandenburg-Ansbach 2. Teil</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 390.</ref>

Von 1797 bis 1808 unterstand Greuth dem Justiz- und Kammeramt Schwabach. 1806 kam der Ort an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Greuth dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Katzwang und der 1818 gebildeten Ruralgemeinde Katzwang zugeordnet. Am 1. Juli 1972 wurde Greuth im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Nürnberg eingemeindet.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 475.</ref><ref>Nürnberg > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 18. Juli 2025.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 001997
Einwohner 46 45 45 52 51 39 39 60 24 34 29 32
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> 7 7 7 7 7 7 7 7
Quelle <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818</ref> <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846</ref> <ref>Vorlage:Topographisches Verzeichnis Bayern 1867</ref> <ref></ref> <ref> </ref> <ref></ref> <ref>
</ref> || <ref></ref> || <ref name="OV 1961"></ref> || <ref></ref> || <ref></ref> || <ref name="FP377"/>

Religion

Greuth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Katzwang gepfarrt.<ref name="E392"/><ref name="OV 1961"/> Die Katholiken sind nach St. Marien (Neukatzwang) gepfarrt.<ref>Pfarrverband Nürnberg Katzwang-Reichelsdorf. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 18. Juli 2025.</ref>

Literatur

Weblinks

Fußnoten

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