Lafrimbolle
Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich
Lafrimbolle ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=de|SCRIPTING=Latn|SERVICE=deutsch}} Lascemborn, ab 1915 amtlich Lassenborn<ref name=":0">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>) ist eine französische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen).
Geographie
Die Gemeinde Lafrimbolle liegt im historischen Lothringen in den Ausläufern der Vogesen, etwa 18 Kilometer südlich von Sarrebourg (Saarburg). Durch das Gemeindegebiet fließt die Weiße Saar, der Kernort liegt in einem Seitental des Flusses.
Der Großteil der Gemeinde besteht aus Waldgebiet, die Nordhälfte bedeckt der Bois de la Neuve Grange (Neuscheuer Wald), im Süden erstreckt sich der Forêt des Marches dite Forêt de la Comtesse. Zur Gemeinde gehört der südlich des Kernortes gelegene Weiler Les Harcholins (Harschlingen).
Geschichte
Ältere Ortsbezeichnungen sind Lascebranne (1203), Laffemborn (1224), Laffenborna (1244), Lamfeborne, Laffenborne, Laffrenbonne, Leffenborne (1248), Lafferburn (1250), Lauffenborn (1361), La Frembonne (1352) und La Frainbolle (1594).<ref name="Kraus" /> Die Ortschaft war bis 1802 nur ein Weiler und wurde dann von lauter Eingewanderten bevölkert. Der Ort gehörte zum Bistum Metz<ref name="Huhn">Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 452–452 (google.books.de).</ref> und zur Herrschaft Türkstein.
Das Gemeindewappen ist eine Kombination der Insignien der beiden alten Herrschaften über Lafrimbolle: die Lachse von Blâmont (1545 bis 1552 Residenz von Christina von Dänemark) und der Stern von Türkstein.<ref>Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr (französisch)</ref>
Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Grenzdorf wurde dem Kreis Saarburg im Bezirk Lothringen zugeordnet. Es wurde ein Grenzübergang eingerichtet. Die Dorfbewohner betrieben Getreide-, Kartoffel- und Gemüseanbau.<ref name="Huhn" /> Nach 1871 wurde der Ort in Lascemborn umbenannt. Am 2. September 1915 wurde der Ortsname durch kaiserlichen Erlass in Lassenborn geändert.<ref name=":0" /> Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden und wurde Teil des Département Moselle.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt und anschließend unter deutsche Verwaltung gestellt. 1944 erreichten Truppen der Westalliierten die Region und eroberten sie zurück. Seitdem gehört Lafrimbolle wieder zu Frankreich.
Bevölkerungsentwicklung
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 | 2019 |
| Einwohner | 214 | 176 | 159 | 147 | 184 | 198 | 221 | 198 |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Kirche Saint-Michelhatte im 19. Jahrhundert noch Grabsteine von 752 und 952 sowie ein Grabdenkmal eines Herrn von Türkenstein, das nach dem Neubau der Kirche verschwunden ist.<ref name="Huhn" /><ref name="Kraus">Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 255–256 (books.google.de).</ref> Von der alten Kirche ist nur der untere Teil des Turms erhalten, der Schießscharten aufweist und im Spätmittelalter als Wehrturm gedient hatte.<ref name="Kraus" />
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Kirche Saint-Michel
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Protestantische Kirche
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Rathaus (mairie)
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Deutscher Soldatenfriedhof
Literatur
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Belege
<references />
Weblinks
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