Zum Inhalt springen

Lidrezing

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich

Datei:Lidrezing eglise.JPG
Rundturmkirche St. Gengoulf
Datei:Lidrezing cimetiere militaire francais.JPG
Französischer Soldatenfriedhof

Lidrezing (deutsch Liedersingen) ist eine französische Gemeinde mit Vorlage:Str replace Einwohnern (Stand {{#iferror:{{#invoke:Vorlage:FormatDate|Execute}}|}}) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins.

Geographie

Lidrezing liegt in Lothringen, etwa 50 Kilometer südöstlich von Metz, 20 Kilometer nordöstlich von Château-Salins und acht Kilometer nördlich von Dieuze, zwischen Dieuze und Morhange (Mörchingen), auf einer Höhe zwischen 242 und 346 m über dem Meeresspiegel. Das 10,05 km² umfassende Gemeindegebiet ist Teil des Regionalen Naturparks Lothringen.

Geschichte

Der Ort wurde 1130 erstmals als Lidersingen erwähnt.<ref name="Kraus265">Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 265 (books-google.de).</ref> Die Ortschaft gehörte einst zum Herzogtum Lothringen.<ref name="Huhn"> Eugen H. Th. Huhn: Deutsch-Lothringen. Landes-, Volks- und Ortskunde, Stuttgart 1875, S. 511 (google.books.de). </ref>

Das Kloster Vergaville besaß hier schon im Jahr 1330 Güter.<ref name=Huhn /> Im zwei Kilometer nordöstlich gelegenen Ortsteil Dordal oder Dorthal stand früher ein herrschaftliches Wohngebäude mit eigener Kapelle.<ref name="Kraus104">Franz Xaver Kraus: Kunst und Alterthum in Elsass-Lothringen. Beschreibende Statistik. Band III: Kunst und Althertum in Lothringen, Friedrich Bull, Straßburg 1886, S. 104 (books-google.de).</ref>

Durch den Frankfurter Frieden vom 10. Mai 1871 kam die Region an das deutsche Reichsland Elsaß-Lothringen, und das Dorf wurde dem Kreis Château-Salins im Bezirk Lothringen zugeordnet. Französisch blieb aber Amts- und Umgangssprache. Die Dorfbewohner betrieben Getreide-, Obst- und Weinbau; am Ort gab es eine Mühle, einen Marmorsteinbruch und einen gewöhnlichen Steinbruch.<ref name=Huhn />

Nach dem Ersten Weltkrieg musste die Region aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags 1919 an Frankreich abgetreten werden und wurde Teil des Département Moselle. Im Zweiten Weltkrieg war die Region von der deutschen Wehrmacht besetzt.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2019
Einwohner 131 128 102 92 76 81 95 85

Sehenswürdigkeiten

  • Kirche St. Gengoulf, mit romanischem Rundturm aus der Zeit um das 11. Jahrhundert<ref name="Kraus265" />
  • Soldatenfriedhof

Wappen

Azurblau eine Biegung Argent, die mit einem Kreuzpattée Gules beladen ist und von zwei Tannenzapfen flankiert wird Vert, die Biegung wird finster begleitet von einer gebogenen Kugel Sable, die von einem Kreuz Or überragt wird.

Das Wappen der Gutsbesitzerfamilie Crespin wurde als Gemeindewappen übernommen; hinzu kam der Globus, der an die Herrschaft von Morhange im Mittelalter erinnert.<ref>Wappenbeschreibung auf genealogie-lorraine.fr (französisch)</ref>

Literatur

  • Georg Lang: Der Regierungs-Bezirk Lothringen. Statistisch-topographisches Handbuch, Verwaltungs-Schematismus und Adressbuch, Metz 1874, S. 180 (books.google.de).

Weblinks

[{{canonicalurl:Commons:Category:{{#if:|{{{1}}}|Lidrezing}}|uselang=de}} Commons: {{#if:|{{{2}}}|{{#if:|{{{1}}}|{{#invoke:WLink|getArticleBase}}}}}}]{{#switch:1

|X|x= |0|-= |S|s= – Sammlung von Bildern |1|= – Sammlung von Bildern{{#if:

    | {{#switch: {{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}/{{#invoke:TemplUtl|faculty|1}}
        |1/=  und Videos
        |1/1=, Videos und Audiodateien
        |/1=  und Audiodateien}}
    | , Videos und Audiodateien
  }}

|#default= – }}{{#if:

   | {{#ifeq: {{#invoke:Str|left||9}} 
       | category: 
| FEHLER: Ohne Category: angeben!}}}}

Vorlage:Wikidata-Registrierung

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeinden im Arrondissement Sarrebourg-Château-Salins